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Maas kritisiert Iran-Strategie der USA

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(Technische Wiederholung)

BERLIN (Dow Jones)Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat in einem Zeitungsinterview die USA-Strategie des maximalen Drucks gegenüber dem Iran kritisiert und den europäischen Weg der Diplomatie verteidigt.

Wir sollten nicht so tun, als würde sich mit einem von außen herbeigeführten Regimewechsel in Teheran die Lage automatisch verbessern. Das ist woanders auch schon gehörig schiefgegangen, etwa im Irak", sagte Maas laut Bild am Sonntag.

Wenn man die Situation der Iraner verbessern wolle, bringe es nichts, den Dialog einzustellen, so Maas. "Dann müssen wir mit dem Iran reden und die Einhaltung der Menschenrechte einfordern. Reine Drohungen und militärische Zuspitzungen haben jedenfalls auch nichts gebracht. Wir wollen einen Flächenbrand im Nahen und Mittleren Osten verhindern. Die EU setzt auf Diplomatie statt Eskalation."

Frankreich, Großbritannien und Deutschland wollten das Atom-Abkommen erhalten, um die iranische Atombombe zu verhindern. Maas verteidigte das Nuklearabkommen, ohne das "Iran wahrscheinlich schon eine Atombombe" hätte. Er forderte Teheran auf, sich wieder umgehend an die Verpflichtungen aus dem Abkommen zu halten: "Die erhöhte Urananreicherung muss ein -Ende haben. Die Internationale Atomenergiebehörde muss weiter Zugang zu allen Einrichtungen im Iran haben, um das genauestens zu überprüfen."

Zudem verurteilte er das Vorgehen der iranischen Regierung gegen regimekritische Demonstranten scharf. "Die Führung in Teheran darf mit den Menschenrechten nicht so umgehen, wie sie das in den letzten Wochen getan hat."

Kontakt zur Autorin: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/uxd

END) Dow Jones Newswires

January 19, 2020 10:25 ET ( 15:25 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.
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