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MÄRKTE ASIEN/Börsen folgen US-Pendants überwiegend nach oben

| Quelle: Dow Jones Newswire Web
Von Ese Erheriene

SCHANGHAI/TOKIO (Dow Jones)--Die Aufschläge zum Wochenschluss an der Wall Street haben am Montag auch das Börsengeschehen in Südostasien gestützt. Allerdings folgten nicht alle Börsen dem Trend, der festere Dollar belastete vor allem einige kleinere Handelsplätze wegen der Sorge eines fortgesetzten Kapitalabzugs.

Der Dow-Jones-Index hatte am Freitag im Verlauf die historische Marke von 20.000 Punkten nur denkbar knapp verfehlt. Letztlich hätten die lokalen Märkte in Asien an ihre Stärke der Vorwoche angeknüpft, als zum Beispiel der HSI in Hongkong den höchsten Wochengewinn seit drei Monaten verbucht hatte, wie es im Handel hieß. In Schanghai hatte der Leitindex eine fünfwöchige Durststrecke beendet. In Tokio ruhte der Handel am Montag wegen eines Feiertages.

In Hongkong stieg der HSI im späten Geschäft um 0,2 Prozent auf 22.555 Punkte, der Composite in Schanghai gewann 0,6 Prozent auf 3.172 Zähler. Der S&P/ASX-200 in Australien schloss 0,9 Prozent fester und kletterte auf das höchste Niveau seit 19 Monaten.

Die Unterstützung kommt aus den USA und geht auf den Arbeitsmarktbericht zurück. Der Fokus liegt dabei auf dem überraschenden Anstieg der Gehälter. Der S&P-500 markierte ein Allzeithoch und dieses dürfte den Wochenbeginn in Asien stützen", sagte Marktstratege Jingyi Pan von IG.

An der Wall Street hatten alle drei wichtigen Indizes Rekordhochs markiert und auch auf Wochensicht zugelegt. Der Stellenzuwachs in den USA war etwas schwächer ausgefallen als erwartet, jedoch zogen die Löhne mit der höchsten Jahresrate seit 2009 an, was wiederum die Inflationserwartungen in den USA befeuerte und Zinserhöhungsfantasien schürte.

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China-Börsen drehen ins Plus

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Die Börsen in China drehten nach einem Beginn im Minus später ins Plus. Die chinesischen Währungsreserven waren im Dezember auf den tiefsten Stand seit fast sechs Jahren gefallen. Der Rückgang entsprach allerdings den Erwartungen der Analysten. Zudem war der Abfluss niedriger als im November. Hauptgrund für den Rückgang waren nach Angaben der Zentralbank die Maßnahmen zur Stabilisierung des Yuan. Ein weiterer Faktor war unter anderem die Dollar-Stärke gegenüber anderen Währungen wie dem Euro, was den Wert der nicht in Dollar denominierten Aktiva in den Zentralbankreserven bei der Umrechnung in Dollar drückt. Volkswirte erwarten in China steigende Preise auf Produzenten- und Verbraucherebene.

Der Dollar zog in Asien wegen der Zinserhöhungsfantasien in den USA auf breiter Front an. Daher stiegen auch die Renditen am Rentenmarkt, die ihren US-Pendants nach oben folgten.

Die Ölpreise gaben derweil nach. Die global gehandelte Sorte Brent verbilligte sich um 0,7 Prozent auf 56,67 US-Dollar je Fass. Belastet wurden die Preise von der erneut gestiegenen Anzahl der in den USA aktiven Förderanlagen. Daten des Öldienstleisters Baker Hughes zeigten den zehnten Wochenanstieg in Folge.

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Minenwerte in Sydney im Minus

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In Sydney wurde der Markt getragen von Aufschlägen im Banken- sowie Öl- und Gassektor, während sich Minenwerte schwach präsentierten. Santos kletterten um 2,4 Prozent, Woodside Petroleum um 1,3 und Oil Search um 1,2 Prozent. BHP Billiton und Rio Tinto gaben dagegen 0,1 bzw. 1,3 Prozent nach, die Titel des Eisenerzproduzenten Fortescue Metals gaben um 3,8 Prozent nach.

Die australische Regierung hatte am Montag eine schwache Preisentwicklung für Eisenerz und Kohle bis Mitte 2017 vorausgesagt. Whitehaven Coal ermäßigten sich um 1,8 Prozent, nachdem das Bergbauunternehmen den Förderausblick bei bestimmen Aktivitäten im Bereich Kohle gesenkt hatte.

Gesucht waren dagegen Finanzwerte. Die vier Bankenwerte Westpac Banking, Commonwealth Bank of Australia, National Australia Bank sowie Australia and New Zealand Banking Group wiesen eine Gewichtung von rund einem Drittel im australischen Leitindex auf und legten zwischen 1,2 und 1,7 Prozent zu. Der Sektor profitierte von steigenden Renditen.

In Seoul zogen Samsung Electronics um 2,8 Prozent an. Analysten lobten die vorläufigen Geschäftszahlen zum vierten Quartal. Sembcorp Marine legten in Singapur um 2,3 Prozent zu. Die Tochter Jurong Shipyard hatte erneut einer Verschiebung von Lieferungen von Bohrinseln an North Atlantic Drilling zugestimmt. Analysten sagten, diese Regelung sei besser als eine Stornierung des Auftrages.

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Index (Börse) zuletzt +/- % % YTD Ende
S&P/ASX 200 (Sydney) 5.807,40 +0,90% +1,90% 06:00
Nikkei-225 (Tokio) Feiertag
Kospi (Seoul) 2.048,78 -0,02% +1,22% 07:00
Schanghai-Comp. (Schanghai) 3.171,60 +0,55% +2,19% 08:00
Hang-Seng-Index (Hongkong) 22.571,91 +0,25% +2,24% 09:00
Straits-Times (Singapur) 2.983,86 +0,72% +3,58% 10:00
KLCI (Malaysia) 1.669,06 -0,38% +1,66% 10:00
BSE (Mumbai) 26.751,03 -0,03% +0,47% 11:00

DEVISEN zuletzt +/- % 00:00 Fr, 9.20 Uhr % YTD
EUR/USD 1,0552 +0,2% 1,0532 1,0595 +0,3%
EUR/JPY 123,67 +0,2% 123,42 123,08 +0,6%
EUR/GBP 0,8658 +0,7% 0,8595 0,8556 +1,6%
GBP/USD 1,2188 -0,5% 1,2255 1,2380 -1,2%
USD/JPY 117,18 +0,0% 117,17 116,16 +0,2%
USD/KRW 1203,85 +0,2% 1202,00 1194,13 -0,3%
USD/CNY 6,9348 +0,2% 6,9207 6,9219 -0,2%
USD/CNH 6,8734 +0,4% 6,8478 6,8493 -1,5%
USD/HKD 7,7554 +0,0% 7,7553 7,7552 +0,0%
AUD/USD 0,7321 +0,4% 0,7292 0,7326 +1,5%

ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 53,61 53,99 -0,7% -0,38 -0,2%
Brent/ICE 56,71 57,1 -0,7% 0,00 -0,1%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.177,33 1.172,90 +0,4% +4,44 +2,3%
Silber (Spot) 16,51 16,49 +0,1% +0,02 +3,6%
Platin (Spot) 975,15 968,05 +0,7% +7,10 +7,9%
Kupfer-Future 2,54 2,55 -0,2% -0,01 +1,4%
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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/smh

END) Dow Jones Newswires

January 09, 2017 03:47 ET (08:47 GMT)

Copyright (c) 2017 Dow Jones & Company, Inc.
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