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MÄRKTE ASIEN/Börsen meist stabilisiert - Tokio sehr fest

| Quelle: Dow Jones Newswire Web
Von Ese Erheriene

SCHANGHAI/TOKIO (Dow Jones)--Die Börsenwelt in Ostasien und Australien hat sich am Donnerstag zweigeteilt präsentiert: Während sich der Aktienmarkt in Tokio von den scharfen Vortagesverlusten erholte und auch andere Handelsplätze im Plus lagen, hielt die jüngste Schwäche in Schanghai an. Auch in Südkorea und auf Taiwan ging es weiter abwärts. Vor den wichtigen US-Arbeitsmarktdaten und den ebenso bedeutsamen Handelsdaten in China am Freitag dürften sich einige Anleger zurückgehalten haben. Die Volatilität dürfte bis zu den Daten hoch bleiben, vermuteten Börsianer.

Dass die heftigen Vortagesverluste der asiatischen Börsen keinen Widerhall in Europa und den USA gefunden hatten, trug zur Erholung bzw. Stabilisierung bei. "Wir sehen in Asien, dass sich die Märkte stabilisieren. Fundamental hat sich nichts geändert, Anleger suchen nun aber nach Kaufgelegenheiten", sagte Marktstrategin Jingyi Pan von IG. In Tokio erholte sich der Nikkei-225 um 1,5 Prozent auf 22.498 Punkte, nachdem er am Vortag um 2 Prozent abgestürzt war. In Schanghai fiel der Composite dagegen um weitere 0,7 Prozent auf 3.272 Zähler.

Nachdem der Alleingang von US-Präsident Donald Trump mit der Anerkennung von Jerusalem als Hauptstadt Israels die Anleger am Vortag in den vermeintlich sicheren Yen-Hafen getrieben hatte, fiel der Yen-Kurs nun wieder etwas. Das begünstigte die Erholung am japanischen Aktienmarkt. Der Dollar stieg auf zuletzt 112,60 Yen nach Wechselkursen um 112,09 zur gleichen Vortageszeit.

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Schwache Daten belasten "Aussie"

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In Australien steckten Aktienanleger einen schwächer als erwartet ausgefallenen Handelsbilanzüberschuss weg, nachdem jüngst bereits das BIP enttäuscht hatte. Zudem stützte der nachgebende Austral-Dollar. Der S&P/ASX-200 legte nach drei Verlusttagen in Folge trotz schwacher Exporte um 0,5 Prozent zu. Es war zugleich der höchste Tagesaufschlag seit vier Wochen - getragen von steigenden Kursen bei Bankenwerten. Der australische Dollar sank mit den schwachen Handelsdaten auf 0,7530 von 0,7560 US-Dollar am Vorabend. Bereits an den Vortagen hatte der "Aussie" abgewertet.

In China belasteten Maßnahmen gegen die grassierende Luftverschmutzung, weil sie die wirtschaftliche Aktivität bremsen könnten. Dies könnte auch die Exporte Australiens belastet haben, denn China ist der wichtigste Handelspartner des Kontinents. Vor allem die Eisenerzausfuhren dürften weiter leiden, hieß es.

In Hongkong waren es vor allem Automobilwerte und Immobilienentwickler, die den Index bremsten - Aufschläge bei Schwergewichten stützten hingegen. Der HSI schloss 0,3 Prozent höher.

In Tokio profitierten Exportwerte vom schwächeren Yen, aber auch Technologietitel waren - wie auch zuletzt in den USA wieder - gefragt. Nintendo zogen um 3 Prozent an. Tokyo Electron stiegen um 5 Prozent nach dem jüngsten Fall auf ein Viermonatstief.

In Hongkong neigten Technologiewerte, die jüngst an die Börsen gegangen und deren Börsengänge zunächst gefeiert worden waren, weiter zur Schwäche. China Literature verloren 9,4 Prozent auf ein Rekordtief. Im Automobilsektor verloren Geely trotz solider November-Absatzzahlen 3,0 Prozent. Nach der Rally nähmen Investoren weiter Gewinne mit, hieß es. Great Wall Motor sanken um 2,0 Prozent.

In Sydney kletterten die Aktien des lokalen Börsenbetreibers ASX um 0,7 Prozent. Die Gesellschaft will ihre Jahrzehnte alte Technologie verbessern. Bei Cathay Pacific konnte ein möglicher Streik durch eine Einigung mit den Gewerkschaften verhindert werden. Die Titel der Fluggesellschaft legten um 0,7 Prozent in Hongkong zu.

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Index (Börse) zuletzt +/- % % YTD Ende
S&P/ASX 200 (Sydney) 5.977,70 +0,54% +4,89% 06:00
Nikkei-225 (Tokio) 22.498,03 +1,45% +17,70% 07:00
Kospi (Seoul) 2.461,98 -0,50% +21,49% 07:00
Schanghai-Comp. (Schanghai) 3.272,01 -0,67% +5,42% 08:00
Hang-Seng-Index (Hongkong) 28.298,85 +0,28% +28,28% 09:00
Taiex (Taiwan) 10.355,76 -0,37% +11,91% 06:30
Straits-Times (Singapur) 3.384,28 -0,38% +17,48% 10:00
KLCI (Malaysia) 1.719,05 +0,04% +4,71% 10:00
BSE (Mumbai) 32.805,29 +0,64% +23,21% 11:00

DEVISEN zuletzt +/- % 00:00 Mi, 9:23 % YTD
EUR/USD 1,1791 -0,1% 1,1803 1,1823 +12,1%
EUR/JPY 132,86 +0,3% 132,49 132,54 +8,1%
EUR/GBP 0,8816 -0,1% 0,8823 0,8822 +3,4%
GBP/USD 1,3374 -0,0% 1,3379 1,3401 +8,4%
USD/JPY 112,68 +0,4% 112,24 112,11 -3,6%
USD/KRW 1093,67 -0,0% 1093,70 1094,13 -9,4%
USD/CNY 6,6158 +0,0% 6,6149 6,6146 -4,7%
USD/CNH 6,6214 +0,1% 6,6163 6,6177 -5,1%
USD/HKD 7,8124 -0,0% 7,8134 7,8157 +0,8%
AUD/USD 0,7526 -0,5% 0,7563 0,7580 +4,3%
NZD/USD 0,6840 -0,5% 0,6875 0,6898 -1,6%

ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 56,15 55,96 +0,3% 0,19 -1,5%
Brent/ICE 61,53 61,22 +0,5% 0,31 +5,0%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.257,23 1.263,41 -0,5% -6,18 +9,2%
Silber (Spot) 15,89 15,96 -0,5% -0,07 -0,2%
Platin (Spot) 897,60 902,50 -0,5% -4,90 -0,7%
Kupfer-Future 2,94 2,94 +0,1% +0,00 +16,4%
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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/gos

END) Dow Jones Newswires

December 07, 2017 04:26 ET (09:26 GMT)

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