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MÄRKTE ASIEN/Fest - Chinesische Börsen bleiben zurück

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 4 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
TOKIO/SCHANGHAI (Dow Jones)Die Aktienmärkte in Ostasien und Australien haben sich zum Ende der Woche auf breiter Front mit Aufschlägen gezeigt. An den chinesischen Börsen bröckelten die Gewinne allerdings den ganzen Tag über ab, im Späthandel nochmals beschleunigt, so dass die Indizes hier knapp in negativem Terrain schlossen. Am kräftigsten nach oben ging es in Südkorea nach einer deutlich besser als erwartet ausgefallenen Industrieproduktion im Juli.

Für Zuversicht sorgten Aussagen Pekings an den Verhandlungstisch mit den USA zurückkehren zu wollen, um eine Lösung im Handelskonflikt zu finden. Die Aktienmärkte folgten damit den positiven Vorgaben von der Wall Street. Die Anleger hoffen, dass es im September wieder zu Gesprächen zwischen beiden Parteien kommt, nachdem der Handelskonflikt vor einer Woche eskaliert war. Dies wurde zumindest am Donnerstag vom chinesischen Handelsministerium in Aussicht gestellt. Jedoch warnte das Ministerium gleichzeitig davor, dass Peking ausreichend Möglichkeiten habe, um auf die von den USA angekündigte Anhebung der Strafzölle angemessen reagieren zu können.

Die chinesischen Kommentare sind eine "vorübergehende Erleichterung für die Märkte", so IG-Analyst Jingyi Pan. Er warnte jedoch gleichzeitig davor, dass diese im Einklang mit Spekulationen stehen, dass Peking beabsichtigen könnte, ein Handelsabkommen mit den USA bis zu den US-Präsidentschaftswahlen im kommenden Jahr hinauszuzögern. Es dürfte daher noch eine längere Zeit Unsicherheit im Handelsstreit zwischen beiden Ländern herrschen, so Pan.

In Tokio ging es für den Nikkei-Index um 1,2 Prozent aufwärts auf 20.704 Punkte. Gestützt wurde der Index vor allem von Elektronikwerten. Auch in Japan stieg die Industrieproduktion im Juli neuesten Daten zufolge stärker als erwartet.

Einen Sprung um 1,8 Prozent nach oben auf 1.968 Punkte machte der Kospi in Seoul. Hoffnungen auf Fortschritte in den Handelsgesprächen zwischen den USA und China und eine wahrscheinliche Zinssenkung der Zentralbank des Landes im späteren Jahresverlauf hätten hier die Kurse getrieben, sagte Kiwoom Securities-Analyst Seo Sang-young mit Blick darauf, dass die Notenbank am Freitag die Zinsen unverändert belassen hatte.



Olympus und DIC mit Kurssprüngen


Unter den Einzelwerten legten Sony in Tokio 2,3 Prozent zu. Der Technologiekonzern hatte am Donnerstag nach Börsenschluss mitgeteilt, dass er seine Anteile an dem Medizingerätehersteller Olympus für umgerechnet rund 685 Millionen Euro verkauft. Olympus sprangen um 6,8 Prozent nach oben. Olympus hatte angekündigt, bis zu 6,2 Prozent seiner ausstehenden Aktien zurückzukaufen. Die beiden Unternehmen wollen ihre Zusammenarbeit fortsetzen.

Kräftig nach oben ging es in Japan auch für DIC, und zwar um 7,6 Prozent. BASF hatte am Donnerstag mitgeteilt, dass der japanische Feinchemiekonzern das Pigmentgeschäft für 1,15 Milliarden Euro kauft.

Von den zuletzt deutlich gestiegenen Ölpreisen profitierten Ölwerte in der gesamten Region. Woodside und Oil Search gewannen in Sydney 1,6 bzw. 3,7 Prozent. Für Santos ging es um 2,7 Prozent aufwärts. In Tokio zogen Inpex 2,1 Prozent an und in Hongkong stiegen CNOOC im späten Geschäft um 5,2 Prozent. Die Analysten von Jefferies erwarten, dass Übersee-Projekte von CNOOC dem Produktionswachstum in den kommenden Quartalen einen Schub geben werden. Schwachen Gewinnzahlen im ersten Halbjahr seien kein Grund zur Sorge, weil diese auf höher als erwartet ausgefallene Explorationskosten und Steueraufwendungen zurückzuführen seien.

Die Ölpreise hatten am Donnerstag weiter angezogen, nachdem die US-Ölverratsdaten jüngst einen deutlichen Rückgang verzeichnet hatten. Im asiatisch geprägten Handel gab die global gehandelte europäische Sorte Brent zuletzt jedoch 0,4 Prozent nach auf 60,86 Dollar je Barrel.



Index (Börse) zuletzt +/- % % YTD Ende
S&P/ASX 200 (Sydney) 6.604,20 +1,49% +16,96% 08:00
Nikkei-225 (Tokio) 20.704,37 +1,19% +3,45% 08:00
Kospi (Seoul) 1.967,79 +1,78% -3,59% 08:00
Schanghai-Comp. 2.886,24 -0,16% +15,73% 09:00
Hang-Seng (Hongk.) 25.693,29 -0,04% -0,54% 10:00
Taiex (Taiwan) 10.618,05 +1,49% +9,16% 07:30
Straits-Times (Sing.) 3.099,50 +0,57% +0,43% 11:00
KLCI (Malaysia) 1.602,51 +0,46% -5,64% 11:00
BSE (Mumbai) 36.877,38 -0,52% +1,72% 12:00

DEVISEN zuletzt +/- % 00:00 Do, 9:50 % YTD
EUR/USD 1,1036 -0,2% 1,1059 1,1077 -3,7%
EUR/JPY 117,53 -0,2% 117,79 117,52 -6,5%
EUR/GBP 0,9058 -0,2% 0,9077 0,9090 +0,7%
GBP/USD 1,2183 +0,0% 1,2183 1,2185 -4,4%
USD/JPY 106,50 -0,0% 106,51 106,09 -2,9%
USD/KRW 1209,68 +0,1% 1208,54 1213,54 +8,6%
USD/CNY 7,1410 -0,0% 7,1445 7,1604 +3,8%
USD/CNH 7,1451 +0,1% 7,1407 7,1638 +4,0%
USD/HKD 7,8438 -0,0% 7,8463 7,8447 +0,2%
AUD/USD 0,6722 -0,1% 0,6731 0,6737 -4,6%
NZD/USD 0,6300 -0,2% 0,6311 0,6327 -6,2%
Bitcoin
BTC/USD 9.472,50 -0,3% 9.499,75 9.375,75 +154,7%

ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 56,30 56,71 -0,7% -0,41 +17,2%
Brent/ICE 60,86 61,08 -0,4% -0,22 +10,0%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.525,98 1.527,30 -0,1% -1,33 +19,0%
Silber (Spot) 18,37 18,27 +0,5% +0,10 +18,5%
Platin (Spot) 929,50 915,50 +1,5% +14,00 +16,7%
Kupfer-Future 2,56 2,56 +0,0% +0,00 -3,2%


Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/err/gos

END) Dow Jones Newswires

August 30, 2019 04:21 ET ( 08:21 GMT)

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.
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