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MÄRKTE ASIEN/Freundliche Stimmung vor Handelsgesprächen

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 4 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
NEW YORK (Dow Jones)Quer durch die Handelsplätze haben sich die Leitindizes in Ostasien und Australien am Dienstag im Plus gezeigt. Teilnehmer sprachen von gestiegenen Hoffnungen bezüglich der in dieser Woche startenden Handelsgespräche zwischen den USA und China. Dass China offenbar einige Punkte aus den Verhandlungen ausklammern will, scheint die Anleger gegenwärtig noch nicht zu stören; zumal US-Präsident Donald Trump von einer guten Chance auf eine Vereinbarung sprach, auch wenn er warnte, dass er mit einem partiellen Deal nicht zufrieden sein werde.

Positiv wurde auch gesehen, dass in der Pekinger Delegation neben dem Vizepremier auch der Notenbankchef vertreten sein wird. Damit schickt China ein hochrangiges Team nach Washington. Eher belastend für die Gespräche könnte dagegen sein, dass die USA acht Technologieunternehmen auf eine schwarze Liste gesetzt haben, die an Menschenrechtsverstößen Chinas in der muslimisch geprägten Provinz Xinjiang beteiligt sein sollen.


Schwacher Yen treibt Nikkei

Mit ganz oben war der Markt in Japan, wo der Nikkei 1 Prozent auf 21.588 Punkte zulegte. Hier stützte zusätzlich eine begrenzte Handelsvereinbarung mit den USA, die Produkte im Volumen von 55 Milliarden Dollar aus der Landwirtschaft und dem Digitalbereich umspannt. Autos werden darin nicht erwähnt. Hier drohen weiter angekündigte US-Zölle, doch Japans Ministerpräsident Shinzo Abe teilte mit, ihm sei zugesichert worden, dass sein Land ausgenommen werde. Geleitschutz kam vom Devisenmarkt, wo der Yen am Montagnachmittag im Zuge einer breiten Dollarstärke unter Druck gekommen war. Aktuell wird der Dollar mit 107,19 Yen bezahlt nach einem Vortagestief bei 106,66.

Die chinesischen Festlandsbörsen hatten erstmals seit einer Woche wieder geöffnet und verbuchten lediglich kleinere Gewinne, gebremst von einigen belastenden Faktoren. So hat sich bei den chinesischen Dienstleistern die Geschäftsaktivität im September verlangsamt. Der Caixin-Einkaufsmanagerindex für den Servicesektor verringerte sich auf den tiefsten Stand seit sieben Monaten, lag aber weiter im Expansion anzeigenden Bereich. In Hongkong dämpften nach einer eintägigen Feiertagspause die anhaltenden Proteste gegen die offizielle lokale Politik und die Politik Pekings. Am Morgen hatte Regierungschefin Carrie Lam nicht ausgeschlossen, künftig Hilfe aus Peking gegen die Unruhen anzufordern, auch wenn es aktuell solche Pläne noch nicht gebe.

Kräftig aufwärts um 2,6 Prozent ging es mit der Aktie der Hong Kong Exchanges and Clearing, weil der Börsenbetreiber das 39 Milliarden Dollar schwere Gebot für die Londoner Börse nicht weiter verfolgen will.

Bei den weiteren Einzelwerten ging es in Südkorea mit Samsung Electronics um 2,4 Prozent nach oben, was das Sentiment verbesserte und den Markt in Südkorea mit einem Plus von 1,2 Prozent an die Spitze der Region beförderte. Der weltgrößte Halbleiterhersteller wird zwar im dritten Quartal 2019 einen deutlichen Gewinnrückgang verzeichnet haben, allerdings nicht so stark wie befürchtet. Zudem teilte Samsung auch mit, dass die Chip-Umsätze sich künftig erholen könnten. Im Schlepptau gewannen SK Hynix 0,8 Prozent.

Samsung Heavy Industries kletterten mit einem Großauftrag um 2,8 Prozent nach oben. Der Konzern wird sechs Frachtschiffe für Evergreen Marine bauen.

In Japan profitierten die Elektronikwerte überdies vom nachgebenden Yen. Renesas Electronics rückten 5,4 Prozent vor, Advantest um 4,4 Prozent.



Index (Börse) zuletzt +/- % % YTD Ende
S&P/ASX 200 (Sydney) 6.593,40 +0,45% +16,77% 08:00
Nikkei-225 (Tokio) 21.587,78 +0,99% +6,80% 08:00
Kospi (Seoul) 2.046,25 +1,21% +0,26% 08:00
Schanghai-Comp. 2.913,57 +0,29% +16,83% 09:00
Hang-Seng (Hongk.) 25.915,60 +0,37% -0,10% 10:00
Taiex (Taiwan) 11.017,31 +0,75% +13,26% 07:30
Straits-Times (Sing.) 3.106,91 +0,24% +1,00% 11:00
KLCI (Malaysia) 1.557,68 -0,08% -7,78% 11:00

DEVISEN zuletzt +/- % 00:00 Mo, 9:55 Uhr % YTD
EUR/USD 1,0979 +0,1% 1,0971 1,0974 -4,2%
EUR/JPY 117,70 +0,0% 117,66 117,27 -6,4%
EUR/GBP 0,8936 +0,1% 0,8926 0,8915 -0,7%
GBP/USD 1,2285 -0,0% 1,2291 1,2311 -3,6%
USD/JPY 107,19 -0,0% 107,24 106,84 -2,3%
USD/KRW 1194,69 -0,2% 1196,77 1197,42 +7,2%
USD/CNY 7,1257 -0,3% 7,1484 7,1484 +3,6%
USD/CNH 7,1290 -0,1% 7,1345 7,1285 +3,8%
USD/HKD 7,8436 +0,0% 7,8427 7,8443 +0,2%
AUD/USD 0,6747 +0,2% 0,6733 0,6752 -4,2%
NZD/USD 0,6312 +0,3% 0,6290 0,6314 -6,0%
Bitcoin
BTC/USD 8.212,00 +0,1% 8.202,25 7.854,00 +120,8%

ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 52,93 52,75 +0,3% 0,18 +9,8%
Brent/ICE 58,61 58,35 +0,4% 0,26 +5,7%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.496,20 1.493,60 +0,2% +2,60 +16,7%
Silber (Spot) 17,48 17,45 +0,1% +0,03 +12,8%
Platin (Spot) 882,47 878,50 +0,5% +3,97 +10,8%
Kupfer-Future 2,59 2,57 +0,4% +0,01 -2,4%


Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/raz/err

END) Dow Jones Newswires

October 08, 2019 04:19 ET ( 08:19 GMT)

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.
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