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MÄRKTE EUROPA/Börsen leicht erholt - Aston Martin haussieren

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 5 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
FRANKFURT (Dow Jones)Europas Börsen sind am Freitag mit kleinen Aufschlägen in den Handel gestartet. Die Zahl der Todesopfer durch das Coronavirus ist zwar auf mindestens 213 gestiegen und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Die WHO sieht aber trotz des Notstands "keinen Grund" für Reise- und Handelsbeschränkungen mit China. Das wird an den Börsen als leichtes Entspannungssignal gewertet.

Der DAX gewinnt im frühen Handel 0,2 Prozent auf 13.188 Punkte. Für den Euro-Stoxx-50 geht es um 0,3 Prozent auf 3.701 nach oben. Wie die WHO weiter sagte, ist die Entscheidung kein Misstrauensvotum gegen China. Die chinesischen Behörden meldeten bis Donnerstag über 7.700 Infizierte, etwa 81.000 Menschen stehen unter Beobachtung. Außerhalb Chinas gibt es inzwischen mehr als 50 Infektionsfälle in mindestens 18 Ländern, davon vier in Deutschland.

Neuste Konjunkturdaten aus China sprechen für eine Stabilisierung der dortigen Wirtschaft. Der Einkaufsmanagerindex (PMI) für den verarbeitenden Sektor gab im Januar leicht auf 50 von 50,2 nach. Der Rückgang war erwartet worden. In der Dienstleistungsbranche hat sich die Lage im Januar sogar aufgehellt, wie der ebenfalls am Morgen veröffentlichte Einkaufsmanagerindex für den Servicesektor zeigte. Er stieg auf 54,1 Punkte nach 53,5.


Traton bietet für Navistar

Auf Unternehmensseite steht der Automobilsektor im Blick. Mit einem Kurssprung von fast 30 Prozent sind Aston Martin in den Handel gestartet. Die Ankündigung einer Kapitalerhöhung von bis zu 500 Millionen Pfund wird bei den Anlegern mit großer Erleichterung zur Kenntnis genommen. Erst jüngst hatte Moody's die Bonität des Unternehmens auf "Caa1" von "B3" gesenkt wegen der Liquiditätsengpässe des Unternehmens und des erheblichen Investitionsbedarfs.

Jefferies zeigt sich erleichtert: Das Volumen stimme und sei ausreichend, um notwendige Investitionen in die Modellpalette zu tätigen. Nicht gelöst durch die Kapitalerhöhung sei indes das Skalenproblem bei Aston Martin.

Nachrichten gibt es auch zu VW. Zum einen hat VW die Mehrheitsbeteiligung an der Getriebetochter Renk verkauft. Das spült 530 Millionen Euro in die Kasse und führt zu einem Bilanzgewinn von 150 Millionen. Daneben rückt die Tochter Traton mit dem Übernahmeangebot für Navistar in den Blick. "Strategisch ist die Übernahme sinnvoll, und der Preis ist in Ordnung", so ein Händler.

Traton bietet 35 Dollar je Navistar-Aktie. Das ist zwar ein Kursaufschlag von 45 Prozent auf den Schlusskurs von 24,07 Dollar. Die Bewertung mit dem einfachen Jahresumsatz sei aber in Ordnung, heißt es. Traton selbst wird mit dem 0,8-fachen Umsatz bewertet, vergleichbare Unternehmen teilweise aber auch höher. Allerdings ist der Kurs von Navistar nachbörslich auf 36,45 Dollar gestiegen. VW gewinnen 0,2 Prozent, Traton steigen um 0,2 Prozent.

Nach Zahlen verlieren Electrolux 6,2 Prozent. Besonders der Nettogewinn liege deutlich unter den Erwartungen, heißt es im Handel.

K+S notieren sehr fest mit Aufschlägen von 3,3 Prozent. Händler verweisen auf einen Bericht der "Actien Börse": Dort heiße es, K+S sei ein Übernahmekandidat. Für Zalando geht es nach sehr starken Amazon-Zahlen um 1,6 Prozent nach oben. Deutsche Bank setzen die Erholungsbewegung vom Vortag fort und ziehen um weitere 3,3 Prozent an. Einige Anleger setzen auf eine Trendwende.


Spanische Banken mit Zahlen

Im Bankensektor stehen die Geschäftszahlen spanischer Banken im Blick. BBVA (plus 0,8 Prozent) hat im vierten Quartal einen Verlust von 155 Millionen Euro ausgewiesen. Hauptgrund dafür ist eine Goodwill-Abschreibung auf ihr US-Geschäft. Analysten hatten aber mit einem noch höheren Verlust von 271 Millionen Euro gerechnet. Auch die Einnahmen lagen über den Schätzungen. Die Zahlen der Caixa-Bank (plus 3,2 Prozent) sind ebenfalls über den Erwartungen ausgefallen.

Für Banco Sabadell geht es nach Viertquartalszahlen gleich um 10 Prozent nach unten. Nicht nur sind die Zahlen schlechter ausgefallen, auch der Ausblick enttäuscht. Jefferies verweist auf höhere Rückstellungen im vierten Quartal als Hauptbelastungsfaktor. Das Ziel einer Eigenkapitalrendite von nur 5 Prozent unterstreiche die andauernden Schwierigkeiten, denen sich die Bank weiter ausgesetzt sehe.

Die UBS platziert derweil laut Händlern 9,9 Millionen Aktien in Alstria Office. Für die Aktie geht es um 0,5 Prozent nach unten. Auch in der Zur Rose Group läuft eine Platzierung - das Papier gibt 4,2 Prozent nach.



Aktienindex zuletzt +/- % absolut +/- % YTD
Euro-Stoxx-50 3.696,82 0,16 6,04 -1,29
Stoxx-50 3.406,28 0,14 4,90 0,10
DAX 13.187,60 0,23 30,48 -0,46
MDAX 28.337,19 0,54 151,05 0,09
TecDAX 3.118,83 0,43 13,27 3,45
SDAX 12.409,42 0,55 68,21 -0,82
FTSE 7.358,82 -0,31 -23,14 -2,13
CAC 5.883,65 0,20 11,88 -1,58

Rentenmarkt zuletzt absolut +/- YTD
Dt. Zehnjahresrendite -0,41 0,00 -0,65
US-Zehnjahresrendite 1,57 -0,02 -1,11

DEVISEN zuletzt +/- % 0:00 Uhr Do, 17.04 Uhr % YTD
EUR/USD 1,1023 -0,1% 1,1034 1,1034 -1,7%
EUR/JPY 120,18 -0,0% 120,20 119,91 -1,4%
EUR/CHF 1,0699 -0,0% 1,0699 1,0687 -1,5%
EUR/GBP 0,8389 -0,5% 0,8429 0,8422 -0,9%
USD/JPY 109,03 +0,1% 108,94 108,68 +0,2%
GBP/USD 1,3138 +0,4% 1,3090 1,3104 -0,9%
USD/CNH 6,9825 -0,0% 6,9833 6,9991 +0,2%
Bitcoin
BTC/USD 9.363,75 -2,07 9.561,25 9.357,75 +29,9%

ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 52,70 52,14 +1,1% 0,56 -13,3%
Brent/ICE 59,10 58,29 +1,4% 0,81 -10,5%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.577,64 1.574,30 +0,2% +3,34 +4,0%
Silber (Spot) 17,87 17,85 +0,1% +0,02 +0,1%
Platin (Spot) 978,30 979,75 -0,1% -1,45 +1,4%
Kupfer-Future 2,53 2,52 +0,4% +0,01 -9,4%


Kontakt zum Autor: manuel.priego-thimmel@wsj.com

DJG/mpt/cln

END) Dow Jones Newswires

January 31, 2020 04:05 ET ( 09:05 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.
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