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MÄRKTE EUROPA/EU-Hilfspaket schürt Optimismus - Autos sehr fest

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 4 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
FRANKFURT (Dow Jones)Weiter aufwärts geht es am Mittwochnachmittag mit den europäischen Aktienmärkten. Gestützt werden Aktien aktuell von der Fiskalpolitik. So hat die EU-Kommission Details zu ihrem geplanten Wiederaufbauprogramm genannt. Das Programm soll den Mitgliedstaaten helfen, die schwerste Rezession in der Geschichte der EU schnell zu überwinden. Der Plan hat drei Pfeiler: Geplant sind Hilfen für Mitgliedstaaten, zur Ankurbelung privater Investitionen sowie Mittel zur Stärkung der Möglichkeiten zur Krisenbewältigung durch die EU. Nötig ist ein solches Programm allemal: Denn in Frankreich brach die Wirtschaft erneut so stark ein, dass das Forschungsinstitut Insee nun einen BIP-Einbruch von bis zu 20 Prozent im zweiten Quartal befürchtet. Der DAX legt 1,2 Prozent auf 11.647 Zähler zu. Der Euro-Stoxx-50 steigt um 1,6 Prozent auf 3.048 Punkte.


Investoren werden für Automobilsektor mutiger

Daimler, BMW und Volkswagen ziehen im DAX um bis zu 9,2 Prozent an. In Paris haussieren Renault um 17 Prozent und Peugeot ziehen um 5 Prozent an - gestützt von der Aussicht auf Staatshilfen in Frankreich sowie von strategischen Entscheidungen bei Renault wie auch geplanten Sparmaßnahmen. Der europäische Branchenindex im Euro-Stoxx-50 führt das Tableau mit 5 Prozent Plus an.

Die Analysten der UBS machen bei europäischen Automobilherstellern geringere Strafen wegen der CO2-Auflagen der EU aus und begründen dies mit der Coronakrise. Insbesondere verhindere die Rezession einen drohenden Preiskrieg bei Elektrofahrzeugen. Anfang des Jahres waren die Experten noch von einer Preisschlacht im zweiten Halbjahr bei Elektro- bzw. Hybridfahrzeugen ausgegangen. Denn die Automobilhersteller hätten diese Fahrzeuge aggressiv in den Markt drücken müssen, um die CO2-Auflagen beim Flottenverbrauch erfüllen zu können.

Die Allianz aus Renault, Nissan und Mitsubishi hat sich strategische Ziele gesetzt, um in den kommenden Jahren produktiver und wirtschaftlicher zu arbeiten. Möglich ist für Analyst Frank Schwope von der NordLB, dass in absehbarer Zeit mit dem Daimler-Konzern, der bereits wechselseitige Beteiligungen mit Renault und Nissan eingegangen ist, ein weiterer Partner sich dem Bündnis nähere.


Kapitalerhöhungen und Platzierungen aller Orten

Kapitalerhöhungen wie auch Platzierungen sind trotz des schwierigen Umfeldes gut bei den Investoren unterzubringen. So hat der Chiphersteller Infineon neue Aktien zu 19,30 Euro platziert und sich damit einen Bruttoemissionserlös in Höhe von 1,06 Milliarden Euro verschafft. Er soll zur Refinanzierung der Übernahme von Cypress Semiconductor genutzt werden. Das Grundkapital wird durch die neuen Aktien um rund 4 Prozent erhöht. Angesichts des geringen Umfangs der Kapitalerhöhung rechnen Händler damit, dass die Kursverluste schnell aufgeholt werden. Aktuell handelt die Aktie 4,6 Prozent im Minus.

Die 15,2 Millionen Sika-Aktien von Saint-Gobain wurden laut Angaben aus dem Handel zu 168,42 Franken je Stück platziert. Der französische Baustoffkonzern hat hier ein Paket über 10,75 Prozent verkauft. Der Kurs fällt in Zürich um 5,7 Prozent. Ebenfalls in der Schweiz haben UBS und CS laut Angaben aus dem Handel 5 Millionen Aktien von Stadler Rail verkauft. Der Platzierungspreis lag demnach bei 38,10 Franken. Der Kurs handelt in Zürich leicht im Minus. Aber auch bei LPKF will der Großaktionär seine Beteiligung verkaufen und sucht nach Optionen. Hier geht es für die Aktie um rund 7 Prozent nach unten.

Gute Zahlen treiben Aroundtown um 4,8 Prozent nach oben. MLP zeigen sich 3 Prozent höher, die Aktien des Finanzdienstleisters werden wieder in die DAX-Familie aufgenommen werden und kommen in den SDAX.



Aktienindex zuletzt +/- % absolut +/- % YTD
Euro-Stoxx-50 3.047,63 1,61 48,41 -18,62
Stoxx-50 2.884,91 0,11 3,03 -15,23
DAX 11.646,67 1,23 142,02 -12,09
MDAX 25.129,00 -1,25 -317,60 -11,25
TecDAX 3.105,04 -2,18 -69,21 2,99
SDAX 11.387,30 0,95 106,91 -8,99
FTSE 6.132,70 1,07 64,94 -19,55
CAC 4.684,25 1,69 78,01 -21,64

Rentenmarkt zuletzt absolut +/- YTD
Dt. Zehnjahresrendite -0,41 0,02 -0,65
US-Zehnjahresrendite 0,68 -0,02 -2,00

DEVISEN zuletzt +/- % Mi, 8:23 h Di, 17:09 Uhr % YTD
EUR/USD 1,1006 +0,26% 1,0964 1,0988 -1,9%
EUR/JPY 118,57 +0,45% 117,91 118,24 -2,7%
EUR/CHF 1,0666 +0,61% 1,0595 1,0628 -1,8%
EUR/GBP 0,8990 +1,03% 0,8893 0,8892 +6,2%
USD/JPY 107,75 +0,19% 107,54 107,61 -0,9%
GBP/USD 1,2243 -0,73% 1,2330 1,2357 -7,6%
USD/CNH (Offshore) 7,1901 +0,62% 7,1709 7,1402 +3,2%
Bitcoin
BTC/USD 9.139,01 +3,34% 8.845,01 8.815,51 +26,8%

ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 33,19 34,35 -3,4% -1,16 -43,6%
Brent/ICE 35,09 36,17 -3,0% -1,08 -44,7%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.702,57 1.710,95 -0,5% -8,38 +12,2%
Silber (Spot) 17,14 17,20 -0,3% -0,06 -4,0%
Platin (Spot) 831,35 832,70 -0,2% -1,35 -13,9%
Kupfer-Future 2,37 2,42 -2,0% -0,05 -15,7%


Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/thl/cln

END) Dow Jones Newswires

May 27, 2020 10:27 ET ( 14:27 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.
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