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MÄRKTE EUROPA/Euro drückt weiter - Flutter sehr fest

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 5 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
FRANKFURT (Dow Jones)Europas Börsen haben am Donnerstag mit kleineren Verlusten geschlossen. Wie bereits am Vortag belastete der starke Euro das Sentiment. Die Gemeinschaftswährung hat nun auch die Marke von 1,21 Dollar klar übersprungen und damit neue Zweieinhalbjahreshochs markiert. Marktanalysten sehen als nächstes Ziel der Bewegung die Marke von 1,25 Dollar. Einerseits bremst der Euro die Gewinnentwicklung in Europa. Andererseits gilt er als Zeichen für anhaltende US-Investitionen in der Eurozone.

Etwas bessere US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe bewegen den Markt nicht. Diese sind mit 712.000 unter der Schätzung von 780.000 geblieben. Genauso wie die schwächeren ADP-Arbeitsmarktdaten vom Vortag wurden diese aber ignoriert. Die Börsen stufen die Daten nur als vorübergehend ein mit Blick auf eine erwartete starke wirtschaftliche Erholung im kommenden Jahr. Konjunkturdaten aus Europa unterstrichen derweil den Eindruck, dass sich der Euroraum wieder auf dem Weg in die Rezession befindet.


Opec+ wird Produktion wohl um 500.000 Barrel erhöhen

Der DAX verlor 0,5 Prozent auf 13.253 Punkte, für den Euro-Stoxx-50 ging es um 0,1 Prozent auf 3.517 Punkte nach unten. Die Ölpreise kommen mit den sich abzeichnenden Beschlüssen der Opec+ nur kurzzeitig etwas unter Druck. Die Opec+ steht offenbar kurz davor, eine Vereinbarung über eine bescheidene Erhöhung um bis zu 500.000 Barrel pro Tag ab Januar zu beschließen. Mit Verlusten von 0,5 Prozent hielten sich die Verluste im Ölsektor derweil in Grenzen.

NAS.OS

Am Abend stehen zudem die Index-Entscheidungen der Deutschen Börse im Mittelpunkt. Hier dürften Siemens Energy zum MDAX-Aufsteiger für den Abend des 18. Dezember gekürt werden. Die Aktie schloss im Vorfeld mit Abgaben von 1,2 Prozent.

Gute Vorgaben sorgten bei den Rohstoffwerten für Gewinne, der Sektorindex legte um 2,3 Prozent zu. In Sydney gehörten Aktien aus dem Sektor zu den Tagesfavoriten. Für Auftrieb sorgte ein auf einem Siebenjahreshoch gestiegener Eisenerzpreis. Der brasilianische Förderer Vale habe seinen Produktionsausblick gesenkt, berichteten Händler. Für die Aktien von Rio Tinto ging es um 2,7 Prozent aufwärts, Anglo American rückten um 4,1 Prozent vor.

Flutter reagierten mit einem Kurssprung von 7 Prozent auf den Ausbau der Beteiligung beim Wettanbieter Fanduell. Flutter zahlt 4,2 Milliarden Dollar für die 37,2 Prozent Beteiligung von Fastball. Das Gebot setzt sich aus einer Barkomponente über 2 Milliarden Dollar und einer Aktienkomponente zusammen. Nach der Transaktion wird Flutter 95 Prozent an Fanduell halten und dadurch das Exposure in den wichtigen US-Markt noch einmal deutlich erhöhen.

Die Papiere von Krones büßten 0,2 Prozent ein. Der Konzern hat Kosten für die Umstrukturierungen von insgesamt 75 Millionen Euro angekündigt. "Das drückt die EBITDA-Marge auf 3,5 bis 4 Prozent", so ein Händler. Nach dem jüngsten Anstieg habe es nun leichte Gewinnmitnahmen gegeben, dramatisch sei die Anpassung aber nicht.


Norwegian legt neuen Restrukturierungsplan vor

Norwegian machten mit der Vorstellung eines neuen Restrukturierungsplans einen Satz von 7,2 Prozent. Die Airline glaubt, dass der Plan das Unternehmen möglicherweise vor einer Pleite retten könnte. Die Ausgabe neuer Aktien soll bis zu 4 Milliarden norwegische Kronen einspielen, zudem sollen Schulden in Eigenkapital gewandelt werden.

Das Sentiment für den Reisesektor hat sich mit den positiven Nachrichten rund um einen Impfstoff deutlich verbessert. Der Sektor stieg um 3,5 Prozent. Air France gewannen 2,9 Prozent und IAG 2,8 Prozent. Im Gefolge gewannen Airbus 4 Prozent und MTU Aero 2,6 Prozent - hier stützte auch die Nachricht, dass Ryanair eine deutliche Ausweitung ihrer Bestellungen von Flugzeugen des Typs 737 MAX von Boeing angekündigt hat.



Index Schluss- Entwicklung Entwicklung Entwicklung
. stand absolut in % seit
. Jahresbeginn
Euro-Stoxx-50 3.517,10 -4,22 -0,1% -6,1%
Stoxx-50 3.066,75 -9,23 -0,3% -9,9%
Stoxx-600 391,72 +0,03 +0,0% -5,8%
XETRA-DAX 13.252,86 -60,38 -0,5% +0,0%
FTSE-100 London 6.487,67 +24,28 +0,4% -14,3%
CAC-40 Paris 5.574,36 -8,65 -0,2% -6,8%
AEX Amsterdam 610,48 -0,46 -0,1% +1,0%
ATHEX-20 Athen 1.834,49 +22,04 +1,2% -20,2%
BEL-20 Bruessel 3.714,79 +5,10 +0,1% -6,1%
BUX Budapest 38.705,12 -485,99 -1,2% -16,0%
OMXH-25 Helsinki 4.557,42 -14,55 -0,3% +8,0%
ISE NAT. 30 Istanbul 1.473,17 +6,72 +0,5% +6,1%
OMXC-20 Kopenhagen 1.369,94 -21,09 -1,5% +20,6%
PSI 20 Lissabon 4.624,57 +14,57 +0,3% -11,0%
IBEX-35 Madrid 8.200,70 -20,10 -0,2% -14,1%
FTSE-MIB Mailand 22.007,40 +35,20 +0,2% -6,5%
RTS Moskau 1.339,41 +3,97 +0,3% -13,5%
OBX Oslo 817,72 -1,68 -0,2% -3,0%
PX Prag 966,04 +4,34 +0,5% -13,4%
OMXS-30 Stockholm 1.912,18 -6,82 -0,4% +7,9%
WIG-20 Warschau 1.890,11 -7,86 -0,4% -12,1%
ATX Wien 2.614,81 +7,21 +0,3% -17,4%
SMI Zuerich 10.342,63 -92,73 -0,9% -2,6%

DEVISEN zuletzt +/- % Do, 08:08 Uhr Mi, 17:33 Uhr % YTD
EUR/USD 1,2142 +0,24% 1,2123 1,2089 +8,3%
EUR/JPY 126,07 -0,34% 126,59 126,40 +3,4%
EUR/CHF 1,0822 -0,17% 1,0831 1,0833 -0,3%
EUR/GBP 0,9007 -0,56% 0,9046 0,9062 +6,4%
USD/JPY 103,82 -0,60% 104,47 104,56 -4,6%
GBP/USD 1,3480 +0,80% 1,3401 1,3340 +1,7%
USD/CNH (Offshore) 6,5354 -0,14% 6,5457 6,5498 -6,2%
Bitcoin
BTC/USD 19.272,25 +0,70% 19.056,25 18.991,75 +167,3%

ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 45,45 45,28 +0,4% 0,17 -18,9%
Brent/ICE 48,51 48,25 +0,5% 0,26 -19,9%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.833,60 1.831,00 +0,1% +2,60 +20,8%
Silber (Spot) 23,96 24,15 -0,8% -0,19 +34,2%
Platin (Spot) 1.025,15 1.015,10 +1,0% +10,05 +6,2%
Kupfer-Future 3,47 3,48 -0,0% -0,00 +22,9%


Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/err

END) Dow Jones Newswires

December 03, 2020 12:23 ET ( 17:23 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.
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