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MÄRKTE EUROPA/Fester Euro und Gewinnmitnahmen bremsen Aktien aus

| Quelle: Dow Jones Newswire Web
FRANKFURT (Dow Jones)--Die Börsen in Europa haben den vorletzten Handelstag des Jahres im Minus beendet. Die Hoffnung auf eine Jahresendrally am europäischen Aktienmarkt hat sich damit zerschlagen. Belastend wirkte sich die Stärke im Euro aus, der mit Kursen um 1,1950 Dollar ein Vierwochenhoch erreicht. Im Handel wurde zur Begründung der Dollar-Schwäche auf die US-Renditen verwiesen, die nach unten liefen. Der DAX fiel erstmals seit dem 6. Dezember zum Handelsschluss unter 13.000 Punkte. Der Index verlor 0,7 Prozent auf 12.980 Punkte, der Euro-Stoxx-50 verlor 0,7 Prozent auf 3.524 Punkte.

Im späten Geschäft bauten die Indizes ihre Verluste bei dünnen Umsätzen und einem weiter anziehenden Euro aus. In Abwesenheit von treibenden Faktoren hätten sich die Anleger nach dem starken Jahr für Gewinnmitnahmen entscheiden, hieß es von Händlern. Gegen den Trend hielt sich der britische Markt gut, wo der FTSE-100 wie bereits am Vortag auf einem Allzeithoch notierte, gestützt von dem zum Euro etwas nachgebenden Pfund.

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Öl weiter teuer

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Am Terminmarkt notierten die Öl-Futures weiterhin nahe ihrem Zweijahreshoch. Vor allem die Angebotsverknappung lässt momentan die Preise steigen. Die US-Öllagerbestände sind in der abgelaufenen Woche unerwartet stark gesunken. Bereits am Dienstag hatte die Explosion einer Ölpumpleitung in Libyen die Preise nach oben getrieben. Damit fällt am globalen Ölmarkt schon die zweite Pipeline aus, nachdem zuvor in der Nordsee das Forties-System wegen eines Lecks hatte stillgelegt werden müssen. Das Barrel der Sorte Brent kostete 66,50 Dollar, der Sektor der europäischen Ölaktien handelte mit dem Markt 0,2 Prozent leichter.

Die Aktie des niederländischen Versicherers Aegon gewann 0,9 Prozent, nachdem das Unternehmen den Verkauf seines US-Lebensversicherunsgeschäfts an die fanzösische Scor mitgeteilt hatte.

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Rechtsstreit von Ceconomy könnte beigelegt werden

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Nach dem Tod von Media-Saturn-Mitbegründer Erich Kellerhals ist es den Analysten von Baader Helvea zufolge noch unklar, was dies für die Minderheitsbeteiligung in der Media-Saturn-Holding bedeuten wird. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Konflikt zwischen Ceconomy und Convergenta, der Vermögensverwaltungsgesellschaft von Erich Kellerhals, früher oder später beigelegt und der Minderheitsanteil von Ceconomy gekauft wird, sei gestiegen. Aus Sicht der Analysten dürfte jede Lösung dieses Problems vom Markt begrüßt werden. Für die Analysten ist die Aktie ein Kauf mit einem Kursziel von 13 Euro, an der Börse ging es für die Aktie im MDAX um 4 Prozent auf 12,35 Euro nach oben.

Nach Einschätzung der Analysten von Equita hat sich das regulatorische Risiko für Banco BPM signifikant verringert. Die italienische Bank erfülle mit Leichtigkeit die nur geringfügig erhöhten Eigenkapitalanforderungen der Europäischen Zentralbank (EZB) für 2018. Der De-Risking-Plan des Instituts übertreffe die Anforderung bereits. Die Aktie ist für sie ein Kauf mit einem Kursziel von 3,40 Euro, die Papiere stiegen in Mailand um 2,6 Prozent auf 2,67 Euro.

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Buffett und Staatsfonds von Singapur stocken bei Lanxess auf

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Für die Lanxess-Aktie ging es aufwärts. "Lanxess gehört zu den Unternehmen, die die Konsolidierung in dem Sektor mitgestalten", so ein Händler. Mit der Beteiligung von nun gut 5 Prozent an Lanxess habe der Value-Investor Warren Buffett bei der laufenden Konsolidierung im Sektor der Chemieunternehmen einen Fuß in der Tür. Gleichzeitig hat der Staatsfonds von Singapur mitgeteilt, dass er nun ebenfalls über 5 Prozent an dem Unternehmen hält.

Momentan bietet Lanxess zusammen mit dem US-Investor Apollo für die Spezialchemiesparte von Akzo Nobel. Zudem vermeldete Lanxess, dass es im vierten Quartal zu einer außerordentlichen Belastung durch die US-Steuerreform komme, diese sich in den kommenden Jahren allerdings positiv auf den Cashflow auswirken werde. Lanxess legten um 1,7 Prozent zu.

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Index Schluss- Entwicklung Entwicklung Entwicklung
stand absolut in % seit
Jahresbeginn
Euro-Stoxx-50 3.524,31 -25,86 -0,7% +7,1%
Stoxx-50 3.178,57 -9,34 -0,3% +5,6%
Stoxx-600 389,54 -1,00 -0,3% +7,8%
XETRA-DAX 12.979,94 -90,08 -0,7% +13,1%
FTSE-100 London 7.622,88 +2,20 +0,0% +6,7%
CAC-40 Paris 5.339,42 -29,41 -0,5% +9,8%
AEX Amsterdam 547,06 -1,53 -0,3% +13,2%
ATHEX-20 Athen 2.074,89 -24,94 -1,2% +19,2%
BEL-20 Bruessel 3.991,36 -11,71 -0,3% +10,7%
BUX Budapest 39.178,80 -12,19 -0,0% +22,4%
OMXH-25 Helsinki 3.929,72 -18,13 -0,5% +6,8%
ISE NAT. 30 Istanbul 141.000,59 +3237,92 +2,4% +47,7%
OMXC-20 Kopenhagen 1.024,60 -2,62 -0,3% +15,9%
PSI 20 Lissabon 5.379,19 -10,36 -0,2% +14,7%
IBEX-35 Madrid 10.093,10 -72,10 -0,7% +7,9%
FTSE-MIB Mailand 22.120,95 -80,32 -0,4% +15,0%
RTS Moskau 1.150,58 +1,66 +0,1% -0,2%
OBX Oslo 747,22 +2,63 +0,4% +21,0%
PX-GLOB Prag 1.450,59 -5,65 -0,4% +21,0%
OMXS-30 Stockholm 1.588,51 -6,48 -0,4% +4,7%
WIG-20 Warschau 2.480,25 -0,38 -0,0% +27,3%
ATX Wien 3.434,88 +6,19 +0,2% +31,2%
SMI Zuerich 9.405,80 -24,64 -0,3% +14,4%

DEVISEN zuletzt +/- % Do, 8.35 Uhr Mi,18.19 Uhr % YTD
EUR/USD 1,1953 +0,17% 1,1933 1,1899 +13,7%
EUR/JPY 134,92 +0,28% 134,55 134,82 +9,7%
EUR/CHF 1,1685 -0,27% 1,1717 1,1745 +9,1%
EUR/GBP 0,8888 +0,11% 0,8878 1,1263 +4,3%
USD/JPY 112,87 +0,11% 112,75 113,31 -3,4%
GBP/USD 1,3449 +0,12% 1,3433 1,3402 +9,0%
Bitcoin
BTC/USD 14.154,25 -8,20% 14.454,00 12.616,40 1.382,60

ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 59,58 59,64 -0,1% -0,06 +4,7%
Brent/ICE 66,39 66,44 -0,1% -0,05 +13,3%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.294,30 1.287,09 +0,6% +7,22 +12,4%
Silber (Spot) 16,85 16,69 +0,9% +0,16 +5,8%
Platin (Spot) 925,05 920,50 +0,5% +4,55 +2,4%
Kupfer-Future 3,30 3,26 +1,0% +0,03 +30,5%
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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/thl/raz/bam

END) Dow Jones Newswires

December 28, 2017 12:18 ET (17:18 GMT)

Copyright (c) 2017 Dow Jones & Company, Inc.
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