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MÄRKTE EUROPA/Leichter - DAX mit Relativer Schwäche

| Quelle: Dow Jones Newswire Web | Lesedauer etwa 5 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Von Herbert Rude

FRANKFURT (Dow Jones)Die europäischen Börsen haben ihre Erholungswelle am Dienstag zumindest erst einmal beendet. Der Euro-Stoxx-50 verlor 0,9 Prozent auf 3.397 Punkte. Besonders schwach zeigte sich der DAX, der mit einem Minus von 1,6 Prozent auf 12.221 Punkte besonders stark unter dem festen Euro litt. Der DAX gilt als besonders exportlastig.

Händler zeigen sich zwar erleichtert, dass neue US-Preisdaten eine Jahresinflationsrate leicht unter den Erwartungen auswiesen. Darunter litt aber auch der Dollar. Der Euro stieg auf 1,24 Dollar und drückte so an den Aktienmärkten auf die Stimmung.

Daneben bleibt das Thema Handelskonflikt und Protektionismus auf der Agenda: "Vielleicht wittern einige Investoren jetzt härteren Gegenwind aus den USA, sowohl handelspolitisch wie auch in Sachen Außenpolitik", so Jochen Stanzl von CMC Markets. Denn mit Chefdiplomat Rex Tillerson verlasse "ein weiterer Widersacher Trumps und eher Verfechter moderater Töne das Weiße Haus", sagte der Marktanalyst.

Daneben wurde das Kaufinteresse von technischen Faktoren gebremst: "Für den DAX dürfte der Hauptfokus aktuell auf dem großen Verfall am Terminmarkt am Freitag liegen", so Marktanalyst Jens Klatt in einer Note für JFD Brokers. Dann verfallen Aktien- und Index-Optionen sowie Index-Futures. Vor dem großen Verfallstag am Freitag ist erfahrungsgemäß mit einem sehr nervösem Handel zu rechnen.



Eon weiter im Aufwind


Fast alle europäischen Branchenindizes schlossen mehr oder weniger stark im Minus. Leicht um 0,1 Prozent erholen konnte sich der Rohstoff-Index, der allerdings zuletzt wegen der Stahlzölle besonders stark gefallen war.

Nach dem Paukenschlag in der Energiebranche vom Wochenende hat der Stromkonzern RWE mit seinen Geschäftszahlen die Erwartungen erfüllt. Auch die Dividende von 1,50 Euro je Aktie war erwartet worden. Bei RWE setzten jedoch wie am Gesamtmarkt Gewinnmitnahmen ein, der Kurs verlor 2,9 Prozent.

Die Aktien von Eon legten dagegen um 3,9 Prozent zu. Die Geschäftszahlen lagen laut Händlern am oberen Rand der Prognosen. Getrieben wurden Eon aber nach wie vor von der Neustrukturierung des Geschäfts, mit der Eon nun überwiegend zum Netzanbieter wird und RWE zum Stromerzeuger. Zugleich wird sich RWE an Eon beteiligen.

Eon waren einziger größerer Gewinner im DAX. Größter Verlierer waren Prosieben, die mit dem bevorstehenden DAX-Abstieg um 5,1 Prozent einbrachen. Aber auch Linde und VW erlitten nach den jüngsten Erholungsschüben nun überdurchschnittliche Verluste.



Wacker-Chemie trotz Sonderdividende unter Druck


Im MDAX will Wacker Chemie die Dividende auf 2,50 Euro erhöhen - 50 Cent mehr als im Vorjahr. Zudem sollen die Aktionäre eine Sonderdividende von 2 Euro je Aktie erhalten. Der Ausblick wurde an der Börse allerdings als vorsichtig eingestuft, der Kurs sackte deshalb um 6,6 Prozent ab.

Für die Aktie von Hannover Rück ging es um 4,2 Prozent nach unten. Während die Geschäftszahlen wegen einer besseren Schaden-Kosten-Quote insgesamt leicht über den Erwartungen ausgefallen sind, störten sich einige Analysten an Details. So bemängelte Equinet die andauernd schwache Entwicklung im Personen-Rückversicherungs-Geschäft.



Morphosys profitieren von Aussagen zur Pipeline


Im TecDAX zogen Morphosys um 5,3 Prozent an. Zwar sind Geschäftszahlen und Ausblick schwach ausgefallen. Der Markt konzentrierte sich aber auf Aussagen zur Pipeline der Wirkstoffe, die nach Einschätzung von Berenberg ermutigend ausgefallen sind. Der TecDAX fiel um 0,7 Prozent auf 2.694 Punkte. Zeitweise war er schon bis auf 2.733 Punkte gestiegen und damit auf den höchsten Stand seit dem Platzen der Technologieblase nach der Jahrtausendwende. Dann geriet aber auch der TecDAX in den Sog der anderen Indizes.



.
. Index Schluss- Entwicklung Entwicklung Entwicklung
. stand absolut in % seit
. Jahresbeginn
Europa Euro-Stoxx-50 3.397,35 -32,13 -0,9% -3,0%
. Stoxx-50 2.992,71 -30,65 -1,0% -5,8%
. Stoxx-600 375,49 -3,71 -1,0% -3,5%
Frankfurt XETRA-DAX 12.221,03 -197,36 -1,6% -5,4%
London FTSE-100 London 7.135,66 -79,10 -1,1% -6,2%
Paris CAC-40 Paris 5.242,79 -33,92 -0,6% -1,3%
Amsterdam AEX Amsterdam 532,52 -5,91 -1,1% -2,2%
Athen ATHEX-20 Athen 2.124,60 -9,30 -0,4% +2,0%
Brüssel BEL-20 Bruessel 3.970,47 -32,00 -0,8% -0,2%
Budapest BUX Budapest 38.663,67 -158,98 -0,4% -1,8%
Helsinki OMXH-25 Helsinki 4.083,44 -49,15 -1,2% +4,2%
Istanbul ISE NAT. 30 Istanbul 145.125,68 -105,02 -0,1% +2,9%
Kopenhagen OMXC-20 Kopenhagen 991,71 -8,49 -0,8% -3,2%
Lissabon PSI 20 Lissabon 5.438,37 -12,75 -0,2% +0,7%
Madrid IBEX-35 Madrid 9.691,70 -35,80 -0,4% -3,5%
Mailand FTSE-MIB Mailand 22.690,98 -73,93 -0,3% +4,2%
Moskau RTS Moskau 1.285,80 +2,62 +0,2% +11,4%
Oslo OBX Oslo 747,77 -0,91 -0,1% +0,7%
Prag PX Prag 1.124,41 -3,72 -0,3% +4,3%
Stockholm OMXS-30 Stockholm 1.578,15 -15,68 -1,0% +0,1%
Warschau WIG-20 Warschau 2.353,02 -25,70 -1,1% -4,4%
Wien ATX Wien 3.448,38 -35,08 -1,0% +0,8%
Zürich SMI Zuerich 8.880,92 -89,82 -1,0% -5,3%
.

DEVISEN zuletzt +/- % Di, 8:17 Uhr Mo, 17.15 Uhr % YTD
EUR/USD 1,2404 +0,57% 1,2328 1,2323 +3,2%
EUR/JPY 132,23 +0,77% 131,73 131,32 -2,3%
EUR/CHF 1,1705 +0,13% 1,1693 1,1692 -0,1%
EUR/GBP 0,8869 -0,01% 0,8877 1,1278 -0,2%
USD/JPY 106,60 +0,18% 106,85 106,57 -5,4%
GBP/USD 1,3988 +0,60% 1,3888 1,3898 +3,5%
Bitcoin
BTC/USD 9.218,35 +0,7% 9.362,72 9.192,61 -32,5%

ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 60,66 61,36 -1,1% -0,70 +0,4%
Brent/ICE 64,55 64,95 -0,6% -0,40 -2,0%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.326,69 1.323,68 +0,2% +3,01 +1,8%
Silber (Spot) 16,61 16,54 +0,4% +0,07 -1,9%
Platin (Spot) 967,60 963,65 +0,4% +3,95 +4,1%
Kupfer-Future 3,13 3,11 +0,4% +0,01 -5,5%


DJG/hru/cln

END) Dow Jones Newswires

March 13, 2018 12:55 ET ( 16:55 GMT)

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