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MÄRKTE EUROPA/Uneinheitlich - Aktien der Fluglinien schwächer

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 4 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
FRANKFURT (Dow Jones)Die europäischen Aktienmärkte notieren am Montagnachmittag wenig verändert. Übergeordnet fehlen zum Start in die Woche einfach die Impulse. Die Nachrichtenlage über das Wochenende war ruhig, auch die Berichtssaison legt eine kleine Pause ein. Zudem bleibt die Wall Street wegen des Feiertages Martin-Luther-King-Day geschlossen. Und nicht zuletzt warten Marktteilnehmer auf den Beginn des Weltwirtschaftsforums in Davos. Am Abend wird dieses mit einem Konzert eröffnet.

Der DAX legt um 0,1 Prozent zu auf 13.543 Punkte und handelt damit weiterhin in greifbarer Nähe zum Rekordhoch. Der Euro-Stoxx-50 gibt dagegen um knapp 0,2 Prozent nach auf 3.808 Punkte.


Airlines schwach

Europaweit tendieren die Aktien der Fluglinien leichter, belastet von der Aussicht auf höhere Klimasteuern. Die Analysten von Davy Research unterstreichen, dass die Lufthansa Probleme haben werde, die signifikant höheren Flugsteuern 2020 zu absorbieren. Für Streckenlängen bis 2.500 km stiegen sie um 74 Prozent. Aber auch die neue Lungenkrankheit in China könnte die Reisefreude zumindest in der Region der Welt und mit Blick auf das nahende Neujahrsfest belasten.

Der Index der europäischen Reiseaktien gibt um 0,5 Prozent nach, Air France fallen 5 Prozent und IAG sowie Lufthansa je 1,6 Prozent. Der Branchenindex der Herstellern von Konsumgütern des täglichen Bedarfs führt die Verliererliste unter den Stoxx-Branchenindizes mit einem Abschlag von 0,8 Prozent an.

Um 11 Prozent nach oben springen die Aktien des finnischen Edelstahlherstellers Outokumpu. Kurstreiber ist hier eine Gewinnüberraschung. In einer vorgezogenen Mitteilung für das vierte Quartal sieht Outokumpu das adjustierte Ebitda nun bei rund 70 Millionen Euro. Zuvor war man eher von einem Ergebnis nahe dem des dritten Quartals von rund 45 Millionen Euro ausgegangen. Die kompletten Zahlen werden erst am 5.Februar veröffentlicht.


Telefonica mit Südamerika im Fokus

Telefonica legen um 2,4 Prozent auf 6,30 Euro zu. Kurstreiber ist ein Bericht der spanischen Zeitung "El Mundo", dass die Gesellschaft ein Kaufangebot für ihr Geschäft in Lateinamerika ex Brasilien erhalten habe. Telefonica hatte dieses Ende letzten Jahres zum Verkauf gestellt. Laut der Zeitung sollen für die Mehrheit am Geschäft 10 Milliarden Euro geboten worden sein. Die Analysten von Jefferies kommentieren, diese Bewertung des Konsortiums aus lokalen Geschäftsleuten würde sich mit ihrer hauseigenen Schätzung des Lateinamerika-Wertes von 9,3 Milliarden Dollar decken.

Den Verkauf werten die Analysten als sinnvoll, da er hauptsächlich aus Festnetz-Geschäft bestehe. Die Verschuldung von Telefonica würde deutlich sinken: Selbst wenn sie 25 Prozent an dem Unternehmen behielten, würde der Nettoverschuldungshebel vom 3,15-fachen auf das 2,98-fache sinken. Jefferies empfiehlt die Aktien weiter mit "Buy".

Jenoptik fallen um 1,9 Prozent, nachdem am Freitagabend der Verkaufsstopp der Sparte Vincorion angekündigt wurde. Als Grund gab die Mutter Unzufriedenheit mit den Preisgeboten an.

Dic Asset steigen um 5 Prozent. Vor allem der hohe Dividendenanstieg sei gut. Dic will nun 0,66 nach zuvor 0,48 Euro zahlen. Von positiven Analysten-Kommentaren profitieren Ströer mit einem Plus von 3,7 Prozent und Rheinmetall, die um 3 Prozent steigen. Borussia Dortmund klettern um 4,2 Prozent. Damit feiert der Kurs den Sieg gegen Augsburg mit dem Einstand des Neuzugangs Erling Haaland. Nach dem 3-Tore-Paket sprechen Beobachter von einem "Traumstart".



Aktienindex zuletzt +/- % absolut +/- % YTD
Euro-Stoxx-50 3.799,53 -0,23 -8,73 1,45
Stoxx-50 3.469,46 -0,23 -7,83 1,95
DAX 13.542,59 0,12 16,46 2,22
MDAX 28.803,76 0,47 134,11 1,73
TecDAX 3.171,88 0,61 19,34 5,21
SDAX 12.615,83 0,59 73,61 0,83
FTSE 7.657,56 -0,22 -17,00 1,75
CAC 6.079,04 -0,36 -21,67 1,69

Rentenmarkt zuletzt absolut +/- YTD
Dt. Zehnjahresrendite -0,22 -0,01 -0,46
US-Zehnjahresrendite 1,82 0,00 -0,86

DEVISEN zuletzt +/- % Mo, 8:11 Fr, 17:20 Uhr % YTD
EUR/USD 1,1084 -0,06% 1,1101 1,1094 -1,2%
EUR/JPY 122,09 -0,05% 122,30 122,21 +0,2%
EUR/CHF 1,0738 +0,02% 1,0747 1,0739 -1,1%
EUR/GBP 0,8534 +0,02% 0,8540 0,8516 +0,8%
USD/JPY 110,16 +0,02% 110,18 110,16 +1,3%
GBP/USD 1,2989 -0,11% 1,3000 1,3027 -2,0%
USD/CNH (Offshore) 6,8701 +0,06% 6,8520 6,8639 -1,4%
Bitcoin
BTC/USD 8.639,26 +0,10% 8.661,26 8.855,77 +19,8%

ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 58,87 58,54 +0,6% 0,33 -3,6%
Brent/ICE 65,40 64,85 +0,8% 0,55 -1,0%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.560,35 1.557,30 +0,2% +3,05 +2,8%
Silber (Spot) 18,07 18,03 +0,2% +0,04 +1,2%
Platin (Spot) 1.015,50 1.022,65 -0,7% -7,15 +5,2%
Kupfer-Future 2,84 2,85 -0,0% -0,00 +1,7%


Kontakt zum Autor: thomas.leppert@wsj.com

DJG/thl/cln

END) Dow Jones Newswires

January 20, 2020 10:18 ET ( 15:18 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.
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