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MÄRKTE EUROPA/Verfall treibt - Flut an Unternehmenszahlen

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 5 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
FRANKFURT (Dow Jones)Europas Börsen haben sich mit neuen Jahreshochs am Donnerstag ins lange Osterwochenende verabschiedet. Stützend wirkte der Verfall am Terminmarkt von Optionen auf Indizes und Einzelwerte. US-Konjunkturdaten mit Licht und Schatten setzten keine großen Akzente, genausowenig wie unter den Erwartungen ausgefallene europäische Einkaufsmanagerindizes. Der DAX gewann 0,6 Prozent auf 12.222, für den Euro-Stoxx-50 ging es 0,6 Prozent auf 3.499 nach oben - bei 12.243,63 und 3.506,82 wurden neue Jahreshochs markiert.

Neben dem Verfall setzte eine Flut von Unternehmenszahlen Akzente. Nestle legten nach Vorlage von Umsatzdaten zum ersten Quartal um 0,8 Prozent zu. Auf organischer Basis stiegen die Umsätze um 3,4 Prozent, was einen Tick oberhalb der Markterwartung lag. Die Titel des Luxusgüterherstellers Kering fielen trotz starker Geschäfte der Marke Gucci in Asien um 5 Prozent. Der Umsatz sprang im ersten Quartal um 22 Prozent auf fast 3,8 Milliarden Euro. Gucci wuchs zwar noch schneller, mit 25 Prozent Plus aber nicht mehr ganz so lebhaft wie im Vorquartal mit 28 Prozent.

Die Ankündigung der Bundesnetzagentur zum Preiserhöhungsspielraum für das Briefporto von 10,63 Prozent ist nach Einschätzung von Bernstein eine gute Nachricht für die Deutsche Post. Die Erhöhung dürfte mehr sein als vom Markt erwartet und liege deutlich über dem ersten Vorschlag von 4,8 Prozent im Januar. Die Analysten gehen davon aus, dass die Gewinnschätzungen im Markt als Folge nach oben revidiert werden. Deutsche Post stiegen 1,3 Prozent.



Unilever profitiert von guter Nachfrage in Schwellenländern


Für die Aktie von Schneider Electric ging es um 2,7 Prozent nach oben. Die Analysten der UBS sprachen von einem überzeugenden Wachstum in allen Bereichen und erwarten in der Folge eine Überarbeitung der Schätzungen der Kollegen. Eine gute Nachfrage aus den Schwellenländern und nach Haushaltsreinigern hat derweil Unilever den Start in das Jahr gerettet. Das organische Wachstum lag mit 3,1 Prozent knapp oberhalb der Markterwartung, so Bryan Garnier. Unilever gewannen 3 Prozent.

Sartorius gewannen nach Zahlen 0,5 Prozent. Laut der UBS hat das Unternehmen im ersten Quartal umsatzseitig die Konsenserwartung um 6 Prozent und beim EBITDA um 3 Prozent übertroffen - beim bereinigten Gewinn sogar um 8 Prozent. Die EBITDA-Margen in den einzelnen Geschäftsbereichen hätten dagegen die Konsenserwartungen nicht erreicht. Bei Zooplus hat sich das Umsatzwachstum abgeschwächt, Anleger scheinen aber Schlimmeres befürchtet zu haben, denn die Aktien stiegen 0,8 Prozent.



Massive Gewinnmitnahmen bei Adva


Adva brachen nach Zahlenausweis um 13,8 Prozent ein, obwohl zum Jahresauftakt schwarze Zahlen geschrieben wurden. Händler sprachen von massiven Gewinnmitnahmen, nachdem sich der Aktienkurs seit Jahresbeginn bis zum Vorabend mehr als verdoppelt hatte. "Die Ertragszahlen sind durch die Bank schwach", so ein Marktteilnehmer. So habe die Marge von 2,1 Prozent die Markterwartung von 3,2 Prozent deutlich verfehlt.

Nordex fielen um 2,2 Prozent, nachdem ihnen Goldman Sachs die Kaufempfehlung entzogen hatte. Axel Springer im MDAX büßten nur optisch 2,1 Prozent ein, da hier die Dividende ausgeschüttet wurde. Bei Osram ging es hingegen um echte 5,5 Prozent nach unten. Im Handel wurde auf einen Artikel im "Manager Magazin" verwiesen, nach dem die Investoren Bain und Carlyle das Interesse an dem Unternehmen verloren haben.

Defensive Pharma-Aktien im DAX wurden mit den nachlassenden Wachstumssorgen weiter gemieden. Merck gaben 1,2 Prozent nach, FMC 1,7 Prozent und Bayer 0,6 Prozent.


.
. Index Schluss- Entwicklung Entwicklung Entwicklung
. stand absolut in % seit
. Jahresbeginn
Europa Euro-Stoxx-50 3.499,23 +21,50 +0,6% +16,6%
. Stoxx-50 3.169,95 +7,64 +0,2% +14,9%
. Stoxx-600 390,46 +0,87 +0,2% +15,6%
Frankfurt XETRA-DAX 12.222,39 +69,32 +0,6% +15,8%
London FTSE-100 London 7.462,44 -8,88 -0,1% +11,0%
Paris CAC-40 Paris 5.580,38 +17,29 +0,3% +18,0%
Amsterdam AEX Amsterdam 569,61 +3,42 +0,6% +16,8%
Athen ATHEX-20 Athen 2.000,66 +11,90 +0,6% +24,4%
Brüssel BEL-20 Bruessel 3.852,30 +5,48 +0,1% +18,8%
Budapest BUX Budapest 42.810,11 -194,40 -0,5% +9,4%
Helsinki OMXH-25 Helsinki 4.150,67 +33,52 +0,8% +12,6%
Istanbul ISE NAT. 30 Istanbul 121.298,48 -1852,90 -1,5% +6,1%
Kopenhagen OMXC-20 Kopenhagen 0,00 0,00 0,0% +12,8%
Lissabon PSI 20 Lissabon 5.367,96 -8,21 -0,2% +13,3%
Madrid IBEX-35 Madrid 9.581,90 +32,10 +0,3% +12,2%
Mailand FTSE-MIB Mailand 21.956,59 -44,29 -0,2% +20,1%
Moskau RTS Moskau 1.262,28 -3,23 -0,3% +18,4%
Oslo OBX Oslo 0,00 0,00 0,0% +10,7%
Prag PX Prag 1.101,67 +4,70 +0,4% +11,7%
Stockholm OMXS-30 Stockholm 1.670,74 +10,60 +0,6% +18,6%
Warschau WIG-20 Warschau 2.365,36 -12,95 -0,5% +3,9%
Wien ATX Wien 3.301,38 +9,04 +0,3% +19,2%
Zürich SMI Zuerich 9.571,22 -25,38 -0,3% +13,6%

Rentenmarkt zuletzt absolut +/- YTD
Dt. Zehnjahresrendite 0,02 -0,06 -0,22
US-Zehnjahresrendite 2,56 -0,03 -0,12

DEVISEN zuletzt +/- % Do, 8:46 Uhr Mi, 17.20 Uhr % YTD
EUR/USD 1,1241 -0,51% 1,1301 1,1303 -2,0%
EUR/JPY 125,82 -0,60% 126,47 126,57 +0,1%
EUR/CHF 1,1414 -0,03% 1,1409 1,1403 +1,4%
EUR/GBP 0,8645 -0,24% 0,8663 0,8665 -3,9%
USD/JPY 111,94 -0,08% 111,92 111,99 +2,1%
GBP/USD 1,3002 -0,27% 1,3045 1,3043 +1,9%
Bitcoin
BTC/USD 5.251,26 +0,38% 5.270,38 5.214,76 +41,2%

ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 63,64 63,76 -0,2% -0,12 +36,8%
Brent/ICE 71,75 71,62 +0,2% 0,13 +30,6%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.273,87 1.274,10 -0,0% -0,23 -0,7%
Silber (Spot) 15,00 15,01 -0,1% -0,01 -3,2%
Platin (Spot) 894,43 889,00 +0,6% +5,43 +12,3%
Kupfer-Future 2,93 2,97 -1,2% -0,04 +11,1%
.

Kontakt zum Autor: manuel.priego-thimmel@wsj.com

DJG/mpt/cln

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April 18, 2019 12:01 ET ( 16:01 GMT)

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