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MÄRKTE USA/Bei verkürztem Handel am "Black Friday" etwas leichter

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 4 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
NEW YORK (Dow Jones)Die US-Börsen zeigen sich zum Wochenausklang zurückhaltend. Teilnehmer verweisen auf Gewinnmitnahmen, aus Sorge vor möglicherweise negativen Meldungen zum Handelsstreit zwischen den USA und China, die über das Wochenende aufschlagen könnten. Zudem nutzen viele Anleger nach dem Thanksgiving-Feiertag am Donnerstag den Freitag als Brückentag, zumal an den US-Börsen lediglich ein verkürzter Handel stattfindet. So endet der Aktienhandel um 19 Uhr MEZ, der Anleihehandel um 20 Uhr MEZ.

Rund eine halbe Stunde nach dem Start notiert der Dow-Jones-Index 0,3 Prozent leichter bei 28.091 Punkten. Der S&P-500 gibt um 0,2 Prozent nach und der Nasdaq-Composite zeigt sich 0,2 Prozent leichter.

Übergeordnetes Thema bleibt der Handelskonflikt. Hier macht sich zunehmend Nervosität breit, nachdem die Verhandlungen über ein Teil-Abkommen zuletzt ins Stocken geraten sind. Überdies drohen ab Mitte Dezember neue US-Importzölle auf chinesische Waren, sollte es bis dahin nicht zu einer Einigung kommen. Die Zeit läuft somit allmählich aus. Erschwerend kommt hinzu, dass die US-Regierung Gesetze zur Unterstützung der Demokratiebewegung in Hongkong beschlossen hat, die Präsident Donald Trump am Mittwoch unterschrieben hat. Peking wertet dies als Einmischung in die inneren Angelegenheiten und zeigt sich verstimmt.

Konjunkturseitig stehen keine Daten auf der Agenda. Wegen des Feiertags ist auch die Nachrichtenlage mit Blick auf US-Unternehmen etwas dünn.


"Black Friday" im Blick

Amazon und Walmart stehen mit dem "Black Friday", dem Beginn des Weihnachtsgeschäfts, im Fokus. Den Zahlen des Online-Marketing und Werbe-Analysehauses Adobe Analytics zufolge wurden bis zum späten Donnerstagnachmittag rund 2,1 Milliarden Dollar ausgegeben, gut 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Amazon zeigen sich 0,2 Prozent leichter, für Walmart geht es hingegen um 0,1 Prozent aufwärts.

Facebook geben um 0,2 Prozent nach. Über Thanksgiving war der Zugang auf die Internet-Plattform, als auch auf den Messenger-Dienst und Instagram stundenlang für viele Nutzer in den USA gestört. Laut einem Unternehmenssprecher wurde das Problem mittlerweile aber behoben.

Tech Data klettern um 12 Prozent, nachdem das IT-Unternehmen das Kaufangebot des Privat-Equity-Investors Apollo Global Management befürwortet hat. Der Vorstand hat das verbesserte Angebot von 145 Dollar je Aktie einstimmig angenommen. Apollo hatte sein ursprüngliches Angebot von 130 Dollar angehoben, nachdem Tech Data ein besseres Gebot erhalten haben soll.


Ölpreise geben nach

Am Devisenmarkt zeigt sich ebenfalls wenig Bewegung. Das Pfund fällt leicht auf 1,2893 Dollar nach 1,2905 Dollar am späten Donnerstag. Ein erwarteter Anstieg der Renditen britischer Staatsanleihen könne größere Kapitalzuflüsse nach Großbritannien auslösen und das Pfund unterstützen, sagt Mark Haefele, Global Chief Investment Officer bei der UBS. Dies unterstütze seine "insgesamt optimistische mittel- bis langfristige Sichtweise für das Pfund gegenüber dem US-Dollar aufgrund einer attraktiven Bewertung und struktureller Faktoren", fügt der Vermögensverwalter hinzu. Der Euro zeigt sich zum Dollar ebenfalls etwas leichter bei 1,0995 Dollar nach 1,1010 Dollar am Morgen. Zwischenzeitlich war die Gemeinschaftswährung mit 1,0983 Dollar auf den tiefsten Stand seit sieben Wochen gefallen.

Die wieder etwas gestiegene Nervosität hinsichtlich eines Handelsabkommens macht sich bei den "sicheren Häfen" Gold und Anleihen bisher nicht bemerkbar. Die Feinunze Gold notiert nahezu unverändert bei 1.456 Dollar. Bei den US-Anleihen steigt die Zehnjahresrendite mit sinkenden Notierungen und bei niedrigem Handelsvolumen um 1,2 Basispunkt auf 1,78 Prozent.

Die Ölpreise geben zum Wochenausklang nach. Hier richten sich die Blicke zunehmend auf die Opec-Sitzung in der kommenden Woche, wo eine Entscheidung hinsichtlich der Produktionskürzungen erwartet wird. Die europäische Sorte Brent gibt um 1,4 Prozent nach auf 62,95 Dollar, während die US-Sorte WTI 2,4 Prozent verliert auf 56,70 Dollar.



INDEX zuletzt +/- % absolut +/- % YTD
DJIA 28.091,04 -0,26 -72,96 20,42
S&P-500 3.148,71 -0,16 -4,92 25,60
Nasdaq-Comp. 8.685,25 -0,23 -19,92 30,90
Nasdaq-100 8.426,10 -0,22 -18,61 33,11

US-Anleihen
Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD
2 Jahre 1,64 1,6 1,62 43,4
5 Jahre 1,64 0,5 1,63 -28,5
7 Jahre 1,73 1,1 1,72 -51,7
10 Jahre 1,78 1,2 1,77 -66,5
30 Jahre 2,20 0,9 2,19 -86,8

DEVISEN zuletzt +/- % Fr, 8.36 Uhr Do, 17.12 Uhr % YTD
EUR/USD 1,0995 -0,14% 1,1010 1,1006 -4,1%
EUR/JPY 120,50 -0,06% 120,56 120,56 -4,2%
EUR/CHF 1,1015 +0,19% 1,0996 1,0996 -2,1%
EUR/GBP 0,8529 +0,01% 0,8533 0,8529 -5,2%
USD/JPY 109,60 +0,08% 109,51 109,54 -0,0%
GBP/USD 1,2893 -0,14% 1,2903 1,2905 +1,0%
USD/CNH (Offshore) 7,0319 +0,02% 7,0328 7,0347 +2,4%
Bitcoin
BTC/USD 7.748,51 +4,93% 7.469,26 7.564,51 +108,3%

ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 56,70 58,11 -2,4% -1,41 +16,9%
Brent/ICE 62,95 63,87 -1,4% -0,92 +13,8%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.455,84 1.455,90 -0,0% -0,06 +13,5%
Silber (Spot) 16,88 16,94 -0,3% -0,06 +9,0%
Platin (Spot) 898,36 893,00 +0,6% +5,36 +12,8%
Kupfer-Future 2,65 2,67 -1,3% -0,03 -0,1%


Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/err/ros

END) Dow Jones Newswires

November 29, 2019 10:01 ET ( 15:01 GMT)

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.
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