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MÄRKTE USA/Leichte Abgaben - Erneut überzeugende US-Daten

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 5 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
NEW YORK (Dow Jones)Mit leichten Abgaben ist die Wall Street in den Handel am Donnerstag gestartet. Die Investoren würden weiterhin die Entwicklungen der Corona-Epidemie und deren mögliche konjunkturelle Auswirkungen abwägen, heißt es. China hatte in der Nacht, wie erwartet, mit einer Zinssenkung auf die absehbaren negativen konjunkturellen Entwicklungen reagiert. Allerdings wurde der Umfang der Maßnahmen am Markt als zu zaghaft eingeschätzt.

Dagegen ist die Zahl der in China offiziell registrierten neuen Infektionen durch das Coronavirus auf den niedrigsten Stand seit fast einem Monat gesunken. Allerdings wurde aus Südkorea eine deutliche Zunahme der Infizierten gemeldet.

Der Dow-Jones-Index reduziert sich um 0,2 Prozent auf 29.287 Punkte. Für den S&P-500 geht es um 0,2 Prozent nach unten und der Nasdaq-Composite büßt 0,3 Prozent ein.

Die vorbörslich veröffentlichten US-Konjunkturdaten überzeugten. Schon zuletzt hatten die US-Daten auf einen guten Zustand der US-Konjunktur hingedeutet. Geldpolitische Lockerungen durch die US-Notenbank werden aktuell ohnehin nicht erwartet. In diesem Sinne wurde auch das Fed-Protokoll der Januar-Sitzung an den Märkten interpretiert.

Der Philadelphia-Fed-Index für Januar stieg auf 36,7, während Analysten mit einem Rückgang auf 8,0 gerechnet hatten. Die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe entsprachen mit einem Stand von 210.000 dagegen genau der Erwartung. Eine halbe Stunde nach der Startglocke folgt noch der Index der Frühindikatoren, ebenfalls für Januar.


Goldpreis markiert neues Siebenjahreshoch

Der Goldpreis steigt weiter. Die Feinunze markiert ein neues Siebenjahreshoch, in Euro geht es sogar auf ein Allzeithoch. Teilnehmer führen die jüngste Stärke auch auf die Corona-Epidemie zurück, welche die Nachfrage nach Sicherheit verstärkt. Die Anleger setzten zudem darauf, dass die US-Notenbank und andere Zentralbanken die Zinsen senken werden, um die Auswirkungen der Corona-Epidemie auf das weltweite Wirtschaftswachstum abzufedern. Davon profitiert das zinslose Gold. Der Preis für die Feinunze steigt um 0,3 Prozent auf 1.617 Dollar.

Auch die Ölpreise setzen ihre Aufwärtstendenz fort. Teilnehmer verweisen auf die Leitzinssenkung in China, um den konjunkturellen Auswirkungen der Corona-Epidemie entgegenzuwirken. Daneben stützen schwache Ölförderdaten aus Norwegen. Für einen Impuls könnten im Verlauf die offiziellen US-Lagerdaten sorgen. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI steigt um 1,2 Prozent auf 53,92 Dollar und damit den höchsten Stand seit rund vier Wochen, für Brent geht es um 0,7 Prozent auf 59,56 Dollar nach oben.

Das Pfund wertet zum Dollar ab und fällt unter die Marke von 1,29 Dollar. Aktuell notiert das Pfund bei 1,2862 Dollar. Investoren reagieren offenbar auf das jüngste Fed-Protokoll und suchen vor dem Hintergrund der Ausbreitung des Coronavirus sichere Häfen, heißt es. Besser als erwartet ausgefallene Einzelhandelsumsätze für den Januar aus Großbritannien stützten das Pfund nur kurzzeitig. Der Euro notiert unter 1,08 Dollar seitwärts.

Die US-Anleihen ziehen ebenfalls an. Die Rendite zehnjähriger Papiere fällt um 2,5 Basispunkte auf 1,54 Prozent.


L Brands und Morgan Stanley mit Abgaben erwartet

Die Aktien von L Brands verlieren 4,8 Prozent, nachdem der Teilverkauf von Victoria's Secret zu einem schlechten Preis erfolgen könnte. Die Dessous-Modefirma werde zu 55 Prozent an den Finanzinvestor Sycamore verkauft, so informierte Personen. Die Bewertung liege mit 1,1 Milliarden Dollar dabei am untersten Rand der Erwartungen.

Procter & Gamble steigen um 0,6 Prozent, obwohl das Unternehmen aufgrund des Coronavirus Nachfrage- und Lieferprobleme verzeichnet. Dies dürfte zu erheblichen Auswirkungen auf das Ergebnis in China und für den Konzern im ersten Quartal führen. Umsatz und Gewinn würden erheblich beeinträchtigt. Allerdings seien die Prognosen für das Gesamtjahr weiterhin angemessen, teilte das Unternehmen mit.

Die Mosaic-Aktie gewinnt 4,0 Prozent. Der Düngemittelhersteller hatte im Jahr 2019 mit den schlechten Wetterbedingungen in Nordamerika zu kämpfen und musste die Preise senken. Für 2020 rechnet das Unternehmen aber mit einer robusten Nachfrage, da die chinesische Konkurrenz wegen des Coronavirus Produktionsprobleme haben dürfte.

Die Papiere von Morgan Stanley fallen um 4,0 Prozent. Der Konzern kauft E*Trade für 13 Milliarden US-Dollar. Mit der Transaktion ändert sich das Geschäftsmodell der Investmentbank, die ihre Zukunft auch in der Geldverwaltung für weniger vermögende Anleger sieht. E*Trade steigen um 23,9 Prozent.

Die Adesto-Aktie schießt um 54,5 Prozent auf 12,34 Dollar nach oben. Die deutsche Dialog Semiconductor erwirbt das US-Unternehmen für 12,55 US-Dollar je Aktie in bar oder rund 500 Millionen US-Dollar.



INDEX zuletzt +/- % absolut +/- % YTD
DJIA 29.287,33 -0,21 -60,70 2,62
S&P-500 3.379,34 -0,20 -6,81 4,60
Nasdaq-Comp. 9.790,67 -0,27 -26,51 9,12
Nasdaq-100 9.685,32 -0,34 -33,40 10,90

US-Anleihen
Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD
2 Jahre 1,40 -2,0 1,42 19,7
5 Jahre 1,38 -3,1 1,41 -54,4
7 Jahre 1,47 -2,3 1,49 -78,0
10 Jahre 1,54 -2,5 1,56 -90,5
30 Jahre 1,98 -3,5 2,01 -108,9

DEVISEN zuletzt +/- % Do, 8:33 Mi, 17.30 Uhr % YTD
EUR/USD 1,0820 +0,11% 1,0786 1,0795 -3,5%
EUR/JPY 121,25 +0,84% 120,62 119,94 -0,5%
EUR/CHF 1,0626 -0,05% 1,0618 1,0620 -2,1%
EUR/GBP 0,8412 +0,56% 0,8364 0,8339 -0,6%
USD/JPY 112,06 +0,73% 111,46 111,11 +3,0%
GBP/USD 1,2862 -0,45% 1,2894 1,2946 -2,9%
USD/CNH (Offshore) 7,0372 +0,38% 7,0276 7,0059 +1,0%
Bitcoin
BTC/USD 9.610,01 -0,82% 9.593,76 10.154,26 +33,3%

ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 53,92 53,29 +1,2% 0,63 -11,3%
Brent/ICE 59,56 59,12 +0,7% 0,44 -8,8%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.616,51 1.611,35 +0,3% +5,16 +6,5%
Silber (Spot) 18,32 18,45 -0,7% -0,13 +2,7%
Platin (Spot) 985,90 1.008,00 -2,2% -22,10 +2,2%
Kupfer-Future 2,59 2,61 -0,6% -0,01 -7,4%


Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros/cln

END) Dow Jones Newswires

February 20, 2020 09:46 ET ( 14:46 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.
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