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MÄRKTE USA/Leichte Erholung nach Rücksetzer - Renditen steigen weiter

| Quelle: Dow Jones Newswire Web | Lesedauer etwa 5 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
NEW YORK (Dow Jones)Marktbeobachter sprechen am Mittwoch an der Wall Street von einer Art Richtungssuche nach den Verlusten des Vortages. Denen waren allerdings auch acht Tage mit Gewinnen vorausgegangen. Gegen Mittag US-Ostküstenzeit ziehen die Aktienindizes etwas an und bewegen sich in der Nähe ihrer Tageshochs.

Der Dow-Jones-Index liegt 0,2 Prozent höher bei 24.756 Punkten, S&P-500 und Nasdaq-Composite gewinnen 0,4 bzw. 0,7 Prozent. Ausgelöst wurde der Rücksetzer am Dienstag vom starken Anstieg der US-Renditen, wiederum initiiert durch starke Konjunkturdaten. Aktuell belastet das nicht weiter, denn die US-Zehnjahresrendite klettert um einen weiteren Basispunkt nach oben auf 3,08 Prozent. Grund ist die weiter gut laufende Konjunktur.

Die Industrie in den USA hat im April ihre Produktion spürbar gesteigert und die Markterwartungen übertroffen. Die Industrieproduktion ist damit den dritten Monat in Folge gestiegen. Allerdings hinkt die Kapazitätsauslastung der positiven Entwicklung etwas hinterher. Die US-Baubeginne sind im April zwar kräftig und auch deutlicher als befürchtet gefallen. Allerdings wurde der Anstieg im Vormonat deutlich nach oben revidiert. In den ersten vier Monaten lagen die Baubeginne klar höher als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.



Aktienmarkt ausbalanciert


Allenfalls für leichte Verunsicherung sorgt, dass das Spitzentreffen im Juni zwischen Nordkoreas Diktator Kim Jong Un und US-Präsident Donald Trump auf der Kippe stehen könnte. Gespräche mit Südkorea haben die Nordkoreaner bereits abgesagt aus Verärgerung über ein gemeinsames Militärmanöver des südlichen Nachbarn mit den USA. Bislang habe auf diese Entwicklung hin aber noch keine Flucht in sichere Häfen eingesetzt, sagt Marktanalyst Richard Perry von Hantec Markets.

Die jüngsten Marktbewegungen spiegeln ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Risiko und Chance für die Anleger wider. Auf der positiven Seite stehen nach wie vor Wachstumsdynamik und solide Erträge. Dem stehen jedoch Risiken in politischen Fragen, Handelsgesprächen und geopolitischen Fragen wie Nordkorea gegenüber", umschreibt Marktstrategin Lisa Erickson von U.S. Bank Wealth Management die Stimmungslage.

Nicht eben positiv für US-Aktien wirkt der aktuelle Anstieg des Dollarkurses. Der Euro sinkt unter 1,18 Dollar und wird auf dem niedrigsten Stand seit Dezember 2017 gehandelt. Der ICE-Dollarindex gewinnt 0,2 Prozent.



Macy's-Zahlen überzeugen


Unter den Einzelwerten geht es für Teva um 2,7 Prozent nach oben. Getrieben werden die Titel des israelischen Pharmakonzerns von der Nachricht, dass Berkshire-Hathaway-Chef Warren Buffett unter anderem sein Investment in Teva im ersten Quartal ausgebaut hat. Macy's machen einen Satz um 9,1 Prozent nach oben, befeuert von klar besser als erwartet ausgefallenen Geschäftszahlen des Kaufhausbetreibers.

Boeing zeigen sich kaum bewegt von den jüngsten Schlagzeilen um den europäischen Wettbewerber Airbus. Die Welthandelsorganisation (WTO) hat illegale Subventionen der EU für Airbus gerügt. Boeing begrüßte die Entscheidung der WTO. Die Vergeltungszölle könnten sich demnach auf 22 Milliarden US-Dollar belaufen - laut Boeing entspricht diese Summe den illegalen Subventionen an Airbus. Airbus erklärte dagegen, mit der Entscheidung habe die WTO "die Rechtmäßigkeit der Darlehenspartnerschaft zwischen Airbus und den europäischen Regierungen" bestätigt.

Micron Technology ziehen um 4,4 Prozent auf 56,40 Dollar an. RBC-Analyst Amit Daryanani nahm die Beobachtung der Aktie mit "Outperform" und einem Kursziel von 80 Dollar auf.



Ölpreise mit steigender US-Förderung leicht gedrückt


Die Ölpreise geben nach ihren Dreieinhalbjahreshochs etwas nach, obwohl sich die Rohöllagerbestände in den USA in der Vorwoche deutlicher als prognostiziert verringert haben. Allerdings ist die Ölproduktion in den USA in der Woche erneut gestiegen, was tendenziell auf die Preise drückt. Auch die steigende Dollar belastet den Ölmarkt etwas. US-Leichtöl der Sorte WTI verbilligt sich um 0,4 Prozent auf 71,01 Dollar, die globaler gehandelte Sorte Brent gibt ebenfalls 0,4 Prozent nach und kostet 78,09 Dollar je Fass.

Der Goldpreis kann sich nach dem Rücksetzer des Vortages nicht erholen. Weil das zinslos gehaltene Gold als Anlage gegenüber Anleihen zunehmend an Attraktivität verliert, fehlen derzeit die Käufer. Auch hier bremst der steigende Greenback. Die Feinunze kostet mit 1.290 Dollar 0,1 Prozent weniger als am Vorabend.



INDEX zuletzt +/- % absolut +/- % YTD
DJIA 24.755,93 0,20 49,52 0,15
S&P-500 2.722,70 0,41 11,25 1,84
Nasdaq-Comp. 7.399,25 0,65 47,62 7,18
Nasdaq-100 6.933,21 0,65 44,67 8,39

US-Anleihen
Laufzeit Akt. Rendite Bp zu Vortag Rendite Vortag +/-Bp YTD
2 Jahre 2,57 -1,2 2,58 137,1
5 Jahre 2,92 -0,2 2,92 99,4
7 Jahre 3,04 0,0 3,04 79,2
10 Jahre 3,08 0,6 3,08 63,6
30 Jahre 3,20 0,2 3,20 13,7


DEVISEN zuletzt +/- % Mi, 8:22 Uhr Di, 17:24 % YTD
EUR/USD 1,1789 -0,41% 1,1837 1,1864 -1,9%
EUR/JPY 129,84 -0,60% 130,51 130,84 -4,0%
EUR/CHF 1,1794 -0,48% 1,1833 1,1877 +0,7%
EUR/GBP 0,8747 -0,21% 0,8757 1,1385 -1,6%
USD/JPY 110,16 -0,16% 110,27 110,28 -2,2%
GBP/USD 1,3479 -0,22% 1,3515 1,3506 -0,3%
Bitcoin
BTC/USD 8.324,93 -2,6% 8.251,57 8.555,17 -39,0%

ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 71,09 71,31 -0,3% -0,22 +18,4%
Brent/ICE 78,30 78,43 -0,2% -0,13 +20,0%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.290,42 1.290,60 -0,0% -0,18 -1,0%
Silber (Spot) 16,32 16,27 +0,3% +0,05 -3,6%
Platin (Spot) 888,30 896,75 -0,9% -8,45 -4,4%
Kupfer-Future 3,05 3,05 +0,2% +0,01 -8,1%


Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/gos

END) Dow Jones Newswires

May 16, 2018 12:32 ET ( 16:32 GMT)

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