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MÄRKTE USA/Sorge um China-Streit und schwacher Einzelhandel belasten

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 4 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
NEW YORK (Dow Jones)Mit leichten Abschlägen, aber deutlich erholt von den Verlusten zur Eröffnung, zeigt sich die Wall Street am letzten Handelstag der Woche. Belastungsfaktoren kommen dabei gleich von mehreren Seiten. Zum einen verschärft sich wieder der Ton der USA gegenüber China. Laut Meldungen möchte die US-Regierung die Lieferung von Chips an Huawei blockieren. Damit könnte der Handelsstreit zwischen beiden Ländern wieder schnell an Schärfe gewinnen.

Zum anderen fielen die Daten zum US-Einzelhandel schwächer als erwartet aus. Das Umsatzminus im April belief sich auf 16,4 Prozent, während Experten lediglich mit 12,3 Prozent gerechnet hatten. Die Daten werden mit Spannung beobachtet, weil damit die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie quantitativ greifbarer werden. Am Markt herrschte die Hoffnung, dass der Online-Handel einen größeren Teil des Rückgangs abfangen kann. Etwas abgefedert werden die schlechten Daten von dem Empire State Manufacturing Index, der stärker hereinkam als erwartet. Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich trotz der schweren Corona-Krise im Mai aufgehellt. Die Industrieproduktion lag mit einem Minus von 11,2 Prozent im Rahmen der Erwartungen.

Der Dow-Jones-Index verliert am Mittag (Ortszeit) 0,9 Prozent auf 23.417 Punkte, nachdem er kurz nach der Startglocke bis auf 23.354 Punkte abgerutscht war. Der S&P-500 und der Nasdaq-Composite reduzieren sich ebenfalls um jeweils 0,9 Prozent.


Gold knapp unter Jahreshoch - Ölpreise steigen weiter

Der Dollar kommt gegen den Euro mit den schwachen Daten etwas zurück. Der Euro erhöht sich auf 1,0814 Dollar. Für den Dollar-Index geht es um 0,1 Prozent nach unten.

Der Goldpreis profitiert ebenfalls von den enttäuschenden Konjunkturdaten. Nach dem kräftigen Anstieg am Vortag auf ein Dreiwochenhoch geht es nun um weitere 0,9 Prozent auf 1.747 Dollar nach oben. Damit ist das Jahreshoch bei 1.748 Dollar fast erreicht.

Auch für die Ölpreise geht es weiter aufwärts. Diese werden nach wie vor getragen von der Hoffnung auf eine wieder anziehende Nachfrage im Zuge der schrittweisen Öffnung der Wirtschaft. Auch die umfangreichen Fördersenkungen stützen den Preis. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI erhöht sich um 5,0 Prozent 28,94 Dollar. Brent steigt um 1,9 Prozent auf 31,73 Dollar.

Die Anleihen geben dagegen anfängliche Gewinne wieder ab. Die Rendite zehnjähriger Treasurys gewinnt 2,0 Basispunkte auf 0,64 Prozent.


Nike-Aktie mit Abgaben

Die Nike-Aktie verliert 1,0 Prozent. Der Sportartikelhersteller hatte von "deutlich niedrigeren" Umsätzen im Großhandel und höheren Lagerbeständen berichtet. Eine "starke digitale Nachfrage" habe dem entgegengewirkt. Inzwischen sind mehr als 95 Prozent der Nike-Stores in China und Südkorea schon wieder geöffnet, manche immer noch mit eingeschränkten Öffnungszeiten, teilte der Konzern mit. Die Papiere von Under Armour fallen im Gefolge ebenfalls um 1,0 Prozent.

Die Titel von Applied Materials fallen nach Quartalszahlen um 5,0 Prozent. Zwar setzte der Ausrüster der Chipindustrie mehr um und verdiente auch mehr als im Vorjahr. Doch die Konsensschätzungen wurden nicht ganz erreicht.



INDEX zuletzt +/- % absolut +/- % YTD
DJIA 23.417,07 -0,88 -208,27 -17,95
S&P-500 2.827,48 -0,88 -25,02 -12,48
Nasdaq-Comp. 8.864,70 -0,88 -79,02 -1,20
Nasdaq-100 8.981,95 -1,24 -112,47 2,85

US-Anleihen
Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD
2 Jahre 0,14 -0,4 0,15 -106,1
5 Jahre 0,31 0,5 0,30 -161,8
7 Jahre 0,49 0,6 0,48 -176,1
10 Jahre 0,64 2,0 0,62 -180,6
30 Jahre 1,31 2,4 1,29 -175,4

DEVISEN zuletzt +/- % Fr, 8:40 Uhr Do, 17.31 Uhr % YTD
EUR/USD 1,0814 +0,07% 1,0805 1,0802 -3,6%
EUR/JPY 116,04 +0,13% 115,75 115,71 -4,8%
EUR/CHF 1,0522 +0,04% 1,0515 1,0505 -3,1%
EUR/GBP 0,8923 +1,00% 0,8859 0,8858 +5,4%
USD/JPY 107,28 +0,04% 107,17 107,12 -1,4%
GBP/USD 1,2119 -0,92% 1,2193 1,2196 -8,6%
USD/CNH (Offshore) 7,1336 +0,30% 7,1179 7,1167 +2,4%
Bitcoin
BTC/USD 9.438,01 -3,48% 9.470,76 9.725,51 +30,9%

ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 28,94 27,56 +5,0% 1,38 -51,3%
Brent/ICE 31,73 31,13 +1,9% 0,60 -50,0%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.746,66 1.730,65 +0,9% +16,01 +15,1%
Silber (Spot) 16,55 15,90 +4,1% +0,65 -7,3%
Platin (Spot) 786,05 771,95 +1,8% +14,10 -18,5%
Kupfer-Future 2,33 2,35 -0,6% -0,01 -17,0%


Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros/raz

END) Dow Jones Newswires

May 15, 2020 12:05 ET ( 16:05 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.
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