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MÄRKTE USA/US-Börsen etwas fester - Handel von Berichtssaison bestimmt

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 5 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
NEW YORK (Dow Jones)Die Wall Street hat den Handel zur Wochenmitte mit leichten Aufschlägen beendet. Die Musik spielte bei den Einzelwerten, nachdem weitere gewichtige Unternehmenszahlen präsentiert wurden, so von Boeing und Caterpillar.

Der Dow-Jones-Index verbesserte sich um 0,2 Prozent auf 26.834 Punkte. Der S&P-500 schloss 0,3 Prozent höher bei 3.005 Punkten, während der Nasdaq-Composite 0,2 Prozent zulegte auf 8.120 Punkte. Den 1.780 (Dienstag: 1.714) Kursgewinnern an der NYSE standen 1.173 (1.212) -verlierer gegenüber. Unverändert schlossen 84 (103) Aktien.

In der aktuellen Woche erreicht die Berichtssaison zum dritten Quartal ihren Höhepunkt. Bislang haben die Unternehmenszahlen ein durchwachsenes Bild gezeichnet und somit die Bewegungen der Aktienindizes im Zaum gehalten. Mit einer massiven Enttäuschung hatte am Dienstagabend nachbörslich Texas Instruments aufgewartet, was am Mittwoch den gesamten Chipsektor belastete. Auch Boeing und Caterpillar hatten schwächer als erwartete Zahlen vorgelegt. Nach anfänglich höheren Abschlägen erholten sich die Aktien jedoch im weiteren Handelsverlauf zum Teil wieder etwas.

Die Berichtssaison hatte das Thema Handelskonflikt zwischen den USA und China in den Hintergrund geschoben, das weiter verhalten optimistisch gesehen wird, nachdem es von beiden Seiten Signale in Richtung eines Teil-Abkommens gegeben hat. Beim Thema Brexit gilt nach den Unterhaus-Abstimmungen des Vortags ein Austritt Großbritanniens aus der EU Ende Oktober als kaum mehr umsetzbar.


Texas Instruments belastet Halbleitersektor

Unter den Einzelwerten stand die Aktie von Texas Instruments unter Abgabedruck, nachdem das Unternehmen bei Vorlage der Quartalszahlen mit einem überraschend schwachen Ausblick aufgewartet hatte. Der Kurs gab 7,5 Prozent nach. Im Sog von Texas Instruments verbilligten sich auch AMD und Nvidia zunächst deutlich, erholten sich im weiteren Handelsverlauf jedoch wieder etwas. AMD schlossen um 0,5 Prozent leichter, Nvidia gaben 0,3 Prozent nach.

Der Baumaschinenhersteller Caterpillar hatte im dritten Quartal sowohl die Umsatz- als auch die Gewinnerwartungen verfehlt und den Ausblick für das laufende Jahr gesenkt. CEO Jim Umpleby geht unterdessen davon aus, auch in der zweiten Jahreshälfte Aktienrückkäufe in ähnlicher Höhe wie im ersten Halbjahr mit rund 2,15 Milliarden Dollar durchzuführen. Für den Zeitraum Oktober bis Dezember dürfte es sich damit um Aktien im Wert von etwa 951 Millionen Dollar handeln. Nach zwischenzeitlichen Abschlägen drehte die Aktie mit 1,2 Prozent ins Plus.

Boeing stiegen nach Zahlenvorlage um 1,0 Prozent. Während der bereinigte Gewinn je Aktie klar die Analystenprognose verfehlt hatte, überraschte der Umsatz, der nicht so stark rückläufig war wie Analysten befürchtet hatten. Positiv wurde am Markt aufgenommen, dass keine negativen Nachrichten zu der beabsichtigten Rückkehr der mit einem Flugverbot belegten Pannenmaschiene 737 MAX mitgeteilt wurden.

Nike gaben 3,4 Prozent nach. Der Sportartikelhersteller hatte am Vortag nach Börsenschluss mitgeteilt, dass der langjährige CEO Mark Parker im Januar 2020 von seinem Amt zurücktreten wird. Ihm nachfolgen soll John Donahoe, ein ehemaliger CEO von Ebay.

Eli Lilly schlossen 2,2 Prozent leichter. Der Pharmakonzern hatte im dritten Quartal von einer Absatzerhöhung profitiert und mehr verdient als erwartet. Allerdings blieb der Absatz wichtiger Medikamente, wie das Diabetes-Medikament Trulicity, hinter den Markterwartungen zurück.


Ölpreise profitieren von gesunkenen Lagerbeständen

Die Ölpreise verzeichneten deutliche Aufschläge, nachdem die US-Rohöllagerbestände überraschend gesunken waren. Nach Angaben der staatlichen Energy Information Administration (EIA) sanken sie um 1,699 Millionen Barrel gegenüber der Vorwoche. Analysten hatten hingegen eine Zunahme um 2,9 Millionen Barrel erwartet. Bereits am Vortag hatten die Daten des privaten American Petroleum Institute (API) einen Aufbau der Lagerbestände ausgewiesen. Das Barrel der Sorte WTI stieg um 2,5 Prozent auf 55,83 Dollar, die Sorte Brent legte 2,2 Prozent zu auf 61,00 Dollar.

Am Devisenmarkt erholte sich das Pfund etwas von den Abgaben vom Vortag, das es nach der Niederlage von Premier Boris Johnson beim Brexit-Zeitplan einstecken musste. Das Pfund gewann 0,4 Prozent auf 1,2914 Dollar. Der Euro notierte 0,1 Prozent fester bei 1,1133 Dollar.

Angesichts der eher vorsichtigen Haltung der Anleger war Gold gefragt. Die Feinunze Gold legte um 0,3 Prozent zu auf 1.492 Dollar. Die US-Anleihepreise wurden durch die Ausgabe von 5-jährigen Papieren in Höhe von 41 Milliarden Dollar belastet. Die Zehnjahresrendite fiel 0,3 Prozent auf 1,76 Prozent.



INDEX zuletzt +/- % absolut +/- % YTD
DJIA 26.834,05 0,17 45,95 15,03
S&P-500 3.004,55 0,29 8,56 19,85
Nasdaq-Comp. 8.119,79 0,19 15,50 22,37
Nasdaq-100 7.889,47 0,19 14,86 24,64

US-Anleihen
Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD
2 Jahre 1,57 -3,1 1,60 36,5
5 Jahre 1,59 0,5 1,59 -33,3
7 Jahre 1,68 0,6 1,67 -57,1
10 Jahre 1,76 -0,3 1,77 -68,3
30 Jahre 2,25 -0,6 2,26 -81,8

DEVISEN zuletzt +/- % Mi, 8.06 Uhr Di, 17:42 Uhr % YTD
EUR/USD 1,1133 +0,07% 1,1127 1,1142 -2,9%
EUR/JPY 120,99 +0,25% 120,61 120,96 -3,8%
EUR/CHF 1,1028 +0,17% 1,1008 1,1013 -2,0%
EUR/GBP 0,8620 -0,29% 0,8641 0,8608 -4,2%
USD/JPY 108,68 +0,18% 108,39 108,55 -0,9%
GBP/USD 1,2914 +0,35% 1,2875 1,2942 +1,2%
USD/CNH (Offshore) 7,0611 -0,24% 7,0805 7,0749 +2,8%
Bitcoin
BTC/USD 7.467,51 -7,73% 7.940,01 8.201,51 +100,8%

ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 55,83 54,48 +2,5% 1,35 +15,4%
Brent/ICE 61,00 59,70 +2,2% 1,30 +10,0%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.491,81 1.488,05 +0,3% +3,76 +16,3%
Silber (Spot) 17,54 17,53 +0,1% +0,01 +13,2%
Platin (Spot) 916,50 893,00 +2,6% +23,50 +15,1%
Kupfer-Future 2,67 2,63 +1,3% +0,04 +0,8%


Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/err

END) Dow Jones Newswires

October 23, 2019 16:23 ET ( 20:23 GMT)

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NVIDIA CORP. DL-,001 189,32 +0,72%
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TEXAS INSTR. DL 1 109,02 +1,32%
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