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MÄRKTE USA/Wall Street fester - Fortschritte im Handelkonflikt beflügeln

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 4 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
NEW YORK (Dow Jones)Die US-Börsen zeigen sich zum Ende der Handelswoche fester. Nach oben gezogen werden sie von Fortschritten im Handelskonflikt zwischen den USA und China. Der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer hatte mitgeteilt, dass sich Unterhändler beider Seiten bei den Verhandlungen zum sogenannten Phase-eins-Deal näher gekommen sind. Vizepräsident Mike Pence hatte zuvor die Hoffnung auf ein "Phase-eins-Abkommen" mit China ausgedrückt, zugleich das Land aber als strategischen und wirtschaftlichen Rivalen bezeichnet. Daneben stand erneut die Berichtssaison im Blick der Anleger.

Der Dow-Jones-Index steigt gegen Mittag (Ortszeit New York) um 0,7 Prozent auf 26.998 Punkte, der S&P-500 erhöht sich um 0,5 Prozent und der Nasdaq-Composite gewinnt 0,7 Prozent.

Konjunkturseitig wurden Daten zum Verbrauchervertrauen im Oktober vorgelegt. Diese zeigten, dass sich die Stimmung der Verbraucher verbessert hat. Der an der Universität Michigan berechnete Index für die Verbraucherstimmung stieg bei der Umfrage am Monatsende auf 95,5 von 93,2 Ende September. Ökonomen hatten einen Stand von 96,0 erwartet, welcher der ersten Umfrage Mitte des Monats entsprach.

Mittlerweile hat bereits ein Drittel der Unternehmen im S&P-500 seine Quartalsberichte vorgelegt. Dabei haben nach Factset-Angaben zwar 81 Prozent die Prognosen geschlagen, zugleich schätzen Analysten aber, dass die Quartalsgewinne um 4,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr geschrumpft sind. Die Experten monieren, dass die Gewinnentwicklung nicht eben das Vertrauen in die US-Wirtschaft stärke. Das Wachstum schwäche sich ab, Unternehmen wie Ford oder 3M litten unter dem Handelskonflikt mit China. Zudem wurden die Gewinnprognosen im Schnitt um lediglich 2,9 Prozent übertroffen, nach rund 5 Prozent in den vergangenen Jahren.


Intel profitieren von Zahlen - Amazon nicht

Am Aktienmarkt verlieren Amazon 1,4 Prozent. Der Online-Händler ist im dritten Quartal mit seinen Umsätzen erneut robust gewachsen und übertraf auch die Prognosen der Analysten. Allerdings verdiente Amazon wegen höherer Aufwendungen deutlich weniger.

Der Chiphersteller Intel hielt derweil seinen Umsatz unerwartet stabil und übertraf damit die eigenen Erwartungen sowie die der Analysten. Zudem erhöhte Intel den Jahresausblick. Die Aktie gewinnt 7,4 Prozent. Im Sog von Intel steigen AMD um 3,0 Prozent und Nvidia um 3,9 Prozent.

Visa legen um 1,3 Prozent zu. Die Kreditkarten-Gesellschaft steigerte im vierten Geschäftsquartal den Gewinn deutlich und übertraf die Erwartungen. Der Aktienkurs des Wettbewerbers Mastercard erhöht sich um 0,8 Prozent.

Verizon fallen um 0,5 Prozent, obwohl der Telekomkonzern ein besseres Ergebnis als erwartet erzielt und Kunden hinzugewonnen hat.


Gold gibt nach

Am Devisenmarkt sorgen die Meldungen zum Handelskonflikt und dem Brexit für etwas Bewegung. Die EU-Staats- und Regierungschefs konnten sich bisher nicht auf eine Verschiebung des EU-Austrittstermins Großbritanniens einigen. Erst in der kommenden Woche soll nun eine Entscheidung getroffen werden. Der Euro gibt 0,3 Prozent nach auf 1,1076 Dollar. Das Pfund notiert um 0,2 Prozent leichter bei 1,2820 Dollar.

Der Goldpreis gibt anfängliche Gewinne mit Hoffnungen auf einen US-China-Handelsdeal wieder ab. Der Preis für die Feinunze gibt 0,1 Prozent nach auf 1.503 Dollar. Auch US-Anleihen werden von den gemeldeten Verhandlungsfortschritten belastet zugunsten risikoreicheren Anlagen wie Aktien. Die Rendite der zehnjährigen Papiere steigt mit fallenden Notierungen um 4,0 Basispunkte auf 1,81 Prozent.

Am Ölmarkt zeigt sich wenig Bewegung. Im Wochenverlauf hatten die Ölpreise deutlich zugelegt, da die US-Rohöllagerbestände überraschend gesunken waren. Das Barrel der Sorte WTI legt 0,2 Prozent zu auf 56,35 Dollar, Brent verliert 0,1 Prozent auf 61,60 Dollar.



INDEX zuletzt +/- % absolut +/- % YTD
DJIA 26.998,34 0,72 192,81 15,74
S&P-500 3.024,70 0,48 14,41 20,66
Nasdaq-Comp. 8.239,62 0,66 53,82 24,18
Nasdaq-100 8.021,15 0,68 54,44 26,72

US-Anleihen
Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD
2 Jahre 1,64 7,2 1,57 43,7
5 Jahre 1,64 5,6 1,58 -28,6
7 Jahre 1,72 3,8 1,68 -53,2
10 Jahre 1,81 4,0 1,77 -63,9
30 Jahre 2,29 2,7 2,26 -77,8


DEVISEN zuletzt +/- % Fr, 8.05 Uhr Do, 17:35 Uhr % YTD
EUR/USD 1,1076 -0,27% 1,1106 1,1097 -3,4%
EUR/JPY 120,44 -0,17% 120,69 120,53 -4,2%
EUR/CHF 1,1019 +0,01% 1,1025 1,1017 -2,1%
EUR/GBP 0,8639 -0,06% 0,8648 0,8648 -4,0%
USD/JPY 108,75 +0,10% 108,67 108,61 -0,8%
GBP/USD 1,2820 -0,22% 1,2841 1,2830 +0,4%
USD/CNH (Offshore) 7,0567 -0,21% 7,0666 7,0698 +2,7%
Bitcoin
BTC/USD 8.366,76 +12,48% 7.467,01 7.449,76 +125,0%

ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 56,35 56,23 +0,2% 0,12 +16,5%
Brent/ICE 61,60 61,67 -0,1% -0,07 +11,1%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.502,86 1.504,80 -0,1% -1,95 +17,2%
Silber (Spot) 17,96 17,81 +0,9% +0,15 +15,9%
Platin (Spot) 929,32 924,00 +0,6% +5,32 +16,7%
Kupfer-Future 2,67 2,67 +0,1% +0,00 +1,0%


Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/err/raz

END) Dow Jones Newswires

October 25, 2019 12:54 ET ( 16:54 GMT)

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.
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EUR +0,09
AMAZON 1.571,80 -1,19%
EUR -19,00
INTEL 50,51 -0,37%
EUR -0,19
NVIDIA 189,06 -0,18%
EUR -0,34
VERIZON 54,60 +0,70%
EUR +0,38
Dow Jones 27.696,18 +0,17%
PKT +46,40
NASDAQ 100 8.306,72 +0,12%
PKT +10,19
S&P 500 3.118,75 +0,23%
PKT +7,25
NASDAQ COMP. 8.570,70 +0,05%
PKT +4,03
VISA INC. CL. A DL -,0001 163,54 +0,52%
EUR +0,84
BTC/CHF 7.191,1600 -0,69%
CHF -50,0050
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