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MÄRKTE USA/Wall Street nach Arbeitsmarktdaten im Minus erwartet

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 4 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
NEW YORK (Dow Jones)Die extrem volatile Achterbahnfahrt an der Wall Street dürfte sich am Donnerstag fortsetzen. Der Aktienterminmarkt suggeriert einen schwachen Handelsbeginn am Kassamarkt. Das nachlassende Vertrauen in das Handeln der Politik in der Coronavirus-Pandemie hat sich bereits am Vorabend an der Wall Street manifestiert, als die Kurse im späten Geschäft von ihren Tageshochs zurückkamen und die Indizes zum Teil sogar ins Minus drehten. Die Volatilität deute auf verunsicherte Investoren, die sich mit vielen widersprüchlichen Informationen auseinandersetzten, sagte Portfolioverwalter Vikas Pershad von M&G Investments. "Was wir sehen, ist eine sehr große Diskrepanz zwischen der gegenwärtigen Welt und der Zukunft, die die Märkte einpreisen."

Immerhin hat die US-Politik das billionenschwere Stimulipaket wenigstens auf den Weg gebracht. Der US-Senat hat das größte Rettungspaket der US-Geschichte beschlossen. Allerdings muss das Repräsentantenhaus noch zustimmen, was allerdings keine Hürde darstellen dürfte. Aber immer mehr Händler bezweifeln, dass die Summe aller Hilfsprogramme weltweit überhaupt finanziert werden kann.


Sind Hilfspakete finanzierbar?

Unabhängig von der Finanzierbarkeit wird aber auch deutlich, wie sehr das Paket gebraucht wird. Denn die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung explodieren förmlich auf knapp 3,3 Millionen nach 281.000 in der Vorwoche. Die Prognose hatte nur bei 1,5 Millionen Anträgen gelegen. Allerdings gab es auch Befürchtungen in der Größenordnung von 4 Millionen.

Am Devisenmarkt zeigt der Dollar Schwäche. Der ICE-Dollarindex büßt 0,8 Prozent ein. Die Aussicht auf steigende Arbeitslosigkeit in den USA steigert die Attraktivität des vermeintlich sicheren Rentenhafens. Auch das Kaufprogramm der US-Notenbank stützt und belastet zugleich den Dollar. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen fällt um 8,9 Basispunkte auf 0,77 Prozent.

Geldschwemme, Dollarschwäche und die Suche nach Sicherheit befeuern den Goldpreis. Die Feinunze verteuert sich um 0,9 Prozent auf 1.626 Dollar. Das ungehemmte Anwerfen der Gelddruckmaschinen bei den Notenbanken dürfte den meisten Marktteilnehmern klar gemacht haben, dass ihre Zahlungsmittel bald nicht mehr viel wert sein werden. Die drohende Inflation spielt dem Gold in die Karten.


Apple unter Druck

Die schwachen Arbeitsmarktdaten dürften ein Vorbote einer sinkenden Benzin- und Erdölnachfrage sein. US-Leichtöl der Sorte WTI gibt je Fass 3,2 Prozent auf 23,71 Dollar nach, europäisches Referenzöl der Sorte Brent büßt 1,4 Prozent auf 27,01 Dollar ein.

Unter den Einzelaktien fallen Apple vorbörslich um 1,4 Prozent. Die Coronavirus-Pandemie könnte bei Apple die geplante Markteinführung neuer Modelle laut einem Bericht verzögern. Micron Technology steigen um 3,8 Prozent. Der Gewinn ging im zweiten Quartal zwar massiv zurück, auf bereinigter Basis und je Aktie schnitt Micron aber deutlich besser als von Analysten geschätzt ab. Der Ausblick fiel im Rahmen der kursierenden Schätzungen aus. Groupon geben 6 Prozent nach. Der Online-Marktplatz hatte den Weggang von CEO und COO mitgeteilt.

Für Shoe Carnival geht es dagegen um 2,5 Prozent nach oben. Der Schuhhändler konnte seinen Gewinn ausweiten und zugleich den Umsatz leicht steigern. Beide Kennziffern übertrafen die Erwartungen.



US-Anleihen
Laufzeit Rendite Bp zu VT Rendite VT +/-Bp YTD
2 Jahre 0,32 -1,6 0,33 -88,6
5 Jahre 0,49 -5,2 0,54 -143,4
7 Jahre 0,67 -8,1 0,75 -157,8
10 Jahre 0,77 -9,2 0,86 -167,6
30 Jahre 1,35 -9,7 1,44 -171,9

DEVISEN zuletzt +/- % Do, 8:22 Uhr Mi, 17:39 Uhr % YTD
EUR/USD 1,0957 +0,69% 1,0915 1,0840 -2,3%
EUR/JPY 120,16 -0,52% 120,64 120,82 -1,4%
EUR/CHF 1,0628 -0,05% 1,0631 1,0613 -2,1%
EUR/GBP 0,9159 -0,47% 0,9195 0,9176 +8,2%
USD/JPY 109,68 -1,18% 110,75 111,50 +0,8%
GBP/USD 1,1963 +1,23% 1,1868 1,1827 -9,7%
USD/CNH (Offshore) 7,0964 -0,42% 7,1174 7,1382 +1,9%
Bitcoin
BTC/USD 6.612,51 -1,25% 6.635,01 6.683,01 -8,3%

ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 23,73 24,49 -3,1% -0,76 -60,4%
Brent/ICE 26,95 27,39 -1,6% -0,44 -58,4%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.627,58 1.611,61 +1,0% +15,97 +7,3%
Silber (Spot) 14,50 14,34 +1,1% +0,16 -18,8%
Platin (Spot) 734,50 740,10 -0,8% -5,60 -23,9%
Kupfer-Future 2,18 2,21 -1,4% -0,03 -22,1%


Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/kla

END) Dow Jones Newswires

March 26, 2020 09:06 ET ( 13:06 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.
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