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Mal was anderes probieren: Indonesien als spannende Beimischung

| Quelle: INV

Dass der Start in das Börsenjahr 2016 gründlich danebengegangen ist, wurde in den vergangenen Wochen überall ausgiebig thematisiert. Der Dax liegt trotz zwischenzeitlicher Erholung rund 12 Prozent unter dem Schlussstand des abgelaufenen Jahres. Doch nicht überall auf dieser Welt sind die Aktienmärkte im Januar so heftig unter Druck geraten. Gerade in einzelnen Emerging Marktes lief es zuletzt sogar vergleichsweise gut. Indonesien, Thailand und Malaysia liegen in der 2016er-Performance-Rangliste der Länderindizes mit kleinen Pluszeichen in Führung. Ein Trend, der sich in den kommenden Monaten oder Jahren so fortsetzen könnte. Daran glauben zumindest einige so genannte Experten wie der Janus-Stratege Bill Gross, der Anlegern dringend empfiehlt, in Schwellenländer statt in entwickelte Volkswirtschaften zu investieren. Er begründet diesen Rat vor allem mit der Überalterung der Bevölkerung, von denen die meisten Industrieländer viel stärker betroffen seien.

Die Fondsmanager bei MainFirst Asset Management gehen ebenfalls davon aus, dass die in den vergangenen Jahren stark unter Druck geratenen Börsen der Emerging Markets vor dem Ende ihrer Schwächephase stehen. Vor allem das extrem negative Sentiment gegenüber dieser Region, die hohen Währungsreserven vieler Schwellenländer sowie auch hier wieder der demografische Faktor würden demnach für langfristige Investments sprechen. Bei den Kollegen von Aberdeen Asset Management wird Asien bereits als das „neue Konsumparadies“ bezeichnet. Verwiesen wird hierbei auf die aufstrebende urbane Mittelschicht, die für für eine grundlegende Transformation des Konsums sorgen dürfte. Dabei folgen die Experten der These, dass die in Städten lebenden Menschen mehr verdienen und konsumieren als die Bevölkerung ländlicher Regionen.

In Indonesien lebt bereits über die Hälfte der 254 Millionen Menschen in Städten, womit sich der Kreis dieser Geschichte schließt. Wer vor diesem Hintergrund einen kleinen (!) Teil seines Anlagekapitals am indonesischen Aktienmarkt investieren möchte, der kann sich zum Beispiel Indexzertifikate oder Exchange Traded Funds (ETF) auf den MSCI Indonesia ins Depot legen, muss dabei aber mangels Währungssicherungen mit den (positiven oder negativen) Einflüssen von Wechselkursveränderungen leben. Der Index beinhaltet 31 Aktien und deckt 85 Prozent der Marktkapitalisierung der dortigen Börse ab. Dominiert wird das Kursbarometer vom Finanzsektor mit einem Gewicht von rund 40 Prozent. Schwergewicht ist die Bank Central Asia, die zu rund 13 Prozent in dem Kursbarometer vertreten ist. Ebenfalls zweistellig sind die Anteile von Telekomunikasi Indonesia und der Bank Rakyat Indonesia. Die Top-10-Werte sind zusammen für 70 Prozent der Indexentwicklung verantwortlich.

Thomas Koch

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