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MARKT USA/Börsen vor Verbraucherpreisen leicht im Plus erwartet

| Quelle: Dow Jones Newswire Web | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Vorsichtig optimistisch scheinen die US-Börsen am Dienstag in den Handel zu gehen. Der Future auf den S&P-500 zeigt sich vorbörslich 0,2 Prozent höher. Allerdings stehen mit den Verbraucherpreisen stark beachtete Konjunkturdaten an, die Aufschluss über das weitere Vorgehen der US-Notenbank geben könnten.

Die Inflation ist eines der Kriterien, an denen die Fed ihre Geldpolitik ausrichtet. Erst am Freitag hatte die trotz des starken Beschäftigungsaufbaus überraschend gedämpfte Lohnentwicklung Befürchtungen zerstreut, dass die Notenbank die Zinsen schneller als bislang erwartet anheben könnte.

Volkswirte vermuten überdies, dass sich der Preisauftrieb im Februar verlangsamt hat. Im Konsens schätzen die Ökonomen den Anstieg der Verbraucherpreise im vergangenen Monat um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Im Januar hatte der Anstieg 0,5 Prozent betragen.

Die Inflation liegt immer noch unter dem Ziel (der Fed), und das schon seit einiger Zeit", merkt Volkswirtin Silvia Dall'Angelo von Hermes Investment Management an. Dall'Angelo rechnet trotz der guten Konjunktur nicht damit, dass die Notenbank in diesem Jahr mehr als drei Zinserhöhungen vornehmen wird. Die Risiken der protektionistischen Politik der US-Regierung und möglicher "Vergeltungsmaßnahmen" anderer Länder dürften die Fed eher vorsichtig agieren lassen.

Eines der zentralen Themen neben den Verbraucherpreisen dürfte der vorerst geplatzte Kauf von Qualcomm durch Broadcom sein. US-Präsident Donald Trump hat die 117 Milliarden Dollar schwere Übernahme blockiert. Der für ausländische Investitionen zuständige Ausschuss CFIUS war der Ansicht, dass eine Übernahme Folgen für den technologischen Wettbewerb zwischen China und den USA haben könnte. Das CFIUS (Committee on Foreign Investment in the U.S.) teilte mit, dass Broadcom mit seinem Ruf als rigoroser Kostensenker die Forschungs- und Entwicklungsarbeit bei Qualcomm hemmen würde. Das würde Qualcomm und damit auch die USA gegenüber ausländischen Rivalen im Rennen um die Entwicklung des neuen Mobilfunkstandards 5G schwächen. Broadcom tendieren vorbörslich 0,8 Prozent höher, Qualcomm büßen dagegen 5,3 Prozent ein.

United States Steel gewinnen 1 Prozent, nachdem der Stahlkonzern seine Jahresziele erhöht hat. Das Unternehmen begründete dies mit den Strafzöllen von 25 Prozent auf Stahlimporte.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/ros

END) Dow Jones Newswires

March 13, 2018 07:37 ET ( 11:37 GMT)

Copyright (c) 2018 Dow Jones & Company, Inc.
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