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MARKT USA/Handelskonflikt dürfte Wall Street erneut belasten

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Die jüngste Eskalation des Handelsstreits der USA mit China dürfte die US-Aktienmärkte auch am Dienstag belasten. Die Futures auf die großen US-Aktienindizes deuten eine etwas leichtere Eröffnung an.

Der Handelsbeauftragte der USA, Robert Lighthizer, hatte am Montag bekräftigt, dass die USA die Drohung von US-Präsident Donald Trump wahrmachen und ab Freitag die Einfuhrzölle auf chinesische Waren im Volumen von 200 Milliarden Dollar anheben würden. Als Grund dafür, dass die USA den Druck in den Verhandlungen erhöhten, nannte US-Finanzminister Steven Mnuchin das Verhalten der chinesischen Seite. Diese habe sich von einigen schon ausgehandelten Vereinbarungen distanziert.

Ungeachtet der jüngsten Ankündigungen aus Washington will eine chinesische Delegation in dieser Woche in die USA reisen, um die Verhandlungen fortzuführen. Das hält die Hoffnung am Leben, dass es doch noch zu einer Einigung kommt, wenn auch nicht schon an diesem Freitag, und mildert den Verkaufsdruck am Aktienmarkt. Schon am Montag hatten die Kurse an der Wall Street nach einem sehr schwachen Start ihre Verluste bis zur Schlussglocke deutlich verringert.

Abseits vom Handelskonflikt ist die Nachrichtenlage dünn. Wichtige Konjunkturdaten werden auch am Dienstag nicht veröffentlicht. Auf der Unternehmensseite hat am Montag nach der Schlussglocke der Versicherer AIG Geschäftszahlen vorgelegt, die besser als erwartet ausfielen. Im vorbörslichen Handel am Dienstag springt die Aktie um gut 7 Prozent nach oben.

Auch Autovermieter Hertz überzeugte mit seinen Zahlen. Der Kurs der Aktie steigt um 1,7 Prozent.

Halbleiterausrüster KLA Tencor hatte zwar besser abgeschnitten als erwartet, doch im Vergleich zum Vorjahr einen Gewinneinbruch verzeichnet. Die Aktie wird vorbörslich noch nicht gehandelt, gab im nachbörslichen Handel am Vorabend jedoch um gut 4 Prozent nach.

Auch für die Aktie des Düngemittelkonzerns Mosaic gibt es noch keinen vorbörslichen Kurs. Sie hatte am Vorabend mit einem Minus von 2,6 Prozent darauf reagiert, dass das Unternehmen seine Jahresziele senkte - und das, obwohl Mosaic im ersten Quartal mehr verdient hatte als erwartet.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/sha

END) Dow Jones Newswires

May 07, 2019 06:35 ET ( 10:35 GMT)

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.
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