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MARKT USA/Hongkong-Sorgen belasten Wall Street weiter

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Die Sorge vor einer weiteren Verschärfung des Konflikts zwischen den USA und China dürfte auch zum Wochenausklang die Wall Street belasten. Die Ankündigung einer Pressekonferenz von US-Präsident Donald Trump zum Thema Hongkong hatte schon am Donnerstag im späten Handelsverlauf den US-Aktienmarkt ins Minus gedrückt. Es wird befürchtet, dass weitere Sanktionen gegen China verhängt werden könnten, was den Streit zwischen Washington und Peking weiter anheizen würde. Der Future auf den S&P-500 verliert aktuell 0,2 Prozent.

Am Mittwoch hatte die US-Regierung der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong ihren Sonderstatus nach US-Recht entzogen und damit auf ein in Peking geplantes Sicherheitsgesetz reagiert, durch das nach Ansicht von Kritikern massiv in die Autonomierechte eingegriffen werden soll. Für die Finanzmärkte könnte die Aberkennung des US-Sonderstatus für Hongkong weitreichende Folgen haben, heißt es. "Es würde das Geschäftsumfeld für US-Unternehmen, die in Hongkong tätig sind, grundlegend verändern, so dass dies ein bedeutender Schritt wäre", sagt Portfolio-Manager James Athey von Aberdeen Standard Investments.

Für einen Impuls könnten auch die anstehenden US-Daten sorgen. Neben den persönlichen Ausgaben und Einnahmen im April werden der Einkaufsmanagerindex aus Chicago für Mai und die zweite Lesung des Index des Verbrauchervertrauens der Uni Michigan veröffentlicht.

Bei den Einzelwerten geht es vorbörslich für die Dell-Aktie um 5,8 Prozent nach oben. Der PC-Hersteller hatte im ersten Quartal besser abgeschnitten als erwartet. Das Unternehmen profitierte nach eigenen Angaben von der Coronavirus-Krise und der daraus folgenden Schließung von Büros und Schulen, die viele Menschen dazu zwingt, zuhause zu arbeiten oder zu lernen.

Dagegen fällt die Aktie von Salesforce um 3,4 Prozent. Zwar lagen die Quartalsergebnisse des Software Herstellers ebenfalls über den Markterwartungen, doch der Konzern senkte seine Jahresprognose. Außerdem habe man Kunden wegen der Coronavirus-Pandemie Zahlungsaufschub gewährt.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/err

END) Dow Jones Newswires

May 29, 2020 06:21 ET ( 10:21 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.
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