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MARKT USA/Koreakonflikt dürfte Wall Street weiter belasten.

| Quelle: Dow Jones Newswire Web
Auch zum Wochenausklang dürfte es an den US-Börsen nochmals etwas nach unten gehen. Der S&P-Future deutet eine knapp behauptete Eröffnung am Kassamarkt an. Zentrales Thema bleibt der Streit um das nordkoreanische Atomwaffenprogramm. Die Angst vor einem Krieg mit Nordkorea lässt die Anleger weltweit schon seit Tagen in Scharen aus den Aktienmärkten flüchten und ihr Heil in "sicheren Häfen" wie Gold, Staatsanleihen oder Fluchtwährungen wie Yen und Schweizer Franken suchen.

Schon vor der Startglocke werden Daten zu den Verbraucherpreisen im Juli veröffentlicht. Volkswirte prognostizieren sowohl insgesamt als auch in der Kernrate einen Anstieg um 0,2 Prozent. Die Flüsterschätzungen könnten aber inzwischen niedriger liegen oder gar von gesunkenen Preisen ausgehen, nachdem die am Donnerstag veröffentlichten Erzeugerpreise wider Erwarten zurückgegangen waren.

Die Inflation in den USA liegt noch immer unter dem Ziel der US-Notenbank von 2 Prozent. Der Rückgang der Erzeugerpreise hatte Spekulationen auf eine baldige Zinserhöhung der Fed einen Dämpfer versetzt. Unter den am Donnerstag nach Börsenschluss veröffentlichten Quartalsausweisen fiel der von Snap besonders negativ auf. Die Muttergesellschaft des Messagingdienstes Snapchat ist tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Vorbörslich bricht die Aktie um fast 14 Prozent ein. Die Quartalszahlen von Nvidia übertrafen zwar die Erwartungen, gleichwohl gibt die Aktie um 7,8 Prozent nach. Händler sprechen von einem Gewöhnungseffekt, nachdem das Unternehmen schon in den vorigen acht Quartalen jedes Mal die Erwartungen geschlagen habe.

Nordstrom-Aktien werden vorbörslich noch nicht gehandelt. Allerdings hatten die Titel am Donnerstag im nachbörslichen Handel um 2,8 Prozent zugelegt, nachdem die Zahlen des Einzelhändlers überzeugt hatten. Daher dürfte auch am Freitag im regulären Geschäft eine positive Reaktion zu erwarten sein. Auch die Aktie des Medienkonzerns News Corp wird vorbörslich noch nicht gehandelt. Das Unternehmen, zu der unter anderem die New York Post, das Wall Street Journal und diese Nachrichtenagentur gehören, hatte mit seinen Quartalszahlen die Erwartungen verfehlt, doch reagierte die Aktie im nachbörslichen Handel am Donnerstag kaum darauf.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln/flf

END) Dow Jones Newswires

August 11, 2017 06:22 ET (10:22 GMT)

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