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MARKT USA/Wall Street vor US-Arbeitsmarktdaten im Minus gesehen

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Die Stimmung an der Wall Street ist vor Veröffentlichung des wichtigen Arbeitsmarktberichts am Freitag gedrückt. Der Aktienterminmarkt suggeriert einen etwas leichteren Handelsbeginn am Kassamarkt. Nach einer herben Enttäuschung des ADP-Arbeitsmarktberichts hatten die wöchentlichen Arbeitsmarktdaten am Vortag zwar positiv überrascht, gleichwohl waren die Daten alles andere als gut. Anleger sind daher mit Blick auf den offiziellen Arbeitsmarktbericht für Juli, der noch vor der Startglocke veröffentlicht wird, nervös. Einen positiven Stimmungsumschwung halten Beobachter nur bei sehr positiven Daten für wahrscheinlich.

Denn zwei Belastungsfaktoren bleiben: Zum einen wird es immer unwahrscheinlicher, dass sich die US-Politik bis zum selbsterklärten Fristende an diesem Freitag auf eine Verlängerung der Corona-Hilfen in den USA verständigt. Zum anderen kann von der erhofften Entspannung im US-chinesischen Dauerzwist keine Rede sein. US-Präsident Donald Trump hat den Druck auf den chinesischen Inhaberkonzern der App Tiktok zum Verkauf der populären Videoplattform an ein US-Unternehmen massiv erhöht. Trump unterzeichnete ein Dekret, das auf ein Verbot von Tiktok in anderthalb Monaten hinausläuft, sollte die Plattform bis dahin nicht verkauft werden. Auch andere chinesische Plattformen sind betroffen.

Trump will derweil auch gegen in den USA gelistete Unternehmen aus China vorgehen. Zudem sorgt der angekündigte Besuch des US-Gesundheitsministers in Taiwan für Wirbel in den Beziehungen. Dass bei dem anberaumten Treffen hochrangiger Vertreter beider Länder Mitte des Monats eine Beilegung der diversen Streitpunkte erfolgt, dürfte eher unwahrscheinlich sein.

China ist im Moment so ziemlich das einzige parteiübergreifende Thema in Washington. Der Rahmen eines Kalten Krieges, der Entkoppelung und einer bipolaren Welt, ist der richtige, über den man nachdenken sollte. Es wird aber nicht möglich sein, sowohl die Agenda Chinas als auch jene der USA zu vereinen", sagt Investmentstratege James Athey von Aberdeen Standard Investments.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/ros

END) Dow Jones Newswires

August 07, 2020 06:29 ET ( 10:29 GMT)

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