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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte -2-

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 9 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
DJ MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

Der Markt-Überblick am Mittag, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:




+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

FREITAG: Wegen der beginnenden chinesischen Neujahrsfeierlichkeiten findet am Freitag an den chinesischen Festlandbörsen kein Aktienhandel statt. Die Feiertagspause dauert bis einschließlich 30. Januar. In Hongkong wird am Berichtstag nur verkürzt gehandelt. Auch in Südkorea wird wegen des koreanischen Neujahrs nicht gehandelt.

MONTAG: In Südkorea bleiben die Börsen wegen der Feierlichkeiten zum Koreanischen Neujahr geschlossen.

Im chinesischen Kernland sowie in Hongkong ruht der Handel wegen der Goldenen Woche zum Neujahrfeiertag. In Australien wird wegen eines Ausgleichstages für den Nationalfeiertag am Wochenende nicht gehandelt.

+++++ AKTIENMÄRKTE ( 12:41 Uhr) +++++


INDEX Stand +-% +-% YTD
S&P-500-Future 3.331,80 +0,17% +3,12%
S&P-500-Future 3.334,25 +0,22% +3,12%
Euro-Stoxx-50 3.788,27 +1,38% +1,15%
Stoxx-50 3.480,18 +1,27% +2,27%
DAX 13.576,54 +1,41% +2,47%
FTSE 7.625,67 +1,57% -0,46%
CAC 6.041,36 +1,17% +1,06%
Nikkei-225 23.827,18 +0,13% +0,72%
EUREX Stand +/- Punkte
Bund-Future 172,87 -0,24


+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++


ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 55,34 55,59 -0,4% -0,25 -8,9%
Brent/ICE 61,65 62,04 -0,6% -0,39 -6,6%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.559,11 1.563,25 -0,3% -4,15 +2,8%
Silber (Spot) 17,81 17,80 +0,1% +0,01 -0,2%
Platin (Spot) 1.003,85 1.004,70 -0,1% -0,85 +4,0%
Kupfer-Future 2,72 2,73 -0,3% -0,01 -2,9%


Die Ölpreise setzen ihre Abwärtstendenz fort. Händler verweisen weiter vor allem auf Konjunktursorgen wegen einer drohenden Pandemie in Asien. Im Zuge dessen rutscht der Preis für ein Barrel der Sorte Brent unter die Marke von 62 Dollar. Auch der Goldpreis notiert leicht im Minus und gibt damit die Gewinne des Vortages wieder ab.

+++++ AUSBLICK AKTIEN USA +++++

An der Wall Street dürfte sich die Stimmung nach den Sorgen über eine Pandemie mit dem neuartigen Coronavirus weiter aufhellen. Bereits am Vortag hatten die US-Börsen ihre Verluste bis zum Handelsschluss weitgehend wettgemacht und zum Teil sogar ins Plus gedreht. Zwar steigt in China die Zahl der Todesfälle und Infizierten, doch scheint China mit umfangreichen Maßnahmen wie der Abriegelung mehrerer Millionenstädte dagegenzuhalten. Auch Zudem hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vorerst keinen internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Darüber hinaus soll Gilead Sciences laut einem Bericht ihr Anti-Ebola-Mittel Remdesivir für geeignet im Kampf gegen das neue Virus halten. Für eine etwas verbesserte Stimmung sorgen auch Spekulationen über mögliche Steuersenkungen in den USA. So soll US-Präsident Donald Trump vor den Wahlen den Mittelstand entlasten wollen.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

Folgende Unternehmen veröffentlichen im weiteren Tagesverlauf Geschäftszahlen:

13:30 US/American Express Co, Ergebnis 4Q

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++


- BE
15:00 Geschäftsklimaindex Januar
PROGNOSE: -3,9 Punkte
zuvor: -3,4 Punkte
- US
15:45 Einkaufsmanagerindex Service Markit
Januar (1. Veröffentlichung)
PROGNOSE: 52,8
zuvor: 52,8

15:45 Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe Markit
Januar (1. Veröffentlichung)
PROGNOSE: 52,2
zuvor: 52,4


+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Nach dem deutlichen Rücksetzer am Vortag erholen sich die europäischen Aktienmärkte zum Wochenschluss deutlich. Dafür gibt es zwei Gründe. Zum einen verliert das neue Corona-Virus etwas an Schrecken. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat auf das Ausrufen eines globalen Notstands verzichtet. Darüber hinaus habe Gilead Sciences mitgeteilt, sein Anti-Ebola-Mittel Remdesivir könnte auch gegen das neue Virus wirken, heißt es in einem Medienbericht. Für die Bayer-Aktie geht es um 3,0 Prozent nach oben, sie notiert auf dem höchsten Stand seit fünf Monaten. Grund sind Berichte über einen bevorstehenden Vergleich beim Thema Roundup. Die Nachrichtenagentur Bloomberg nennt eine Vergleichssumme von 10 Milliarden Dollar. "Das wäre viel, viel weniger als bisher gedacht", so ein Teilnehmer. Eher habe man mit Summen um 15 Milliarden Dollar gerechnet. Einmal mehr gibt es enttäuschende Nachrichten aus dem Sektor der Automobilzulieferer. Diesmal lässt eine erneute Gewinnwarnung von Nokian Tyres deren Aktien um 8,5 Prozent abstürzen. Der Subindex der Automobilhersteller notiert mit 0,5 Prozent als einziger im Minus. Gute Zahlen von Intel treiben die Technologie-Unternehmen an.

+++++ DEVISEN +++++


DEVISEN zuletzt +/- % Fr, 8:22 Do, 17.31 Uhr % YT
EUR/USD 1,1032 -0,22% 1,1047 1,1039 -1,6%
EUR/JPY 120,91 -0,14% 121,01 120,66 -0,8%
EUR/CHF 1,0710 -0,07% 1,0718 1,0703 -1,4%
EUR/GBP 0,8429 +0,05% 0,8414 0,8423 -0,4%
USD/JPY 109,61 +0,07% 109,54 109,30 +0,8%
GBP/USD 1,3089 -0,25% 1,3130 1,3105 -1,2%
USD/CNH (Offshore) 6,9346 +0,02% 6,9249 6,9419 -0,5%
Bitcoin
BTC/USD 8.358,51 -0,34% 8.298,01 8.310,01 +15,9%


Der Euro gibt nach seinem Rücksetzer am Vortag noch etwas weiter nach. Er kostet aktuell 1,10xx Dollar, verglichen mit einem Vortageshoch von knapp 1,1110 Dollar. Nach den vielfach als eher taubenhaft interpretierten Lagarde-Kommentaren vom Vortag kommen am Freitag noch Einkaufsmanagerindizes aus der Eurozone als Belastungsfaktor hinzu. Sie sind trotz positiver Überraschungen aus Deutschland im Januar insgesamt unter den Erwartungen ausgefallen. Der Index für das verarbeitende Gewerbe in der Eurozone liegt dabei weiter klar im Schrumpfung anzeigenden Bereich.

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Die Stimmung an den ostasiatischen Börsen und in Australien ist auch am Freitag bestimmt worden von der Sorge vor einer Ausbreitung des in China ausgebrochenen neuartigen Coronavirus. Obgleich sich die Zahl der Todesfälle weiter erhöht hat und auch die Zahl der Infektionen steigt, stabilisierten sich die Aktienmärkte der Region nach den jüngsten Verlusten aber dennoch etwas. Für etwas Zuversicht sorgten zum einen die umfangreichen Maßnahmen Pekings gegen eine Ausbreitung. In Zentralchina, dem Zentrum des Virusausbruchs, wurden mindestens acht Städte und damit Millionen von Menschen quasi abgeschottet, außerdem wurden Feierlichkeiten zu den beginnenden Neujahrsfeiertagen abgesagt. Zum anderen hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vorerst keinen internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Erholt zeigten sich in der Region Aktien der Fluggesellschaften. All Nippon Air und Japan Airlines gewannen 1,0 bzw 1,2 Prozent, in Sydney machten Qantas 0,8 Prozent gut und in Hongkong Cathay Pacific 0,6 Prozent. Cimic erholten sich in Sydney um 3 Prozent. Das Papier hatte am Vortag stärker unter Druck gestanden, nachdem das Unternehmen angekündigt hatte, sich aus dem Geschäft im Nahen Osten zurückzuziehen, wodurch das Nachsteuerergebnis 2019 deutlich geschmälert wird.

+++++ CREDIT +++++

Weiterhin relativ stabil präsentieren sich die Risikoprämien gegen den Ausfall europäischer Staats- und Unternehmensanleihen am Freitag. Die Spreads weiten sich auch auf dem extrem niedrigen Niveau nur geringfügig aus. Die Europäische Zentralbank (EZB) ist der Auffassung, die Geldpolitik müsse noch lange unterstützend bleiben. Damit dürften sich die Käufe in Unternehmensanleihen fortsetzen. Auch die vergleichsweise günstige Stimmung unter den Einkaufsmanagern sollte die Stimmung stützen.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR +++++

Bayer-Aktie steigt nach Bericht zu möglichem Roundup-Vergleich

Die Bayer-Aktie ist am Freitag mit einem Plus von 2,3 Prozent in den Handel gestartet. Treiber waren Insiderinformationen, wonach es bei den laufenden Vergleichsverhandlungen um die Beilegung von zigtausenden anhängigen Glyphosat-Klagen zu einer außergerichtlichen Lösung mit einem Gesamtvolumen von 10 Milliarden US-Dollar kommen könnte. Davon berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstagabend. Die Bayer-Anwälte hätten 8 Milliarden Dollar für die Beilegung der anhängigen Klagen angeboten und weitere 2 Milliarden für zukünftige Fälle, zitierte Bloomberg insgesamt fünf Informanten.

Aroundtown kommt nach erster Frist bei TLG auf 70 Prozent

Eine deutliche Mehrheit der Aktionäre von TLG Immobilien hat dem Zusammenschluss mit dem Wettbewerber Aroundtown zugestimmt. 59,4 Prozent der TLG-Aktien wurden dem in Luxemburg ansässigen Unternehmen bis zum Ende der ersten Annahmefrist angedient. Aroundtown verfügt damit über etwa 70 Prozent des Kapitals. Eine Mindestannahmeschwelle gab es nicht.

Polnische Airline LOT übernimmt den Ferienflieger Condor

Der mit der Thomas-Cook-Pleite in finanzielle Schieflage geratene Ferienflieger Condor wird von der Muttergesellschaft der polnischen Fluggesellschaft LOT übernommen. Das von der Polish Aviation Group (PGL) abgegebene Angebot sei das attraktivste für Condor, die Mitarbeiter, Lieferanten und Kunden gewesen, teilte die deutsche Fluggesellschaft mit.

Datagroup hebt Dividende um 10 auf 70 Cent an

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

January 24, 2020 06:43 ET ( 11:43 GMT)

Der IT-Dienstleister Datagroup will seine Aktionäre an der deutlichen Ergebnisverbesserung des Geschäftsjahr 2018/19 teilhaben lassen. Die Dividende soll um 10 Cent je Aktie auf dann 70 Cent steigen, teilte das Unternehmen mit und bestätigte die Ende November gemeldeten Zahlen für das im September beendete Geschäftsjahr.

Secunet übertrifft eigene Umsatzprognose 2019 deutlich

Die Secunet Security Networks AG hat im vergangenen Jahr die eigenen Ziele teils deutlich übertroffen. Sowohl der Umsatz als auch der Gewinn lagen über dem im November bestätigten Ausblick. "Die hervorragenden Geschäftsergebnisse 2019 setzen eine neue Rekordmarke und bestätigen unser strategisches Vorgehen", wird CEO Axel Deininger in der Mitteilung zitiert.

CTS Eventim stärkt Live-Geschäft mit zwei Zukäufen in der Schweiz

Der Ticket-Vermarkter und Konzernveranstalter CTS Eventim baut sein Europageschäft mit zwei Übernahmen in der Schweiz aus. Wie das im MDAX notierte Unternehmen mitteilte, wird die Mehrheit an der Gadget Entertainment AG und Wepromote Entertainment Group Switzerland AG gekauft. An beiden Firmen übernehme CTS 60 Prozent.

Nokian Tyres mit Gewinnwarnung - Aktie bricht ein

Die Nokian Renkaat Oyj hat zwar ihren Ausblick für 2019 bestätigt, erwartet jedoch für 2020 einen Rückgang der Nettoumsätze und des operativen Gewinns. Belastend wirkt sich insbesondere das Geschäft in Russland aus. Die Aktie bricht daraufhin um über 8 Prozent ein.

Fusion von Takeaway und Just Eat verzögert sich um eine Woche

Der Abschluss der Fusion des britischen Essenslieferdienstes Just Eat mit der niederländischen Takeaway.com verzögert sich wohl um eine Woche. Wie Takeaway.com mitteilte, beabsichtige die britische Kartellbehörde CMA das Geschäft noch prüfen. Die Behörde bestätigte dies am Freitag.

Givaudan steigert Gewinn und erhöht Dividende

Der schweizerische Duftstoffehersteller Givaudan hat 2019 den Gewinn gesteigert und will seine Aktionäre mit einer um 3,3 Prozent erhöhten Dividende von 62 Franken je Aktie an der guten Entwicklung teilhaben lassen. Bei den Anlegern kommen die Zahlen in einer ersten Reaktion gut an. Das Umsatzwachstum habe auf vergleichbarer Basis deutlich über den Erwartungen gelegen. Dazu habe die Marge weiter gesteigert werden können.

Ericsson bei Umsatz und Gewinn über Erwartungen

Der schwedische Telekomausrüster Ericsson hat im vierten Quartal sowohl beim Umsatz als auch Gewinn besser angeschnitten als am Markt erwartet. Rückenwind habe ein starkes Geschäft in Asien gegeben, insbesondere in Japan. Angesichts der guten Entwicklung zum Jahresschluss erhöht der Konzern laut Mitteilung die Jahresdividende spürbar auf 1,50 von 1,00 schwedische Kronen.

Broadcom erhält Großauftrag von Apple für iPhone-Komponenten

Der US-Halbleiterhersteller Broadcom hat einen weiteren Auftrag von Apple an Land gezogen. Wie der Konzern mitteilte, wurde ein mehrjähriger Vertrag für die Lieferung von drahtlosen Komponenten für Apple-Produkte bis 2023 hinein abgeschlossen. Die über dreieinhalb Jahre laufende Vereinbarung wird von Broadcom mit 15 Milliarden US-Dollar beziffert.




Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros

END) Dow Jones Newswires

January 24, 2020 06:43 ET ( 11:43 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.
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