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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte -2-

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 13 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
DJ MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

Der Markt-Überblick am Mittag, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:




+++++ AKTIENMÄRKTE (13.24 Uhr) +++++


INDEX Stand +-% +-% YTD
S&P-500-Future 3.317,25 -0,27% +2,59%
Euro-Stoxx-50 3.236,16 -0,99% -13,59%
Stoxx-50 2.941,00 -1,01% -13,58%
DAX 12.560,82 -0,79% -5,19%
FTSE 5.984,53 -1,97% -19,06%
CAC 4.880,77 -1,07% -18,36%
Nikkei-225 22.418,15 -0,43% -5,24%
EUREX Stand +/- Punkte
Bund-Future 177,65% 0,55


+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++


ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 41,86 42,19 -0,8% -0,33 -27,5%
Brent/ICE 44,98 45,17 -0,4% -0,19 -27,5%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 2.051,82 2.040,00 +0,6% +11,82 +35,2%
Silber (Spot) 27,98 27,03 +3,5% +0,96 +56,8%
Platin (Spot) 974,38 969,75 +0,5% +4,63 +1,0%
Kupfer-Future 2,90 2,91 -0,6% -0,02 +2,7%


+++++ AUSBLICK AKTIEN USA +++++

Nachdem die ADP-Arbeitsmarktdaten am Vortag eine herbe Enttäuschung geliefert haben, warten Anleger an der Wall Street am Donnerstag gespannt auf die wöchentlichen Daten zum US-Arbeitsmarkt. Diese werden noch vor der Startglocke veröffentlicht. Bis dahin dürfte nicht viel passieren. Die schwache Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt ist ein Alarmzeichen und signalisiert eher keine schnelle Konjunkturerholung. Die weiterhin sehr hohen Fallzahlen bei Neuinfektionen und regional wieder verschärfte Abriegelungsmaßnahmen in den USA bremsen die Einstellungsbereitschaft erkennbar. Daher kommt der Verlängerung der Coronahilfen eine wichtige Bedeutung zu. Doch noch immer konnten sich Republikaner und Demokraten im Kongress nicht einigen. Händler sehen Rückschlagsrisiken für den Aktienmarkt. Unterdessen geht der US-chinesische Dauerzwist in eine weitere Runde: US-Außenminister Mike Pompeo forderte US-Firmen auf, ihre Apps und Anwendungen von Mobiltelefonen des chinesischen Herstellers Huawei fernzuhalten. Zudem sollten US-Unternehmen keine sensiblen Daten in Clouds und Datenzentren der chinesischen Anbieter Tencent, Alibaba und Baidu parken.

Der Festplattenhersteller Western Digital hat nach einem guten Schlussquartal mit schwachen Aussichten für den Auftakt des neuen Geschäftsjahres enttäuscht. Die Aktie stürzt im vorbörslichen Handel um 11,1 Prozent ab.

Metlife-Aktien geben 4,5 Prozent nach, weil der Versicherer mit seinen Zweitquartalsgewinn hinter den Prognosen geblieben ist.

Dagegen geht es mit Zynga um 3,2 Prozent nach oben. Der Produzent von Mobilspielen hat seine Jahresziele angehoben, nachdem bedingt durch die Corona-Pandemie das Bedürfnis nach Spielen zugenommen hat.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

Folgende Unternehmen veröffentlichen im weiteren Tagesverlauf Geschäftszahlen:

22:05 US/T-Mobile US Inc, Ergebnis 2Q

22:05 US/Uber Technologies Inc, Ergebnis 2Q

22:45 US/News Corp Ltd, Ergebnis 4Q

Im Laufe des Tages:

- IT/Banca Monte dei Paschi di Siena SpA (MPS), Ergebnis 2Q

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++


- US
14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
PROGNOSE: 1.423.000
zuvor: 1.434.000


+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Die höheren Kurse im frühen Handel wurden schnell dazu genutzt, Positionen abzubauen. Von richtigem Abgabedruck ist bisher allerdings nicht die Rede. In den USA wird weiterhin auf die fehlende Einigung der US-Politik auf ein neues Konjunkturpaket gewartet. Die Augen sind auf die wöchentlichen Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe gerichtet. Als "faustdicke Überraschung" bezeichnet Martin Moryson, Chefvolkswirt der DWS für Europa, die Auftragseingänge der deutschen Industrie im Juni. Sie hätten um mehr als ein Viertel gegenüber dem Vormonat zugelegt. Positiv überrascht hat Siemens: Die Zahlen sind überall deutlich über den Schätzungen ausgefallen und treiben die Aktien um 2,4 Prozent nach oben. Adidas ziehen um 3,7 Prozent an. Umsatz und Bruttomarge liegen laut RBC über den Erwartungen. Mit Henkel und Beiersdorf haben hingegen gleich zwei defensive Konsumwerte enttäuscht und fallen um 1,1 bzw. 3,8 Prozent. Bei Merck KGaA geht es 1,5 Prozent abwärts. Hier lag der Nettogewinn unter Erwartung. Munich Re reagieren auf die Quartalszahlen mit Abgaben von 4,4 Prozent. Für die Analysten der Citi belastet die Unsicherheit um künftige Verluste aus der Covid-19-Pandemie ebenso wie die schwächere Solvabilität. Lufthansa geben nach anfänglichen Gewinnen 1,6 Prozent nach. Wegen der Covid-19-Pandemie verzeichnete die Fluggesellschaft einen starken Umsatz- und Ergebniseinbruch. Die Zahlen von Credit Agricole (minus 1 Prozent) und ING (plus 5,3 Prozent) stoßen auf unterschiedliche Resonanz. Bei Pirelli sind die Zahlen unter den Erwartungen ausgefallen. Die Aktie verliert 2,8 Prozent. Der Dividendenausfall von Glencore drückt auf den gesamten Minensektor. Rio Tinto verlieren 4,9 Prozent, BHP 0,8 Prozent, Anglo American 2,3 Prozent und Glencore 5,6 Prozent.

+++++ DEVISEN +++++


DEVISEN zuletzt +/- % Do, 8:03 Uhr Mi, 17:42 h % YTD
EUR/USD 1,1847 -0,15% 1,1883 1,1900 +5,6%
EUR/JPY 124,95 -0,26% 125,37 125,47 +2,5%
EUR/CHF 1,0764 -0,11% 1,0794 1,0775 -0,8%
EUR/GBP 0,8991 -0,57% 0,9046 0,9058 +6,2%
USD/JPY 105,47 -0,12% 105,52 105,45 -3,0%
GBP/USD 1,3176 +0,42% 1,3144 1,3137 -0,6%
USD/CNH (Offshore) 6,9501 +0,09% 6,9394 6,9347 -0,2%
Bitcoin
BTC/USD 11.718,26 -0,49% 11.613,26 11.672,89 +62,5%


+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Die Anleger an den Börsen hatten am Donnerstag stützende und belastende Faktoren zu verarbeiten. Dementsprechend tendierten die Leitindizes uneinheitlich und schwankten zum Teil auch zwischen Gewinnen und Verlusten. Zu den treibenden Impulsen gehörten die starken Vorlagen der US-Börsen, wo der Nasdaq-Composite erstmals überhaupt die 11.000-Punkte-Marke geknackt hat. Vor allem die Hoffnung auf ein bevorstehendes frisches Stimulus-Paket in den USA ließ die Anleger bei Aktien zugreifen, und auch an einigen der asiatisch-australischen Märkte wie Hongkong, Seoul oder Sydney wurde diese Perspektive zum Anlass für Käufe genommen. Andererseits neigten viele Anleger nach den jüngsten Aufschlägen zu Gewinnmitnahmen. Belastend war zudem die Verschlechterung der Beziehungen zwischen den USA und China. US-Gesundheitsminister Alex Azar will Taiwan besuchen, was von Peking als massiver Affront gesehen wird. Am japanischen Markt wurde der weiter zur Schwäche neigende Dollar angesichts der Exportabhängigkeit des Landes als Hypothek gesehen. Toyota rückten um 2,3 Prozent vor. Analysten hatten bei den Zahlen Schlimmeres befürchtet. In Hongkong hat der Markt deutlich ins Minus gedreht. Hier wie in Schanghai lastete die Unsicherheit wegen der chinesisch-amerikanischen Spannungen. In Südkorea folgten die Investoren dagegen eindeutig den US-Vorgaben. Trotz seiner jüngsten Superrally zeigt Gold keine Ermüdungserscheinungen. Der Preis für die Feinunze notierte mit rund 2.049 Dollar über dem Niveau vom späten Mittwoch. Am Vortag hatte der Preis ein neues Allzeithoch bei knapp 2.056 Dollar markiert. Geopolitische Unsicherheiten und die Corona-Pandemie treiben den Preis ebenso wie Niedrigzinsen und der schwächelnde Dollar.

+++++ CREDIT +++++

Kaum verändert zeigen sich die Risikoprämien gegen den Ausfall europäischer Staats- und Unternehmensanleihen. Mit dem aktuellen Niveau der CDS-Indizes könne man gut leben, heißt es im Handel. Die Augen seien auf die Berichtssaison gerichtet; ordentliche Quartalszahlen wie am Donnerstag bei ING oder Credit Agricole würden nur für marginale Änderungen bei den Unternehmens-CDS sorgen. Dies zeige, dass der Markt richtig gepreist sei. Das zweite Quartal zeige sich bislang als ein starkes Quartal bei den Kapitalmarktumsätzen der europäischen Banken, heißt es dazu von DBRS Morningstar. Die dort erzielten Umsätze würden den Druck aus der Niedrigzinsumgebung kompensieren. Dazu gingen nun auch die Kreditrückstellungen gegenüber dem ersten Quartal zurück, was positiv sei.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR +++++

Adidas schreibt rote Zahlen im Quartal - kein Ausblick

Adidas ist im zweiten Quartal inmitten coronabedingt geschlossener Geschäfte und Produktionsbetriebe operativ und nach Steuern in die roten Zahlen gerutscht. Eine Prognose für das Gesamtjahr, die die Corona-Auswirkungen auf das eigene Geschäft berücksichtigt, traut sich der Sportartikelhersteller immer noch nicht zu. Im Quartal verbuchte der DAX-Konzern einen operativen Verlust von 333 Millionen Euro, darin enthalten sind coronabedingte Kosten von 250 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte der Gewinn 643 Millionen Euro betragen. Der Nachsteuerverlust betrug 306 Millionen Euro im fortgeführten Geschäft, nach einem Gewinn von 462 Millionen Euro im zweiten Quartal 2019. Der Umsatz ging auf 3,579 Milliarden Euro zurück von 5,509 Milliarden, nominal ein Minus von 35 Prozent, währungsbereinigt von 34 Prozent.

Adidas erwartet nach rotem 2Q operativen Gewinn in 3Q

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

August 06, 2020 07:38 ET ( 11:38 GMT)

Adidas erwartet für das dritte Quartal eine Rückkehr zu einem operativen Gewinn. Er dürfte zwischen 600 und 700 Millionen Euro liegen, was einer Verbesserung um etwa 1 Milliarde Euro vom Zweitquartalsverlust von 333 Millionen Euro entspräche, teilte der DAX-Konzern mit. Der Umsatz werde sich im Vergleich zum zweiten Quartal zwar "wesentlich" verbessern, aber gegenüber dem Vorjahresquartal etwa "im mittleren bis hohen einstelligen Bereich zurückgehen", so der Herzogenauracher Sportartikelkonzern.

Beiersdorf erwartet 2020 schrumpfende Umsätze und EBIT-Umsatzrendite

Beiersdorf hat im ersten Halbjahr 2020 inmitten des sich ausbreitenden Covid-19-Virus operativ und unter dem Strich weniger verdient und für das Gesamtjahr Umsatzrückgänge in Aussicht gestellt. Im ersten Halbjahr verdiente der DAX-Konzern operativ vor Sondereffekten 472 Millionen Euro nach 593 Millionen im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Das entspricht einer EBIT-Umsatzrendite von 13,7 Prozent nach 15,4 Prozent im Vorjahr. Nach Steuern und Dritten betrug der Gewinn 285 Millionen Euro, im Vergleich zu 417 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2019. Je Aktie verdiente Beiersdorf 1,26 Euro nach 1,81 Euro vor einem Jahr. Das Umsatzwachstum im Gesamtjahr 2020 soll sowohl in den beiden Unternehmensbereichen als auch auf Konzernebene negativ ausfallen.

Henkel verdient signifikant weniger - noch keine Prognose

Henkel hat im ersten Halbjahr 2020 coronabedingt überproportionale Einbußen beim Gewinn im Vergleich zum Umsatzrückgang verbucht. Eine Prognose für das Gesamtjahr wagt der Düsseldorfer Konsumgüterkonzern immer noch nicht. Im ersten Halbjahr sank der bereinigte operative Gewinn vor Zinsen und Steuern um 28 Prozent auf 1,191 Milliarden Euro von 1,641 Milliarden im Vorjahreszeitraum. Nach Steuern und Dritten ging der Gewinn um knapp ein Drittel auf 776 Millionen Euro zurück. Der Umsatz reduzierte sich auf 9,485 Milliarden Euro, nominal ein Minus von 6 Prozent, organisch von 5,2 Prozent.

Henkel-CFO erwartet Erholung in 3Q

Henkel erwartet eine Erholung des Geschäfts im dritten Quartal, sagte CFO Marco Swoboda in der Telefonkonferenz mit Analysten. Eine Prognose für das Gesamtjahr werde der Konzern ausgeben, sobald möglich, so der CFO. Die Erholung habe sich in allen Segmenten im Juni und Juli fortgesetzt.

Henkel kauft in 1H für 500 Mio EUR zu

Henkel hat im ersten Halbjahr einer Unternehmenspräsentation zufolge inmitten der Corona-Krise auch zwei Akquisitionen gestemmt, mit einem Gesamtkaufpreis von 500 Millionen Euro. Die eine - die Mehrheitsbeteiligung am Berliner Unternehmen Invincible Markets mit den schnell wachsenden Marken Hello Body, Banana Beauty und Mermaid+Me - soll wie berichtet den Bereich Beauty Care verstärken. Im Bereich Adhesive Technologies hat der Konzern ein Portfolio an Silikon-Dichtstoffen für unterschiedliche Anwendungen erworben, die unter der Marke GE* vertrieben werden.

Siemens in der Krise besser als erwartet

Siemens kommt bisher besser als erwartet durch die Corona-Krise. Umsatz und Auftragseingang gingen in den Monaten April bis Juni zwar um 5 und 7 Prozent zurück. Analysten hatten jedoch mit deutlich höheren Einbrüchen gerechnet. Den bereinigten operativen Gewinn (EBITA) im Industriegeschäft konnte Siemens sogar steigern - mit 1,79 Milliarden Euro fiel er um 8 Prozent höher aus als im Vorjahr. Die Umsatzrendite im industriellen Geschäft kletterte um 230 Basispunkte auf 14,3 Prozent. Das Energiegeschäft schrieb nach einem massiven Verlust bei der spanischen Windkraft-Tochter Siemens Gamesa jedoch tiefrote Zahlen und sorgte neben höheren Steuern dafür, dass der Nettogewinn um gut die Hälfte auf 535 Millionen Euro zurückging.

Siemens verstärkt die Sparbemühungen

In seinen beiden Kerngeschäften Digital Industries und Smart Infrastructure verstärkt der Siemens-Konzern seine Sparanstrengungen. Insgesamt werden bis zum neuen Geschäftsjahr 510 Millionen Euro in den beiden Sparten eingespart - 35 Millionen mehr als noch vor drei Monaten erwartet.

Merck wird bei Gewinnausblick etwas optimistischer

Merck hat im zweiten Quartal 2020 über ein Drittel weniger verdient. Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie waren in allen Bereichen zu spüren, am stärksten betroffen waren Healthcare und Performance Materials, wie die Merck KGaA mitteilte. Mit Blick auf das Gesamtjahr passte der Darmstädter DAX-Konzern seine Prognose leicht an und erwartet nun sowohl beim Umsatz als auch beim bereinigten operativen Ergebnis organisch ein leichtes bis moderates Wachstum. In den drei Monaten per Ende Mai stieg der Umsatz um 3,7 Prozent auf 4,119 Milliarden Euro. Das bereinigte EBITDA sank um 5,7 Prozent auf 1,074 Milliarden Euro. Der Konzerngewinn verringerte sich auf 289 Millionen Euro von 471 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.

Merck-CEO: Sehen seit Juni Erholung

Bei Merck hat die Erholung von den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie im Juni eingesetzt, nachdem der DAX-Konzern die Krise in den Monaten April und Mai noch voll zu spüren bekommen hat. Im Juni habe mit einem organischen Wachstum von 7 Prozent bereits wieder eine Erholung eingesetzt, die sowohl im laufenden als auch im Schlussquartal anhalten dürfte.

Munich Re gibt weiterhin keine Gewinnprognose für 2020 ab

Munich Re traut sich weiterhin keine Aktualisierung seiner wegen der Corona-Pandemie im März zurückgezogenen Prognose zu. Der Konzern erzielte im zweiten Quartal einen Nachsteuergewinn von 579 Millionen Euro nach 993 Millionen im Vorjahreszeitraum. Die Bruttobeiträge stiegen um 8,7 Prozent auf 12,83 Milliarden Euro. Die Schäden im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie beliefen sich auf rund 700 Millionen Euro. Im Segment Rückversicherung verbuchte der Konzern einen Gewinn von 407 (858) Millionen Euro. In der Schaden- und Unfall-Rückversicherung stieg die Großschadensbelastung auf 799 von 202 Millionen Euro. Die Schaden-Kosten-Quote verschlechterte sich auf 99,9 von 86,9 Prozent.

Munich Re: Beirut wird Großschaden für uns sein

Die Explosion in Beirut dürfte sich auch in der Großschadensbilanz der Munich Re niederschlagen. "Wir gehen davon aus, dass Beirut ein Großschaden für uns sein wird", sagte Finanzvorstand Christoph Jurecka bei der Telefonkonferenz zu den Halbjahreszahlen. Es sei aber noch zu früh, etwas zur Größenordnung zu sagen.

Compugroup erhöht Ausblick für 2020

Compugroup hat auch im zweiten Quartal 2020 von der stark gestiegenen Nachfrage nach digitalen Lösungen für das Gesundheitssystem profitiert. Nach dem Abschluss einer Übernahme erhöhte das Unternehmen seine Jahresprognose. Im Gesamtjahr will der IT-Konzern den Umsatz nun auf 820 bis 860 Millionen Euro steigern. Bisher waren 765 bis 815 Millionen Euro geplant. Im vergangenen Jahr hatte der Hersteller von Anwendungssoftware für Arztpraxen 746 Millionen Euro erlöst. Für das um Sondereffekte bereinigte EBITDA werden nun 205 bis 220 statt wie bisher 195 bis 215 Millionen Euro in Aussicht gestellt.

Lufthansa schreibt geringeren Verlust als befürchtet

Die Deutsche Lufthansa hat wegen der Corona-Krise auch im zweiten Quartal tiefrote Zahlen geschrieben und ein neues Restrukturierungsprogramm aufgelegt. Betriebsbedingte Kündigung werden nicht mehr ausgeschlossen - auch nicht in Deutschland. Der Quartalsverlust war allerdings nicht ganz zu hoch wie von Analysten befürchtet. Der Umsatz brach um 80 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro ein. Der bereinigte EBIT-Verlust lag bei 1,7 Milliarden Euro, der Konzernverlust bei 1,5 Milliarden Euro.

Lufthansa: Deal für Technik, wenn der Markt zurück ist

Die Lufthansa geht weiterhin davon aus, den Verkauf des europäischen Geschäftes ihrer Catering-Tochter LSG im dritten Quartal abschließen zu können. Auch für die Lufthansa Technik würden die Optionen geprüft - allerdings erst, wenn es wieder einen Markt dafür gebe, sagte Konzernchef Carsten Spohr in einer Telefonkonferenz mit Analysten.

Rheinmetall erhöht Defence-Ausblick - Autosparte bestenfalls Break-even

Das weiter gut laufende Rüstungsgeschäft erweist sich als Stabilitätsanker von Rheinmetall. Während der MDAX-Konzern im schwächelnden Autogeschäft 2020 bestenfalls mit einem ausgeglichenen Ergebnis rechnet, wurde der Ausblick für Defence erhöht. Das Umsatzwachstum soll im Geschäft mit Wehrtechnik zwischen 6 und 7 Prozent liegen, wie aus dem Quartalsbericht hervorgeht. Bisher wurde ein Plus von 5 bis 7 Prozent erwartet. Für die operative Marge des Bereichs werde ein Wert von rund 10 Prozent angestrebt, also das obere Ende der bisherigen Jahresprognose von 9 bis 10 Prozent. Bei Automotive bleibe die Lage dagegen "nach wie vor sehr herausfordernd", so Rheinmetall-CEO Armin Papperger. Für das Gesamtjahr sei ein operativer Fehlbetrag zwischen 30 Millionen Euro und der Gewinnschwelle geplant.

Symrise traut sich im Gesamtjahr mehr Marge zu

Symrise hat sein profitables Wachstum auch auf dem Höhepunkt der Corona-Pandemie fortgesetzt. Der Duftstoff- und Aromenhersteller steigerte seinen operativen Gewinn (EBITDA) nach eigenen Angaben um 11,9 Prozent auf 393 Millionen Euro. Netto blieben 169 Millionen Euro - 16 Millionen mehr als im Vorjahr. Der Umsatz legte um 7,6 Prozent auf 1,82 Milliarden Euro zu.

Baywa holt saisonal schwaches erstes Quartal auf

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

August 06, 2020 07:38 ET ( 11:38 GMT)

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DAX ®
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Deutsche Bank 7,27 +7,35%
BASF 51,82 +4,62%
BMW St. 61,73 +4,52%
MTU Aero Engines AG 142,00 +4,26%
HeidelbergCement 52,16 +4,20%
Flops
Delivery Hero SE 97,32 +0,52%
Deutsche Wohnen SE 42,41 +0,05%
SIEMENS ENERGY AG NA O.N. 21,21 ±0,00%
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