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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte -2-

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 9 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
DJ MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

Der Markt-Überblick am Mittag, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:




+++++ AKTIENMÄRKTE ( 13:27 Uhr) +++++



INDEX Stand +-% +-% YTD
S&P-500-Future 3.227,00 -0,76% -0,20%
Euro-Stoxx-50 3.109,29 -1,59% -16,98%
Stoxx-50 2.858,59 -1,03% -16,00%
DAX 12.390,50 -1,71% -6,48%
FTSE 5.790,73 -0,55% -22,80%
CAC 4.680,42 -1,73% -21,71%
Nikkei-225 23.204,62 +0,51% -1,91%
EUREX Stand +/- Punkte
Bund-Future 174,6 0,16


+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++


ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 39,85 40,31 -1,1% -0,46 -29,9%
Brent/ICE 41,59 41,94 -0,8% -0,35 -32,6%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.858,59 1.867,74 -0,5% -9,15 +22,5%
Silber (Spot) 22,72 23,23 -2,2% -0,51 +27,3%
Platin (Spot) 845,88 851,73 -0,7% -5,85 -12,3%
Kupfer-Future 2,95 2,97 -0,6% -0,02 +4,4%


Die Ölpreise geben mit den anhaltenden Konjunktursorgen und dem starken Dollar nach. Der Preis für das Barrel der Sorte WTI ermäßigt sich um 1,1 Prozent nach auf 39,85 Dollar, Brent verliert 0,8 Prozent auf 41,59 Dollar. Der Goldpreis gibt mit dem starken Dollar weiter nach. Der Preis für die Feinunze verliert 0,5 Prozent auf 1.859 Dollar.

+++++ AUSBLICK AKTIEN USA +++++

An der Wall Street zeichnen sich zum Ende der Handelswoche leichte Verluste ab. Der Terminkontrakt auf den S&P-500 gibt 0,2 Prozent nach, ebenso der Future auf den technologielastigen Nasdaq. Vor allem die erneut rasant steigende Zahl an Corona-Neuinfektionen in Europa und die damit verbundenen Risiken für die Weltwirtschaft verunsichern die Anleger. Hinzu kommen der anhaltende Konflikt zwischen den USA und China und der an Schärfe zunehmende US-Präsidentschaftswahlkampf. Immerhin scheint es etwas Bewegung bei einem zuletzt stockenden neuen staatlichen Stimulierungspaket für die angeschlagene US-Wirtschaft zu geben. Die demokratische Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, soll einen Vorschlag vorbereiten, in dem das Volumen der geplanten Maßnahmen auf 2,4 Billionen Dollar abgespeckt ist. In dem Paket sollen Hilfen für Fluggesellschaften, Restaurants und kleine Unternehmen enthalten sein. Von Seiten der Republikaner wurde jedoch bereits signalisiert, dass die Chancen auf eine Einigung noch vor den Wahlen in rund sechs Wochen gering seien.

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++


-US
14:30 Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter August
PROGNOSE: +1,8% gg Vm


+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Die europäischen Aktienmärkte sind am Freitagvormittag von einer neuerlichen Abwärtswelle erfasst worden. Viele Anleger werden vor dem nahenden Wochenende vorsichtiger, unter anderem weil sie wegen der steigenden Corona-Infektionszahlen weitere Restriktionen befürchten. Der Sektor der europäischen Freizeit- und Reiseaktien ist mit einem Abschlag von 1,8 Prozent einer der größte Verlierer. Lufthansa geben 5,4 und IAG 5,7 Prozent nach, Tui und Air France-KLM je 5,2 Prozent. Einziger Sektor knapp im Plus ist der der Nahrungs- und Getränkehersteller, der als defensiv gilt. Lagardere haussieren, nachdem der französische Milliardär Bernard Arnault eine direkte Beteiligung an dem Medienunternehmen aufgebaut hat und nun mehr als 5 Prozent des Aktienkapitals hält. Die Aktie schießt um 31,6 Prozent nach oben. Für Boohoo geht es um 10,5 Prozent nach oben. Zwar zeigt eine unabhängige Untersuchung viele Mängel in der Versorgungskette des Online-Bekleidungseinzelhändlers in Leicester allerdings basiert das Geschäftsmodell laut dem Bericht nicht auf der Ausbeutung von Arbeitnehmern. Aviva steigen um 1,2 Prozent. Der Versicherer soll in Gesprächen über den Verkauf des französischen Geschäfts an ein Konsortium von Allianz und Athora Holding Consortium sein. Allianz verlieren 1,7 Prozent. Der Börsengang des Rüstungsunternehmens Hensoldt verläuft schwierig. Mit 12,00 Euro bereits am unteren Rand der Angebotsspanne von 12 bis 16 Euro ausgegeben, wurde der erste Kurs auch exakt auf diesem Niveau festgestellt. Seitdem fällt er tendenziell. Zuletzt kostete die Aktie nur noch 11,11 Euro.

+++++ DEVISEN +++++


zuletzt +/- % Fr, 8:24 Do, 17:41 Uhr % YTD
EUR/USD 1,1635 -0,32% 1,1672 1,1656 +3,7%
EUR/JPY 122,70 -0,28% 122,95 122,90 +0,7%
EUR/CHF 1,0804 -0,05% 1,0812 1,0808 -0,5%
EUR/GBP 0,9157 +0,03% 0,9149 0,9155 +8,2%
USD/JPY 105,46 +0,05% 105,34 105,45 -3,1%
GBP/USD 1,2707 -0,33% 1,2759 1,2734 -4,1%
USD/CNH (Offshore) 6,8407 +0,19% 6,8303 6,8368 -1,8%
Bitcoin
BTC/USD 10.616,01 -0,27% 10.631,34 10.474,76 +47,2%


Am Devisenmarkt kann der Dollar angesichts der anhaltenden Unsicherheiten von seinen Ruf als vermeintlich sicher Währungshafen punkten. Der Dollarindex legt 0,2 Prozent zu. Auf dem Euro lasten weiterhin die hohen Corona-Neuinfektionen in Europa. Die Gemeinschaftswährung notiert bei 1,1635 Dollar gegenüber 1,1672 am Freitagmorgen.

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Moderat freundliche Vorgaben von der Wall Street haben an den Börsen in Ostasien am Freitag für eine ähnliche Tendenz gesorgt. Ein Hoffnungsschimmer leuchtete aus den USA herüber, weil sich die Parteien in der Frage eines Hilfspakets für die Wirtschaft wieder etwas angenähert haben. Teilnehmer blieben aber dennoch skeptisch, weil belastende Faktoren wie die steigende Zahl von Corona-Infektionen sowie die Unsicherheit wegen der US-Präsidentschaftswahlen weiter im Raum stehen. In Tokio gehörten die unlängst besonders schwachen Finanzwerte zu den Favoriten. Daishi Hokuetsu Financial Group etwa verbesserten sich um 3,2 Prozent. Einer Erholung in Hongkong im frühen Handel folgten leichte Abgaben. Die Aktie von China Evergrande sackte um 9 Prozent ab. Anlass waren Beschuldigungen in einem online gestellten Dokument, demzufolge der zweitgrößte Immobilienentwickler des Landes mit finanziellen Problemen zu kämpfen hat. China Evergrande wies dies zurück. Auch in Schanghai drehte der Markt ins Minus. Hier standen vor allem die Spannungen mit den USA im Blick. In Südkorea blickten die Anleger mit Sorge auf die wieder zunehmende Zahl von Corona-Fällen. Daten der Zentralbank zeigten, dass die Verbraucherstimmung im September den stärksten Rückschlag seit sechs Monaten verzeichnet hat. Als Profiteure dieser Sorgen erwiesen sich am Freitag Pharmawerte. Angeführt wurde die Region vom australischen Markt. Getragen vor allem von den festen Bankenwerten, die von einer neuen Regelung der Regierung profitierten. Dabei geht es um die Erleichterung der Kreditvergabe. Die Aktien der Banken ANZ, NAB und Westpac stiegen zwischen 6,3 und 7,4 Prozent.

+++++ CREDIT +++++

CREDIT-Bericht möglichst breit verständlich einpassen...

Die Risikoprämien am europäischen Kreditmarkt legen zum Wochenschluss nochmals leicht zu. In den vergangenen Tagen hatten sie bereits die zunehmende Verunsicherung an den Märkten für Risikoanlagen zu spüren bekommen. So notiert der iTraxx Crossover inzwischen 63 Basispunkte über seinem Tagestief vom 16. September. In den USA stiegen die Risikoprämien am Markt für Hochzinsanleihen ebenfalls deutlich um 40 bis 50 Basispunkte an. Die Marktstrategen von Nordea gehen davon aus, dass das von den Demokraten in den USA angeschobene Fiskalpaket bereits "so gut wie tot ist". Dies könnte in den kommenden Wochen zu einiger Volatilität an den Märkten führen. Die Marktstrategen der LBBW sind dagegen etwas optimistischer. Zwar dürfte die Phase der schnellen Erholung an den Märkten und bei der Konjunktur nach dem Corona-Einbruch vorüber sein und Risiken würden wieder stärker wahrgenommen, was Kursauschläge in beide Richtungen häufiger werden lasse. Nichtsdestotrotz blieben Risikoanlagen durch die extreme Geldpolitik und die damit verbundene Alternativlosigkeit stark gestützt.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR +++++

Allianz verabschiedet Vorstandsmitglieder Peiris und Mascher

Stühlerücken im Vorstand der Allianz SE: Mit Christof Mascher und Niran Peiris treten zwei Vorstandsmitglieder zum Ende des Jahres in den Ruhestand. Für Mascher, der für den Bereich Operations zuständig ist, rückt zum 1. Januar 2021 Barbara Karuth-Zelle in den Vorstand auf, wie die Allianz SE mitteilte. Christoph Townsend, der bis vor kurzem beim US-Versicherer AIG gearbeitet hat, übernimmt den Bereich von Peiris, der unter anderem die Industrieversicherung umfasst.

Schwaches Börsendebüt von Hensoldt - Kurs unter Ausgabepreis

Die Zeiten für erfolgreiche Börsengänge bleiben in Deutschland schwierig. Nach dem eher schlechten als rechten Börsendebüt des Wohnmobilherstellers Knaus Tabbert am Mittwoch, sieht es am Freitag für die Aktie des Rüstungsunternehmens Hensoldt nicht viel anders aus. Mit 12,00 Euro bereits am unteren Rand der Angebotsspanne von 12 bis 16 Euro ausgegeben, wurde der erste Kurs auch exakt auf diesem Niveau festgestellt. Seitdem fällt er tendenziell. Zuletzt kostete die Aktie um Xetra-Handel nur noch 11,50 Euro. Die Marktkapitalisierung beläuft auf Basis des Ausgabepreises auf 1,26 Milliarden Euro.

EU-Kommission ficht Gerichtsentscheid zu Apples Steuern in Irland an

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

September 25, 2020 07:27 ET ( 11:27 GMT)

Der Rechtsstreit um die Steuerzahlungen von Apple in Europa geht weiter - womöglich auf Jahre: Die EU-Kommission entscheid, gegen eine Gerichtsentscheidung vorzugehen, die zugunsten von Apple ausgegangen war. Brüssel ist weiter der Meinung, dass Irland dem iPhone-Hersteller über Jahre hinweg 13 Milliarden Euro unberechtigte Steuerrabatte gewährt hat.

Electrolux zahlt doch Dividende - Corona-Belastung kompensiert

Der schwedische Haushaltsgeräte-Hersteller Electrolux wird dank einer starken Nachfragebelebung nun doch eine Dividende für das vergangene Jahr zahlen. Der Negativeffekt auf den operativen Gewinn aus der Corona-Pandemie dürfte in den neun Monaten per Ende September weitgehend ausgeglichen werden, teilte die Electrolux AB mit. Für 2019 will das Unternehmen nun 7 Schwedische Kronen je Aktie ausschütten. Auf der Hauptversammlung am 3. November soll darüber abgestimmt werden.

Julius Bär zahlt im Wiedervereinigungs-Rechtsstreit 150 Mio Franken

Die Schweizer Bank Julius Bär hat einen Rechtsstreit infolge der deutschen Wiedervereinigung endgültig verloren. Wie die Bank mitteilte, hat das Schweizerische Bundesgericht die Bank letztinstanzlich zu einer Zahlung von rund 150 Millionen Franken inklusive Zinsen an die deutsche Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben (BvS) verpflichtet. Der Betrag sei durch eine im Dezember vergangenen Jahres gebuchte Rückstellung vollständig gedeckt.

US-Biotechfirma Novavax startet Phase-3-Studie zu Corona-Impfstoff

Das Biotechunternehmen Novavax hat in Großbritannien mit einer Phase-3-Studie für einen Covid-19-Impfstoff begonnen. Wie das US-Unternehmen mitteilte, sollen an der Studie 10.000 Personen teilnehmen. Im Oktober könnte dann in den USA die Phase-3-Studie mit dem Impfstoffkandidaten mit bis zu 30.000 Probanden beginnen.

Swiss Re ändert rechtliche Organisationsstruktur

Die Swiss Re baut ihre rechtliche Struktur um. Wie der Rückversicherungskonzern mitteilte, soll die Schweizerische Rückversicherungs-Gesellschaft AG die alleinige operative Tochtergesellschaft der Gruppe werden. Sie wird wiederum separate Holdinggesellschaften für die Geschäftseinheiten Reinsurance und Corporate Solutions sowie für die Sparte iptiQ halten. Diese Geschäftsbereiche werden weiterhin unabhängig voneinander arbeiten.

Veolia will Offerte für Suez-Beteiligung nachbessern

Im Streit um den Einstieg der Veolia Environnement SA bei dem Abfallentsorger Suez will Veolia die Offerte versüßen: Dem Board der Engie SA werde am Freitagabend ein "verbessertes Angebot" für deren Suez-Beteiligung unterbreitet, sagte Veolia-CEO Antoine Frerot auf einer Pressekonferenz. "Der Angebotspreis wird erhöht, aber ich werde nicht sagen, um wie viel", sagte Frerot. Der Preis sei jedoch nicht das einzige Kriterium. Das verbesserte Angebot berücksichtige die von Engie angesprochenen Punkte. "Die sozialen Verpflichtungen wurden formell in einem Brief festgelegt, der an den Vorstand von Engie geschickt wird", sagte der CEO.

Wizz Air erwartet im Oktober Kapazität von 50% - Winter nicht besser

Der Billigflieger Wizz Air rechnet im Oktober wegen der bestehenden Reiserestriktionen weiter mit einer gedämpften Auslastung. Die Kapazität dürfte nächsten Monat bei 50 Prozent liegen, teilte die Wizz Air Holdings plc mit. Sollten die Restriktionen für Reisende auf dem derzeitigen Niveau verharren, sollte die Auslastung auch im Winter in etwa auf diesem Niveau verharren, so das Unternehmen. Trotz des nach wie vor schwierigen Umfelds infolge der Corona-Pandemie gehe Wizz Air davon aus, als Gewinner aus der Krise hervorgehen zu können.




Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/err

END) Dow Jones Newswires

September 25, 2020 07:27 ET ( 11:27 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.
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DAX ®
DAX ® - Performance (3 Monate) 12.664,41 +0,97%
PKT +121,35
Porträt - Chart - Indexzusammensetzung
Tops Kurs %
MTU Aero Engines AG 165,20 +4,13%
Deutsche Bank 8,18 +2,74%
Daimler 48,90 +2,07%
Merck KGaA 130,40 +1,91%
Linde plc 198,10 +1,88%
Flops
Deutsche Post 40,86 +0,15%
Vonovia SE 56,84 -0,04%
Deutsche Wohnen SE 43,66 -0,09%
Deutsche Börse AG 137,70 -0,22%
Delivery Hero SE 92,06 -0,45%
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