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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte -2-

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 13 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
DJ MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

Der Markt-Überblick am Mittag, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:




+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

FREITAG: In Schweden findet ein bis 13:00 Uhr verkürzter Handel wegen Allerheiligen am 31.10. statt.

+++++ AKTIENMÄRKTE ( 13:02 Uhr) +++++


INDEX Stand +-% +-% YTD
S&P-500-Future 3.271,25 -0,49% +1,17%
Euro-Stoxx-50 2.929,12 -1,16% -21,79%
Stoxx-50 2.683,06 -0,81% -21,16%
DAX 11.503,67 -0,49% -13,17%
FTSE 5.562,17 -0,37% -25,98%
CAC 4.526,18 -0,98% -24,29%
Nikkei-225 23.331,94 -0,37% -1,37%
EUREX Stand +/- Punkte
Bund-Future 176,22 0,15


+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++


ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 35,75 39,57 -4,4% -1,64 -36,7%
Brent/ICE 37,57 39,12 -4,0% -1,55 -38,7%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.872,89 1.878,39 -0,3% -5,50 +23,4%
Silber (Spot) 23,01 23,43 -1,8% -0,41 +28,9%
Platin (Spot) 860,00 872,40 -1,4% -12,40 -10,9%
Kupfer-Future 3,05 3,09 -0,4% -0,01 +7,8%


Die Ölpreise stehen auch am Donnerstag weiter massiv unter Abgabedruck. Die beschlossenen neuen Lockdowns schüren die Sorge vor einer neuerlichen Rezession und damit einer stark zurückgehenden Ölnachfrage. Auch der jüngeste deutlich Anstieg der US-Lagerdaten sorgte für Druck auf den Markt, so ein Teilnehmer.

+++++ AUSBLICK AKTIEN USA +++++

Nach der Talfahrt zur Wochenmitte dürfte es am Donnerstag an der Wall Street zu einer leichten Erholung kommen. Die weiter steigenden Corona-Neuinfektionen und die beschlossenen neuen Lockdowns sorgen aber weiterhin für tiefe Sorgenfalten unter Investoren. Denn die von vielen erhoffte wirtschaftliche Erholung dürfte damit ins Stocken geraten. Zudem werden nach der Schlussglocke mit Twitter, Apple, Facebook, Amazon und der Google-Mutter Alphabet eine ganze Reihe von Technologie-Schwergewichten ihre Quartalszahlen vorlegen. Händler sprechen von einem wichtigen Tag für die Berichtssaison. Am Vortag hatten Frankreich und Deutschland neue Beschränkungen beschlossen, mit deren Hilfe die weiter rasant steigenden Corona-Neuinfektionen eingedämmt werden sollen. Auch in den USA wurde am Mittwoch mit 79.000 Neuinfektionen das zweite Mal in Folge eine Zunahme um über 70.000 verzeichnet. Dazu kommt die immer näher rückende US-Wahl. In der nächsten Woche wird sich entscheiden, ob der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden Amtsinhaber Donald Trump ablösen wird. In den Umfragen liegt Biden weiter deutlich in Front. Für einen Impuls könnten auch die anstehenden US-Konjunkturdaten sorgen. Neben den wöchentlichen Erstanträgen steht vor allem die BIP-Veröffentlichung für das dritte Quartal im Fokus. Hier wird mit einer kräftigen Erholung gegenüber dem Vorquartal gerechnet.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

Folgende Unternehmen veröffentlichen im weiteren Tagesverlauf Geschäftszahlen:

12:30 US/Intercontinental Exchange Inc, Ergebnis 3Q

14:00 DE/Deutsche Börse AG, Telefonkonferenz zum Ergebnis 3Q

17:50 FR/Saint-Gobain SA, Umsatz 3Q

21:00 US/Twitter Inc, Ergebnis 3Q

21:01 US/Amazon.com Inc, Ergebnis 3Q

21:05 US/Facebook Inc, Ergebnis 3Q

21:05 US/Starbucks Corp, Ergebnis 4Q

21:15 US/Alphabet Inc, Ergebnis 3Q

21:30 US/Apple Inc, Ergebnis 4Q

24:00 DE/Metro AG, Fristende zur Annahme des Übernahmeangebots von EP GC

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++


- DE
14:00 Verbraucherpreise Oktober (vorläufig)
PROGNOSE: 0,0% gg Vm/-0,3% gg Vj
zuvor: -0,2% gg Vm/-0,2% gg Vj
HVPI
PROGNOSE: 0,0% gg Vm/-0,5% gg Vj
zuvor: -0,4% gg Vm/-0,4% gg Vj
- EU
13:45 EZB, Ergebnis der Ratssitzung
Hauptrefinanzierungssatz
PROGNOSE: 0,00%
zuvor: 0,00%
Einlagensatz
PROGNOSE: -0,50%
zuvor: -0,50%
- US
13:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
PROGNOSE: 778.000
zuvor: 787.000

13:30 BIP 3Q (1. Veröffentlichung)
annualisiert
PROGNOSE: +32,0% gg Vq
2. Quartal: -31,4% gg Vq
BIP-Deflator
PROGNOSE: +2,9% gg Vq
2. Quartal: -1,8% gg Vq


+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Nach dem Abverkauf des Vortages zeigen sich die europäischen Aktienmärkte am Donnerstagmittag hoch volatil - und letztlich mit Abgaben. Die angekündigten Lockdowns in Deutschland und Frankreich sowie die damit verbundenen Risiken für die Wirtschaft werden zumindest kurzfristig überlagert von der geldpolitischen Entscheidung der EZB am Nachmittag. Die meisten Beobachter gehen zwar nicht davon aus, dass die EZB die Geldpolitik bereits am Donnerstag lockern wird. Allerdings könnte EZB-Präsidentin Christine Lagarde eine Lockerung bereits ankündigen. Für Aberdeen Investments ist es aus Marktsicht relevant, wie besorgt sich die EZB hinsichtlich der zweiten Welle des Coronavirus in Europa und der dadurch verursachten erneuten Abschwächung der Wirtschaft zeige. Eine zunehmende Zahl von Analysten befürchtet, dass die Wirtschaft im vierten Quartal wieder in eine Rezession abrutschen könnte. Leicht unter den Erwartungen liegen die Geschäftszahlen der Credit Suisse (minus 5,2 Prozent). Für Standard Chartered geht es an um 5 Prozent nach unten. Der operative Gewinn ist wegen hoher Rückstellungen im dritten Quartal eingebrochen. Deutsche Börse verlieren 0,8 Prozent. Die Drittquartalszahlen bewegen sich zwar im Rahmen der Erwartungen. Allerdings hat der Börsenbetreiber das Erreichen des Gewinnziels für das laufende Jahr von einer höheren Handelsaktivität im vierten Quartal abhängig gemacht. Nokia brechen um 15 Prozent ein. Das Unternehmen hat die erst Ende Juli angehobene Prognose wieder gesenkt. Als "schlecht wie befürchtet" sehen Händlerkommentare die Geschäftszahlen von Airbus. Die Aktie gibt um 1,6 Prozent nach.

+++++ DEVISEN +++++


DEVISEN zuletzt +/- % Do, 08:49 Uhr Mi, 17:37 Uhr % YTD
EUR/USD 1,1704 -0,39% 1,1749 1,1754 +4,4%
EUR/JPY 122,03 -0,41% 122,52 122,64 +0,1%
EUR/CHF 1,0680 -0,14% 1,0690 1,0694 -1,6%
EUR/GBP 0,9042 -0,04% 0,9035 0,9053 +6,8%
USD/JPY 104,26 -0,04% 104,28 104,32 -4,2%
GBP/USD 1,2945 -0,34% 1,3003 1,2982 -2,3%
USD/CNH (Offshore) 6,7175 -0,17% 6,7030 6,7313 -3,6%
Bitcoin
BTC/USD 13.079,36 -1,40% 13.158,00 13.098,75 +81,4%


Mit Abgaben zeigt sich der Euro. Die Blicke sind auf die Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) gerichtet. Analysten erwarten, dass sowohl Leitzinsen und Ankaufprogramme als auch die sie betreffende Forward Guidance unverändert bleiben werden, obwohl Deutschland und Frankreich am Abend mehr oder weniger harsche Lockdowns angekündigt haben, die die Wirtschaft beeinträchtigen werden. Jedoch könnte sich der ein oder andere Teilnehmer enttäuscht zeigen, sollte die EZB ihre Geldpolitik tatsächlich unverändert belassen, heißt es von der Commerzbank angesichts der sich zuspitzenden Corona-Lage. Angesichts dieser Entwicklung dürfte der Markt mindestens darauf setzen, dass die EZB die Risiken für den Konjunkturausblick herausstellt und weitere Schritte für Dezember in Aussicht stellt.

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Die Aktienmärkte in Ostasien haben am Donnerstag das gleiche Muster wie an den Vortagen gezeigt. Sie folgten zwar den Vorgaben der Wall Street und Europas nach unten, allerdings wurden die dort gesehenen heftigen Verluste nur zum Teil nachvollzogen. Am stärksten orientierte sich wie üblich Sydney an den westlichen Vorgaben, der S&P/ASX-200 sackte um 1,6 Prozent ab. In Tokio büßte der Nikkei-Index lediglich 0,4 Prozent ein auf 23.331 Punkte, nachdem die japanische Notenbank wie allgemein erwartet ihre bereits sehr lockere Geldpolitik bestätigt hatte. Daneben hielten die Notenbanker an der Einschätzung fest, dass sich die Wirtschaft des Landes schrittweise von den Auswirkungen der Corona-Pandemie weiter erholt. Allen Plätzen war gemein, dass die neuerlichen Lockdowns in vielen Teilen der Welt, allen voran stehen hier aktuell besonders Deutschland und Frankreich im Fokus, keine Kauflaune aufkommen ließen, sondern Sorgen um die Konjunktur schürten. Ein Hoffnungsschimmer kam aus Taiwan. Von dort wurde gemeldet, dass es mittlerweile 200 Tage lang zu keiner Corona-Neuinfektion mehr gekommen sein soll. Dem dortigen Aktienmarkt half das aber kaum, der Taiex büßte 1 Prozent ein.

+++++ CREDIT +++++

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

October 29, 2020 08:07 ET ( 12:07 GMT)

Mit einer starken Spreadausweitung reagieren die europäischen Kreditmärkte auf die Ankündigung neuer Lockdowns in Frankreich und Deutschland. Analysten befürchten nun, dass die Wirtschaft im vierten Quartal wieder in die Rezession abrutschen könnte. Das wären auch negative Nachrichten für die Kreditmärkten, steigen doch mit einer Rezession die Ausfallwahrscheinlichkeiten. Gebannt warten die Marktteilnehmer nun auf die geldpolitische Entscheidung der EZB. Die meisten Beobachter gehen nicht davon aus, dass die EZB die Geldpolitik bereits am Donnerstag lockern wird. Das wiederum könnte den Druck auf Credits erhöhen, heißt es im Handel. Allerdings könnte EZB-Präsidentin Christine Lagarde eine Lockerung bereits ankündigen.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR +++++

Volkswagen mit Milliardengewinn dank Porsche und Audi

Volkswagen hat im dritten Quartal dank einer spürbaren Erholung der Automärkte im September und guten SUV-Verkäufen wieder einen Milliardengewinn erzielt. Besonders das Premium- und Sportwagensegment um Audi und Porsche stützte den Wolfsburger Konzern. In der Summe lagen sowohl der Umsatz als auch der operative Gewinn teils deutlich über den Markterwartungen.

Aixtron verdoppelt Gewinn in 3Q - Prognose bestätigt

Das Elektrotechnikunternehmen Aixtron hat im dritten Quartal 2020 seinen Gewinn dank einer guten Nachfrage deutlich gesteigert. Wie das im MDAX und TecDAX gelistete Unternehmen mitteilte, stiegen die Umsatzerlöse um 14 Prozent auf 64,1 Millionen Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) verbesserte sich deutlich auf 8,2 Millionen Euro von zuvor 3,3 Millionen. Die EBIT-Marge stieg auf 13 Prozent nach 6 Prozent im Vorjahr. Unter dem Strich hat sich der Gewinn mehr als verdoppelt auf 7,1 Millionen Euro.

DMG Mori hebt Umsatz- und EBIT-Prognose 2020 leicht an

Der Werkzeugmaschinenbauer DMG Mori ist nach ersten Erholungsanzeichen im dritten Quartal 2020 etwas zuversichtlich mit Blick auf das Gesamtjahr geworden und hat seine Prognose für Umsatz und Ergebnis leicht angehoben. Beim Umsatz rechnet die DMG Mori AG nun mit rund 1,75 Milliarden Euro nach bislang prognostizierten rund 1,65 Milliarden. Das EBIT soll nun rund 75 Millionen Euro betragen nach bislang in Aussicht gestellten rund 60 Millionen. Im Jahr 2019 hatte DMG Mori 2,7 Milliarden Euro umgesetzt und ein EBIT von 221 Millionen Euro erwirtschaftet. Beim Auftragseingang plant der Werkzeugmaschinenhersteller 2020 unverändert mit rund 1,6 Milliarden Euro.

Grenke verdient in 3Q wegen Pandemie deutlich weniger

Der Leasinganbieter Grenke hat im dritten Quartal aufgrund einer gestiegenen Risikovorsorge deutlich weniger verdient. Zudem beabsichtigt das Unternehmen die bestehenden 16 Franchise-Unternehmen zu integrieren, die der Konzern noch nicht übernommen hat. Der Erwerb der Anteile soll in den kommenden 12 bis 18 Monaten schrittweise erfolgen. Wie das im MDAX gelistete Unternehmen mitteilte, sank das Neugeschäft der Grenke.

Kion verdient im 3. Quartal weniger - Prognose präzisiert

Der Gabelstaplerhersteller Kion hat im dritten Quartal bei rückläufigem Umsatz unter dem Strich und operativ weniger verdient, aber die Markterwartungen übertroffen. Belastet wurde das Geschäft weiterhin von den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Die Jahresprognose wurde bestätigt und mit Blick auf die Segmente präzisiert.

MTU macht Corona-Krise weiter zu schaffen - Prognose präzisiert

Der Triebwerkshersteller MTU Aero Engines AG hat angesichts der Corona-Krise erneut ein schwaches Quartal hinter sich gebracht, dabei aber die pessimistischen Analystenprognosen zum Teil übertroffen. War der DAX-Konzern zum Jahresauftakt noch relativ glimpflich davongekommen, hatte ihn der Stillstand der Luftfahrt schon im zweiten Quartal heftig erwischt. Diese ungünstige Entwicklung setzte sich im dritten Berichtszeitraum fort.

Symrise wächst, aber weniger deutlich als erwartet

Symrise ist im dritten Quartal weiter gewachsen, aber nicht so deutlich wie von Analysten erwartet. Der Duftstoff- und Aromenhersteller steigerte seinen Umsatz in den ersten neun Monaten um 5,9 Prozent auf 2,703 Milliarden Euro. Das starke Plus geht überwiegend auf die im November vergangenen Jahres übernommene ADF/IDF-Unternehmensgruppe zurück. Organisch wuchsen die Erlöse um 3,3 Prozent (3. Quartal: 3,1 Prozent).

Wacker Chemie bekräftigt Ausblick nach Umsatz- und Gewinnrückgang

Wacker Chemie hat die qualitative Prognose für das Gesamtjahr weitgehend bestätigt, nachdem Umsatz und Gewinn im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahr rückläufig waren. Demnach sollen Umsatz, EBITDA und EBITDA-Marge 2020 weiterhin unter dem Niveau des Vorjahres liegen. Der Netto-Cashflow werde nun "deutlich" über dem Vorjahreswert liegen, teilte der MDAX-Konzern mit. Für den jüngst angekündigten Stellenabbau von 1.200 Arbeitsplätzen erwartet der Konzern Einmalaufwendungen im mittleren zweistelligen Millionenbereich, für die 2020 eine Rückstellung gebildet wird.

Anheuser-Busch InBev mit Gewinneinbruch im dritten Quartal

Anheuser-Busch InBev hat im dritten Quartal bei rückläufigem Umsatz 65 Prozent weniger verdient und damit die Markterwartungen verfehlt. Der größte Braukonzern der Welt rechnet für den Rest des Jahres zwar mit einer besseren Entwicklung, erklärte jedoch auch, dass die Märkte weiter sehr schwankend und unsicher seien.

BT hebt unteres Ende der Prognosespanne an

Der britische Telekomkonzern BT hat im zweiten Geschäftsquartal mehr verdient als erwartet und ist mit Blick auf das gesamte Geschäftsjahr etwas optimistischer geworden. Wie die BT Group plc mitteilte, setzte sie mit 5,36 Milliarden Pfund im am 30. September zu Ende gegangenen Quartal bereinigt 7,3 Prozent weniger um als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Das bereinigte EBITDA lag bei 1,91 Milliarden Pfund nach 1,97 Milliarden vor einem Jahr. Analysten hatten BT dagegen nur ein bereinigtes EBITDA von 1,81 Milliarden Pfund bei Umsätzen von 5,39 Milliarden Pfund zugetraut.

Credit Suisse plant Aktienrückkauf - Gewinn sinkt um 38 Prozent

Die Credit Suisse wird im nächsten Jahr wieder eigene Aktien an der Börse aufkaufen und plant für das laufende Jahr eine höhere Dividende. 2021 soll ein Aktienrückkauf im Gesamtvolumen von 1,5 Milliarden Schweizer Franken aufgelegt und im selben Jahr auch zu mindestens zwei Dritteln umgesetzt werden, heißt es in einer Mitteilung der Schweizer Bankengruppe.

Dupont schreibt im 3. Quartal unterm strich rote Zahlen

Der US-Chemiekonzern Dupont hat im dritten Quartal 2020 infolge einer coronabedingt schwächeren Nachfrage in einigen Endmärkten rote Zahlen geschrieben. Wie die Dupont de Nemours Inc mitteilte, stand unter dem Strich ein Verlust von 79 Millionen US-Dollar oder 11 Cent je Aktie nach einem Gewinn von 372 Millionen Dollar bzw 50 Cent je Aktie im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Bereinigt wies Dupont einen Gewinn von 88 Cent je Aktie aus. Das ist mehr, als Analysten mit im Mittel 75 Cent je Aktie erwartet hatten. Der Umsatz verringerte sich auf 5,1 Milliarden Dollar von 5,43 Milliarden vor einem Jahr. Analysten hatten mit 5,01 Milliarden Dollar Umsatz gerechnet.

Lloyds mit unerwartet guten Ergebniszahlen

Die Lloyds Banking Group hat ihren Gewinn im dritten Quartal unerwartet deutlich gesteigert. Die größte Privatkundenbank Großbritanniens verdiente vor Steuern 1,04 Milliarden Pfund, verglichen mit 50 Millionen Pfund im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Damals war dafür eine Rückstellung von 1,80 Milliarden Pfund für erwartete Versicherungsaufwendungen verantwortlich. Im Frühjahrsquartal hatte das Geldhaus noch einen Vorsteuerverlust von 676 Millionen Pfund eingefahren.

LVMH zahlt für Tiffany-Übernahme nur noch 131,50 US-Dollar je Aktie

Der Luxusgüterkonzern LVMH und der US-Juwelier Tiffany haben sich auf neue Konditionen für ihre Fusionsvereinbarung geeinigt. Die LVMH Moet Hennessy Louis Vuitton SE zahlt nun je Aktie 131,50 US-Dollar für Tiffany statt der ursprünglich vereinbarten 135 Dollar. Andere Kernbedingungen ihres Fusionsvertrages bleiben davon unberührt.

Marvell Tech kauft Chiphersteller Inphi für 10 Milliarden Dollar

Der Halbleiterkonzern Marvell Technology übernimmt den Chiphersteller Inphi Corp für insgesamt 10 Milliarden Dollar. Der Zusammenschluss der beiden Geschäfte stärkt Marvells Wettbewerbsposition auf den Märkten für Infrastruktur und Rechenzentren und schafft einen Konzern mit einem Unternehmenswert von 40 Milliarden US-Dollar.

Nokia senkt nach dritten Quartal die Gewinnprognose

Nokia hat die erst Ende Juli angehobene Prognose wieder gesenkt. Der finnische Mobilfunknetzausrüster rechnet für 2020 laut eigenen Angaben nun mit einem Mittelwert von 23 Cent Gewinn je Aktie und 9,0 Prozent bereinigter operativer Marge. Das sind beim Gewinn 2 Cent und bei der Marge 0,5 Prozentpunkt weniger als zuletzt. Die Prognose entspricht damit wieder der urprünglichen Schätzung.

Öl- und Gaskonzern OMV leidet unter niedrigen RohstoffpreisenDie Corona-Krise und die dadurch gesunkenen Rohstoffpreise haben dem österreichischen Öl- und Gaskonzern OMV im dritten Quartal erheblich zugesetzt. Bei einem Umsatzeinbruch zum Vorjahresquartal von 38 Prozent auf 3,7 Milliarden Euro rutschte der Konzern in die Verlustzone. Der operative Fehlbetrag lag bei 607 Millionen Euro nach einem operativen Gewinn von 905 Millionen Euro im Vorjahr. Das um Lagerhaltungseffekte bereinigte CCS-Nettoergebnis vor Sondereffekten sackte um 83 Prozent auf 80 Millionen Euro ab, der Periodenverlust erreichte 458 (Vorjahr: plus 535) Millionen Euro.

Orange setzt im 3. Quartal mehr um und erhöht Zwischendividende

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

October 29, 2020 08:07 ET ( 12:07 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.
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Covestro AG 47,36 +2,11%
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Merck KGaA 133,40 +1,52%
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Flops
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