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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte -2-

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 12 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
DJ MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

Der Markt-Überblick am Mittag, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:




+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

DIENSTAG: In Japan blieben die Börsen wegen des Feiertages "Tag der Kultur" geschlossen.

MITTWOCH: In Russland findet wegen des Feiertages "Tag der Einheit des Volkes Russlands" kein Handel statt.

+++++ AKTIENMÄRKTE (12.54 Uhr) +++++


INDEX Stand +-% +-% YTD
S&P-500-Future 3.351,00 +1,16% +3,63%
Euro-Stoxx-50 3.075,31 +1,85% -17,89%
Stoxx-50 2.798,47 +1,61% -17,77%
DAX 12.000,95 +1,80% -9,42%
FTSE 5.762,09 +1,89% -25,02%
CAC 4.786,20 +2,03% -19,94%
Nikkei-225 0,00 0% -1,53%
EUREX Stand +/- Punkte
Bund-Future 175,9 -0,34


+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++


ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 37,95 36,81 +3,1% 1,14 -32,8%
Brent/ICE 40,07 38,97 +2,8% 1,10 -38,9%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.900,00 1.894,40 +0,3% +5,60 +25,2%
Silber (Spot) 24,19 24,18 +0,0% +0,01 +35,5%
Platin (Spot) 876,48 862,03 +1,7% +14,45 -9,2%
Kupfer-Future 3,09 3,08 +0,5% +0,02 +9,4%


Die positive Entwicklung an den Aktienmärkten sorgt weiterhin für Rückenwind bei den Ölpreisen. Zudem stützen Berichte, wonach die OPEC+ ihr Förderkürzungen verlängern könnte, "vielleicht im Vertrauen darauf, dass ein Sieg von Joe Biden die US-Wirtschaft wirtschaftlich wieder in Ordnung bringen wird", sagt Bjarne Schieldrop von SEB Markets.

+++++ AUSBLICK AKTIEN USA +++++

Mit Aufschlägen dürfte die Wall Street in den letzten Handelstag vor dem Ergebnis der US-Präsidentschaftswahl starten. Laut den Umfragen besitzt der demokratische Herausforderer Joe Biden weiterhin einen komfortablen Vorsprung vor US-Präsident Donald Trump. Doch ob es wirklich zu einem Sieg reicht, wird von vielen Faktoren abhängen. Nicht zuletzt, ob der Amtsinhaber eine Niederlage akzeptieren wird. Die Sorge vor "chaotischen Verhältnissen" in den Tagen nach der Wahl geht weiter um, so ein Beobachter. Bei den Einzelwerten steht weiterhin die Berichtssaison im Fokus. Für die Aktien von Mondelez International geht es trotz überzeugender Geschäftszahlen vorbörslich leicht nach unten. Paypal brechen trotz gutem Geschäftsausweis um 4,9 Prozent ein. Seit Jahresbeginn haben die Papiere jedoch um 72 Prozent zugelegt.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

Folgende Unternehmen veröffentlichen im weiteren Tagesverlauf Geschäftszahlen:

13:30 NL/Ferrari NV, Ergebnis 3Q, Amsterdam

17:45 FR/Axa SA, Umsatz 9 Monate, Paris

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++


-US
16:00 Auftragseingang Industrie September
PROGNOSE: +1,0% gg Vm
zuvor: +0,7% gg Vm

22:30 Rohöllagerbestandsdaten (Woche) des privaten
American Petroleum Institute (API)


+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Weiter auf Erholungskurs liegen Europas Aktienmärkte am Dienstagmittag. "So schnell es in der vergangenen Woche nach unten ging, so schnell geht es nun wieder hoch", so ein Marktteilnehmer mit Blick darauf, dass der DAX seit dem Verlaufstief vom Freitag schon wieder 700 Punkte aufgeholt hat. "Der Markt setzt darauf, dass es nach der Wahl in den USA ein Konjunkturpaket gibt, unabhängig davon wer gewinnt", so der Marktteilnehmer. Damit sind tendenziell zyklische oder konjunkturabhängige Aktien auf der Liste weit oben: Im DAX führen Daimler, Infineon und MTU die Gewinnliste mit Aufschlägen von etwa 3 Prozent an. Und bei den europäischen Branchenindizes liegen neben den Autotiteln die Banken-, Rohstoff- und Ölwerte vorne. Die Ölpreise steigen kräftig um rund 3,5 Prozent, weil es Spekulationen gibt, dass die Opec+ ihre Förderkürzungen verlängern könnte. Aus Sicht des Aktienmarktes ist eher zweitrangig, ob US-Präsident Donald Trump oder sein Herausforderer Joe Biden die Wahl gewinnt. Wichtiger ist vielmehr ein eindeutiges und von allen Kandidaten akzeptiertes Ergebnis, was aber nicht sicher ist. Denn Trump hatte in den vergangenen Monaten immer wieder betont, dass er nur durch Wahlbetrug verlieren könne. Schlechte Nachrichten zur Corona-Pandemie und dadurch bedingte Lockdowns wie auch neuerlicher Terror - diesmal in Wien - werden weggesteckt. Im DAX notieren Bayer als einziger Titel deutlicher im Minus, aber auch sie geben nur um 0,8 Prozent nach. Die Quartalszahlen sind unter den Erwartungen ausgefallen. Bei Hugo Boss treibt der starke Geschäftsanstieg im Onlinehandel. Boss gewinnen 2,4 Prozent. Auf ganzer Linie überzeugt hat BNP Paribas, wie Jefferies befindet. Der Kurs springt um gut 6 Prozent nach oben.

+++++ DEVISEN +++++


DEVISEN zuletzt +/- % Di, 8:20 Mo, 17:13 % YTD
EUR/USD 1,1709 +0,59% 1,1659 1,1640 +4,4%
EUR/JPY 122,67 +0,58% 121,94 121,94 +0,6%
EUR/CHF 1,0710 +0,15% 1,0702 1,0701 -1,3%
EUR/GBP 0,9011 -0,03% 0,9018 0,9020 +6,5%
USD/JPY 104,77 0,0% 104,58 104,77 -3,7%
GBP/USD 1,2994 +0,61% 1,2930 1,2903 -2,0%
USD/CNH (Offshore) 6,6800 -0,14% 6,6948 6,6910 -4,1%
Bitcoin
BTC/USD 13.537,00 -0,40% 13.447,00 13.511,75 +87,8%


Der Dollar gibt im unmittelbaren Vorfeld der US-Präsidentschaftswahl immer weiter nach. Der Dollar-Index verliert aktuell 0,6 Prozent, der Euro steigt von 1,1640 auf gut 1,1700 Dollar. Nach Einschätzung der Danske Bank könnte ein klarer Sieg des demokratischen Herausforderers Joe Biden, der in Umfragen vorne liege, den Euro an den oberen Rand der Spanne 1,15 bis 1,20 Dollar treiben. Die Experten der Unicredit rechnen dagegen nur mit begrenzten Kursbewegungen, bis das Wahlergebnis feststehe. Zugleich dürfte der Euro von den Sorgen im Zusammenhang mit den coronabedingten Lockdowns gebremst werden.

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Unmittelbar vor den US-Präsidentschaftswahlen haben sich die Börsen in Ostasien und Australien am Dienstag mit deutlichen Aufschlägen gezeigt. Händler zeigen sich etwas überrascht von der guten Stimmung. Die Blicke waren gen USA gerichtet. Der demokratische Herausforderer Joe Biden besitzt letzten Erhebungen zufolge noch immer einen komfortablen Vorsprung gegenüber US-Präsident Donald Trump - auch in wichtigen "Swing-States", die Trump für einen Wahlsieg gewinnen müsste. Börsianer stellen sich somit auf einen Wechsel im Weißen Haus ein. Allerdings sprechen Händler vor allem in China von nachlassenden Umsätzen. Dies könne man durchaus als ein Zeichen der Vorsicht vor den US-Wahlen interpretieren, heißt es. Es zeigte sich vor allem die Börse in Sydney sehr fest. Die australische Notenbank hatte ihre Leitzinsen auf Rekordtief gesenkt und überraschend quantitative Lockerungen für sechs Monate beschlossen. Mit den Maßnahmen bewegt sich die Zentralbank nun auf Augenhöhe mit den meisten anderen Notenbanken der westlichen Welt.

+++++ CREDIT +++++

Deutlich eingeengt zeigen sich am Dienstag die Risikoprämien gegen den Ausfall europäischer Staats- und Unternehmen (Credit Default Spreads; CDS). Angesichts der risikobereiten Stimmung an den europäischen Aktienmärkten zeigt sich auch hier Entspannung. Dank der nun bald erfolgten US-Präsidentschaftswahl werde auch das erhoffte riesige Stimuluspaket von geschätzten 2.000 Milliarden Dollar die Märkte stützen, so die Erwartung.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR +++++

Bayer-CEO optimistisch für Glyphosat-Vergleich

Bei den Glyphosat-Rechtsstreitigkeiten sieht Bayer-Vorstandschef Werner Baumann gute Chancen, in den nächsten Monaten noch deutlich mehr Fälle mit Einzelvergleichen abschließen zu können. Bislang sind knapp 88.500 von rund 125.000 anhängigen Verfahren vertraglich beigelegt. Baumann rechnet überdies damit, dass für etwaige zukünftige Klagen in wenigen Wochen ein neuer Vorschlag bei Richter Vince Chhabria eingereicht werden kann.

Bayer nach Einbruch im Agrargeschäft mit Milliardenverlust

Bayer ist wegen schwacher Zahlen im Agrargeschäft und einer milliardenschweren Sonderabschreibung auf das seit der Monsanto-Übernahme stark vergrößerte Geschäftsfeld auch im abgelaufenen Quartal massiv in die roten Zahlen gerutscht. Netto wurde ein Konzernverlust inklusive nicht fortgeführtem Geschäft von 2,744 Milliarden Euro verbucht, wie der DAX-Konzern am Dienstag in Leverkusen mitteilte. Im Vorjahreszeitraum war noch ein Überschuss von 1,036 Milliarden Euro verbucht worden.

Bayer-Agrarsonderbelastungen 2020 bisher bei 20,5 Milliarden Euro

Bayer kommt die Übernahme von Monsanto immer teurer zu stehen. Der Pharma- und Agrarkonzern verbuchte im dritten Quartal weitere negative Sondereinflüsse von 9,983 Milliarden Euro auf den Geschäftsbereich Crop Science, wie es in der Zwischenbilanz heißt. Insgesamt summieren sich die negativen Sondereinflüsse im Geschäft mit Saatgütern und Pflanzenschutzmitteln damit nach neun Monaten auf 20,5 Milliarden Euro.

RWE schließt Nordex-Transaktion ab

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

November 03, 2020 06:59 ET ( 11:59 GMT)

Der Energiekonzern RWE hat die Übernahme des Nordex-Entwicklungsgeschäfts abgeschlossen. Es beinhaltet Wind- und Solarprojekte von insgesamt 2,7 Gigawatt in Frankreich, Spanien, Schweden und Polen, wie der DAX-Konzern mitteilte. Durch den Erwerb stärkt RWE ihre Position in Frankreich, wo mit 1,9 Gigawatt der Fokus liegt. Damit habe das Unternehmen in einem seiner Zielmärkte nun "eine starke Marktpräsenz", sagte Finanzchef Markus Krebber.

Bauer traut sich nach schwachen Quartalszahlen Jahresprognose zu

Die Bauer AG ist in den ersten neun Monaten 2020 tiefer in die roten Zahlen gerutscht und erwartet auch im Gesamtjahr einen Verlust. Von Jahresanfang bis September summierte sich die Konzernleistung auf 1,1 Milliarden Euro, nachdem sie im Vorjahreszeitraum noch 1,24 Milliarden Euro erreicht hatte, wie der Bau- und Baumaschinenkonzern mitteilte. Das EBIT brach um mehr als die Hälfte auf 21,6 Millionen Euro ein, das Ergebnis nach Steuern rutschte ab auf minus 13,2 Millionen von minus 0,4 Millionen Euro.

DSM verfehlt Erwartungen

Der Chemiekonzern DSM hat im dritten Quartal einen Rückgang des bereinigten EBITDA auf 383 von 388 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum verzeichnet. Damit verfehlten die Niederländer die Erwartungen der Analysten, die im Konsens mit 404 Millionen Euro gerechnet hatten. Das Nettoergebnis fiel auf 183 von 239 Millionen Euro, wie DSM mitteilte.

Hugo Boss dank starkem Online-Geschäft und China mit kleinem Gewinn

Der Modekonzern Hugo Boss ist im dritten Quartal 2020 dank eines starken Online-Geschäfts und einer ausgeprägten Erholung auf dem chinesischen Festland im Vergleich zum Corona-geprägten Vorquartal in die Gewinnzone zurückgekehrt. So stand vor und nach Steuern ein kleiner Gewinn von 5 bzw 3 Millionen Euro nach 75 bzw 56 Millionen Euro im entsprechenden Vorjahresquartal. Damit schnitt der MDAX-Konzern besser ab als erwartet: Analysten waren im Mittel von einem Vorsteuer-Verlust von 1 und einem Nachsteuer-Verlust von 2 Millionen Euro ausgegangen.

Hugo Boss will Online- und China-Geschäft weiter massiv ausbauen

Der Modekonzern Hugo Boss will seine beiden strategischen Wachstumstreiber Online und China weiter konsequent ausschöpfen. "China ist und bleibt ein Schlüsselmarkt für künftiges profitables Wachstum", unterstrich CFO und Vorstandssprecher Yves Müller während der Telefonkonferenz zu den Drittquartalszahlen. Bislang macht der chinesische Markt, wo der MDAX-Konzern im Berichtszeitraum währungsbereinigt um 27 Prozent gewachsen ist, nach seinen Angaben lediglich 7 Prozent vom Gesamtumsatz aus. Damit sei Hugo Boss in China unterrepräsentiert und wolle dort sowohl online kräftig wachsen als auch die physische Präsenz weiter erhöhen, sagte Müller. Hugo Boss werde in China "weiter Vollgas geben".

Manz verdient trotz Umsatzrückgang mehr und senkt Prognose

Die Manz AG hat wegen der Pandemie zwar einen Umsatzrückgang in den ersten neun Monaten 2020 hinnehmen müssen und den Jahresausblick gesenkt, der Gewinn nahm per September jedoch deutlich zu. Die Einnahmen des Maschinenbauers sanken zwar auf 172,4 Millionen von 198,2 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, wie Manz mitteilte. Das EBITDA verdreifachte sich aber auf 17,6 Millionen Euro. Das EBIT stieg deutlich auf plus 8,2 Millionen von minus 7,7 Millionen Euro. Dies entspricht einer EBIT-Marge von 4,7 Prozent (Vorjahr: minus 3,8 Prozent).

Pfeiffer Vacuum stabilisiert Ergebnis im 3. Quartal 2020

Der Pumpenhersteller Pfeiffer Vacuum Technology hat dank einer positiven Entwicklung im Halbleitersegment die Pandemie-bedingten Rückgänge in der Industriesparte teils ausgleichen können. Im dritten Quartal sanken die Einnahmen insgesamt um 2,7 Prozent auf 152 Millionen Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Das Betriebsergebnis stabilisierte sich. Ging diese Kennziffer in den ersten neun Monaten noch um 27 Prozent zurück, legte das EBIT im dritten Quartal um 0,5 Prozent auf 16,1 Millionen Euro zu. Pfeiffer führte das auf einen vorteilhaften Produktmix zurück. Das Nettoergebnis gab mit 11,3 Millionen Euro um 1,3 Prozent nach.

AB Foods verdient 2019/20 coronabedingt weniger

Der britische Nahrungsmittelproduzent und Textilhändler AB Foods hat im Geschäftsjahr 2019/20 infolge der Corona-Krise Umsatz und Gewinn eingebüßt. Wie die Associated British Foods plc mitteilte, verdiente sie vor Steuern nur noch 686 Millionen Pfund nach 1,17 Milliarden Pfund im vorherigen Geschäftsjahr. Der Umsatz der Muttergesellschaft der Billig-Bekleidungskette Primark ging auf 13,94 von 15,82 Milliarden Pfund zurück.

Adecco verdient wegen Restrukturierung weniger

Der Personaldienstleister Adecco Group AG hat im dritten Quartal weniger umgesetzt und verdient. Vor allem Restrukturierungskosten drückten das Nettoergebnis auf 80 Millionen Euro von 179 Millionen im Vorjahreszeitraum. Doch auch bereinigt um Sonderposten fiel das EBITDA auf 220 von 288 Millionen Euro. Der Umbau vor allem des Deutschland-Geschäfts kostete Adecco 89 Millionen Euro im Quartal. Der Umsatz fiel auf 4,8 von 5,9 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Die Pandemie laste weiterhin auf der Nachfrage nach Zeitarbeitern, auch wenn eine Erholung spürbar gewesen sei. Die jüngsten Beschränkungen in Europa würden die weitere Erholung wahrscheinlich aber dämpfen.

Aramco hält trotz Gewinneinbruch an Dividendenversprechen fest

Der weltgrößte Ölförderer Saudi Aramco lässt sich von den gefallenen Ölpreisen und einem Gewinneinbruch nicht davon abhalten, die versprochenen 18,75 Milliarden US-Dollar je Quartal als Dividende auszuschütten. Aramco bildet damit eine Ausnahme unter den Ölkonzernen, von denen viele jüngst teils deutliche Dividendenkürzungen vorgenommen haben.

AT&S verdient operativ mehr, steigert Umsatz und gibt Ausblick

AT&S hat im ersten Halbjahr dank einer Erholung im zweiten Geschäftsquartal operativ mehr verdient und den Umsatz gesteigert. Unter dem Strich blieb für die Aktionäre unter anderem wegen eines negativen Finanzergebnisses etwas weniger übrig, wie der österreichische Hersteller von High-Tech-Leiterplatten mitteilte. Die Konzern traut sich trotz der coronabedingt bestehenden Unsicherheiten eine Prognose zu.

Gutes Handelsgeschäft stützt BNP - Gewinn über Erwartungen

Mit einem guten Handelsgeschäft hat die BNP Paribas SA im dritten Quartal höhere Rückstellungen für Kreditausfälle teilweise ausgeglichen und den Ergebnisrückgang stärker abgefedert als erwartet. Die nach Bilanzsumme größte Bank Frankreichs folgte damit dem Beispiel europäischer Wettbewerber, die ebenfalls mit guten Handelsergebnissen geglänzt hatten.

Dufry erleidet wegen Corona-Reiseeinschränkungen Umsatzrückgang

Dufry hat im dritten Quartal die coronabedingten Reisebeschränkungen gespürt und substanziell weniger umgesetzt. Der Schweizer Reise-Einzelhändler und Duty-Free-Shop-Betreiber hat dabei die Kostensenkungsmaßnahmen fortgesetzt. Im Quartal sank der Umsatz auf 487 Millionen Schweizer Franken von 2,5 Milliarden Franken im Vorjahresquartal, organisch ein Rückgang um 80 Prozent.

Essilorluxottica erzielt nahezu stabilen Umsatz im 3. Quartal

Der Brillenhersteller Essilorluxottica hat den Umsatz im dritten Quartal nahezu stabil gehalten. Nach dem Umsatzeinbruch infolge der Filialschließungen im zweiten Quartal liefen die Geschäfte zuletzt deutlich besser, so der französisch-italienische Konzern. Mehr als 95 Prozent der Filialen hatten per Ende September wieder geöffnet, so die Essilorluxottica SA.

Pandora sieht Risiken für Ausblick

Der dänische Juwelier Pandora hält nach dem dritten Quartal 2020 an seinem Jahresausblick fest, sieht wegen der Pandemie aber deutliche Risiken für sein Geschäft. Im dritten Quartal erzielte das Unternehmen einen Nettogewinn von 343 Millionen dänischen Kronen, umgerechnet 46 Millionen Euro. Das war mehr als von Analysten mit 318 Millionen Kronen erwartet und auch mehr als im Vorjahreszeitraum, als ein Verlust von 119 Millionen Kronen angefallen war. Der Umsatz fiel um 7,8 Prozent auf 4,07 Milliarden Kronen.

Veolia bleibt trotz Ablehnung bei Suez am Ball

Die Veolia Environnement SA hält an ihrem Vorhaben fest, ein Übernahmeangebot von 18 Euro je Aktie für den Versorger Suez SA vorzulegen. Der Preis ist derselbe, den der französische Konzern bereits beim Kauf eines Anteils von 29,9 Prozent an Suez bezahlt hat. Das Übernahmeangebot soll vorgelegt werden, sobald der Suez-Verwaltungsrat eine solche Offerte befürwortet. Veolia befindet sich nach eigenen Worten seit Wochen im Dialog mit Suez, bislang seien die eigenen Pläne aber stets abgelehnt worden.




Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros

END) Dow Jones Newswires

November 03, 2020 06:59 ET ( 11:59 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.
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Covestro AG 47,36 +2,11%
RWE St. 34,87 +1,84%
Merck KGaA 133,40 +1,52%
BASF 60,92 +1,42%
Flops
HeidelbergCement 60,68 -0,49%
Münchener Rück 235,80 -1,01%
adidas AG 271,20 -1,27%
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