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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 7 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Der Markt-Überblick am Mittag, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:




+++++ AKTIENMÄRKTE (13.18 Uhr) +++++


INDEX Stand +-% +-% YTD
S&P-500-Future 3.122,40 -0,39% +24,14%
S&P-500-Future 3.123,75 -0,30% +25,59%
Euro-Stoxx-50 3.628,51 -1,19% +20,89%
Stoxx-50 3.291,88 -1,02% +19,27%
DAX 12.908,87 -1,50% +22,26%
FTSE 7.163,38 -0,97% +7,52%
CAC 5.782,78 -0,93% +22,24%
Nikkei-225 23.410,19 -0,09% +16,96%


+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++


ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 58,69 59,02 -0,6% -0,33 +21,0%
Brent/ICE 63,96 64,25 -0,5% -0,29 +15,6%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.467,79 1.461,90 +0,4% +5,89 +14,4%
Silber (Spot) 16,68 16,61 +0,4% +0,07 +7,7%
Platin (Spot) 907,88 895,50 +1,4% +12,38 +14,0%
Kupfer-Future 2,76 2,75 +0,3% +0,01 +4,0%


+++++ AUSBLICK AKTIEN USA +++++

Marktakteure an der Wall Street rechnen mit einer Fortsetzung des lustlosen Handels des Vortages. Wie schon am Montag verweisen Händler auf die zahlreichen Unwägbarkeiten, die im Wochenverlauf lauerten und das Eingehen von Risiken bremsten. Denn so stehen die Sitzungen der US-Notenbank und der Europäischen Zentralbank an, zudem finden in Großbritannien Unterhauswahlen statt. Vor allem aber läuft die Frist auf eine erste Einigung im US-chinesischen Handelsstreit am Sonntag ab. Daher drohen neue US-Strafzölle auf chinesische Einfuhren. Leidtragende könnten diesmal US-Unternehmen wie Apple sein, weil US-Präsident Donald Trump auch Zölle auf elektronische Geräte wie Mobiltelefone und Laptops plant. US-Abgeordnete planen bereits den nächsten Schlag gegen chinesische Importe. So soll laut Kreisen die Verwendung von Bundesmitteln zum Kauf von chinesischen Bussen und Eisenbahnfahrzeugen untersagt werden.

Die Aktie des Verbrauchersoftware-Unternehmens Nortonlifelock steigen vorbörslich um 3,4 Prozent. Die vormals als Symantec bekannte Gesellschaft ist das Ziel zahlreicher Übernahmeinteressenten. Kreisen zufolge gehört zu den Optionen auch eine Übernahme durch den Wettbewerber und Antivirussoftware-Experten McAfee.

Für die Titel von Construction Partners ging es nach Zahlenausweis nachbörslich um 15 Prozent abwärts. Vorbörslich wird die Aktie noch nicht gehandelt. Zwar hat das Bauunternehmen im abgeschlossenen Geschäftsjahr den Umsatz um gut 15 Prozent gesteigert, doch das Nettoergebnis sank in etwa in der gleichen Höhe.

Stitch Fix haussieren um 11,6 Prozent. Der Online-Bekleidungseinzelhändler hat im ersten Geschäftsquartal besser abgeschnitten als erwartet.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

14:00 DE/Bayer AG, Investoren-Telefonkonferenz zu Nachhaltigkeitszielen 2030

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++


- US
14:30 Produktivität ex Agrar 3Q (2. Veröffentlichung)
annualisiert
PROGNOSE: -0,1% gg Vq
1. Veröff.: -0,3% gg Vq
2. Quartal: +2,5% gg Vq
Lohnstückkosten
PROGNOSE: +3,4% gg Vq
1. Veröff.: +3,6% gg Vq
2. Quartal: +2,4% gg Vq


+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Am Aktienmarkt beschleunigt sich die Talfahrt. Der DAX fällt zeitweise auf den tiefsten Stand seit Ende Oktober. Händler verweisen auf die Notenbanksitzungen in den USA und in der Eurozone, die Wahlen in Großbritannien und schließlich den Ablauf der Frist für weitere US-Strafzölle auf chinesische Importe. "Wer jetzt als Investor in den Aktienmarkt geht, bekommt die unberechenbare politische Volatilität für den Rest der Woche quasi frei Haus mitgeliefert. Das klingt wenig attraktiv, weshalb viele erst einmal die Seitenlinie bevorzugen", kommentiert ein Analyst. Auch ein günstiger ZEW-Konjunkturindex kann die Talfahrt nur vorübergehend bremsen. Im DAX liegen bis auf Vonovia alle Titel mehr oder weniger deutlich im Minus, Vonovia legen um 0,4 Prozent zu. Die Verliererliste wird von Lufthansa angeführt, sie fallen um 3,8 Prozent. Fundamentale Nachrichten sind nicht bekannt. Jedoch hat sich der charttechnische Ausblick für die Aktie verschlechtert. Hinter Lufthansa fallen Conti im Sog eines Schwächeanfalls von Valeo um 3 Prozent. Bei der Deutschen Bank läuft ihre Investoren-Konferenz. Für die Aktie geht es um nach anfänglichen Gewinnen nun um 1,8 Prozent nach unten. Der Ausstieg aus dem Diabetes-Geschäft wird an der Börse mit Kursaufschlägen für Sanofi von 3,6 Prozent gefeiert. Valeo reagieren mit Abgaben von 4,7 Prozent auf die Bekanntgabe der Mittelfristziele. Allgeier legen um gut 13 Prozent zu. Das Unternehmen hat Eckzahlen für 2019 und einen Ausblick für 2020 geliefert.

+++++ DEVISEN +++++


DEVISEN zuletzt +/- % Di, 8:15 Uhr Mo, 17.23 Uhr % YTD
EUR/USD 1,1082 +0,15% 1,1070 1,1072 -3,3%
EUR/JPY 120,28 +0,11% 120,21 120,25 -4,3%
EUR/CHF 1,0923 -0,07% 1,0929 1,0938 -3,0%
EUR/GBP 0,8414 -0,06% 0,8413 0,8416 -6,5%
USD/JPY 108,54 -0,04% 108,60 108,62 -1,0%
GBP/USD 1,3170 +0,21% 1,3158 1,3156 +3,2%
USD/CNH (Offshore) 7,0380 +0,02% 7,0359 7,0370 +2,5%
Bitcoin
BTC/USD 7.319,76 -0,16% 7.331,01 7.430,76 +96,8%


+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Der Handel an den Börsen in Ostasien und Australien ist am Dienstag zurückhaltend und bewegungsarm verlaufen, wobei die Tendenz leicht negativ war. Zu viele Unwägbarkeiten lagen vor den Anlegern, die sich scheuten Risiken einzugehen. Denn im Laufe der Woche stehen wichtige Notenbanksitzungen und die Wahlen in Großbritannien an. Vor allem aber drohen neue Strafzölle auf chinesische US-Einfuhren. "Es wäre womöglich die Hölle los, wenn die Zölle nicht verschoben würden", lautete die Einschätzung eines Analysten. In Tokio bewegte sich keiner der größeren Werte um mehr als 2 Prozent, wobei vor allem Autowerte verkauft wurden. Auch in China bewegte sich wenig. Sydney führte die Verlierer an. Dort waren zwar Rohstoffwerte (plus 0,5 Prozent) gesucht, doch vor allem Bankentitel zogen den Markt nach unten. Als widerstandsfähig erwies sich der Markt in Seoul, wo der Kospi gegen den Trend ins Plus drehte. Hier stützte unter anderem Schwergewicht Samsung, das wie der Gesamtmarkt vom Minus ins Plus vorrückte, am Ende mit 0,6 Prozent. Am indischen Markt (minus 0,4 Prozent) wurden Verluste in Bankenwerten nur teils ausgeglichen durch Gewinne bei Autoherstellern. Unter den Konjunkturdaten standen die Verbraucherpreise in China im Mittelpunkt, denn die Teuerung im November war auf den höchsten Stand seit acht Jahren gestiegen. Da das Wachstum dennoch schwach blieb, erwarteten viele Experten weitere Lockerungsmaßnahmen. Bei den Einzelwerten rückten in Hongkong die größeren Ölwerte Petrochina, Sinopec und CNOOC gegen den Trend vor, nachdem ein nationales Öl- und Gas-Pipeline-Unternehmen zur Restrukturierung der Pipeline-Assets etabliert wurde. Am ersten Handelstag in Hongkong haussierten die Aktien des Medizintechnik-Unternehmens Venus Medtech um rund 20 Prozent. In Südkorea gewannen LG Chem 1,4 Prozent. Sie profitierten davon, dass China nun für Elektrofahrzeuge mit Batterien aus dem Ausland Subventionen vergibt.

+++++ CREDIT +++++

Die Risikoprämien gegen den Ausfall europäischer Staats- und Unternehmensanleihen treten nahezu auf der Stelle. Am Primärmarkt herrscht nach Aussage der DZ Bank vorweihnachtliche Ruhe. Wie aus Daten der Europäischen Zentralbank hervorgeht, kaufte die Notenbank in der vergangenen Woche im Rahmen des CSPP Unternehmensanleihen für netto 597 Millionen Euro an. Vor dem Hintergrund der im Vergleich zur Vorwoche etwas höheren APP-Käufe lag der CSPP-Anteil an allen Käufen des übergeordneten APP bei knapp 19 Prozent nach knapp 44 Prozent in der Vorwoche. Für die ersten fünf kompletten Wochen des neuen Programms ergibt sich für die CSPP-Käufe somit ein durchschnittlicher Anteil von nunmehr 23,5 Prozent. In der Zeit vom 19. Dezember bis zum 31. Dezember pausiert die EZB mit allen Anleihekäufen.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR +++++

Bayer will bis 2030 klimaneutraler Konzern werden

Bayer will bis 2030 ein CO2-neutrales Unternehmen werden. Der Pharma- und Agrarchemiekonzern will dazu die Energieeffizienz verbessern, komplett auf grünen Strom umsteigen sowie die dann noch verbleibenden Emissionen kompensieren. Die für 2019 geschätzten CO2-Emissionen von rund 4 Millionen Tonnen sollen so auf Null reduziert werden, wie Bayer zum Kapitalmarkttag mitteilte.

US-Behörden prüfen Verkauf von Bayer-Tiermedizin an Elanco genau

Der Verkauf der Bayer-Tiergesundheit an das US-Unternehmen Elanco Animal Health wird von den US-Behörden wegen möglicher negativer Folgen für den Wettbewerb genau untersucht. Die Eli-Lilly-Tochter teilte mit, sie müsse der Federal Trade Commission im Rahmen eines sogenannten Second-Request-Verfahrens Informationen zu der geplanten Übernahme detaillierte Informationen liefern.

Deutsche Bank bestätigt Ziele - Renditeziel "ehrgeiziger"

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

December 10, 2019 07:22 ET ( 12:22 GMT)

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.
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DAX ®
DAX ® - Performance (3 Monate) 13.327,24 +0,03%
PKT +3,55
Porträt - Chart - Indexzusammensetzung
Tops Kurs %
INFINEON 21,16 +1,10%
RWE ST 32,01 +0,98%
LUFTHANSA 14,13 +0,93%
MTU AERO 279,90 +0,72%
VONOVIA 51,34 +0,63%
Flops
FMC 71,82 -0,36%
DT. TELEKOM 14,85 -0,39%
WIRECARD 136,45 -0,47%
ADIDAS 300,05 -0,63%
CONTINENTAL 103,20 -1,05%
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