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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 7 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Der Markt-Überblick am Mittag, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:




+++++ AKTIENMÄRKTE ( 13:04 Uhr) +++++


INDEX Stand +-% +-% YTD
S&P-500-Future 2.493,50 -3,15% -22,89%
Euro-Stoxx-50 2.677,09 -3,94% -28,52%
Stoxx-50 2.644,75 -3,13% -22,28%
DAX 9.569,35 -3,69% -27,77%
FTSE 5.464,91 -3,65% -24,80%
CAC 4.211,70 -4,19% -29,55%
Nikkei-225 18.065,41 -4,50% -23,63%
EUREX Stand +/- Punkte
Bund-Future 172,98 0,47


+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++


ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 20,57 20,48 +0,4% 0,09 -65,7%
Brent/ICE 25,54 26,35 -3,1% -0,81 -60,2%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.590,72 1.573,58 +1,1% +17,15 +4,8%
Silber (Spot) 13,97 14,00 -0,2% -0,03 -21,7%
Platin (Spot) 717,25 725,45 -1,1% -8,20 -25,7%
Kupfer-Future 2,18 2,24 -2,7% -0,06 -22,3%


Tendenziell wieder unter Druck stehen die Ölpreise. Die ohnehin bestehenden Sorgen in Bezug auf ein Öl-Überangebot erhielten durch die US-Lagerdaten neue Nahrung. Die Lagerbestände sind in der zurückliegenden Woche um 10,5 Millionen Barrel gestiegen, wie aus Daten des privaten American Petroleum Institute (API) hervorgeht. Mit Spannung wird nun auf die offiziellen Lagerdaten asm Nachmittag gewartet.

Gold verzeichnet nach den Abgaben der vergangenen Tage dagegen wieder Zulauf. Teilnehmer verweisen zur Begründung auf die weiter rasante Ausbreitung des Coronavirus, vor allem in den USA. Hier dürften weitere negative Nachrichten drohen. Auch seien die konjunkturellen Folgen noch nicht absehbar.

+++++ AUSBLICK AKTIEN USA +++++

Mit kräftigen Abgaben dürfte die Wall Street zur Wochenmitte in den Handel starten. In den USA breitet sich das Coronavirus weiter rasant aus. Die Zahl der Todesopfer hat sich innerhalb von vier Tagen mehr als verdoppelt. Zudem verzeichnet das Land die weltweit höchste Zahl an Infektionen. US-Präsident Donald Trump sprach von schmerzhaften zwei Wochen, die dem Land im Kampf gegen das Virus bevorstünden. Die Konjunktur-Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie werden sich in den Daten der kommenden Wochen widerspiegeln, ein erster Lackmustest ist der US-Arbeitsmarktbericht für März am Freitag. Als Indikator steht am Nachmittag der ADP-Arbeitsmarktbericht für den privaten Sektor im März auf der Agenda. Bei den Einzelwerten dürften Xerox und HP im Fokus stehen. Die Coronavirus-Krise hat Xerox bei seinem feindlichen Übernahmeversuch des PC- und Druckerherstellers HP einen Strich durch die Rechnung gemacht. Xerox kündigte an, das seit fünf Monaten verfolgte Vorhaben aufzugeben.

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++


-US
14:15 ADP-Arbeitsmarktbericht März
Beschäftigung privater Sektor
PROGNOSE: -125.000 Stellen
zuvor: +183.000 Stellen

15:45 Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe Markit März (
2. Veröffentlichung)
PROGNOSE: 47,3
1. Veröff.: 49,2
zuvor: 50,7

16:00 ISM-Index verarbeitendes Gewerbe März
PROGNOSE: 44,5 Punkte
zuvor: 50,1 Punkte

16:00 Bauausgaben Februar
PROGNOSE: +0,7% gg Vm
zuvor: +1,8% gg Vm

16:30 Rohöllagerbestandsdaten (Woche) der staatlichen
Energy Information Administration (EIA)


+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Europas Börsen erholen sich bis Mittwochmittag leicht von den Tagestiefs, bleiben allerdings unter erheblichem Abgabedruck. Die Angst vor den Folgen der Coronavirus-Pandemie hat wieder die Oberhand. In Japan ist der Stimmungsindikator Tankan der dortigen Notenbank auf den niedrigsten Stand seit mehreren Jahren gefallen, wenngleich er immer noch etwas besser ausfiel als von Ökonomen befürchtet. In Italien ist der Geschäftsklimaindex für das verarbeitende Gewerbe im März wie befürchtet weiter eingebrochen. Derweil hat US-Präsident Donald Trump davor gewarnt, dass die Coronavirus-Epidemie in den USA bis zu 240.000 Menschenleben fordern könnte. Auf Unternehmensseite passen weitere Gewinnwarnungen oder Streichungen von Prognosen in das negative Bild. Der Banken-Sektor verliert 4,5 Prozent. Nach der EZB hat nun auch die britische Bankenaufsicht empfohlen, Dividenden und Aktienrückkäufe erst einmal auszusetzen, um so für einen finanziellen Puffer in der derzeitigen Krise zu sorgen. Wie die Citi-Analysten betonen, halten Investoren Aktien britischer Banken aber gerade wegen ihrer Renditen. Bei Standard Chartered (minus 7,5 Prozent) seien die Rückkäufe ein Hauptargument für die Aktie gewesen. Munich Re verlieren 3,8 Prozent. Der Versicherer hat das Gewinnziel für 2020 kassiert und einen geplanten Aktienrückkauf bis auf Weiteres ausgesetzt. VW fallen um 4,6 Prozent, nachdem der deutsche Hersteller die Produktionspause bis zum 19. April verlängert hat. Bilfinger verbilligen sich um 14 Prozent nach dem Streichen der Prognose und dem Überdenken des Dividendenvorschlags von 1 Euro.

+++++ DEVISEN +++++


DEVISEN zuletzt +/- % Mi, 9:21 Di, 17:11 % YTD
EUR/USD 1,0938 -0,84% 1,0978 1,0992 -2,5%
EUR/JPY 117,65 -0,83% 118,10 118,44 -3,5%
EUR/CHF 1,0569 -0,35% 1,0579 1,0611 -2,6%
EUR/GBP 0,8836 -0,49% 0,8893 0,8842 +4,4%
USD/JPY 107,62 +0,06% 107,58 107,76 -1,1%
GBP/USD 1,2382 -0,37% 1,2346 1,2429 -6,6%
USD/CNH (Offshore) 7,1088 +0,24% 7,1069 7,0884 +2,0%
Bitcoin
BTC/USD 6.287,76 -2,55% 6.317,01 6.483,26 -12,8%


Etwas leichter zum Dollar aber fester zum Euro zeigt sich der Franken am Mittwochvormittag. Zum Dollar hatte die Schweizer Währung aber zumindest am Vorabend etwas an Boden gutgemacht, der nun jedoch wieder verlorengeht. Der Euro fällt derweil von 1,6006 zum Monatsultimo auf 1,0569 Franken zurück. Die Stärke des Franken im März unterstreicht laut den Devisenexperten von MUFG, dass die Schweizer Notenbank (SNB) Probleme damit hat, die eigene Währung im Zaum zu halten, die als sicherer Hafen in der Coronavirus-Krise starken Zulauf erfahre. Der Franken habe die G10-Währungen hinter sich gelassen und das, obwohl es nach der größten Intervention der SNB seit Aufgabe der Untergrenze von 1,20 Franken je Euro im Januar 2015 aussehe, sagt Analyst Derek Halpenny.

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

An den asiatischen Börsen hat sich am Mittwoch eine klar negative Tendenz durchgesetzt. Mit zunehmender Sitzungsdauer gerieten die Kurse immer deutlicher unter Druck. Anleger blickten mit wachsender Sorge gen USA, dem neuen Epizentrum der Coronavirus-Pandemie. Die Zahl der Neuinfizierten und Todesfälle dort nimmt immer noch stark zu und eine Abschwächung scheint nicht in Sicht. US-Präsident Donald Trump sprach von schmerzhaften zwei Wochen, die dem Land im Kampf gegen das Virus bevorstünden. Goldman Sachs hat seine ohnehin schon pessimistischen Erwartungen nochmals gesenkt. Trump rief derweil ein neues Infrastruktur-Programm ins Leben. Hoffnungen, die Wirtschaftskrise in Asien könnte bereits einen Boden gefunden haben, könnten verfrüht gewesen sein. Laut Tankan-Bericht der japanischen Notenbank fiel der Sentimentindex für die Großunternehmen des Landes im März auf den tiefsten Stand seit sieben Jahren. Ökonomen hatten allerdings noch Schlimmeres befürchtet. Verbesserte Daten aus China stützten die dortigen Börsen etwas. Der von Caixin und Markit ermittelte Einkaufsmanagerindex (PMI) für den verarbeitenden Sektor erhöhte sich vom Rekordtief im Februar ganz knapp in den Expansionsbereich. Die Industrieproduktion erhöhte sich, allerdings gingen die Neuaufträge zurück.

+++++ CREDIT +++++

Die Risikoprämien gegen den Ausfall von Staats- und Unternehmensanleihen aus Europa präsentieren sich am Mittwochvormittag wenig verändert. Trotz der weiterhin bestehenden Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie gibt es nach Aussage der DZ Bank am Primärmarkt erneut zahlreiche Neuemissionen, die allesamt gut nachgefragt wurden.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR +++++

Continental nimmt Ausblick für dieses Jahr zurück

Continental nimmt den Ausblick für dieses Jahr angesichts der massiven Auswirkungen der Corona-Pandemie zurück. Grund sei die Unsicherheit über die Dauer der Beeinträchtigungen sowie die schwierigen Abschätzungen der möglichen weiteren Konsequenzen für Produktion, Lieferkette und Nachfrage, so der DAX-Konzern. "Wegen der andauernden und starken Dynamik der durch die Pandemie hervorgerufenen Entwicklung ist derzeit nicht abzuschätzen, wann ein neuer Ausblick gegeben werden kann", so der Autozulieferer.

Deutsche Bank und Eintracht Frankfurt einigen sich auf Partnerschaft

Die Spieler von Eintracht Frankfurt laufen demnächst nicht mehr in der "Commerzbank-Arena", sondern im "Deutsche Bank Park" auf. Der Bundesligist bestätigte den Ausbau der Partnerschaft mit der Deutschen Bank. Der Vertrag gelte für sieben Jahre mit Verlängerungsoption. "Bis mindestens 30. Juni 2027 finden alle Veranstaltungen, Konzerte sowie die Spiele des Fußball-Bundesligisten im Deutsche Bank Park statt", hieß es in der Mitteilung. Über die Höhe der jährlichen Sponsoring-Kosten hätten beide Parteien Stillschweigen vereinbart.

Eon platziert in Corona-Krise grüne Anleihen für 750 Millionen

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

April 01, 2020 07:08 ET ( 11:08 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.
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DAX ®
DAX ® - Performance (3 Monate) 11.477,79 +0,76%
PKT +86,51
Porträt - Chart - Indexzusammensetzung
Tops Kurs %
LUFTHANSA 9,16 +6,02%
MÜNCH. RÜCK 208,50 +5,30%
DT. BANK 7,24 +4,94%
MTU AERO 147,40 +4,24%
CONTINENTAL 86,12 +3,88%
Flops
BAYER 61,25 -1,42%
BEIERSDORF 91,38 -1,72%
MERCK 104,25 -1,88%
FMC 75,24 -1,90%
DT. BÖRSE 150,50 -1,99%
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