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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 7 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Der Markt-Überblick am Mittag, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:




+++++ AKTIENMÄRKTE (13.00 Uhr) +++++


INDEX Stand +-% +-% YTD
S&P-500-Future 3.427,50 +0,65% +6,00%
Euro-Stoxx-50 3.335,02 +0,08% -10,95%
Stoxx-50 3.016,76 +0,25% -11,35%
DAX 13.231,88 +0,11% -0,13%
FTSE 6.097,58 -0,13% -19,05%
CAC 5.073,62 +0,11% -15,13%
Nikkei-225 23.475,53 +0,09% -0,77%
EUREX Stand +/- Punkte
Bund-Future 174,16 0,16


+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++


ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 39,17 38,28 +2,3% 0,89 -31,6%
Brent/ICE 41,36 40,53 +2,0% 0,83 -32,9%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.965,16 1.955,38 +0,5% +9,78 +29,5%
Silber (Spot) 27,37 27,23 +0,5% +0,15 +53,3%
Platin (Spot) 979,63 977,95 +0,2% +1,68 +1,5%
Kupfer-Future 3,06 3,06 -0,1% -0,00 +8,3%


+++++ AUSBLICK AKTIEN USA +++++

Leichte Gewinne zum Start indizieren die Terminkontrakte auf die Aktienindizes an der Wall Street am Mittwoch. Die Anleger wägen ab: Einerseits die Perspektive eines anhaltenden Begleitschutzes durch die US-Notenbank, andererseits die nicht willkommene Verzögerung des staatlichen Hilfspakets. Vor Handelsstart stehen zudem noch Einzelhandelsdaten an, die gegenwärtig angesichts der Corona-Krise besonderes kritisch beäugt werden. Hauptthema ist aber die Fed-Sitzung, die am Mittwoch beendet wird und deren Ergebnis mit großer Neugierde erwartet wird. Überraschend gute Quartalszahlen verhelfen den Aktien von FedEx und Adobe zu vorbörslichen Kursgewinnen. Facebook verlieren dagegen 1,3 Prozent. Die US-Kartellbehörde Federal Trade Commission (FTC) bereite eine Klage gegen Facebook wegen möglicher Verstöße gegen das Wettbewerbsrecht vor, berichtete das Wall Street Journal unter Berufung auf ungenannte Quellen. Zudem steht ein Börsengang auf der Agenda. Die Aktien von Cloud-Software-Anbieter Snowflake werden bei einem Ausgabepreis von 120 US-Dollar ihr Debüt feiern.

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++


- US
14:30 Einzelhandelsumsatz August
PROGNOSE: +1,1% gg Vm
zuvor: +1,2% gg Vm
Einzelhandelsumsatz ex Kfz
PROGNOSE: +0,8% gg Vm
zuvor: +1,9% gg Vm

16:00 Lagerbestände Juli
PROGNOSE: +0,1% gg Vm
zuvor: -1,1% gg Vm

16:30 Rohöllagerbestandsdaten (Woche) der
staatlichen Energy Information Administration (EIA)

20:00 Fed, Ergebnis der FOMC-Sitzung, Projektionen zu
Zinsen, Wachstum, Inflation und Arbeitslosenquote;
20:30 PK mit Fed-Chef Powell, Washington
Fed-Funds-Zielsatz
PROGNOSE: 0,00% bis 0,25%
zuvor: 0,00% bis 0,25%



+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Wenig verändert - Teilnehmer sprechen von einem abwartenden Handel vor den Entscheidungen der US-Notenbank am Abend. Positiv gesehen wird, dass die Rohstoffpreise auf breiter Front weiter anziehen. Der europäische Rohstoffsektor gewinnt 0,3 Prozent. "Die Erleichterung ist groß", sagt ein Händler zur Rally der Technologie-Werte in den USA. Im europäischen Handel sei noch befürchtet worden, dass die Rally in eine neue Verkaufswelle münden würde. Der europäische Technologie-Index steigt um 1 Prozent, AMS legen um 6 Prozent zu. Die Grenke-Aktie bleibt unter Druck und verliert weitere 21 Prozent, obwohl das Unternehmen die Anschuldigungen von Viceroy Research deutlich zurückgewiesen hat. Die Finanzaufsicht Bafin hat inzwischen auch reagiert und Ermittlungen in alle Richtungen eingeleitet. Starke Zahlen von FedEx bescheren der Aktie der Deutschen Post ein Plus von 1,3 Prozent. Für die Analysten der DZ Bank liegt der Mittelpunkt der neuen EBITDA-Prognosespanne von Brenntag rund 1,6 Prozent über den Konsenserwartungen. Dies wird an der Börse honoriert, die Titel gewinnen 3,7 Prozent. Für die Inditex-Aktie geht es um 7,2 Prozent nach oben. "Der Umsatz liegt im Rahmen der Erwartungen", so ein Marktteilnehmer. Die Analysten der DZ Bank stufen das Ergebnis als nicht ganz so schwach wie erwartet ein. Aktuell sieht das Unternehmen zudem eine starke Erholung des Geschäfts.

+++++ DEVISEN +++++


DEVISEN zuletzt +/- % Mo, 8:04 Uhr Fr, 17:15 Uhr % YTD
EUR/USD 1,1870 +0,18% 1,1851 1,1836 +5,8%
EUR/JPY 124,67 -0,20% 125,69 125,68 +2,3%
EUR/CHF 1,0756 -0,05% 1,0767 1,0760 -0,9%
EUR/GBP 0,9155 -0,39% 0,9241 0,9251 +8,2%
USD/JPY 105,01 -0,40% 106,08 106,18 -3,5%
GBP/USD 1,2969 +0,61% 1,2824 1,2793 -2,1%
USD/CNH (Offshore) 6,7571 -0,32% 6,8292 6,8353 -3,0%
Bitcoin
BTC/USD 10.841,76 -0,09% 10.354,76 10.323,38 +50,4%


+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Wenig verändert - Zur Wochenmitte haben sich die Börsen in Ostasien kaum von der Stelle bewegt. Lediglich die australische Börse fiel mit deutlicheren Gewinnen auf. Marktteilnehmer sprachen von Zurückhaltung der Anleger vor den Zinssitzungen der US-Notenbank (Fed) am Mittwoch und der Bank of Japan (BoJ) am Donnerstag. In Tokio wirkten wirkten Daten zu den japanischen Exporten leicht stützend. Diese sind im August zwar kräftig zurückgegangen, aber nicht so stark wie befürchtet und auch nicht mehr so heftig wie noch im Juli. Der stärkere Yen belastete die Aktien exportorientierter Unternehmen, etwa aus der Automobil-Industrie. Etwas leichter tendierten derweil die chinesischen Aktienmärkte. Aktien von Lebensmittel- und Getränkeherstellern, aber auch von Kundendienstleistern führten die Verlierer an. Hier seien Gewinne mitgenommen worden. Die Börse in Hongkong erhielt etwas Unterstützung von Technologiewerten, die ihren US-Pendants nach oben folgten. Schwergewicht Tencent verbesserte sich um 1,2 Prozent. Alibaba stiegen um 1,8 Prozent. Der südkoreanische Leitindex Kospi ging 0,3 Prozent niedriger aus dem Handel. SK Hynix sanken um 0,5 Prozent. Die Analysten von Goldman Sachs hatten am Dienstag ihre Gewinnschätzungen für das Unternehmen und das Kursziel für die Aktie gesenkt. Die australische Börse ragte mit einem Plus von 1,0 Prozent unter den Märkten der Region hervor. Dort waren Aktien des Rohstoff- und Energiesektors gesucht, nachdem die Ölpreise deutlich angezogen hatten.

+++++ CREDIT +++++

Die Risikoprämien gegen den Ausfall europäischer Staats- und Unternehmensanleihen kommen am Mittwoch weiter zurück. "Die jüngsten Daten haben die Hoffnungen auf eine deutliche Erholung der Konjunktur verstärkt", sagt ein Händler. Damit nehme das Ausfallrisiko aus Marktsicht ab. Zudem setze der Markt weiterhin auf eine lockere Geldpolitik, so von der US-Notenbank am Abend.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR +++++

Bafin ermittelt im Fall Grenke in alle Richtungen - Aktie fällt weiter

Die Finanzaufsicht Bafin hat nach dem Bekanntwerden von Betrugsvorwürfen eines spekulativen Anlegers gegen das Leasingunternehmen Grenke umgehend reagiert und Ermittlungen in alle Richtungen eingeleitet. Eine Sprecherin bestätigte, dass zum einen untersucht werde, ob es Marktmanipulationen durch unrichtige Informationen zur Bilanzierung gegeben habe. Zum anderen werde einer möglichen Marktmanipulation in Form von Leerverkäufen nachgegangen.

Grenke-Leerverkäufer Fraser Perring stellt weitere Fragen

Der britische Leerverkäufer Fraser Perring hat seine Manipulationsvorwürfe gegen den Leasingspezialisten Grenke nach dessen scharfer Zurückweisung mit weiteren Fragen untermauert. Auf Schlüsselfragen sei das MDAX-Unternehmen bislang nicht eingegangen, heißt es in einem neuen, sechsseitigen Papier. So habe Grenke den Vorwurf nicht widerlegt, dass Geschäfte mit zwei verbundenen Gesellschaften gemacht worden seien, schreibt Viceroy Research im Auftrag des Investors. Auch den Vorwurf, ein erheblicher Teil der ausgewiesenen liquiden Mittel existiere nicht, hält Fraser Perring aufrecht. Zu den Grenke-Äußerung, es gebe Guthaben von mehr 850 Millionen Euro bei der Bundesbank, heißt es in dem Schreiben, das bestreite man nicht. Allerdings habe Grenke nicht erwähnt, dass rund 60 Prozent des Geldes Kundeneinlagen und damit nicht eigene Mittel seien. Mögliche Whistleblower ermuntert Viceroy, ihr Wissen über mögliche Verfehlungen mitzuteilen und bietet sich dazu auch als Mittelsmann an.

Merck bekräftigt Prognose und legt bis 2022 Fokus auf Schuldenabbau

Der Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck hat auf seinem Kapitalmarkttag seine Jahresprognose bekräftigt und hält ab 2022 auch größere Zukäufe für denkbar. Nach der Versum-Akquisition im vergangenen Jahr liege aber bis zum Jahr 2022 die Priorität auf einem organischen Wachstum bei gleichzeitigem Schuldenabbau und einer nachhaltigen Kostenkontrolle, erklärte der Darmstädter DAX-Konzern am Mittwochmorgen. Für dieses Jahr rechnet Merck im Konzern weiterhin mit einem leichten bis moderaten organischen Wachstum von Umsatz und bereinigtem Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA pre). Den Konzernumsatz sieht das Unternehmen weiterhin zwischen 16,9 und 17,7 Milliarden Euro und das EBITDA pre in der Spanne von 4,45 bis 4,85 Milliarden Euro.

Osram hebt die Prognose kurz vor Geschäftsjahresende wieder an

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

September 16, 2020 07:13 ET ( 11:13 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.
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Im Artikel erwähnt...

DAX ®
DAX ® - Performance (3 Monate) 12.825,82 -0,35%
PKT -45,05
Porträt - Chart - Indexzusammensetzung
Tops Kurs %
SIEMENS ENERGY AG NA O.N. 22,00 +3,72%
RWE St. 32,00 +2,01%
Delivery Hero SE 99,08 +1,81%
Henkel AG Vz. 89,34 +1,80%
Covestro AG 45,63 +1,33%
Flops
Allianz SE 164,88 -1,17%
Siemens AG 108,64 -1,20%
Bayer AG 53,51 -1,29%
Münchener Rück 218,10 -1,93%
Deutsche Bank 7,07 -2,72%
Nachrichten
29.09. NACHBÖRSE/XDAX +0,1% auf 12.839 Pkt - Merck KGaA gesucht Merck KGaA 125,75 +0,56%
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Weitere Wertpapiere...
BTC/EUR 9.206,0400 +0,38%
EUR +34,5700
BTC/USD 10.805,7550 +0,35%
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