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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 7 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Der Markt-Überblick am Mittag, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:




+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

MITTWOCH bis FREITAG: In Südkorea bleiben die Börsen wegen der Feiertage zum Koreanischen Erntedankfest (Chuseok) geschlossen.

+++++ AKTIENMÄRKTE (13.08 Uhr) +++++


INDEX Stand +-% +-% YTD
S&P-500-Future 3.357,50 -0,06% +3,83%
Euro-Stoxx-50 3.219,64 -0,11% -14,03%
Stoxx-50 2.928,56 -0,32% -13,94%
DAX 12.827,06 -0,34% -3,18%
FTSE 5.907,07 -0,35% -21,41%
CAC 4.840,27 -0,06% -19,03%
Nikkei-225 23.539,10 +0,12% -0,50%
EUREX Stand +/- Punkte
Bund-Future 174,72 0,1


+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++


ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 40,35 40,60 -0,6% -0,25 -29,0%
Brent/ICE 42,18 42,43 -0,6% -0,25 -31,6%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.886,96 1.880,90 +0,3% +6,06 +24,4%
Silber (Spot) 23,83 23,68 +0,7% +0,16 +33,5%
Platin (Spot) 886,40 885,73 +0,1% +0,68 -8,2%
Kupfer-Future 2,98 2,98 -0,0% -0,00 +5,7%


Konjunktursorgen als Folge der Corona-Krise belasten die Ölpreise. Dazu gesellt sich die Befürchtung, dass sich das Überangebot erhöhen könnte, wenn wieder verstärkt libysches Öl auf den Markt kommt.

+++++ AUSBLICK AKTIEN USA +++++

Nach dem kräftigen Plus zum Wochenstart dürfte es an den US-Börsen am Dienstag zu kleineren Gewinnmitnahmen kommen. Zentrales Thema an den Börsen wird nach Meinung von Beobachtern der Präsidentschaftswahlkampf sein. Die Akteure warten gespannt auf die Fernsehdebatte zwischen Amtsinhaber Donald Trump und seinem Herausforderer Joe Biden, die am Dienstag um 21.00 Uhr (Ostküstenzeit USA) beginnt.

Die Menschen erhofften sich von der Debatte Antwort auf die Frage, ob die beiden Kandidaten das Wahlergebnis akzeptieren würden, egal wie es ausfällt, sagt Tony Dalwood, CEO von Gresham House Asset Management. Sollten hier neuerliche Zweifel aufkommen, dürften die Märkte volatil reagieren. In der vergangenen Woche hatte Präsident Trump die Anleger verunsichert, indem er sich weigerte, für den Fall einer Wahlniederlage eine friedliche Machtübergabe zuzusichern.

Ebenfalls ein wichtiges Thema sei die schwindende Aussicht auf ein weiteres Corona-Hilfspaket noch vor der Wahl im November. Die Fraktion der Demokraten im US-Repräsentantenhaus hat am Montagabend eine Gesetzesvorlage für ein Maßnahmenpaket im Volumen von 2,2 Billionen Dollar vorgestellt, über das die Sprecherin der Demokraten, Nancy Pelosi, am Dienstag voraussichtlich mit Finanzminister Steven Mnuchin sprechen wird. Der Streit um die Nachbesetzung der seit dem Tod von Verfassungsrichterin Ruth Bader Ginsburg vakanten Richterstelle am Supreme Court der USA erschwere jedoch die Einigung auf neue Unterstützungsmaßnahmen.

An Konjunkturdaten steht der Index des Verbrauchervertrauens für September auf der Agenda. Die Daten geben Aufschluss über den für die US-Wirtschaft so wichtigen privaten Konsum. Sie dürften überdies zeigen, ob sich die US-Wirtschaft auch nach dem Auslaufen der staatlichen Corona-Hilfen Ende Juli weiter erholt hat. Volkswirte erwarten eine Erholung des Index auf 90,1 von 84,8 Punkten im Juli.

Unter den Einzelwerten werden Walmart vorbörslich 0,4 Prozent höher getaxt. Die indische Zeitung Mint berichtete ohne Angaben von Quellen, der US-Einzelhandelsriese verhandele über eine Investition von 20 bis 25 Milliarden Dollar in das geplante "Super-App"-Geschäft der indischen Tata Group.

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++


- US
16:00 Index des Verbrauchervertrauens September
PROGNOSE: 90,1
zuvor: 84,8
22:30 Rohöllagerbestandsdaten (Woche) des privaten
American Petroleum Institute (API)


+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Bis zum Mittag verringern Europas Börsen ihre Anfangsverluste. Beobachter sprechen von Gelegenheitskäufen und Window Dressing vor dem Quartalsende. Mit Aufschlägen von 15,1 Prozent notieren SLM nach einer Kaufempfehlung der Deutschen Bank sehr fest. Bei den europäischen Branchen liegen Banken und Versicherungen auf der Verliererseite, die Papiere der Industrie-Unternehmen legen dagegen leicht zu. Schneider Electric gewinnen hier 1 Prozent. Bei den Banken kommen HSBC nach dem starken Vortagsplus um 3 Prozent zurück, aber auch Santander und BNP notieren mit Abschlägen von mehr als 2 Prozent sehr schwach. Nach dem enttäuschenden Börsen-Debut mit einer Bewertung von lediglich 17 Milliarden Euro geht es mit Siemens Energy nun um knapp 6 Prozent aufwärts. Mit der Beteiligung an Siemens Gamesa dürften ESG-Gelder in die Aktie fließen", erwartet ein Marktteilnehmer. Positiv sind auch mehrere Kaufempfehlungen für die Aktie, so durch Goldman Sachs oder die Credit Suisse. Siemens selbst können sich mit einem kleinen Minus von 0,2 Prozent knapp behaupten. Auf der Verliererseite im DAX stehen Munich Re mit einem Minus von 1,8 Prozent, die Credit Suisse hat die Aktie auf Underperform heruntergenommen. Conti fallen um 1,3 Prozent, Allianz und Bayer um je 1,2 Prozent. Auf der Gewinnerseite stehen RWE mit einem Plus von 1,6 Prozent ganz vorne. Infineon und Henkel legen jeweils 0,7 Prozent zu. Als "kurzfristig positiv" wird im Handel eingestuft, dass Hella das Geschäft mit Frontkamerasoftware an Volkswagen verkauft hat. Auf der anderen Seite werde sich Hella mit dem Verkauf ein Stück weit von einem Wachstumsgeschäft verabschiedet, was längerfristig negativ gewertet werden könnte. Hella verlieren 0,7 Prozent, VW notierten fast unverändert.

+++++ DEVISEN +++++


DEVISEN zuletzt +/- % Di, 8:21 Fr, 19:17 Uhr % YTD
EUR/USD 1,1705 +0,34% 1,1669 1,1622 +4,4%
EUR/JPY 123,61 +0,43% 123,23 122,76 +1,4%
EUR/CHF 1,0790 +0,01% 1,0782 1,0799 -0,6%
EUR/GBP 0,9099 +0,16% 0,9075 0,9145 +7,5%
USD/JPY 105,61 +0,09% 105,60 105,63 -2,9%
GBP/USD 1,2864 +0,19% 1,2859 1,2709 -2,9%
USD/CNH (Offshore) 6,8207 +0,04% 6,8262 6,8328 -2,1%
Bitcoin
BTC/USD 10.776,26 -1,01% 10.686,26 10.660,51 +49,5%


Die türkische Lira fällt auf ein neues Rekordtief zum Dollar. Zeitweise wurden am Dienstag 7,8594 Lira für einen Dollar gezahlt, um die Mittagszeit sind es 7,7910 Lira. Commerzbank-Analyst Tatha Ghose spricht von einem weitergehenden "Blutbad" und betont, dass die türkische Zentralbank erst vor wenigen Tagen die Zinssätze überraschend um 200 Basispunkte erhöht habe, um den Wechselkurs zu stabilisieren. Die jüngste Lira-Schwäche dürfte mit Daten zu den Devisenreserven in Verbindung zu bringen sein, die auf einen starken Rückgang der freien Reserven hindeuteten. Gleichzeitig sei aber auch unklar, warum solche Daten zu diesem Zeitpunkt als besonderer Auslöser wirken sollten, denn der sich verschlechternde Trend bei den Devisenreserven sei seit Jahren intakt und bereits der Auslöser für den Beginn der Lira-Krise im Jahr 2018 gewesen. Aus diesem Grund wiederhole sein Haus oft, dass die Wechselkursbewegungen der Lira oft keinem grundlegenden oder stringenten Muster folgten. Die Bewegungen sind vielmehr Teile einer allgemeinen Geschichte, die mit einem nicht glaubwürdigen geldpolitischen Regime zusammenhänge. Die Zinserhöhung der letzten Woche hätte einen Unterschied machen können, aber nur, wenn sie als dauerhaft und wiederholbar hätte interpretiert werden können, was sie aber nicht könne. Positiv zu vermerken sei, dass die Abwertung vor dem Hintergrund eines stärkeren Dollar erfolge.

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

In engen Grenzen uneinheitlich haben sich die ostasiatischen Börsen am Dienstag gezeigt. Unterstützung kam von der Wall Street und aus Europa, wo es am Montag teils sehr kräftig nach oben gegangen war. Der Nikkei-Index in Tokio wurde von den Dividendenabschlägen zahlreicher Aktien gebremst. Daneben habe das bevorstehende erste TV-Duell in den USA zwischen den beiden Präsidentschaftsbewerbern für etwas Zurückhaltung gesorgt. Ex-Dividende wurden beispielsweise die Aktien des Telekomunternehmens KDDI oder der Pharmagesellschaft Takeda gehandelt, deren Kurse um 4,1 bzw 3,0 Prozent nachgaben. NTT Docomo schossen um knapp 16 Prozent nach oben. Hintergrund ist ein Übernahmeangebot durch die Muttergesellschaft Nippon Telegraph and Telephone für die Mobilfunktochter, über das das NTT-Management berät. Der Kurs der Muttergesellschaft gab um 2,9 Prozent nach. In Seoul legte der Kospi den dritten Tag in Folge zu. In Schanghai dominierte weiter Vorsicht. Dafür verzeichneten die technologielastigeren Indizes Shenzhen Composite und Chinext Gewinne bis 1,7 Prozent. In Südkorea trug eine besser als erwartet ausgefallene Industrieproduktion zur guten Stimmung vor der dreitägigen Erntedank-Feiertagspause ab Mittwoch bei. Zudem verbesserte sich der Index der Frühindikatoren. Zuletzt hatten außerdem wieder etwas niedrigere Corona-Neuinfektionszahlen die Anleger mutiger gemacht. Trotz des positiven Momentums in Schanghai warnten Händler dort, dass dieses wohl kurzlebig sein dürfte, zum einen wegen der am Donnerstag beginnenden siebentägigen Feiertagspause in China, zum anderen, weil die Präsidentenwahl in den

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

September 29, 2020 07:09 ET ( 11:09 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.
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Porträt - Chart - Indexzusammensetzung
Tops Kurs %
Merck KGaA 125,05 +0,36%
Linde plc 196,05 +0,33%
Covestro AG 43,34 +0,21%
Fresenius Medical Care 67,00 -0,09%
Continental 101,75 -0,34%
Flops
Deutsche Bank 7,96 -2,39%
adidas AG 274,50 -2,52%
Bayer AG 42,50 -2,57%
MTU Aero Engines AG 154,95 -3,10%
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