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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 6 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Der Markt-Überblick am Mittag, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:




+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

MONTAG: In Südkorea waren die Börsen wegen des Feiertages "Tag der Unabhängigkeitsbewegung" geschlossen.

+++++ AKTIENMÄRKTE ( 13:37 Uhr) +++++


INDEX Stand +-% +-% YTD
S&P-500-Indikation 3.848,75 +1,02% +3,16%
Euro-Stoxx-50 3.676,55 +1,10% +3,49%
Stoxx-50 3.159,69 +1,13% +1,65%
DAX 13.888,80 +0,74% +1,24%
FTSE 6.563,60 +1,24% +0,35%
CAC 5.773,62 +1,23% +4,00%
Nikkei-225 29.663,50 +2,41% +8,09%
EUREX Stand +/- Punkte
Bund-Future 174,13 0,73


+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++


ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 62,03 61,50 +0,9% 0,53 +27,4%
Brent/ICE 64,99 64,42 +0,9% 0,57 +25,7%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.741,18 1.733,46 +0,4% +7,73 -8,3%
Silber (Spot) 26,83 26,68 +0,6% +0,15 +1,7%
Platin (Spot) 1.220,85 1.188,55 +2,7% +32,30 +14,1%
Kupfer-Future 4,16 4,09 +1,5% +0,06 +18,1%


Die Zuversicht bezüglich einer Wirtschaftserholung zeigt sich in den kräftigen Gewinnen der Industriemetalle, voran Platin und Kupfer. Auch Öl profitiert von Konjunkturhoffnungen, zumal das US-Hilfspaket näherrückt. Stützend auf den Ölpreis wirke ferner, dass Iran im Atomstreit das jüngste Verhandlungsangebot der USA und der EU abgelehnt hat, sagen Marktteilnehmer. Damit sei die Wahrscheinlichkeit gesunken, dass demnächst wieder iranisches Öl auf den Markt komme. Ansonsten warteten die Akteure auf das Opec+-Treffen in dieser Woche und mögliche Aussagen bezüglich einer Verknappung des Angebots.

+++++ AUSBLICK AKTIEN USA +++++

An den US-Börsen zeichnet sich nach den jüngsten heftigen Verlusten zum Start in die neue Woche eine kräftige Erholung ab. Anleger reagieren erleichtert darauf, dass die Renditen am US-Anleihemarkt wieder gesunken sind. Die hohen Renditen waren der Grund dafür, dass die Investoren sich in der vergangenen Woche aus den relativ zu Anleihen riskanteren Aktien zurückzogen.

Rückenwind kommt aber auch aus der Politik. Das US-Repräsentantenhaus hat in der Nacht zum Samstag dem 1,9 Billionen Dollar schweren Corona-Hilfspaket von US-Präsident Joe Biden zugestimmt. Nun muss das Paket noch vom US-Senat gebilligt werden.

Positiv werden nicht zuletzt die Fortschritte bei den Corona-Impfkampagnen und das Zurückfahren der wegen der Pandemie verhängten Einschränkungen in zahlreichen Ländern aufgenommen.

An Konjunkturdaten werden am Montag die Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe von Markit und ISM für Februar sowie die Bauausgaben aus dem Januar veröffentlicht. Daneben sind Auftritte der US-Notenbank-Gouverneurin Lael Brainard sowie diverser anderer Fed-Vertreter angekündigt.

Die Bilanzsaison der US-Unternehmen neigt sich derweil dem Ende zu. Nach Börsenschluss werden Zoom Video Communications und Novavax Geschäftszahlen vorlegen.

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++


- DE
14:00 Verbraucherpreise Februar (vorläufig)
PROGNOSE: +0,6% gg Vm/+1,2% gg Vj
zuvor: +0,8% gg Vm/+1,0% gg Vj
HVPI
PROGNOSE: +0,6% gg Vm/+1,5% gg Vj
zuvor: +1,4% gg Vm/+1,6% gg Vj

- US
15:45 Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe Markit
Februar (2. Veröffentlichung)
PROGNOSE: 58,5
1. Veröff.: 58,5
zuvor: 59,2

16:00 ISM-Index verarbeitendes Gewerbe Februar
PROGNOSE: 58,9 Punkte
zuvor: 58,7 Punkte

16:00 Bauausgaben Januar
PROGNOSE: +0,8% gg Vm
zuvor: +1,0% gg Vm


+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

An den europäischen Aktienmärkten geht es am ersten Handelstag im März aufwärts. Aber auch an den Anleihemärkten kaufen Investoren wieder, nachdem es deutliche Signale aus der Europäischen Zentralbank gegeben hat, dass die ultralockere Geldpolitik noch lange fortgesetzt werde. Die Kurse der Bundesanleihen ziehen an, auf der anderen Seite fällt die Rendite der 10-jährigen Bundespapiere um 4 Basispunkte auf minus 0,30 Prozent. Nahezu überall positiv sind die Revisionen der Einkaufsmanagerindizes (PMIs) in Europa für die Industrie im Februar ausgefallen. Mit Spannung wird nun auf die Daten aus den USA am Nachmittag gewartet. Die Aussicht auf ein Ende des Lockdows führt zu einer Fortsetzung der Rally bei allen reisenahen Aktien. Der Stoxx-Branchenindex der Reise- und Freizeit-Aktien steigt um 2,6 Prozent. Die Aktien des Kreuzfahrt-Unternehmens Carnival gewinnen 7,5 Prozent, IAG und Tui steigen um etwa 5 Prozent, mit Air France-KLM und Lufthansa geht es um bis zu 3,5 Prozent rauf. Übergeordnet ist der Kursaufschwung aber marktbreit: Alle Stoxx-Branchenindizes notieren mehr oder weniger deutlich im Plus. Hinter den Reise-Aktien ziehen die Rohstoff-Titel und die Einzelhandelswerte am stärksten an, das Schlusslicht stellen wieder einmal die Versorger mit einem mageren Plus ihres Index von knapp 0,3 Prozent. Positiv werden bei PostNL (+4,0%) die endgültigen Geschäftszahlen mit dem neuen Ausblick aufgenommen. Logitech (+0,3%) haben deutliche Gewinne aus dem frühen Geschäft nahezu abgegeben. Der Hersteller von Computerzubehör hat noch stärker als erhofft von der Coronakrise und der damit verbundenen Ausstattung von Homeoffices profitiert. Global Fashion Group (+9,2%) konnte den Verlust im vierten Quartal deutlich verringern. Bei Hypoport (-4%) lag der Gewinn im erwarteten Rahmen, die Umsätze verfehlten jedoch die eigene Prognose deutlich. Die Aktie von Evotec legt um 2,2 Prozent zu, nachdem das Unternehmen und Chinook Therapeutics eine strategische Zusammenarbeit zur Erforschung und Entwicklung neuartiger präzisionsmedizinischer Therapien für Patienten mit chronischen Nierenerkrankungen bekannt gegeben haben. Freundlich werden die Geschäftszahlen 2020 von Baywa (plus 3,8%) aufgenommen. Kräftig aufwärts geht es mit den Aktien der auf Eigenheime spezialisierten britischen Bauunternehmen. Persimmon steigen um 6,4 Prozent, Taylor Wimpey und Barratt Development um je 5,5 Prozent. Hier treiben Berichte, die Regierung wolle den Hausbesitz im Lande ankurbeln.

+++++ DEVISEN +++++


DEVISEN zuletzt +/- % Mo, 8:42 h Fr, 17:41 Uhr % YTD
EUR/USD 1,2044 -0,26% 1,2087 1,2104 -1,4%
EUR/JPY 128,54 -0,07% 128,84 129,11 +1,9%
EUR/CHF 1,1000 +0,35% 1,0981 1,0995 +1,8%
EUR/GBP 0,8637 -0,29% 0,8647 0,8669 -3,3%
USD/JPY 106,72 +0,16% 106,56 106,66 +3,3%
GBP/USD 1,3946 +0,05% 1,3987 1,3957 +2,1%
USD/CNH (Offshore) 6,4763 -0,03% 6,4688 6,4838 -0,4%
Bitcoin
BTC/USD 47.674,50 +5,29% 46.053,75 51.069,25 +64,1%


Nach dem kräftigen Anstieg in der vergangenen Woche stabilisiert sich der Dollar im Sog wieder fallender US-Anleiherenditen. Das britische Pfund profitiert derweil etwas von überraschend guten heimischen Konjunkturdaten. Der britische Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe ist im Februar in zweiter Lesung besser als erwartet ausgefallen. Das Scheckgespenst negativer Leitzinsen sei damit in noch weitere Ferne gerückt, heißt es im Devisenhandel

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Deutliche bis kräftige Gewinne haben die Börsen in Ostasien und Australien am Montag verzeichnet. Nach den Verlusten in der vergangenen Woche sei nun eine Gegenbewegung zu beobachten, sagten Teilnehmer, die in erster Linie auf die sinkenden Anleiherenditen verwiesen. Daneben blickten die Anleger weiter auf die Entwicklungen in der Corona-Krise. Die allmähliche Aufhebung von Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie stützte ebenso wie das Voranschreiten der Impfkampagnen. Zu den Favoriten in Tokio gehörten Aktien aus den Branchen Elektronik- und Informationstechnologie, die am Freitag besonders stark unter Druck gestanden hatten. Advantest kletterten um 4,2 Prozent und Olympus um 2,9 Prozent. Softbank (+5,5%) hat im Streit mit Wework-Mitbegründer Adam Neumann und einem Ausschuss des Boards beim Büroflächenvermieter einen 1,6 Milliarden US-Dollar teuren Vergleich geschlossen. Quer durch die Börsen waren besonders Technologiewerte gesucht, die jüngsten Hauptverlierer. Dies zeigte sich am Trend der chinesischen Festlandsbörsen mit einem Plus beim Schanghai Composite von 1,2 Prozent versus einem Aufschlag von 2,8 Prozent im technologieschweren Chi Next.

+++++ CREDIT +++++

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

March 01, 2021 07:39 ET ( 12:39 GMT)

Copyright (c) 2021 Dow Jones & Company, Inc.
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Fresenius SE 38,63 +1,52%
Merck KGaA 148,25 +1,19%
Flops
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Infineon Technologies 35,60 -0,84%
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