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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte -2-

| Quelle: Dow Jones Newswire Web
DJ MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

Der Markt-Überblick am Mittag, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

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+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

MONTAG: In Japan waren die Börsen wegen des Tages des Meeres geschlossen.

+++++ AKTIENMÄRKTE (13.00 Uhr) +++++

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INDEX Stand +-% +-% YTD
S&P-500-Future 2.458,50 +0,10% +9,93%
Euro-Stoxx-50 3.525,90 -0,00% +7,15%
Stoxx-50 3.174,97 +0,21% +5,46%
DAX 12.613,52 -0,14% +9,86%
FTSE 7.422,19 +0,59% +3,91%
CAC 5.245,96 +0,20% +7,89%
Nikkei-225 Feiertag +5,26%
EUREX Stand +-Ticks
Bund-Future 161,46 +39

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+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++

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ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 46,57 46,54 +0,1% 0,03 -18,2%
Brent/ICE 48,99 48,91 +0,2% 0,08 -16,7%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.231,10 1.228,75 +0,2% +2,35 +6,9%
Silber (Spot) 16,07 15,99 +0,5% +0,08 +0,9%
Platin (Spot) 925,80 920,95 +0,5% +4,85 +2,5%
Kupfer-Future 2,71 2,69 +0,8% +0,02 +7,4%

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+++++ AUSBLICK AKTIEN USA +++++

Nach der Rekordjagd der vergangenen Woche zeichnen sich an den US-Börsen zum Handelsbeginn am Montag wenig veränderte Kurse ab. Die Futures auf die großen US-Aktienindizes treten auf der Stelle. Im Laufe der Woche werden zahlreiche bedeutende US-Unternehmen ihre Quartalsausweise veröffentlichen, so dass sich die Anleger einstweilen zurückhalten.

Am Montag ist die Liste der Berichtsunternehmen noch recht kurz. Unter anderem hat Vermögensverwalter Blackrock vorbörslich Geschäftszahlen vorgelegt. Nach der Schlussglocke folgt Netflix.

Procter & Gamble dürften mit dem Bemühen eines aktivistischen Aktionärs um mehr Einfluss auf den Konzern im Fokus stehen. Die Fondsgesellschaft Trian Fund Management will für ihren Gründer und CEO Nelson Peltz einen Sitz im Board von Procter & Gamble erkämpfen.

An Konjunkturdaten wird nur der Empire State Manufacturing Index für den Monat Juli veröffentlicht.

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++

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-US
14:30 Empire State Manufacturing Index Juli
PROGNOSE: +15,0
zuvor: +19,8

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+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Nach einem kaum veränderten Handelsstart am Morgen kommen die Börsen am Montagvormittag leicht unter Abgabedruck. Als Grund werden die Inflationsdaten aus der Eurozone genannt. Die Inflation lag nur wie erwartet bei 1,3 Prozent auf Jahressicht, gehofft hatte der Markt aber auf eine Belebung in Richtung des EZB-Ziels von 2,0 Prozent. Damit stehen vor allem die Finanzwerte unter Druck, die mit den Versicherungstiteln zu den größeren Verlierern gehören. Günstige Wirtschaftsdaten aus China sprechen für Rohstoffaktien, die gegen den Trend kräftig um 1 Prozent zulegen. Nach zwei schwachen Tagen erholen sich Astrazeneca und gewinnen 2 Prozent. Kurstreiber sind Presseberichte, wonach CEO Pascal Soriot entgegen den Befürchtungen das Unternehmen nicht verlassen wird. Nach der Gewinnwarnung vom Wochenende geht es für Gea um 6,1 Prozent nach unten. Renault legen gegen den lustlosen Gesamtmarkt um 2 Prozent zu. Hier treiben gute Absatzzahlen für Juni. Die Aktie des französischen Autobauers ist damit klarer Outperformer, der Stoxx-Autosektor gewinnt nur 0,4 Prozent. Norma geben mit Gewinnmitnahmen 1,7 Prozent nach. Nach positiven Analystenkommentaren gewinnen die neue Metro (Wholesale & Food Specialist) 1,7 Prozent.

+++++ DEVISEN +++++

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DEVISEN zuletzt +/- % Mo, 8.01 Uhr Fr, 17.25 Uhr % YTD
EUR/USD 1,1459 +0,00% 1,1459 1,1455 +9,0%
EUR/JPY 128,87 -0,17% 129,09 128,95 +4,8%
EUR/CHF 1,1028 -0,24% 1,1055 1,1050 +3,0%
EUR/GBP 0,8770 +0,19% 0,8754 1,1425 +2,9%
USD/JPY 112,49 -0,15% 112,66 112,56 -3,8%
GBP/USD 1,3066 -0,19% 1,3091 1,3089 +5,9%

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+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Eine Berg- und Talfahrt hat der Aktienmarkt in Schanghai am Montag erlebt. Zunächst befeuerte eine überraschend hohe Liquiditätsspritze der People's Bank of China Konjunkturängste und drückte die Kurse tief ins Minus. Etwas besser als erwartet ausgefallene Daten zum chinesischen Wirtschaftswachstum halfen dann, die Verluste zu verringern. Die ansonsten positive Tendenz an den Börsen der Region begründeten Teilnehmer mit der Aussicht auf ein langsameres Tempo bei den Zinserhöhungen durch die US-Notenbank. In Südkorea schloss der Kospi auf einem neuen Rekordhoch. Mit Gewinnen zeigten sich vor allem Technologiewerte. Index-Schwergewicht Samsung legte um 0,3 Prozent zu und Hynix verbesserten sich um 0,1 Prozent. Gestützt wurde der Markt zudem von Signalen einer möglichen politischen Entspannung im Konflikt mit Nordkorea. In Sydney lasteten vor allem die Kursverluste der vier Banken-Schwergewichte Commonwealth Bank of Australia, Westpac Banking, National Australia Bank und Australia and New Zealand Banking auf dem Markt. Ihre Aktien büßten zwischen 0,2 und 0,7 Prozent ein, nachdem die Ergebnisse der US-Banken JP Morgan, Wells Fargo und Citigroup am Freitag eine zurückhaltende Reaktion hervorgerufen hatten. Dagegen verbuchten Minenwerte nach den etwas besseren chinesischen Daten Aufschläge. BHP Billiton gewannen 0,2 Prozent, Rio Tinto verbesserten sich um 0,6 Prozent und Fortescue Metals Group um 1,9 Prozent. Die Energiewerte profitierten von den weiter steigenden Ölpreisen. Hier gewannen Woodside Petroleum 0,8 Prozent und für Oil Search ging es um 1,7 Prozent nach oben. Der Goldpreis legte ebenfalls leicht zu, gestützt von der Aussicht auf langsamere US-Zinserhöhungen.

+++++ CREDIT +++++

Die Risikoprämien auf Bankenanleihen weiten sich zu Wochenbeginn weiter aus. Hintergrund sind die ersten Geschäftszahlen verschiedener US-Großbanken, die am Freitag bei den Anlegern auf wenig Gegenliebe gestoßen waren und ihre Spuren auch an den Kreditmärkten hinterließen. Bei JP Morgan bemängelten die Anleger das schwache Geschäft mit festverzinslichen Anlagen. Die gerade anlaufende Berichtssaison in den USA und Europa dürfte in den kommenden Wochen einer der Haupttreiber für die Entwicklung an den Kreditmärkten bleiben. Daneben richten sich Blicke auf die am Donnerstag stattfindende Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB). Nach Einschätzung der Commerzbank steht EZB-Präsident Mario Draghi eine heikle Sitzung bevor, denn nervöse Märkte warteten ungeduldig auf eine handfeste Exit-Strategie, während 10-jährige Bundrenditen und der Euro auf Mehrjahreshochs handelten. Für Credits ist die EZB-Politik von hoher Relevanz, da die Bund-Rendite auch für Credits Benchmark-Charakter besitzt.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR +++++

Siemens erhält weiteren Auftrag für Offshore-Netzanbindung

Siemens hat einen Auftrag für die Netzanbindung von Offshore-Windparks in der Nordsee vom Netzbetreiber Tennet erhalten. Der Konzern liefert die komplette Technik zur effizienten Gleichstromübertragung für die Netzanbindung mit dem Namen "DolWin6". Der Auftragswert für Siemens liegt im hohen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich, so das Unternehmen. Lieferung und Verlegung der Kabel gehören dabei nicht zum Lieferumfang.

Renault-Absatz wächst im 1. Halbjahr stärker als der Markt

Eine rege Nachfrage der Schwellenmärkte und überarbeitete Modelle haben den Absatz des französischen Autobauers Renault in der ersten Jahreshälfte 2017 um 10 Prozent klettern lassen. Renault verkaufte 1,88 Millionen Fahrzeuge in den ersten sechs Monaten im Vergleich zu 1,70 Millionen im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der allgemeine Automarkt wuchs in dem Zeitraum um 2,6 Prozent. Die Verkäufe von Renault legten in der Region Americas dank der Erholung in Brasilien und Argentinien um 15 Prozent zu.

Triton schnappt Gerresheimer Bormioli Rocco weg

Fonds des Investors Triton und der italienische Glashersteller Bormioli Luigi wollen die Geschäftsbereiche Pharma und Glaswaren von der italienischen Gruppe Bormioli Rocco kaufen. Triton erhält damit den Zuschlag für ein Unternehmen, an dem auch dessen Wettbewerber Gerresheimer interessiert war. Allerdings hatten die Düsseldorfer vergangene Woche bereits signalisiert, keinen Zuschlag erhalten zu haben und angedeutet, dass dies an zu hohen Preisforderungen gelegen hat.

Unicredit macht Kreditportfolio-Verkauf an Pimco und Fortress perfekt

Die italienische Bank Unicredit ist ein Portfolio fauler Kredite im Volumen von 17,7 Milliarden Euro losgeworden. Die Bank unterzeichnete eine entsprechende Vereinbarung mit der Allianz-Fondstochter Pimco und der Fortress Investment Group, wie die Unicredit SpA mitteilte.

Easyjet-Chefin McCall verlässt Billigflieger nach sieben Jahren

Die Chefin der britischen Fluggesellschaft Easyjet, Carolyn McCall, verlässt das Unternehmen. McCall wechselt am Jahresende zu der Fernsehsendergruppe ITV, wie beide Unternehmen offiziell mitteilten. Die 55-jährige McCall hatte die Führung des Billigfliegers vor sieben Jahren übernommen.

Behörden verhängen Darlehensstopp für Dalian Wanda

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

July 17, 2017 07:02 ET (11:02 GMT)

Chinesische Regulierungsbehörden haben die größten Banken des Landes angewiesen, keine Kredite mehr an die Dalian Wanda Group des Milliardärs Wang Jianlin zu vergeben. Sechs der Auslandszukäufe, darunter auch die US-amerikanische Filmproduktionsgesellschaft Legendary Entertainment, unterliegen den staatlichen Kapitalbeschränkungen, die im vergangenen Jahr verabschiedet wurden, geht aus einem Bankendokument hervor, in das das Wall Street Journal Einsicht hatte.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
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DJG/cln

END) Dow Jones Newswires

July 17, 2017 07:02 ET (11:02 GMT)

Copyright (c) 2017 Dow Jones & Company, Inc.
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