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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte -2-

| Quelle: Dow Jones Newswire Web
DJ MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

Der Markt-Überblick am Mittag, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

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+++++ AKTIENMÄRKTE (13.35 Uhr) +++++

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INDEX Stand +-% +-% YTD
S&P-500-Future 2.491,00 -0,13% +11,48%
Euro-Stoxx-50 3.519,65 +0,20% +6,96%
Stoxx-50 3.102,98 -0,04% +3,07%
DAX 12.541,71 +0,14% +9,24%
FTSE 7.382,60 -0,24% +3,36%
CAC 5.213,06 +0,08% +7,21%
Nikkei-225 19.865,82 +0,45% +3,93%
EUREX Stand +-Ticks
Bund-Future 161,81 -11

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+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++

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ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 48,64 48,23 +0,9% 0,41 -14,7%
Brent/ICE 54,62 54,27 +0,6% 0,35 -7,0%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.333,08 1.331,94 +0,1% +1,14 +15,8%
Silber (Spot) 17,91 17,90 +0,1% +0,01 +12,4%
Platin (Spot) 985,65 989,00 -0,3% -3,35 +9,1%
Kupfer-Future 2,97 3,02 -1,4% -0,04 +17,8%

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+++++ AUSBLICK AKTIEN USA +++++

Nachdem die großen US-Aktienindizes am Dienstag auf Rekordhochs geschlossen haben, dürfte es am Mittwoch zu kleineren Gewinnmitnahmen an der Wall Street kommen. Außer den Aktienkursen waren auch die Anleiherenditen und der Dollar gestiegen, befeuert von der Erleichterung darüber, dass Hurrikan "Irma" in Florida geringere Schäden angerichtet hat als befürchtet und der Konflikt mit Nordkorea nicht weiter eskaliert ist.

Nach der "Risk-on-Rally" zu Wochenbeginn stelle sich nun die Frage, ob speziell der Anstieg des Dollar nicht doch zum Verkauf genutzt werden solle, sagt Richard Perry, Analyst bei Hantec Markets. Es gebe Hinweise darauf, dass die Erholung der Anleiherenditen, die den Dollar mit nach oben gezogen habe, ins Stocken gerate, fügt er hinzu. Nach Meinung von Perry werden viele Anleger die Daten zu den US-Verbraucherpreisen am Donnerstag abwarten. Diese könnten den Ausschlag für die kurzfristige Entwicklung der Märkte geben.

Unter den Einzelwerten werden Apple vorbörslich 0,4 Prozent niedriger indiziert. Das Unternehmen hatte am Dienstag neue Produkte vorgestellt, darunter das iPhone X. Das neue Modell wird jedoch erst im November auf den Markt kommen, worüber viele Marktteilnehmer enttäuscht sind. Normalerweise bringt Apple neue iPhones noch im September und damit im letzten Monat seines Geschäftsjahrs heraus, was dem Ergebnis des Schlussquartals zusätzlichen Schub gibt. Dieser Effekt dürfte in diesem Jahr ausbleiben.

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++

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-US
14:30 Erzeugerpreise August
PROGNOSE: +0,3% gg Vm
zuvor: -0,1% gg Vm
Kernrate (ohne Nahrungsmittel und Energie)
PROGNOSE: +0,2% gg Vm
zuvor: -0,1% gg Vm


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+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Kaum verändert - Nach den kräftigen Aufschlägen seit dem Wochenbeginn ist am Mittwoch etwas Ruhe eingekehrt. Im Blick steht die Bekanntgabe der US-Erzeugerpreise am Nachmittag für den Monat August. Verschiedene Fed-Mitglieder haben sich in den vergangenen Wochen immer wieder besorgt wegen der niedrigen Inflationsentwicklung geäußert, die einer Normalisierung der Zinspolitik entgegensteht. Am Donnerstag stehen die noch wichtigeren Konsumentenpreise zur Veröffentlichung an. Covestro springen um 3,2 Prozent nach oben. Die Muttergesellschaft Bayer hat ihre Beteiligung an Covestro auf 31,5 von 40,9 Prozent reduziert und damit rund 1,2 Milliarden Euro erlöst. Wie die DZ-Bank anmerkt, spricht der Platzierungsabschlag von nicht einmal 4 Prozent auf den Schlusskurs vom Dienstag für eine gesunde Nachfrage. Zudem erhöht der Verkauf den Freefloat, womit Indexfonds Covestro künftig höher gewichten müssen. Bayer geben 0,3 Prozent nach. Tagesgewinner ist bislang in Europa der Bankensektor mit plus 0,8 Prozent. JP Morgan treibt hier mit einer positiven Sektorstudie, die vor allem das Zurückfahren fauler Kredite bei Italiens Banken lobt. Mediobanca und Intesa liegen bis zu 1,2 Prozent oben. Im DAX steigen Commerzbank um 0,4 Prozent, Deutsche geben 0,2 Prozent nach. Das neue Apple-iPhone kommt nicht so gut an. Es sei zu teuer und zu wenig überraschend, heißt es. Die Aktie des Zulieferers Dialog verliert 0,6 Prozent. Abwärts geht es in Europa auch bei den Rüstungsaktien: Trotz neuer großer Aufträge fallen Thales, Leonardo und Bae Systems bis zu über 1 Prozent, Rheinmetall gebe 0,6 Prozent nach. Anleger schichteten nach den konjunkturbullischen Aussagen von EZB-Chef Draghi in die entsprechenden Aktien um, lautet eine Erklärung für den Rückzug aus Rüstungsaktien. Unter anderem steigen Siemens um 1,3 Prozent. Die drei deutschen Automobilaktien Daimler, Volkswagen und BMW liegen alle im Plus. VW führen sie mit 1,1 Prozent Aufschlag an. "Die Stimmung profitiert weiterhin von der IAA", sagt ein Händler. "Die Erholung sollte sich nun bei allen drei Titeln fortsetzen."

+++++ DEVISEN +++++

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DEVISEN zuletzt +/- % Mi, 8:33 Uhr Di, 17.15 Uhr % YTD
EUR/USD 1,1980 -0,02% 1,1983 1,1956 +13,9%
EUR/JPY 131,88 -0,05% 131,94 131,47 +7,3%
EUR/CHF 1,1501 -0,06% 1,1509 1,1455 +7,4%
EUR/GBP 0,9026 +0,27% 0,9002 1,1098 +5,9%
USD/JPY 110,07 -0,03% 110,11 109,98 -5,8%
GBP/USD 1,3273 -0,29% 1,3312 1,3268 +7,6%

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+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Am Mittwoch hat sich an den Börsen in Ostasien keine einheitliche Tendenz durchgesetzt, trotz positiver US-Vorgaben. Während es in Tokio mit dem schwachen Yen weiter aufwärts ging, schloss der Aktienmarkt in Taiwan im Minus, belastet von den deutlichen Kursverlusten bei den Apple-Zulieferern. Die Aufwertung von Dollar und Euro zum Yen trieb vor allem japanische Exportwerte nach oben. Yamaha und Panasonic legten um jeweils 4 Prozent zu. Nach der Produktpräsentation von Apple am Vortag zeigten sich die Aktien der Zulieferer in Asien mit teils kräftigen Abgaben. Das iPhone X soll erst ab dem 3. November erhältlich sein, lange nach dem Ende des Geschäftsjahres von Apple am 30. September. Üblicherweise bringt der Konzern alle neuen iPhone-Modelle im September auf den Markt, was den Zahlen kurz vor Ende des Geschäftsjahres noch mal einen kräftigen Schub verleiht. Es sei zudem zu früh, um Prognosen über den Absatz der neuen Modelle zu machen, so ein Teilnehmer. Auch seien die Preise teils kräftig erhöht worden. Largan Precision fielen in Taiwan um 3,8 Prozent, Hon Hai Precision gaben um 1,3 Prozent nach und TMSC um 0,5 Prozent. Toshiba schlossen unverändert, nachdem das Unternehmen mitgeteilt hatte, die Investmentgruppe um Bain Capital und Apple habe eine vorläufige Vereinbarung zum Kauf des Chip-Geschäfts getroffen. Aufschläge verzeichneten dagegen die Bankenwerte dank steigender Anleiherenditen. In Australien ging es für Westpac um 0,2 Prozent nach oben und in Tokio stiegen Mitsubishi UFJ um 1,5 Prozent. Der Goldpreis zeigte sich in Asien weiter auf dem reduzierten Niveau des Vortages. Wenig Bewegung auch bei den Ölpreisen, die ihre Vortagesgewinne weitgehend behaupteten.

+++++ CREDIT +++++

In ruhigen Bahnen verläuft das Geschäft am europäischen Kreditmarkt am Mittwochvormittag. Die Risikoprämien zeigen sich im frühen Geschäft wenig verändert. Zugleich bleibt die Aktivität am Primärmarkt hoch. Die Commerzbank befürchtet bereits eine Übersättigung im Highyield-Bereich angesichts des massiven Angebots. Der Highyield-Markt profitiere im Gegensatz zum Investmentgrade-Bereich nicht von Käufen der Europäischen Zentralbank. "Falls das Risk-on-Umfeld schwächer wird, sollten etwaige Abflüsse Highyield-Anleihen unseres Erachtens früher und stärker treffen", heißt es.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR +++++

Europas Autobauer wollen CO2-Ausstoß von 2021 bis 2030 um ein Fünftel reduzieren

Die europäischen Autobauer setzen sich ambitionierte Klimaziele, lassen sich dabei jedoch ein Hintertürchen offen. Wie die europäische Herstellervereinigung Acea auf einer Pressekonferenz am Rande des Internationalen Automobilausstellung (IAA) vorschlug, soll der CO2-Ausstoß bei Pkw bis 2030 im Vergleich zu 2021 um 20 Prozent sinken. "Das ist eine deutliche Reduzierung", sagte Acea-Präsident Dieter Zetsche. Allerdings knüpft er seinen Vorschlag an Bedingungen.

Bayer trennt sich von 9,4 Prozent an Covestro zu 63,25 Euro/Aktie

Bayer hat die Beteiligung an der Kunststoffsparte Covestro weiter reduziert und damit rund 1,2 Milliarden Euro erlöst. Der direkte Anteil an der Covestro AG sinkt von 40,9 Prozent auf 31,5 Prozent, wie die Bayer AG mitteilte. Insgesamt habe der DAX-Konzern 19 Millionen Aktien zum Preis von 63,25 Euro je Stück an institutionelle Investoren abgegeben.

Bertelsmann stockt Investitionen in indische Startups auf

Bertelsmann stärkt seine Aktivitäten in Indien durch Folgeinvestitionen in zwei Startups. Der Medien- und Dienstleistungskonzern beteiligt sich an einer Finanzierungsrunde über 34 Millionen US-Dollar für Treebo, einen Online-Marktplatz für Budget-Hotels. Zudem ist Bertelsmann bei einer Runde im Volumen von 10,5 Millionen Dollar für das Fintech-Unternehmen Lendingkart dabei, das Kredite für kleine und mittelgroße Unternehmen in Indien vermittelt.

BMW im August mit Absatzplus - China treibt Verkäufe

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

September 13, 2017 07:35 ET (11:35 GMT)

BMW hat im August dank deutlicher Zuwächse in China erneut mehr Premiumautos verkauft. Die Absätze der Kernmarke stiegen weltweit um 3,1 Prozent auf 146.926 Fahrzeuge, wie der DAX-Konzern mitteilte. Inklusive Mini und Rolls-Royce lag der Zuwachs bei 2,7 Prozent auf 169.913 Einheiten.

Schwere Kritik an Pilotenrevolte und neuer Investor für Air Berlin

Die Bundesregierung ist mit den Piloten von Air Berlin wegen ihrer Blockade des Unternehmens hart ins Gericht gegangen. Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) und Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) riefen in der Bild-Zeitung die Flugkapitäne auf, an ihre Arbeitsplätze zurückzukehren.

Alstria Office verkauft Immobilien im Volumen von 44,3 Mio Euro

Der Immobilienkonzern Alstria Office hat drei Immobilien im Gesamtwert von 44,3 Millionen Euro verkauft, die nicht zum Kernportfolio gehören. Der Buchgewinn zur letzten Bewertung liege durchschnittlich bei 3,5 Prozent, teilte die im MDAX notierte Alstria Office Reit-AG mit. Die Mieteinnahmen der verkauften Immobilien belaufen sich zusammengenommen auf 3,6 Millionen Euro pro Jahr.

American Airlines senkt nach Hurrikan Irma die Prognose

Die Fluggesellschaft American Airlines Group Inc. hat durch zahlreich ausgefallene Flüge wegen des Wirbelsturms Irma deutliche Einbußen im dritten Quartal verzeichnet. Die nach Flugzahlen größte Fluggesellschaft des Landes rechnet bei den Einnahmen pro Sitzplatz und geflogener Meile in diesem Quartal nur noch mit einem Anstieg um bis zu 1 Prozent. Vorher war mit einem Anstieg um 2,5 Prozent gerechnet worden.

Bain und Apple auf Zielgerade zum Kauf der Toshiba-Chipsparte

Die Investmentgruppe um den US-Finanzinvestor Bain Capital und Apple wird möglicherweise den Zuschlag für die Chipsparte von Toshiba erhalten. Die Gruppe habe eine vorläufige Vereinbarung zum Kauf des Chip-Geschäfts getroffen, teilte Toshiba mit. Zuvor hatte Dow Jones Newswires bereits von informierten Personen erfahren, dass die Gruppe wohl den Zuschlag bekommen dürfte und mehr als 18 Milliarden US-Dollar auf den Tisch legen werde.

Goldman will künftig mit Kreditvergabe wachsen

Goldman Sachs muss sich eingestehen, dass ihr berühmtes Wertpapierhandelsgeschäft wohl nicht genug anziehen wird, um ein wesentlicher Einnahmenträger zu sein. Also setzt die US-Bank nun auf das etwas trägere Kreditgeschäft als Wachstumstreiber. Kredite an vermögende Kunden, Unternehmen und Verbraucher sollen bis 2020 fast die Hälfte zum erwarteten Einnahmenwachstum von 5 Milliarden Dollar beitragen, teilte die New Yorker Bank mit.

JP-Morgan-Chef Dimon wettert weiter gegen Cyperwährung Bitcoin

Jamie Dimon hat seine Meinung über die Cyperwährung Bitcoin nicht geändert. Die Kritik des langjährigen CEO von J.P. Morgan Chase an der digitalen Währung ist bereits gut dokumentiert. Auf einer Branchenkonferenz von Barclays wurde Dimon nun gefragt, ob seine Bank auch einen Händler habe, der mit Bitcoin handele.

Luxusgüterkonzern Richemont wächst wieder kräftig

Der Luxusgüterhersteller Richemont hat seinen Umsatz in den ersten fünf Monaten des Jahres kräftig gesteigert. Die Einnahmen stiegen von April bis August um 10 Prozent. Zu konstanten Wechselkursen lag der Anstieg bei 12 Prozent, wie die Compagnie Financiere Richemont SA bei ihrer Hauptversammlung mitteilte. Getragen wurde das Wachstum zum einen durch die starke Entwicklung der Schmucksparte Jewellery Maisons, aber auch durch schwache Vergleichszahlen.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
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DJG/cln

END) Dow Jones Newswires

September 13, 2017 07:35 ET (11:35 GMT)

Copyright (c) 2017 Dow Jones & Company, Inc.
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