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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte -2-

| Quelle: Dow Jones Newswire Web | Lesedauer etwa 8 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
DJ MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

Der Markt-Überblick am Mittag, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:




+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

DIENSTAG: In Russland bleiben die Börsen wegen des Nationalfeiertages geschlossen.

MITTWOCH: In Südkorea ruht der Handel wegen der Wahl der Nationalversammlung.

+++++ AKTIENMÄRKTE (12.51 Uhr) +++++


INDEX Stand +-% +-% YTD
S&P-500-Future 2.783,90 -0,10% +2,55%
Euro-Stoxx-50 3.480,33 +0,00% -0,67%
Stoxx-50 3.080,82 -0,01% -3,05%
DAX 12.850,07 +0,06% -0,52%
FTSE 7.717,17 -0,26% +0,56%
CAC 5.463,72 -0,19% +2,85%
Nikkei-225 22.878,35 +0,33% +0,50%
EUREX Stand +-Ticks
Bund-Future 159,51% -33



+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++


ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 66,29 66,10 +0,3% 0,19 +10,9%
Brent/ICE 76,69 76,46 +0,3% 0,23 +18,2%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.297,72 1.300,48 -0,2% -2,76 -0,4%
Silber (Spot) 16,87 16,92 -0,3% -0,05 -0,4%
Platin (Spot) 906,00 904,00 +0,2% +2,00 -2,5%
Kupfer-Future 3,24 3,26 -0,5% -0,02 -2,6%


Gold gibt mit der geopolitischen Entspannung in Korea etwas nach. Sichere Häfen sind nicht sehr gefragt.

+++++ AUSBLICK AKTIEN USA +++++

Der lustlose Handel des Vortages dürfte an der Wall Street am Dienstag in eine neue Runde gehen. Das historische Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem nordkoreanischen Diktator Kim Jong Un scheint kaum Einfluss auf das Handelsgeschehen zu nehmen. So soll die "De-Nuklearisierung" Koreas nach den Worten Trumps "sehr schnell beginnen". Allerdings nutzte Trump die Pressekonferenz in Singapur, um erneut mit Importzöllen auf deutsche Automobile zu drohen. Im Handelskonflikt mit der EU scheint sich damit keine Entspannung anzubahnen, was an der Wall Street mit Sorge gesehen wird. Die Finanzmärkte fokussieren sich wieder verstärkt auf die kommende Zinsentscheidung der US-Notenbank am Mittwoch, die Sitzung beginnt bereits am Dienstag. Eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte durch die Fed ist sehr wahrscheinlich und dürfte weitgehend eingepreist sein. Dazu stehen am Nachmittag mit den US-Verbraucherpreisen für Mai wichtige US-Inflationsdaten an.

RH waren am Montag im nachbörslichen Handel sehr gefragt, nachdem das Unternehmen mit den Erstquartalszahlen die Erwartungen des Marktes übertroffen hatte. Außerdem erhöhte die ehemals unter dem Namen Restoration Hardware firmierende Gesellschaft ihre Jahresziele. Der Kurs sprang um fast 22 Prozent nach oben, vorbörslich zeigt sich der Wert noch inaktiv.

Um 13,6 Prozent nach oben geht es für Dave & Buster's Entertainment. Die Restaurantkette hat ebenfalls überraschend gute Geschäftszahlen vorgelegt. Auch eine Personalie kam gut an: CEO Stephen King wird sein Amt abgeben, dem Unternehmen aber als Chairman erhalten bleiben. Neuer CEO wird der bisherige Finanzchef Brian Jenkins.

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++


-US
14:30 Realeinkommen Mai
14:30 Verbraucherpreise Mai
PROGNOSE: +0,2% gg Vm
zuvor: +0,2% gg Vm
Verbraucherpreise Kernrate
PROGNOSE: +0,2% gg Vm
zuvor: +0,1% gg Vm


+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Die Börsen drehen am Mittag leicht ins Minus. "Die Umsätze waren zuletzt in steigende Kurse hinein dünn, weil viele Marktteilnehmer auf die Notenbanksitzungen und den Verfall warten", sagt ein Marktteilnehmer. Die ZEW-Konjunkturerwartungen haben sich derweil wie erwartet abgeschwächt. Vor den geldpolitischen Entscheidungen der US-Notenbank am Mittwoch und der EZB am Donnerstag halten sich die Anleger zurück. Spannend wird es ohnehin bei der EZB, die den Ausstieg aus dem Wertpapierkaufprogramm Ende des Jahres bekannt geben könnte. Das historische Treffen zwischen Trump und Kim hat dagegen kaum Einfluss auf das Handelsgeschehen. Daimler erholen sich von den Vortagesverlusten und legen um 1,0 Prozent zu. Wegen unzulässiger Abschalteinrichtungen der Abgasreinigung muss der Autohersteller hunderttausende Autos zurückrufen, was die Aktie zu Wochenbeginn belastete. BMW verlieren derweil 0,5 Prozent. In China verzeichnete BMW im vergangenen Monat einen Absatzrückgang von 10 Prozent. Kaum beeindruckt von einer Verschärfung der Kreditvergabe in Frankreich zeigen sich die Banken des Landes. BNP Paribas und Credit Agricole notieren wenig verändert. Für Heidelberger Druck geht es nach Zahlenausweis um 6,8 Prozent nach unten. "Da hatten wir doch ein bisschen mehr erwartet", sagt ein Händler mit Blick auf den Ausblick. Für einen Kurssprung von 3,4 Prozent bei Ströer sorgt eine Hochstufung durch Mainfirst.

+++++ DEVISEN +++++


DEVISEN zuletzt +/- % Di, 8:24 Mo, 17.21 % YTD
EUR/USD 1,1786 +0,03% 1,1758 1,1809 -1,9%
EUR/JPY 129,92 +0,19% 129,81 129,78 -4,0%
EUR/CHF 1,1600 -0,12% 1,1618 1,1627 -0,9%
EUR/GBP 0,8805 -0,01% 0,8809 1,1334 -1,0%
USD/JPY 110,22 +0,14% 110,39 109,91 -2,2%
GBP/USD 1,3385 +0,04% 1,3347 1,3383 -0,9%
Bitcoin
BTC/USD 6.878,84 +1,2% 6.871,91 6.744,56 -49,6%


Ähnlich wie Gold gibt auch der Yen mit der geopolitischen Entspannung in Korea nach. Sichere Häfen verlieren an Attraktivität.

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Das erste Zusammentreffen von US-Präsident Donald Trump mit dem nordkoreanischen Diktator Kim Jong Un ist an den meisten Börsen positiv aufgenommen worden. An der Börse in Seoul, die am Montag von optimistischen Erwartungen an den Gipfel nach oben getragen worden war, kam es allerdings zu kleineren Gewinnmitnahmen. Kim hat sich dabei zur "vollständigen Denuklearisierung" der koreanischen Halbinsel verpflichtet. Der Kospi in Seoul wird von Exportschwergewichten Samsung Electronics und Hyundai Motor dominiert, weshalb der Markt eher von der Entwicklung der Weltwirtschaft als von politischen Ereignissen bewegt wird. Samsung verbilligten sich um 1 Prozent. Hyundai gewannen dagegen 0,9 Prozent. In Tokio legte der Nikkei zu. Der japanische Aktienmarkt profitierte davon, dass die Landeswährung Yen zum US-Dollar deutlich nachgegeben hatte. Mit Kursgewinnen zeigten sich auch die chinesischen Börsen. Der Koreagipfel habe einen Überhang beseitigt. Vom Ergebnis des Zusammentreffens könnten auch die Handelsbeziehungen zwischen China und den USA profitieren, hieß es. Auch am Devisenmarkt hinterließ das Treffen Trump-Kim Spuren. Dort ließ das Interesse an Fluchtwährungen wie Yen oder Schweizer Franken merklich nach. Unter den Einzelwerten gewannen Sunny Optical in Hongkong 2 Prozent. Die Credit Suisse hatten das Kursziel erhöht. China Sunshine Paper brachen dagegen um über 14 Prozent ein. Das Unternehmen wird seine defizitäre Verpackungsdesignsparte verkaufen und deshalb einen Verlust verbuchen.

+++++ CREDIT +++++

Weiter auf Entspannungskurs zeigen sich die Credit Spreads. Sowohl die Entspannung in der Weltpolitik mit dem Treffen von Kim und Trump wie auch bislang in der Eurozone angesichts konzilianter Töne aus Italien sorgen für eine Einengung bei den Prämien. Im Blick stehen nun vollends die Aussagen und Zinsbeschlüsse der Notenbanken aus den USA und Europa am Mittwochabend und Donnerstag.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR +++++

BMW im Mai wegen schwachen China-Geschäfts mit Absatzrückgang

BMW hat im Mai wegen deutlich geringerer Verkäufe in Deutschland und China einen leichten Absatzrückgang verzeichnet. Zur Begründung verwies der Premiumhersteller auf "Unbeständigkeiten" in China wegen bevorstehender Änderungen bei Einfuhrzöllen. Dies habe zu "einigen kurzfristigen Verunsicherungen" hinsichtlich der Preisfindung geführt.

Heidelbergcement will Cashflow erhöhen - Prognose bestätigt

Heidelbergcement will den Cashflow in den kommenden Jahren dank Einsparungen und Verkäufen erhöhen. Der Baustoffkonzern stellte anlässlich des Kapitalmarkttages für den Dreijahreszeitraum bis 2020 einen freien Cashflow von rund 6 Milliarden Euro in Aussicht. Die Dividendenpolitik mit einer Ausschüttungsquote von rund 40 Prozent bekräftigte der DAX-Konzern genauso wie die Prognose für das laufende Jahr.

Eon baut Solarkraftwerk in Texas

Der Energieversorger Eon will im US-Bundesstaat Texas ein großes Solarkraftwerk bauen. Mit einer Leistung von 100 Megawatt soll es auf einer Fläche von 550 Fußballfeldern entstehen, wie das Unternehmen mitteilte. Das Sonnenkraftwerk wird den Planungen zufolge 2020 Strom liefern. Die Essener machten keine Angaben zu den veranschlagten Investitionen. Die Hälfte des zu erzeugenden Stromes sei bereits an einen anderen Energieerzeuger für die Dauer von 20 Jahren verkauft.

Leoni sichert sich Konsortialkredit über 750 Millionen Euro

Der Autozulieferer Leoni hat seine Konzernfinanzierung neu aufgestellt. Wie das MDAX-Unternehmen mitteilte, hat es mit einem aus acht Banken bestehenden Konsortium einen Vertrag über eine Kreditlinie mit einem Volumen von 750 Millionen Euro und einer Laufzeit von mindestens fünf Jahren abgeschlossen.

Deutsche Beteiligungs AG steigt bei Anlagenbauer KEF ein

Die Deutsche Beteiligungs AG kauft sich bei der Karl Eugen Fischer GmbH (KEF) ein. Sie übernimmt im Rahmen eines Management-Bouyouts zunächst die Mehrheit der Anteile von der Private-Equity-Gesellschaft Equistone Partners, die KEF 2013 übernommen hat. Ein DBAG-Fonds investiert zunächst bis zu 23,5 Millionen Euro, in der Zielstruktur wird DBAG 20 Prozent der Anteile an der KEF halten, weitere Anteile entfallen auf das KEF-Management.

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

June 12, 2018 06:57 ET ( 10:57 GMT)

R. Stahl streicht Dividende wegen Verlust - zuversichtlich für 2018

Die R. Stahl AG will für das abgelaufene Jahr erstmals seit 2002 die Dividende ausfallen lassen, nachdem der Hersteller von Explosionsschutz für Bohrinseln, Raffinerien und Chemiefabriken in die roten Zahlen gerutscht ist. Angesichts dieser Entwicklung hat das Unternehmen ein konzernweites Spar- und Effizienzprogramm aufgesetzt. Die Auftragslage zu Jahresbeginn sei aber solide, so R. Stahl.

BAT warnt vor möglichem Gegenwind von Wechselkursseite

British American Tobacco PLC hat vor möglichem Gegenwind von der Wechselkursseite gewarnt, obwohl sich Umsatz und Gewinn operativ wie erwartet entwickelten und die globalen Marken weiter Marktanteile gewännen. Falls allerdings die Wechselkurse im Jahresverlauf unverändert blieben, werde der operative Gewinn nach Umrechnung in britisches Pfund im Halbjahr 8 Prozent niedriger ausfallen und im Gesamtjahr 6 Prozent geschmälert, teilte das Unternehmen mit.

Casino beschleunigt Schuldenabbau und erfreut die Aktionäre

Die französische Casino Guichard-Perrachon SA trennt sich zum Schuldenabbau von Randbereichen und gibt ihrem Aktienkurs am Dienstag damit mächtig Auftrieb. Zur Beschleunigung der Deleveraging-Strategie in Frankreich will die Gesellschaft nicht zum Kerngeschäft gehörende Vermögenswerte im Wert von etwa 1,5 Milliarden Euro verkaufen. Die Hälfte der geplanten Verkäufe, die Immobilienassets beinhalten, soll 2018, und die andere Hälfte Anfang 2019 erfolgen.

Megafusion in US-Medizintechnikbranche - Stryker will Boston Scientific kaufen

In der Medizintechnikbranche könnte eine Megafusion bevorstehen: Die Stryker Corp will den US-Wettbewerber Boston Scientific übernehmen, der an der Börse derzeit mit 47 Milliarden US-Dollar bewertet wird. Informierte Personen sagten dem Wall Street Journal, dass Stryker dem Rivalen jüngst ein Übernahmeangebot vorgelegt habe. Beide Unternehmen würden dabei mit mehr als 110 Milliarden Dollar bewertet.




Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/flf

END) Dow Jones Newswires

June 12, 2018 06:57 ET ( 10:57 GMT)

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MÜNCH. RÜCK 182,00 -0,57%
FMC 84,04 -0,61%
Flops
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COVESTRO AG O.N. 76,48 -3,34%
INFINEON 21,15 -3,51%
BAYER 80,79 -3,55%
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