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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte -2-

| Quelle: Dow Jones Newswire Web | Lesedauer etwa 9 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
DJ MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

Der Markt-Überblick am Mittag, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:




+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

MITTWOCH: In Südkorea blieben die Börsen wegen der Regionalwahlen geschlossen.

+++++ AKTIENMÄRKTE (13.12 Uhr) +++++


INDEX Stand +-% +-% YTD
S&P-500-Future 2.794,00 +0,21% +2,93%
Euro-Stoxx-50 3.482,06 +0,19% -0,63%
Stoxx-50 3.081,23 +0,24% -3,04%
DAX 12.863,69 +0,17% -0,42%
FTSE 7.736,77 +0,43% +0,56%
CAC 5.467,92 +0,27% +2,92%
Nikkei-225 22.966,38 +0,38% +0,88%
EUREX Stand +-Ticks
Bund-Future 159,85% 0


+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++


ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 66,03 66,36 -0,5% -0,33 +10,5%
Brent/ICE 75,79 75,88 -0,1% -0,09 +16,8%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.295,15 1.295,91 -0,1% -0,76 -0,6%
Silber (Spot) 16,90 16,86 +0,3% +0,04 -0,2%
Platin (Spot) 897,35 899,00 -0,2% -1,65 -3,5%
Kupfer-Future 3,25 3,25 -0,1% -0,00 -2,5%


+++++ AUSBLICK AKTIEN USA +++++

Im Vorfeld der US-Zinsentscheidung im Tagesverlauf dürfte sich am Mittwoch der lethargische Handel an der Wall Street fortsetzen. Denn vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank dürften sich Anleger kaum aus der Deckung wagen. Eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte durch die Fed gilt als ausgemachte Sache und ist weitgehend eingepreist. Nachdem die US-Verbraucherpreise am Vortag auf Jahressicht eine Verfestigung des Preisauftriebes oberhalb des Inflationsziels der Fed gezeigt hatten, könnten die Erzeugerpreise noch vor der Startglocke das Bild steigender Inflationswerte untermauern. Noch immer ist ungeklärt, ob sich Anleger auf drei oder vier Leitzinsanhebungen im laufenden Jahr einstellen müssen. Daher dürften die Preisdaten einen Vorgeschmack auf die späteren Fed-Aussagen zur mittelfristigen Geldpolitik liefern. "Die unmittelbare Marktreaktion auf den Fed-Entscheid dürfte geprägt sein von der Frage, ob die mittelfristige Zinsprojektion sich in Richtung vier Zinserhöhungen im laufenden Jahr bewegt. Wir glauben, dass dies der Fall sein wird. (...). Wir erwarten keine dramatischen Veränderungen in der Charakterisierung von Wirtschaftswachstum oder Inflation in der Presseerklärung", sagt Währungsstratege Adam Cole von RBC Capital Markets mit Blick auf die Fed-Entscheidung.

Die Übernahme von Time Warner durch AT&T beherrscht den vorbörslichen Handel. Ein US-Gericht hat diese genehmigt. Die Entscheidung schürt Spekulationen auf weitere Zusammenschlüsse in der Branche. Die Aktien von AT&T reagieren indessen negativ, sie verbilligen sich um 2,3 Prozent. Die Übernahme wird AT&T rund 85 Milliarden Dollar kosten. Der Kurs von Time Warner steigt hingegen um 4,7 Prozent.

Mit der Genehmigung der Time-Warner-Übernahme durch AT&T dürfte indessen der Weg für den Kauf von 21st Century Fox durch Comcast bereitet sein. Das Unternehmen könnte sich nun einen Bieterwettstreit mit Disney liefern, befürchten Beobachter. Disney bietet nach Aussage informierter Personen bislang 52,4 Milliarden Dollar. Comcast fallen um 3,5 Prozent. Disney büßen 1,7 Prozent.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

14:00 DE/Krones AG, HV

Im Laufe des Tages:

- DE/Home24 SE, Ende der Zeichnungsfrist (Bekanntgabe Ausgabepreis)

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++


-US
14:30 Erzeugerpreise Mai
PROGNOSE: +0,3% gg Vm
zuvor: +0,1% gg Vm
Kernrate (ohne Nahrungsmittel und Energie)
PROGNOSE: +0,2% gg Vm
zuvor: +0,2% gg Vm

16:30 Rohöllagerbestände (Woche)


+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Bei einem zurückhaltenden Handel geht es mit den Kursen leicht nach oben. Angesichts der Sitzung der US-Notenbank und einer erwarteten Weichenstellung für die künftige Zinspolitik gebe es keinen Grund für voreilige Investments, heißt es. Dazu gesellt sich am Donnerstag die Sitzung der EZB und am Freitag der Große Verfalltag an den internationalen Derivatebörsen. "Für institutionelle Anleger gibt es bis Freitag eigentlich keinen Grund, überhaupt aktiv zu werden", sagt ein Händler. Nach der Fed-Sitzung rückt dann die EZB in den Fokus mit möglichen Äußerungen zum Ausstieg aus ihren Anleihekäufen. Da die Entscheidungen beider Notenbanken sich hauptsächlich in den Zinsdifferenzen zwischen Europa und den USA spiegeln werden, dürfte sich die Marktreaktion vor allem im Euro-Dollar-Verhältnis zeigen. Schwächere Konjunkturzahlen aus der Eurozone werden am Markt ignoriert. Für einen kräftigen Kurssprung von 70 Prozent sorgt der Börsengang des Wirecard-Konkurrenten Adyen an der Euronext. Wirecard legen um 2,8 Prozent zu. Von starken Zahlen sprechen Marktteilnehmer bei Inditex. Die Aktie zeigt sich insgesamt volatil, liegt aber 2,2 Prozent im Plus. Lufthansa sind größter DAX-Gewinner mit Aufschlägen von 3,9 Prozent. Ein Marktteilnehmer verweist auf das günstige Umfeld mit fallendem Ölpreis und starkem Kursanstieg von Fraport. Fraport (plus 3,7 Prozent) hat im Februar 9,5 Prozent mehr Passagiere abgefertigt. Thyssenkrupp steigen 1,6 Prozent. Der Konzern verlangt bei der geplanten Fusion seiner europäischen Stahlsparte mit Tata Steel Europe laut einem Medienbericht Zugeständnisse.

+++++ DEVISEN +++++


DEVISEN zuletzt +/- % Mi, 8:06 Di, 17.19 Uhr % YTD
EUR/USD 1,1764 +0,16% 1,1746 1,1787 -2,1%
EUR/JPY 130,02 +0,27% 129,93 129,94 -3,9%
EUR/CHF 1,1618 +0,20% 1,1600 1,1600 -0,8%
EUR/GBP 0,8824 +0,47% 0,8792 1,1349 -0,8%
USD/JPY 110,53 +0,13% 110,61 110,24 -1,9%
GBP/USD 1,3331 -0,32% 1,3361 1,3377 -1,3%
Bitcoin
BTC/USD 6.459,24 -1,8% 6.603,25 6.791,97 -52,7%


+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

An den meisten Börsen ist es nach unten gegangen. Das Treffen von US-Präsident Trump mit dem nordkoreanischen Diktator Kim war abgehakt. Die Blicke richteten sich nun auf die anstehenden Notenbanksitzungen von Fed, EZB und Bank of Japan, von denen wichtige geldpolitische Entscheidungen erwartet werden. Auf den chinesischen Aktienmärkten lastete die Entscheidung der People's Bank of China, die Vorschriften für bestimmte ausländische Investoren weiter zu lockern. Diese sogenannten qualifizierten Anleger sollen künftig monatlich unbegrenzte Mittel aus China abziehen können. Daher gab es Befürchtungen, dass Ausländer einen etwaigen Ausverkauf an den chinesischen Börsen befeuern könnten. In Hongkong brachen ZTE am ersten Handelstag nach einer zweimonatigen Aussetzung rund 35 Prozent ein. Der Handel war eingestellt worden, nachdem die USA dem chinesischen Unternehmen vorgeworfen hatten, Sanktionen gegen den Iran unterlaufen zu haben. Daraufhin mussten US-Zulieferer die Zusammenarbeit mit ZTE beenden. Schwache Absatzzahlen von BMW drückzen den Kurs des chinesischen Partnerunternehmens Brilliance um 4 Prozent. Käufer warteten auf das Inkrafttreten von Zollsenkungen, hieß es. Chinesische Hersteller dürften die Konkurrenz dieser billigeren Importe zu spüren bekommen. BAIC verloren 3,3 Prozent und Guangzhou Auto 3,8 Prozent. Das Kursplus von rund 21 Prozent der APA-Aktie konnte den Markt nicht Sydney nicht stützen. CK Infrastructure hatte über 9 Milliarden US-Dollar für den australischen Pipeline-Betreiber geboten. In Tokio stützten Exportwerte, nachdem der Yen zum Dollar nochmals etwas nachgegeben hatte. Softbank profitierten mit einem Plus von 2,8 Prozent davon, dass ein US-Gericht die Übernahme von Time Warner durch AT&T genehmigt hatte. Der Gerichtsentscheid befeuerte Hoffnungen, dass nun auch der Zusammenschluss von T-Mobile US mit der mehrheitlich zu Softbank gehörenden Sprint zustande kommt.

+++++ CREDIT +++++

Kaum verändert zeigen sich Risikoprämien gegen den Ausfall europäischer Unternehmens- und Staatsanleihen. Das Geschäft präsentiert sich im Vorfeld der erwarteten US-Zinserhöhung sehr dünn, die Preise seien daher bei sehr breiten Geld-Brief-Spannen kaum repräsentativ, heißt es. Schließlich werde mit Spannung auf Indikationen zum weiteren Zinspfad der US-Notenbank gewartet. Rund werde das Gesamtbild ohnehin erst mit den Aussagen der EZB am Donnerstag zum Anleiherückkaufprogramm.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR +++++

Thyssenkrupp verlangt bei Tata-Steel-JV Zugeständnisse - Zeitung

Thyssenkrupp verlangt bei der geplanten Fusion seiner europäischen Stahlsparte mit Tata Steel Europe laut einem Handelsblatt-Bericht Zugeständnisse. Der Wert von Thyssenkrupp Steel sei nach einer jüngsten Analyse von Goldman Sachs aufgrund der besseren Geschäftsentwicklung um einen mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Betrag gestiegen, und man sei bereits in Verhandlungen mit Tata, um das geplante 5 0:50 -Joint-Venture nachzubessern.

Fraport fertigt im Mai in Frankfurt 9,5 Prozent mehr Passagiere ab

Der Flughafenbetreiber Fraport hat im Mai rund 6,1 Millionen Fluggäste abgefertigt. Das ist ein Anstieg von 9,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Begünstigt wurde diese Entwicklung durch die Lage der Feier- und Brückentage, die frühen Pfingstferien in einigen Bundesländern sowie zusätzlich angebotene Kapazitäten im Europaverkehr.

HSBC Trinkaus & Burkhardt senkt wegen schwacher Erträge die Prognose

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

June 13, 2018 07:14 ET ( 11:14 GMT)

Die Bank HSBC Trinkaus & Burkhardt kann ihre im Februar abgegebene Jahresprognose nicht halten. Wie die Tochter der britischen HSBC Holdings mitteilte, betrifft dies sowohl die Erträge als auch den Vorsteuergewinn. Die Provisionserträge seien aufgrund der Marktverhältnisse in den ersten Monaten des Jahres hinter den Erwartungen zurückgeblieben, so die Bank. Es sei nicht zu erwarten, dass das in den nächsten Monaten aufgeholt werden könne.

Inditex steigert Nettogewinn im Auftaktquartal um 2 Prozent

Der spanische Modekonzern Inditex hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2018/19 dank eines flächenbereinigten Umsatzwachstums in all seinen Märkten unterm Strich 2 Prozent mehr verdient. Der Nettogewinn kletterte von Februar bis April auf 668 Millionen Euro von 654 Millionen im entsprechenden Vorjahreszeitraum, wie die Zara-Mutter mitteilte.

Credit Suisse holt juristischen Sieg in New York

Die Schweizer Bank Credit Suisse hat in einem US-Prozess um mögliche Verfehlungen aus den Zeiten der Finanzkrise einen Sieg eingefahren. Der Court of Appeals in New York entschied, dass die Staatsanwaltschaft eine Klage im Zusammenhang mit hypothekenbesicherten Wertpapieren zu spät eingereicht hat.

Johnson & Johnson nimmt Offerte von Platinum Equity für Lifescan an

Der Pharma- und Konsumgüterkonzern Johnson & Johnson ist bereit, sein Lifescan-Geschäft mit Geräten für die Kontrolle des Blutzuckerspiegels an die Beteiligungsgesellschaft Platinum Equity zu verkaufen. Die Beteiligungsgesellschaft hatte vor rund drei Monaten 2,1 Milliarden US-Dollar für Lifescan geboten.

Toyota will 1 Milliarde Dollar in Fahrdienstvermittler Grab investieren

Der japanische Autokonzern Toyota will 1 Milliarde US-Dollar in den südostasiatischen Fahrdienstvermittler Grab investieren. Das wäre eine der größten Investitionen, die Toyota bislang außerhalb seines Kerngeschäfts getätigt hat. Toyota-Chef Akio Toyoda sieht für sein Unternehmen zunehmende Konkurrenz durch Car-Sharing und selbstfahrende Autos und will deshalb in neue Geschäftsfelder einsteigen.

Toshiba kauft für Milliarden Yen Aktien zurück und beflügelt Kurs

Die Technologiekonzern Toshiba will eigene Aktien im Volumen von rund 700 Milliarden Yen, umgerechnet 5,4 Milliarden Euro, zurückkaufen, und schickt seinen Kurs damit auf Höhenflug. Die Japaner werden einen Teil des Erlöses aus dem Verkauf des Chip-Geschäfts für den Aktienrückkauf verwenden.

Glencore restruktiert Kongo-Tochter mit Milliardenaufwand

Der Schweizer Bergbaukonzern und Rohstoffhändler Glencore entschärft einen hitzigen Streit mit der staatlichen kongolesischen Bergbaugesellschaft Gecamines um die Verschuldung seiner dortigen Tochtergesellschaft Katanga Mining. Der Konzern kündigte an, die Kupfer-Tochter zu restrukturieren.




Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/flf

END) Dow Jones Newswires

June 13, 2018 07:14 ET ( 11:14 GMT)

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DT. BÖRSE 111,95 +1,45%
BAYER 78,42 +1,34%
DT. TELEKOM 14,55 +1,08%
LUFTHANSA 19,10 +0,82%
Flops
FRESENIUS 60,52 -3,66%
WIRECARD 170,45 -3,70%
INFINEON 18,19 -4,34%
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