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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte -2-

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 8 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
DJ MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

Der Markt-Überblick am Mittag, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:




+++++ AKTIENMÄRKTE (13.03 Uhr) +++++


INDEX Stand +-% +-% YTD
S&P-500-Future 2.996,50 -0,17% +19,19%
Euro-Stoxx-50 3.516,14 -0,07% +17,15%
Stoxx-50 3.193,88 +0,12% +15,72%
DAX 12.346,92 -0,27% +16,93%
FTSE 7.333,03 +0,16% +8,82%
CAC 5.600,15 -0,04% +18,38%
Nikkei-225 22.001,32 +0,06% +9,93%
EUREX Stand +-Ticks
Bund-Future 173,01 +14


+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++


ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 61,76 62,90 -1,8% -1,14 +28,6%
Brent/ICE 67,97 69,02 -1,5% -1,05 +22,7%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.499,32 1.499,25 +0,0% +0,07 +16,9%
Silber (Spot) 17,84 17,85 -0,0% -0,01 +15,2%
Platin (Spot) 937,48 938,75 -0,1% -1,27 +17,7%
Kupfer-Future 2,60 2,62 -0,9% -0,02 -1,8%


+++++ AUSBLICK AKTIEN USA +++++

Mit leichten Verlusten dürfte die Wall Street am Dienstag starten. Das Thema das Vortags, die Attacken auf die saudische Ölindustrie, verliert an Gewicht, zumal US-Präsident Donald Trump versichert hat, keinen Krieg gegen den Iran führen zu wollen. Auch am Ölmarkt ist wieder Ruhe eingekehrt. Zugleich halten sich die Anleger wegen der bevorstehenden Zinsentscheidung der US-Notenbank zurück, die am Mittwoch bekanntgegeben wird. Am Markt wird mit einer Wahrscheinlichkeit von zwei Dritteln mit einer Senkung um 25 Basispunkte gerechnet. Noch vor Handelsbeginn werden neue Wirtschaftsdaten zur Industrieproduktion publiziert. Die Aktie von Corning dürfte unter Druck geraten, nachdem der Spezialglas-Hersteller die Prognosen für Umsatz und Absatzmenge gesenkt hatte. Die Fedex-Aktie könnte davon profitieren, dass das Unternehmen als erster großer Logistik-Konzern die Preiserhöhungen für das kommende Jahr bekannt gegeben hat. Diese betragen im Schnitt 4,9 Prozent und liegen damit auf dem Niveau der Vorjahre.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

Folgende Unternehmen veröffentlichen im weiteren Tagesverlauf Geschäftszahlen:

22:05 US/Adobe Inc, Ergebnis 3Q

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++


- US
15:15 Industrieproduktion und Kapazitätsauslastung August
Industrieproduktion
PROGNOSE: +0,2% gg Vm
zuvor: -0,2% gg Vm
Kapazitätsauslastung
PROGNOSE: 77,6%
zuvor: 77,5%

22:30 Rohöllagerbestandsdaten (Woche) des privaten
American Petroleum Institute (API)



+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Uneinheitlich -Die Marktteilnehmer handeln den Trend der Vorwoche zurück: Das Geld fließt nun wieder in konjunkturunabhängige Aktien, Zykliker leiden dagegen unter Gewinnmitnahmen. In Euroa ziehen die Indizes der Versorger, der Nahrungsmittel- und Getränkehersteller sowie der Pharmakonzerne um ein halbes bis ein Prozent an. Auch Öl- und Gaswerte bauen die jüngsten Gewinne mit einem Plus von 0,6 Prozent weiter aus, obwohl die Ölpreise wieder etwas zurückkommen. Die Aktien der Hersteller von Konsumgütern für den täglichen Bedarf sowie Technologietitel legen ebenfalls etwas zu. Dagegen leiden die in der vergangenen Woche gesuchten zyklischen Aktien unter Gewinnmitnahmen: Der Stoxx-Index der Autoaktien fällt um 1,8 Prozent, der Index der Banken um 1,4 Prozent und der Index der Rohstoff-Titel um 1,6 Prozent. Gedrückt durch eine Platzierung tendiert die Aktie des Online-Modehändlers Zalando fast 10 Prozent schwächer. Der schwedische Großaktionär Kinnevik verkaufte am Vorabend 13,13 Millionen Aktien. Instone Real Estate Group hat die Prognosen für den 2019er Umsatz und das operative Ergebnis deutlich angehoben. Für die Aktie geht es um gut 8 Prozent nach oben. ADO Properties steigen um 4,1 Prozent. Positiv wird gewertet, dass das Immobilienunternehmen über den möglichen Verkauf von rund 5.800 Wohneinheiten sowie zugehörigen Gewerbeeinheiten und Stellplätzen verhandelt.

+++++ DEVISEN +++++


DEVISEN zuletzt +/- % Di, 08:35 Mo, 17:25 % YTD
EUR/USD 1,1023 +0,20% 1,1013 1,1000 -3,9%
EUR/JPY 119,21 +0,24% 119,06 118,76 -5,2%
EUR/CHF 1,0962 +0,35% 1,0919 1,0925 -2,6%
EUR/GBP 0,8887 +0,40% 0,8864 0,8857 -1,3%
USD/JPY 108,15 +0,04% 108,17 107,97 -1,4%
GBP/USD 1,2407 -0,17% 1,2421 1,2419 -2,8%
USD/CNY 7,0966 +0,41% 7,0899 7,0674 +3,2%
Bitcoin
BTC/USD 10.169,44 -1,16% 10.201,50 10.136,75 +173,4%


+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Die Furcht vor einer möglichen Ausweitung der Krise zwischen den USA und dem Iran als Folge der Angriffe auf Ölförderanlagen in Saudi-Arabien am Wochenende hat am Dienstag die Aktienmärkte in Ostasien und Australien belastet. Zwar betonte US-Präsident Donald Trump, dass er keinen Krieg mit dem Iran wolle, sagte jedoch gleichzeitig, die USA seien bereit, dem Verbündeten Saudi-Arabien nach den Angriffen zu "helfen". Am deutlichsten fiel das Minus auf dem chinesischen Festland aus, wo es für den Schanghai-Composite um 1,7 Prozent nach unten ging. Keine stützende Wirkung hatte die Meldung, wonach der chinesische Vize-Finanzminster Liao Min mit einer Delegation nach Washington reist, um die geplante Fortführung der Handelsgespräche vorzubereiten. Der Hang-Seng-Index reduzierte sich im späten Handel um 1,5 Prozent, auch belastet von einer Senkung des Ausblicks für Hongkong auf "negativ" durch die Ratingagentur Moody's. In Tokio schloss der Nikkei-225 mit einem Plus von 0,1 Prozent. Vor allem die Aufschläge bei Energiewerten stützten das Sentiment, nachdem diese am Vortag bereits an den anderen asiatischen Börsen deutlich gestiegen waren. So kletterten die Papiere von Inpex um 9,7 Prozent. Obwohl sich die Ölpreise nach dem sprunghaften Anstieg am Vortag wieder etwas beruhigt haben, blieben Aktien von Ölunternehmen gesucht.

+++++ CREDIT +++++

Die Risikoprämien gegen den Ausfall europäischer Staats- und Unternehmensanleihen legen am Dienstag den zweiten Tag in Folge leicht zu. Leicht belastend wirkt momentan die Entwicklung am Persischen Golf, wo nach dem Angriff auf saudi-arabische Ölanlagen die Kriegsgefahr gestiegen ist. Auf der anderen Seite scheinen die Handelsgespräche zwischen den USA und China wieder in Gang zu kommen, was positiv zu werten ist. Die italienische UniCredit hat nach Einschätzung der DZ Bank einen guten Zeitpunkt für ihre zehnjährige Tier-2-Anleihe im Volumen von 1,25 Milliarden Euro gewählt. Ein vor allem von Fondsgesellschaften gefülltes Orderbuch im Volumen von mehr als 3 Milliarden Euro habe es erlaubt, den Emissionsspread 25 Basispunkte unter der anfänglichen Preisindikation bei 240 Basispunkten festzulegen. Dies sei der niedrigste Spread für einen Tier-2-Bond des italienischen Instituts seit 2011.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR +++++

Brüssel gibt Eon und RWE grünes Licht für Innogy-Zerschlagung

Die EU-Kommission hat die Zerschlagung des Energieunternehmens Innogy durch die beiden Konzerne RWE und Eon durchgewunken. Es gebe "keine Anhaltspunkte" dafür, dass durch die Aufteilung der Geschäftsfelder Vertrieb und Kundenlösungen sowie bestimmter Vermögenswerte von Innogy in Deutschland "erheblicher Wettbewerbsdruck entfallen würde", teilte die Kommission mit.

IPO/AB Inbev startet Börsengang seines Asien-Geschäfts - Kreise

Der weltgrößte Bierbrauer Anheuser-Busch Inbev will in einem weiteren Anlauf sein Asiengeschäft trotz Handelsspannungen und Protesten in Hongkong an die Börse bringen. Der Konzern will beim IPO 4,84 Milliarden US-Dollar einnehmen, sagte eine mit den Vorgängen vertraute Person.

Insolvente Airline Aigle Azur wird liquidiert

Die insolvente französische Fluggesellschaft Aigle Azur soll liquidiert werden. Das beschloss das Handelsgericht in Evry südlich von Paris am Montagabend. Mögliche Kaufinteressenten haben aber noch eine allerletzte Frist, ihre Angebote nachzubessern.

Amazon begünstigt bei Suche auf Webseite eigene Produkte - Kreise

Mit einem neuen Suchsystem rückt Amazon jene Produkte nach vorn, die für das Unternehmen besonders rentabel sind. Der Schritt ist auch intern umstritten. Laut Personen, die an dem Projekt beteiligt waren, optimierte Amazon den geheimen Suchalgorithmus der Webseite bereits Ende vergangenen Jahres derart, dass den Kunden nicht die relevantesten und meistverkauften Artikel, sondern die profitabelsten zuerst angezeigt werden.

Internationale Experten kritisieren US-Behörden wegen 737 Max - Kreise

Luftsicherheitsbehörden üben scharfe Kritik an dem Genehmigungsprozess durch die US-Luftfahrtaufsicht für die Boeing 737 Max. Für die Behörden sei nicht nachvollziehbar, dass die Federal Aviation Administration (FAA) bestimmte Funktionen bei der Überprüfung der Sicherheit der Systeme an Boeing selbst delegiert habe, sagten informierte Personen. In dem Abschlussbericht des Ausschusses drängten die Experten aus verschiedenen Ländern auf umfangreiche Veränderungen bei der komplexen Genehmigung automatisierter Systeme in Flugzeugen.

Verhandlungen im Tarifstreit bei General Motors wieder aufgenommen

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

September 17, 2019 07:04 ET ( 11:04 GMT)

Im Tarifstreit beim US-Autobauer General Motors (GM) haben beide Parteien am Montag die Verhandlungen wieder aufgenommen. Die Gespräche sollten am Dienstag fortgesetzt werden, sagte der Sprecher der Autogewerkschaft UAW, Brian Rothenberg. Rund 46.000 Beschäftigte an 31 Standorten in den USA beteiligten sich demnach am Montag am ersten Streik bei GM seit zwölf Jahren. Sie fordern höhere Löhne, eine bessere Krankenversicherung sowie die Sicherung von Arbeitsplätzen.

Prudential Financial einigt sich mit SEC und zahlt 32,6 Mio USD

Der US-Finanzkonzern Prudential Financial hat einen Streit mit der US-Börsenaufsicht um seine Investmentfonds beigelegt. In dem Vergleich zahlt das Unternehmen 32,6 Millionen US-Dollar. Laut einem Vorwurf der SEC hat der Konzern es versäumt offenzulegen, dass eine Reorganisation im Investment-Geschäft die Fonds Millionen an entgangenen Zinserträgen kosten würde.

Sony lehnt Forderung nach Abspaltung von Bildsensor-Geschäft ab

Sony will sein Geschäft mit Bildsensoren nicht ausgliedern und eigenständig an die Börse bringen. Die Konzernführung verweigerte sich einer entsprechenden Forderung des aktivistischen Hedgefonds Third Point. In einer Mitteilung bezeichnete Sony die Sparte als "entscheidenden Wachstumstreiber", der durch engere interne Kooperation "in Zukunft noch mehr Wert schaffen wird".




Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/raz

END) Dow Jones Newswires

September 17, 2019 07:04 ET ( 11:04 GMT)

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.
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E.ON 8,89 +0,51%
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