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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte -2-

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 9 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
DJ MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

Der Markt-Überblick am Mittag, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:




+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

DIENSTAG: In Japan bleiben die Börsen wegen eines Feiertages geschlossen.

+++++ AKTIENMÄRKTE (13.02 Uhr) +++++


INDEX Stand +-% +-% YTD
S&P-500-Future 2.996,60 +0,28% +19,20%
Euro-Stoxx-50 3.594,82 +0,43% +19,77%
Stoxx-50 3.227,09 +0,33% +16,92%
DAX 12.724,78 +0,72% +20,51%
FTSE 7.159,78 +0,13% +6,28%
CAC 5.646,13 +0,18% +19,35%
Nikkei-225 22.548,90 +0,25% +12,66%
EUREX Stand +-Ticks
Bund-Future 170,96 -31


+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++


ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 53,39 53,78 -0,7% -0,39 +10,7%
Brent/ICE 58,85 59,42 -1,0% -0,57 +6,1%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.491,45 1.490,06 +0,1% +1,40 +16,3%
Silber (Spot) 17,73 17,55 +1,0% +0,17 +14,4%
Platin (Spot) 895,56 890,95 +0,5% +4,61 +12,4%
Kupfer-Future 2,65 2,64 +0,7% +0,02 +0,3%


+++++ AUSBLICK AKTIEN USA +++++

Mit Aufschlägen dürften die US-Börsen in den Montag starten, obwohl es zahlreiche Argumente für abwartendes Handeln gibt. So könnte schon am Montag nochmals eine Unterhaus-Debatte zum Brexit angesetzt werden, nachdem am Samstag die Entscheidung erneut vertagt wurde. Auch der US-chinesische Handelsstreit hält sich weiter in der Schwebe. Zudem stehen in dieser Woche eine Reihe wichtiger Unternehmenszahlen ins Haus, unter anderem von Procter & Gamble, United Technologies, McDonald's, Caterpillar, Boeing, Microsoft, Tesla, Amazon, Intel und Visa. Quaker Chemical dürften unter Druck geraten, nachdem der Chemiekonzern seine Jahresprognose für das Betriebsergebnis auf Pro-Forma-Basis gesenkt hat. Daneben könnten Chemung Financial nach Vorlage von Drittquartalszahlen im Blick stehen. Der Finanzkonzern hatte beim Ergebnis besser, bei den Einnahmen aber schwächer als gedacht abgeschnitten.

+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Freundlich - Die Wahrscheinlichkeit eines No-Deal-Brexit hat über das Wochenende weiter abgenommen, allerdings gibt es weiterhin keinen Fahrplan darüber, wann Großbritannien die EU verlassen wird. Das Pfund notiert etwas fester und liegt knapp unter der Marke von 1,3000 Dollar. Prosieben steigen 5,4 Prozent. Positiv wird an der Börse gewertet, dass Patrik Tkac bei dem Medienkonzern eingestiegen ist. Wirecard erholen sich zu Wochenbeginn um 8,2 Prozent. Der Zahlungsdienstleister hat mit KPMG einen externen Prüfer beauftragt, der die in der "Financial Times" erhobenen Vorwürfe untersuchen soll. SAP (plus 1,7 Prozent) geht mit großer Zuversicht in das vierte Quartal und sieht sich voll auf Kurs, die Ziele für 2019 wie auch mittelfristig zu erreichen.

+++++ DEVISEN +++++


DEVISEN zuletzt +/- % Mo, 8.31 Uhr Fr, 17:26 Uhr % YTD
EUR/USD 1,1161 +0,04% 1,1157 1,1140 -2,6%
EUR/JPY 121,20 +0,18% 121,09 120,89 -3,6%
EUR/CHF 1,0998 +0,08% 1,1000 1,0986 -2,3%
EUR/GBP 0,8599 -0,39% 0,8634 0,8644 -4,5%
USD/JPY 108,58 +0,13% 108,53 108,52 -1,0%
GBP/USD 1,2979 +0,43% 1,2923 1,2881 +1,7%
USD/CNH (Offshore) 7,0686 -0,06% 7,0715 7,0777 +2,9%
Bitcoin
BTC/USD 8.275,26 +0,87% 8.250,26 7.922,26 +122,5%


+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Die abermalige Hängepartie im Brexit-Drama hat Anleger an den asiatischen Börsen etwas ratlos zurückgelassen. Entsprechend richtungslos gestaltete sich zunächst der Handel am Montag, im späten Geschäft setzte sich dann eine leicht positive Tendenz durch. Die japanischen Handelsdaten präsentierten sich im September sehr schwach. Vor allem der Handel mit den Staaten der Region lahmte - darunter auch jener mit China und Südkorea. Dennoch lag der Nikkei-225 mit 0,2 Prozent auf 22.5549 Punkte knapp vorn. Rückenwind erhielt der Index vom Devisenmarkt, denn dort stieg der US-Dollar auf 108,59 Yen nach Tagestiefs um 108,29. Aufschläge bei Bauwerten und solchen aus dem Mobilfunksektor wogen Verluste im Elektronikbereich auf. Während sich die Kurse in Schanghai und Shenzhen knapp behaupteten, zeigte sich das Startup-Segment ChiNext 0,3 Prozent im Minus. Der HSI in Hongkong gab zwischenzeitliche Gewinne wieder ab und schloss praktisch unverändert. Gebremst wurde der Markt etwas von schwächelnden Immobilientiteln. Händler verwiesen auf die jüngsten Maßnahmen zur Abkühlung des heiß gelaufenen Immobilienmarktes. In Seoul tendierte der Kospi gut behauptet gestützt von Titeln aus den Segmenten Finanzwesen und Technologie. Das Schwergewicht Samsung Electronics gewann 0,8 Prozent, der Finanztitel Shinhan Financial 1,8 Prozent. Gegen den regionalen Trend stieg der Index in Singapur mit 1,0 Prozent im späten Geschäft etwas deutlicher. Händler sprachen von Hoffnungen auf eine Lösung im US-chinesischen Handelsdisput, ohne konkrete Anlässe nennen zu können. In Australien rettete sich das Börsenbarometer auf der Zielgeraden ins Plus - angeführt von Aufschlägen im Banken- und Bergbausektor.

+++++ CREDIT +++++

Uneinheitlich präsentieren sich die Risikoprämien gegen den Ausfall europäischer Unternehmens- und Staatsanleihen zum Start in die Woche. Wie bereits in der Vorwoche gesehen, ist es am Primärmarkt momentan ruhig. Weiterhin hoffen Anleger darauf, dass es eine baldige Entscheidung über das Brexit-Abkommen gibt. Ansonsten dürfte die Berichtssaison die nächsten Impulse liefern. Nach der Gewinnwarnung von Renault in der Vorwoche weiteten sich deren die Anleihen teils deutlich aus. Aber auch die Anleihen des Wettbewerbers Peugeot waren davon betroffen. Aufgrund der Zyklik des Sektors und dem Damoklesschwert des US-chinesischen Zollstreits raten die Strategen der Commerzbank hier zu einer Untergewichtung.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR +++++

Ufo: Keine Streiks bei Lufthansa diese Woche

Im Tarifstreit mit der Lufthansa will die für das Kabinenpersonal zuständige Gewerkschaft Ufo die Fluggesellschaft diese Woche nicht bestreiken. "Nach einer ersten Abstimmung mit unseren Tarifkommissionen, haben wir entschieden, zunächst keine weiteren Streiks in dieser Woche auszurufen", sagte Daniel Flohr, stellvertretender Ufo-Vorsitzender, laut Mitteilung der Gewerkschaft.

Munich Re erwartet starkes Marktwachstum bei Cyber-Schutz

Der Rückversicherer Munich Re rechnet in den kommenden sechs Jahren mit einem kräftigen Wachstum im europäischen Markt für Cyber-Versicherungen von durchschnittlich 37 Prozent pro Jahr. Für 2025 veranschlagt der DAX-Konzern ein Marktvolumen von 5 Milliarden US-Dollar, wie aus einer Präsentation anlässlich des Baden-Badener Rückerversicherungskongresses hervorgeht.

SAP verstärkt Cloud-Zusammenarbeit mit Microsoft

SAP hat eine erweiterte Partnerschaft mit dem Software-Konkurrenten Microsoft Corp vorgestellt. Die bereits bestehende Zusammenarbeit hatte schon im dritten Quartal zum Cloudumsatz des Walldorfer Konzerns beigetragen.

Siemens Gamesa übernimmt wesentliche Teile von Senvion

Siemens Gamesa übernimmt vom insolventen Wettbewerber Senvion die attraktivsten Teile. Für 200 Millionen Euro bekommt die Siemens-Tochter wesentliche Teile des europäischen Wartungsgeschäftes und die Fabrik für Rotorblätter im portugiesischen Vagos. Beide Seiten besiegelten jetzt entsprechende Pläne, über die seit September exklusiv verhandelt worden war, wie es in getrennten Mitteilungen hieß. Der Senvion-Gläubigerausschuss hat zugestimmt.

Wirecard beauftragt KPMG mit unabhängiger Prüfung der FT-Vorwürfe

Der Zahlungsdienstleister Wirecard will die von der Financial Times erhobenen Anschuldigungen durch eine unabhängige Untersuchung klären lassen. Der DAX-Konzern teilte mit, er habe die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG damit beauftragt, alle Vorwürfe der britischen Zeitung "umfassend und unabhängig aufzuklären".

Prosieben-Tochter Amorelie bekommt neue Chefin

Der Erotik-Onlineshop Amorelie verliert seine Chefin. Wie das Unternehmen mitteilte, wird Mitgründerin Lea-Sophie Cramer ihren CEO-Posten zu Beginn des kommenden Jahres abgeben und in den Beirat wechseln. Neue Chefin der Prosieben-Tochter wird die Apple-Managerin Claire Midwood.

Hypoport steigert Umsatz und EBIT im dritten Quartal kräftig

Der Finanzdienstleister Hypoport hat das dritte Geschäftsquartal mit deutlich besseren Zahlen abgeschlossen als im Vorjahr. Der Umsatz dürfte um knapp 30 Prozent auf rund 90 Millionen Euro gestiegen sein, wie das SDAX-Unternehmen mitteilte.

Villeroy & Boch bestätigt Prognose nach stabilem dritten Quartal

Villeroy & Boch hat im dritten Quartal seine Umsatzentwicklung stabilisiert und ein operatives Ergebnis (EBIT) auf Vorjahresniveau erzielt. Die im Juli gesenkte Jahresprognose bestätigte der Keramikhersteller aus dem Saarland.

BNP Paribas beteiligt sich mit 22,5 Prozent an spanischer Allfunds

Der französische Bankenriese BNP Paribas beteiligt sich im Rahmen einer strategischen Partnerschaft mit 22,5 Prozent an der spanischen Allfunds Bank. Finanzielle Einzelheiten des Deals wurden nicht genannt, der voraussichtlich bis Ende nächsten Jahres abgeschlossen sein soll.

GSK verkauft Reiseimpfstoffe für 955 Mio Euro an Bavarian Nordic

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

October 21, 2019 07:08 ET ( 11:08 GMT)

Glaxosmithkline (GSK) verkauft zwei Reiseimpfstoffe für bis zu 955 Millionen Euro an das Biotechunternehmen Bavarian Nordic. Für den Impfstoff Rabipur zur Prävention von Tollwut und Encepur gegen Zeckenenzephalitis erhält GSK zunächst 301 Millionen Euro, wie der britische Pharmakonzern mitteilte. Die potenziellen Meilensteinzahlungen summieren sich auf bis zu 495 Millionen Euro. Hinzu kommen Erlöse aus dem Verkauf von Lagerbeständen, deren Wert sich zum Stichtag des Transaktionsabschlusses auf geschätzte 159 Millionen Euro belaufen dürfte.

Just Eat steigert Umsatz im 3Q und bestätigt Jahresprognose

Der britische Essenslieferdienst Just Eat hat seinen Umsatz im dritten Quartal gesteigert und die Jahresprognose bestätigt. Der Erlös für die drei Monate per 30. September betrug 247,5 Millionen verglichen mit 195,3 Millionen Pfund im Vorjahr. Als Grund für die Umsatzsteigerung nannte Just Eat die im Berichtszeitraum um 16 Prozent auf 62 Millionen gestiegenen Aufträge. In Großbritannien kletterten die Aufträge laut Mitteilung um 8 Prozent auf 33 Millionen.

Reckitt Benckiser bestellt Jeff Carr zum neuen Finanzvorstand

Der Konsumgüterkonzern Reckitt Benckiser hat Jeff Carr zum Finanzvorstand bestellt. Carr kommt von dem niederländischen Supermarkt-Konzern Ahold Delhaize, wo er ebenfalls als CFO amtierte, und soll die Nachfolge von Adrian Hennah antreten, der in den Ruhestand geht.

Smith & Nephew mit neuem CEO ab November

Der multinationale Hersteller von medizinischen Geräten Smith & Nephew hat einen neuen CEO. Wie das Unternehmen mit Sitz in Watford am Montag mitteilte, wird CEO Namal Nawana Ende Oktober seine Position niederlegen und von Roland Diggelmann abgelöst. Nawana werde Diggelmann bis Ende des Jahres beratend zur Seite stehen. Diggelmann hatte nach Unternehmensangaben seit März 2018 den Vorstand als nicht geschäftsführendes Mitglied ergänzt.

Total und chinesische Zhejiang Energy gründen JV

Der französische Öl- und Gaskonzern Total wird ein Gemeinschaftsunternehmen (JV) mit der Zhejiang Energy Group für die Bereitstellung und Lieferung von Schiffstreibstoffen in der chinesischen Region Zhoushan gründen. Laut der Vereinbarung wird die Tochter Total China Investment 49 Prozent an dem neu gegründeten Unternehmen halten, Zhejiang Zheneng Petroleum New Energy, eine Tochtergesellschaft des chinesischen Partners, die Differenz.

Barrick Gold will Goldmine in Tansania wieder in Betrieb nehmen

Eines der größten Bergbauunternehmen weltweit Barrick Gold Corp plant seine Goldmine in Tansania wieder in Betrieb zu nehmen. Das Unternehmen hat eigenen Angaben zufolge zugestimmt, 300 Millionen US-Dollar an das Land zu zahlen und Tansania an drei lokalen Minen zu beteiligen. Zudem erhalte das Land weitere Vorteile.

Temasek strebt Mehrheitsbeteiligung an Keppel Corp an

Temasek Holdings strebt im Rahmen eines Milliardendeals eine Mehrheitsbeteiligung am Singapurer Mischkonzern Keppel Corp an. Die Temasek-Tochter Kyanite Investment Holdings wolle 7,35 Singapur-Dollar je Aktie für insgesamt 554,9 Millionen Aktien bieten, um weitere 30,55 Prozent an Keppel zu erwerben, heißt es in einer Mitteilung an die Börse in Singapur.




Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/raz

END) Dow Jones Newswires

October 21, 2019 07:08 ET ( 11:08 GMT)

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.
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