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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

| Quelle: Dow Jones Newswire Web | Lesedauer etwa 7 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Der Markt-Überblick am Mittag, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:




+++++ AKTIENMÄRKTE (13.15 Uhr) +++++


INDEX Stand +-% +-% YTD
S&P-500-Future 2.773,20 +1,01% +1,66%
Euro-Stoxx-50 3.220,09 +0,34% -8,10%
Stoxx-50 2.927,05 +0,49% -7,89%
DAX 11.587,18 +0,41% -10,30%
FTSE 7.054,97 +0,69% -8,86%
CAC 5.136,84 +0,60% -3,31%
Nikkei-225 22.694,66 +0,46% -0,31%
EUREX Stand +-Ticks
Bund-Future 158,24 -16


+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++


ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 71,53 70,97 +0,8% 0,56 +22,5%
Brent/ICE 80,65 80,26 +0,5% 0,39 +27,1%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.221,36 1.224,11 -0,2% -2,76 -6,3%
Silber (Spot) 14,65 14,58 +0,5% +0,07 -13,5%
Platin (Spot) 842,10 841,50 +0,1% +0,60 -9,4%
Kupfer-Future 2,82 2,80 +0,7% +0,02 -15,8%


Die Ölpreise machen einen Teil ihrer jüngsten Verluste wett. Zweifel am Bedarf und die Befürchtung eines Überangebots, die ursächlich für die Abgaben der vergangenen Tage waren, bestünden jedoch unverändert, sagen Marktteilnehmer. Am Freitag prognostizierte die Internationale Energieagentur, dass die Nachfrage nach Öl aufgrund der Handelskonflikte in diesem und im kommenden Jahr langsamer steigen werde als erwartet.

+++++ AUSBLICK AKTIEN USA +++++

Nach dem Abverkauf der vorigen Sitzungen zeichnet sich an der Wall Street zum Wochenausklang eine Gegenbewegung ab. Dabei dürfte aber nur ein kleiner Teil der jüngsten Verluste wettgemacht werden. Und es ist durchaus möglich, dass die Anleger wegen des bevorstehenden Wochenendes etwaige Kursgewinne gleich wieder zum Ausstieg nutzen. In Europa, wo die Börsen schwungvoll in den Freitag gestartet sind, bröckelt die Erholung schon wieder. Der Handelsstreit zwischen USA und China ist immer noch nicht beigelegt, und auch die zuletzt gestiegenen Anleihezinsen dürften vorerst ein Belastungsfaktor bleiben.

Immerhin im Konflikt mit der Türkei zeichnet sich eine Entspannung ab: Ein türkisches Gericht entscheidet am Freitag über die Freilassung des US-Pastors, der seit Oktober 2016 unter dem Vorwurf der Spionage sowie der Unterstützung der kurdischen PKK-Guerilla und der Gülen-Bewegung in der Türkei festgehalten wird.

Etwas Ablenkung von politischen Querelen, Handelsstreit und Zinsanstieg könnte die Bilanzsaison bringen, die mit Quartalsausweisen der drei großen Banken JP Morgan (JPM), Citigroup und Wells Fargo am Freitag allmählich in Schwung kommt. Die Zahlen von JPM liegen schon vor und werden zunächst positiv aufgenommen. Die Aktie legt im vorbörslichen Handel um etwa 1 Prozent zu. An Konjunkturdaten stehen die Import- und Exportpreise aus dem September und der Uni-Michigan-Index der Verbraucherstimmung zur Veröffentlichung an.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

Folgende Unternehmen veröffentlichen im weiteren Tagesverlauf Geschäftszahlen:

14:00 US/Citigroup Inc, Ergebnis 3Q, New York

14:00 US/Wells Fargo & Co, Ergebnis 3Q, San Francisco

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++


- US
14:30 Import- und Exportpreise September
Importpreise
PROGNOSE: +0,3% gg Vm
zuvor: -0,6% gg Vm
16:00 Index der Verbraucherstimmung der Universität Michigan
Oktober (1. Umfrage)
PROGNOSE: 100,0
zuvor: 100,1


+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Die Eindeckungsrally an Europas Börsen verliert am Freitagmittag an Schwung. Entscheidend für den weiteren Verlauf dürfte die Entwicklung an den US-Börsen werden, wo mit den Zahlen der Banken .JP Morgan, Wells Fargo und Citigroup die Bilanzsaison eingeläutet wird. Gesucht sind besonders die Hauptverlierer der vergangenen Tage. Im DAX steigen Wirecard, Continental, Covestro, Siemens und RWE um bis zu 2,2 Prozent. Bei einigen Nebenwerten geht es stärker nach oben. Siltronic springen um 6,4 Prozent an dank einer Hochstufung durch Berenberg. Zu Zalando hat sich Credit Suisse freundlich geäußert. Das treibt den Kurs um 3,8 Prozent. Wenig spektakulär verläuft der erste Handelstag der Knorr-Bremse-Aktie. Sie wurde zu 80 Euro ausgegeben und startete mit 80,10 Euro in den Handel. Zuletzt kostete sie 81,42 Euro. Im Blick stehen die Versicherer. Hinterher hinken die Aktien der Rückversicherer angesichts der Nachrichtenlage um den tobenden US-Wirbelsturm Michael. Die Experten des Schadensermittlers Karen Clark & Co (KCC) rechnen mit Schäden in versicherter Höhe von rund 8 Milliarden Dollar. Munich Re steigen um 0,2 und Hannover Rück um 0,1 Prozent. Swiss Re notieren unverändert.

+++++ DEVISEN +++++


DEVISEN zuletzt +/- % Fr, 8:23 Di, 17:20 % YTD
EUR/USD 1,1585 -0,06% 1,1591 1,1559 -3,6%
EUR/JPY 130,06 +0,04% 130,26 129,65 -3,9%
EUR/CHF 1,1476 -0,03% 1,1479 1,1440 -2,0%
EUR/GBP 0,8767 +0,03% 0,8759 0,8761 -1,4%
USD/JPY 112,27 +0,12% 112,39 112,20 -0,3%
GBP/USD 1,3214 -0,13% 1,3233 1,3193 -2,2%
Bitcoin
BTC/USD 6.293,59 +0,0% 6.303,06 6.292,94 -53,9%


Der Euro hat sich am Freitagmittag von seinem Tageshoch bei 1,1611 Dollar wieder entfernt und notiert mit aktuell etwa 1,1585 Dollar auf ähnlichem Niveau wie am Vorabend. Die Bewegungen in den wichtigen Währungen dürften am Freitag eher von Volatilität als von Trends geprägt sein, erwartet UniCredit. Die Analysten halten es für möglich, dass der Euro zunächst klar oberhalb von 1,15 Dollar konsolidiert, letztlich dürften aber die Risiken des italienischen Schuldenhaushalts und die Entwicklung der US-Anleiherenditen die Richtung bestimmen.

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Die Aktienmärkte in Ostasien und Australien haben sich am Freitag nach dem kräftigen Abverkauf am Vortag etwas erholt, trotz der abermals sehr schwachen Vorgaben von der Wall Street. Die Konjunktursorgen, insbesondere der Handelskonflikt zwischen China und den USA, bereiteten Anlegern zwar weiterhin Kopfschmerzen, traten aber etwas in den Hintergrund. Auch die weiterhin hohen Marktzinsen belasteten mit der gedämpften US-Inflation nicht mehr ganz so stark. Die chinesischen Börsen erhielten Unterstützung vom überraschend stark gestiegenen Handelsbilanzüberschuss, der von einer gewissen Widerstandsfähigkeit während des Handelsstreits zeugt. In Tokio erholten sich Exportwerte dank des wieder etwas nachgebenden Yen. Unter den Einzelwerten stieg in Hongkong das Schwergewicht Tencent um 7,9 Prozent. Der verschobene Börsengang der Tochter Tencent Music Entertainment belastete offensichtlich nicht. Die zuletzt gebeutelten Technologiewerte erholten sich auch andernorts. In Seoul gewannen Samsung 2 Prozent, in Taiwan sprangen Largan um 9,9 Prozent nach oben. Taiwan Semiconductor legten um 4,2 Prozent zu. Die an den Vortagen gesunkenen Ölpreise drückten die Aktien des Sektors. In Sydney verloren Santos, Woodside und Oil Search gaben bis zu 1,8 Prozent. Unter den Einzelwerten stachen Brilliance in Hongkong hervor. Der deutsche Automobilhersteller BMW hatte am Donnerstag seinen Anteil am Gemeinschaftsunternehmen mit dem chinesischen Konzern auf 75 von zuvor 50 Prozent erhöht. Nachdem die Aktie am Vortag vom Handel ausgesetzt gewesen war, verbuchte sie nun Abgaben von 26 Prozent. Der Kaufpreis sei "nicht sehr attraktiv", kommentierte Daiwa die Transaktion.

+++++ CREDIT +++++

Der Anstieg der Risikoprämien für Kreditausfallversicherungen ist am Freitag gebremst. Die Unsicherheit dominiere aber weiter das Marktgeschehen, heißt es. Erste Rückgänge in den Volatilitäten zeigten jedoch positive Tendenzen für die Aktienmärkte und wiesen damit möglicherweise auch wieder auf eine Verengung bei den Credit Default Swaps hin.

Positiv wirkten neue Aussagen von EZB-Präsident Draghi. Er sieht keine Anzeichen für ein exzessives Kreditwachstum.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR +++++

Bayer erhält in den USA erweiterte Xarelto-Zulassung

Der Blutverdünner Xarelto von Bayer darf in den USA bei weiteren Patientengruppen verabreicht werden. Die US-Gesundheitsbehörde FDA erlaubt die Gabe des Mittels nun auch bei Patienten mit koronarer Herzerkrankung oder peripherer arterieller Verschlusserkrankung, wie Bayer mitteilte. Xarelto muss dabei in Kombination mit niedrig dosierter Acetylsalicylsäure verwendet werden, um das Risiko etwa für Herzinfarkte oder Schlaganfälle bei den genannten Patientengruppen zu verringern.

BMW-Absatz fällt im September trotz WLTP nur wenig

BMW ist besser als die Wettbewerber mit den Schwierigkeiten des neuen Abgastests WLTP in Europa klargekommen. Der Absatz der Gruppe mit den Marken BMW sowie Mini und Rolls-Royce fiel im September nur um 0,8 Prozent auf 237.781 Einheiten, wie der Automobilkonzern mitteilte. Daimler hatte dagegen einen Rückgang um 8,6 Prozent verzeichnet, bei Audi kam es zu einem regelrechten Einbruch um 22 Prozent und die Marke Volkswagen lag bei einem Minus von 18,3 Prozent.

VW-Konzern setzt im September deutlich weniger Pkw und Nfz ab

Volkswagen hat im Konzern im September wegen der neuen Standards WLTP für den Abgastest einen Absatzeinbruch verbucht. Der Gesamtabsatz fiel um 18,1 Prozent auf 827.700 Einheiten, wie die Wolfsburger mitteilten. Seit Januar wurden damit 8,13 Millionen Fahrzeuge ausgeliefert, ein Plus von 4,2 Prozent.

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

October 12, 2018 07:17 ET ( 11:17 GMT)

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RWE ST 18,00 +2,10%
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