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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 7 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Der Markt-Überblick am Mittag, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:




+++++ AKTIENMÄRKTE (13.20 Uhr) +++++


INDEX Stand +-% +-% YTD
S&P-500-Future 2.948,00 -0,14% +17,33%
Euro-Stoxx-50 3.448,89 -0,19% +14,91%
Stoxx-50 3.175,20 +0,01% +15,04%
DAX 12.275,90 +0,01% +16,26%
FTSE 7.409,34 -0,10% +10,23%
CAC 5.516,35 -0,10% +16,61%
Nikkei-225 21.193,81 -0,43% +5,89%
EUREX Stand +-Ticks
Bund-Future 172,68 +20


+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++


ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 57,60 57,90 -0,5% -0,30 +21,0%
Brent/ICE 64,51 64,86 -0,5% -0,35 +16,9%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.428,55 1.419,55 +0,6% +9,00 +11,4%
Silber (Spot) 15,42 15,44 -0,1% -0,02 -0,5%
Platin (Spot) 814,70 814,50 +0,0% +0,20 +2,3%
Kupfer-Future 2,73 2,71 +0,9% +0,02 +3,3%


Die politische Großwetterlage hält das Interesse an Gold wach. Der Preis für die Feinunze erreichte am Morgen bei 1.439 Dollar den bisher höchsten Stand in diesem Jahr, kommt aber bis zum Mittag wieder etwas zurück. "Der Weg nch oben steht offen", sagt gleichwohl Robert Rethfeld von Wellenreiter-Invest. "Erst bei 1.520 Dollar ergeben sich größere Widerstände", meint er mit Blick auf den Chart.

Die Ölpreise, die in der vergangenen Woche von Befürchtungen getrieben worden waren, dass der Konflikt zwischen Iran und USA eskalieren könnte, geben am Dienstag leicht nach. Händler sprechen von kleineren Gewinnmitnahmen. Das Thema Iran dürfte übergeordnet jedoch weiter stützen.

+++++ AUSBLICK AKTIEN USA +++++

Die Wall Street dürfte am Dienstag knapp behauptet starten. Vor dem zum Ende der Woche stattfindenden G20-Gipfel wird mit Zurückhaltung am Markt gerechnet. "Nach den kräftigen Aufschlägen in der vergangenen Woche legten die Märkte zu Wochenanfang eine Ruhepause aus", so Stratege Jim Reid von der Deutschen Bank. "Eine Flaute im Nachrichtenfluss, Müdigkeit und eine allgemein abwartende Haltung vor dem G20-Gipfel scheinen hierbei einen Rolle zu spielen." Vorsicht sei noch immer gerechtfertigt, so Senior-Stratege Kenneth Broux von Societe Generale. Offensichtlich lägen die Hürden für einen "Waffenstillstand" zwischen den USA und China weiterhin hoch. Es bestehe nach wie vor die Gefahr, dass die USA die Strafzölle auf die restlichen 300 Milliarden Dollar an chinesischen Waren auf 25 Prozent erhöhen.

Konjunkturseitig steht die Veröffentlichung des Case-Shiller-Hauspreisindex für April an, als auch Daten zu den Neubauverkäufen für den Monat Mai. Zudem wird der Index für das Verbrauchervertrauen für Juni publiziert. Gegen 19.00 Uhr MESZ wird ferner Fed-Chef Jerome Powell eine Rede zum Thema Economic Outlook and Monetary Policy Review halten.

Unter den Einzelwerten gibt Abbvie vorbörslich um rund 10 Prozent nach. Der Pharmakonzern übernimmt den für Botox bekannten Pharmakonzern Allergan in einem 63 Milliarden US-Dollar schweren Deal, wie die Konzerne gemeinsam mitteilten. Allergan springen um fast 30 Prozent nach oben.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

Im Laufe des Tages:

- DE/Global Fashion Group SA, Ende der Zeichungsfrist

(Bekanntgabe Ausgabepreis)

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++


- US
15:00 Case-Shiller-Hauspreisindex April
20 Städte
PROGNOSE: +2,6% gg Vj
zuvor: +2,7% gg Vj

16:00 Index des Verbrauchervertrauens Juni
PROGNOSE: 131,0
zuvor: 134,1

16:00 Neubauverkäufe Mai
PROGNOSE: +1,5% gg Vm
zuvor: -6,9% gg Vm

22:30 US/Rohöllagerbestandsdaten (Woche) des privaten
American Petroleum Institute (API)


+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Wenig verändert zeigen sich die europäischen Aktienmärkte am Dienstagmittag. Im Handel ist von Zurückhaltung vor dem am Freitag beginnenden G20-Gipfel im japanischen Osaka die Rede. Dort wird sich US-Präsident Donald Trump mit seinem chinesischen Gegenpart Xi Jinping zu Gesprächen treffen. Die Anleger hoffen auf positive Nachrichten im Handelsstreit, ansonsten könnte es zu einem schärferen Abverkauf an den Märkten kommen, heißt es von Marktbeobachtern. Für Zurückhaltung sorgen auch die Spannungen im Nahen Osten zwischen dem Iran und den USA. Lufthansa stehen nach der massiven Gewinnwarnung weiter unter Druck und verlieren weitere 0,8 Prozent. Nicht hilfreich ist eine angebliche Verkaufsempfehlung durch Metzler. Zudem äußerte sich Bernstein kritisch zu den kurzfristigen Aussichten der Airline. Auch andere Aktien aus dem Sektor werden gemieden, die Probleme seien ähnlich, heißt es im Handel: Air France-KLM verlieren 1,3 Prozent und Easyjet 1,0 Prozent. Altran springen um 21,6 Prozent, nachdem Capgemini am Vorabend ein Übernahmegebot abgegeben hat. Für Rio Tinto geht es in London um 0,4 Prozent nach oben. Der norwegische Staatsfonds hat wieder grünes Licht für Investitionen in einige Unternehmen erhalten, die zuvor aus ethischen Gründen nicht im Portfolio gehalten werden durften. Davon könnte Rio Tinto profitieren. Die die Nachricht sende ein klar positives Signal an den gesamten Sektor aus, heißt es. BHP Billiton gewinnen 1,2 Prozent und Anglo American 0,6 Prozent. Der Rohstoff-Sektor führt mit einem Plus von 1,4 Prozent die Gewinnerliste an. Als leicht positiv für das Sentiment von Osram (+3,3 Prozent) wird im Handel die Ankündigung des Verkaufs der Sparte Siteco gewertet. Erste Group geben an der Wiener Börse um 2,3 Prozent nach. Die Bank hat einen Rechtsstreit in Rumänien verloren und stellt dafür bis zu 230 Millionen Euro zurück, sieht aber keine Auswirkungen auf den Jahresausblick.

+++++ DEVISEN +++++



DEVISEN zuletzt +/- % Di, 8:02 Mo, 17:20 % YTD
EUR/USD 1,1379 -0,15% 1,1395 1,1395 -0,7%
EUR/JPY 121,81 -0,39% 121,96 122,30 -3,1%
EUR/CHF 1,1119 +0,38% 1,1080 1,1072 -1,2%
EUR/GBP 0,8935 -0,15% 0,8943 0,8951 -0,7%
USD/JPY 107,06 -0,24% 107,03 107,31 -2,4%
GBP/USD 1,2737 +0,03% 1,2741 1,2731 -0,2%
Bitcoin
BTC/USD 11.436,00 +4,64% 11.294,50 10.902,25 +207,5%


Der Euro hat sich bis zum Dienstagmittag deutlich von seinem Tageshoch entfernt, das er am Morgen bei rund 1,1415 Dollar erreichte. Die Analysten des Unicredit erwarten jedoch, dass sich die Dollarschwäche vor dem Hintergrund der Erwartung einer baldigen Zinssenkung in den USA fortsetzen wird. Ein Anstieg über das Niveau von 1,1450 Dollar würde nach Ansicht der Analysten den Weg bis zur Marke von 1,15 Dollar freimachen.

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Die Aktienmärkte in Ostasien und Australien haben sich am Dienstag auf breiter Front mit Abgaben gezeigt. Nachdem es zunächst nach einem ruhigen Handelsverlauf aussah, drückte im Verlauf ein Bloomberg-Bericht auf die Stimmung, wonach US-Präsident Donald Trump die Möglichkeit in Betracht ziehen soll, den seit über 60 Jahren bestehenden Verteidigungspakt mit Japan aufzukündigen. Daneben ließen das bevorstehende G20-Gipfeltreffen und der Konflikt zwischen USA und Iran die Anleger vorsichtig agieren. Am stärksten verloren die chinesischen Börsen, zusätzlich belastet von der Unsicherheit über den Fortgang im Handelsstreit. Zur Stimmungsbelastung dürfte auch beigetragen haben, dass es US-Vorwürfe gegen chinesische Banken geben soll wegen Umgehung von Sanktionen gegen Nordkorea. Unter den Einzelwerten gaben Nissan 0,3 Prozent nach. Der japanische Autobauer hat nach einer turbulenten Hauptversammlung die Zustimmung der Anteilseigner für die von CEO Hiroto Saikawa angestrebte Änderung der Führungsstruktur bekommen, auch dank der Überstützung des Allianzpartners Renault. Für Japan Display ging es erneut kräftig nach unten, diesmal um 9,1 Prozent. Der angeschlagene Technologiekonzern hatte mitgeteilt, dass der taiwanische Investor Cosgrove nicht Teil eines möglichen Rettungsplans für das Unternehmen sein wird.

+++++ CREDIT +++++

An den Kreditmärkten halten sich die Anleger am Dienstag weitgehend bedeckt. Die Risikoprämien zeigen sich wenig verändert. Wie an den Aktienmärkten auch, steht der G20-Gipfel am Wochenende und das Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump mit seinem chinesischen Gegenpart Xi Jinping im Fokus. Die Anleger hoffen auf positive Nachrichten im Handelsstreit.

Grundsätzlich setzt die Commerzbank allerdings auf sich weiter einengende Spreads an den Kreditmärkten angesichts der Nachfrage nach positiv rentierenden Anleihen. Auch eine rege Primärmarktaktivität und teure Bewertungen dürften daran nichts ändern. Auch die Erwartung einer weiter stützenden EZB spreche für eine fortgesetzt starke Nachfrage.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR +++++

Europas Nutzfahrzeugmarkt wächst auch im Mai

Auch im Mai waren Nutzfahrzeuge in Europa und speziell in Deutschland rege gefragt. Die Neuzulassungen in der EU und der europäischen Freihandelszone Efta sind um 8,7 Prozent zum Vorjahresmonat auf 238.834 Fahrzeuge geklettert, teilte der europäische Herstellerverband Acea mit. Im April lag das Wachstum bei 7,6 Prozent. Alleine für die EU zeigte sich im Mai ein Wachstum von 8,5 Prozent auf 230.357 Fahrzeuge.

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

June 25, 2019 07:21 ET ( 11:21 GMT)

Copyright (c) 2019 Dow Jones & Company, Inc.
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DAIMLER 48,05 +4,35%
BASF 63,67 +3,93%
BMW ST 69,34 +3,85%
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