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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 7 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Der Markt-Überblick am Mittag, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:




+++++ AKTIENMÄRKTE ( 12:48 Uhr) +++++


INDEX Stand +-% +-% YTD
S&P-500-Future 2.925,00 +0,04% +16,42%
Euro-Stoxx-50 3.369,29 +0,00% +12,26%
Stoxx-50 3.101,63 +0,24% +12,38%
DAX 11.705,58 -0,08% +10,86%
FTSE 7.215,20 +0,36% +6,86%
CAC 5.374,20 +0,05% +13,60%
Nikkei-225 20.677,22 +0,55% +3,31%
EUREX Stand +-Ticks
Bund-Future 178,87 +69


+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++


ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 56,11 56,21 -0,2% -0,10 +17,3%
Brent/ICE 59,64 59,74 -0,2% -0,10 +7,8%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.504,76 1.495,30 +0,6% +9,46 +17,3%
Silber (Spot) 17,03 16,89 +0,8% +0,14 +9,9%
Platin (Spot) 850,88 852,15 -0,1% -1,27 +6,8%
Kupfer-Future 2,58 2,60 -0,7% -0,02 -2,3%


Die Ölpreise bauen ihre Vortagesgewinne noch leicht aus. Für den nächsten Impuls dürften hier die wöchentlichen US-Lagerdaten des American Petroleum Institute (API) sorgen, die nachbörslich veröffentlicht werden. Der Goldpreis erholt sich leicht von den Abgaben zu Wochenbeginn und notiert wieder über der Marke von 1.500 Dollar.

+++++ AUSBLICK AKTIEN USA +++++

Nach dem deutlichen Plus zu Wochenbeginn wird die Wall Street am Dienstag zum Start wenig verändert erwartet. Mangels neuer Impulse dürften sich die Blicke auf das am Donnerstag beginnende Notenbanker-Treffen in Jackson Hole richten. Am Freitag wird dort US-Notenbankchef Jerome Powell sprechen. Der Markt erhofft sich Hinweise über die weitere Zinspolitik der Fed. Eine Zinssenkung um weitere 25 Basispunkte im September wird am Zinsterminmarkt vollständig eingepreist. Daneben beschäftigt die Frage, ob es die Fed bei einer Senkung belassen wird oder aber einen Zinssenkungszyklus einleitet. Derweil hat US-Präsident Donald Trump am Vortag erneut eine Zinssenkung gefordert, und zwar um 100 Basispunkte, und zugleich Powell einen "horrenden Mangel an Weitsicht" vorgeworfen. Auch sind die Blicke auf Italien gerichtet, wo sich am Nachmittag Regierungschef Giuseppe Conte vor dem Senat zur politischen Krise in dem Land äußern wird. Die Optionen reichen hier von schnellen Neuwahlen bis zur Bildung einer Übergangsregierung. Bei den Einzelwerten schießen die Aktien von Baidu vor der Startglocke nach oben. Der Suchmaschinen-Konzern hat zwar im zweiten Quartal einen Gewinneinbruch verzeichnet, aber dennoch die Erwartungen des Marktes übertroffen.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

Folgende Unternehmen veröffentlichen im weiteren Tagesverlauf Geschäftszahlen:

22:30 US/Alcon Inc, Ergebnis 2Q

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++


- US
22:30 Rohöllagerbestandsdaten (Woche) des privaten
American Petroleum Institute (API)


+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

An den europäischen Börsen setzt sich am Dienstagmittag keine einheitliche Tendenz durch. Nach zwei Tagen mit kräftig erholten Kursen präsentiert sich der Handel mit angezogener Handbremse. DAX und Euro-Stoxx-50 können sich gut behaupten. Während die Aktien der Hersteller von Konsumgütern des täglichen Bedarfs und Pharmatitel europaweit gefragt sind, stehen Versorger-, Luftfahrt- und Bankenaktien unter Druck. In Deutschland geben Immobilienaktien kräftig nach. Für den Immobiliensektor ist es kein guter Tag, denn laut Beschluss des Bundesverfassungserichts verstößt die Mietpreisbremse nicht gegen das Grundgesetz. Der Index der deutschen Immobilienaktien verliert darauf 1,4 Prozent. Etwas zurück bleibt der italienische Aktienmarkt. In Mailand macht sich zunehmend Nervosität breit, und nicht nur dort warten die Akteure gespannt auf Italiens Regierungschef Giuseppe Conte, der sich um 15.00 Uhr vor dem Senat zur politischen Krise im Land äußert. Daneben rückt das Zentralbanker-Treffen in Jackson Hole immer mehr in den Fokus der Marktteilnehmer. Am Freitag wird dort US-Notenbankchef Jerome Powell sprechen und Börsianer erhoffen sich Hinweise über den weiteren Zinskurs. Osram reagieren mit einem Anstieg von 1,8 Prozent auf 35,29 Euro auf einen Bloomberg-Bericht, laut dem die Investoren Bain und Carlyle eine Erhöhung ihres Gebots von 35 Euro je Aktie in Erwägung ziehen. Neu ist die Spekulation nicht, sie ging bereits mit Bekanntwerden der Gegenofferte von AMS für Osram durch die Handelsräume. AMS bietet 38,50 Euro. BHP verlieren 0,9 Prozent nach Vorlage der Geschäftszahlen. Bayer ziehen um 0,5 Prozent an. Der Konzern hat den Verkauf der Sparte Tiergesundheit unter Dach und Fach gebracht. Dieser geht für 7,6 Milliarden US-Dollar an Elanco Animal Health.

+++++ DEVISEN +++++


DEVISEN zuletzt +/- % Di, 8:15 Mo, 17:14 % YTD
EUR/USD 1,1083 +0,03% 1,1083 1,1097 -3,3%
EUR/JPY 117,83 -0,24% 118,02 118,18 -6,3%
EUR/CHF 1,0854 -0,19% 1,0866 1,0882 -3,6%
EUR/GBP 0,9168 +0,37% 0,9143 0,9143 +1,9%
USD/JPY 106,32 -0,26% 106,48 106,51 -3,0%
GBP/USD 1,2087 -0,33% 1,2122 1,2138 -5,3%
USD/CNY 7,0612 +0,15% 7,0638 7,0498 +2,7%
Bitcoin
BTC/USD 10.668,00 -0,38% 10.770,75 10.680,75 +186,8%


Entscheidend für den Euro dürfte die weitere Entwicklung in Italien werden, wenn sich Ministerpräsident Giuseppe Conte am Nachmittag äußern wird. Ein erfolgreiches Misstrauensvotum gegen Conte dürfte den Eurokurs belasten und ihn auf die psychologisch wichtige Marke von 1,10 Dollar drücken, so die ING. Viel tiefer dürfte es aber nicht gehen. Als das negativste von mehreren denkbaren Szenarien in der italienischen Innenpolitik für den Euro bezeichnen sie Neuwahlen. Aber selbst in diesem Fall sei nicht mit einem deutlichen und länger anhaltendem Eurokurs unter 1,10 Dollar zu rechnen.

Das Pfund fällt zu Euro und Dollar zurück. Immer mehr Banken gehen in ihrem Hauptszenario nun davon aus, dass Großbritannien Ende Oktober ohne Folgeabkommen aus der EU ausscheiden wird. Mit anderen Worten: Ein harter Brexit wird als immer wahrscheinlicher angesehen. Komme es Ende Oktober tatsächlich zu einem "No-Deal-Brexit", könne die britische Währung durchaus um weitere 10 Prozent abwerten, heißt es von der Commerzbank.

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Auch am Dienstag haben an den Börsen in Ostasien die positiven Vorzeichen überwogen. Im Vergleich zum Vortag fielen die Gewinne aber meist bescheiden aus. Gestützt wurde die Stimmung von einer kleinen Zinssenkung der chinesischen Zentralbank (PBoC) und der Entspannung im Streit zwischen USA und China um den Telekomausrüster Huawei. Letzteres stützte die Technologiewerte. Auch die Aussicht auf ein Konjunkturpaket in Deutschland habe zum positiven Sentiment beigetragen, hieß es. Wegen der bevorstehenden Konferenz der US-Notenbank in Jackson Hole hätten sich die Investoren aber nicht mehr allzu weit aus dem Fenster gelehnt. Bereits am Montag hatte eine geldpolitische Lockerung der PBoC den Börsen der Region Auftrieb gegeben. Die PBoC hat ihren Zinsmechanismus dahingehend reformiert, dass die bestehenden Referenzzinssätze für die von Banken erhobenen Kreditkosten durch die neue sogenannte Loan Prime Rate (LPR) ersetzt werden. Am Dienstag hat die PBoC nun die einjährige LPR auf 4,25 von 4,31 Prozent gesenkt. Damit liegt sie 10 Basispunkte unter dem einjährigen Lombardsatz. Die fünfjährige LPR wurde auf 4,85 von 4,90 Prozent zurückgenommen.

+++++ CREDIT +++++

An den Kreditmärkten geht es mit den Risikoprämien am Dienstag nach unten. Die Erwartung baldiger geldpolitischer Lockerungen durch die Zentralbanken, möglicherweise auch fiskalpolitischer Lockerungen sowie eine gewisse Entspannung im Handelsstreit tragen zur Stimmungsaufhellung bei. "Eine anhaltende Erholung dürfte weitere Emittenten anziehen, aber selbst CEOs warnen vor den Nebenwirkungen extrem niedriger Finanzierungskosten", so die Commerzbank.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR +++++

Bayer verkauft Tiermedizin-Geschäft für 7,6 Mrd Dollar an Elanco

Bayer hat den Verkauf seines Geschäfts mit Tiergesundheit unter Dach und Fach gebracht. Wie der DAX-Konzern mitteilte, verkauft er seinen kleinsten Bereich Animal Health für 7,6 Milliarden US-Dollar an Elanco. Mit dem Verkauf an das US-Unternehmen schließt Bayer eine Reihe von Portfoliomaßnahmen ab, die im November 2018 angestoßen wurden.

Lufthansa-CEO sieht weltweit zwölf Airlines als Konsolidierungsgewinner

Eine Konsolidierung der weltweiten Luftfahrtbranche ist nach Ansicht von Lufthansa-Chef Carsten Spohr überfällig. Es sei absehbar, dass sich in der Branche global gesehen zwölf Netzwerkairlines als Marktführer herauskristallisierten: "Drei in den USA, drei in China, drei am Bosporus und am Golf, und drei hier in Europa, von denen wir natürlich einer sind", sagte Spohr.

Neue Strafen gegen Volkswagen und Porsche in Südkorea wegen Abgasbetrugs

Die südkoreanische Regierung geht wegen des Dieselskandals weiter gegen Volkswagen und Porsche vor. Es würden Strafen von insgesamt rund 11,5 Milliarden Won (8,6 Millionen Euro) verhängt, kündigte das Umweltministerium an. Außerdem werde acht Modellen die Zulassung entzogen, darunter dem Audi A6, dem Volkswagen Touareg und dem Porsche Cayenne.

Grenke-Aufsichtsratsmitglied tritt nach nur drei Monaten zurück

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

August 20, 2019 06:57 ET ( 10:57 GMT)

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HEID. CEMENT 67,08 +1,21%
MERCK 100,25 +1,14%
VOLKSWAGEN VZ 157,18 +0,80%
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