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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

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Der Markt-Überblick am Mittag, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:




+++++ AKTIENMÄRKTE ( 13:14 Uhr) +++++


INDEX Stand +-% +-% YTD
S&P-500-Future 2.975,90 +0,35% +18,37%
Euro-Stoxx-50 3.577,74 +0,60% +19,20%
Stoxx-50 3.219,20 +0,20% +16,64%
DAX 12.540,63 +0,43% +18,77%
FTSE 7.188,34 -0,35% +7,21%
CAC 5.673,38 +0,54% +19,93%
Nikkei-225 22.207,21 +1,87% +10,95%
EUREX Stand +-Ticks
Bund-Future 172,62 +7


+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++


ROHÖL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 53,01 53,59 -1,1% -0,58 +9,9%
Brent/ICE 58,88 59,35 -0,8% -0,47 +6,2%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.493,97 1.492,80 +0,1% +1,17 +16,5%
Silber (Spot) 17,64 17,67 -0,2% -0,03 +13,8%
Platin (Spot) 896,97 893,00 +0,4% +3,97 +12,6%
Kupfer-Future 2,62 2,63 -0,6% -0,01 -1,0%


Für die Ölprereise geht es weiter nach unten. Zum Wochenausgang hatten noch Hoffnungen auf eine Einigung im US-chinesischen Handelsstreit und die Nachricht, dass ein iranischer Öltanker offenbar von zwei Raketen getroffen wurde, für deutlichere Gewinne gesorgt. Doch die anhaltende Skepsis von chinesischer Seit drückt nun auf die Ölpreise, heißt es. Dagegen baut der "sichere Hafen" Gold seine Vortagesgewinne noch leicht aus.

+++++ AUSBLICK AKTIEN USA +++++

Nachdem in den vergangenen Tagen vor allem die Entwicklungen im US-chinesischen Handelsstreit den Takt für die Wall Street vorgegeben hatten, rückt am Dienstag die Berichtssaison in den Fokus. Ein erster Höhepunkt sind hier die Quartalsazahlen der vier großen US-Banken Goldman Sachs, Wells Fargo, Citigroup und JP Morgan auf der Agenda. Am Mittwoch wird dann die Bank of America Quartalszahlen veröffentlichen, als Abschluss folgt am Donnerstag Morgan Stanley. Die US-Großbank JP Morgan hat derweil ihren Gewinn im dritten Quartal trotz sinkender Zinsen und eines sich eintrübenden Umfelds gesteigert. Die Erwartungen wurden übertroffen. Allerdings könnten Schlagzeilen rund um den Handelsstreit jederzeit für Bewegung an den Märkten sorgen, so ein Beobachter.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

Folgende Unternehmen veröffentlichen im weiteren Tagesverlauf Geschäftszahlen:

12:40 US/Johnson & Johnson, Ergebnis 3Q, New Brunswick

13:30 US/Goldman Sachs Group Inc, Ergebnis 3Q, New York

14:00 US/Citigroup Inc, Ergebnis 3Q, New York

14:00 US/Wells Fargo & Co, Ergebnis 3Q, San Francisco

19:00 AT/Telekom Austria AG, Ergebnis 3Q, Wien

22:15 US/United Airlines Holdings Inc, Ergebnis 3Q, Chicago

23:30 GB/Rio Tinto plc, Operation Report 3Q, London

Mögliche vorgezogene Termine - auf Basis des Vorjahres geschätzt:

- Fresenius Medical Care AG & Co KGaA (FMC), Ergebnis 3Q

- Fresenius SE & Co KGaA, Ergebnis 3Q

- Edag Engineering Group AG, Ergebnis 9 Monate

- Elmos Semiconductor AG, Ergebnis 3Q

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++


-US
14:30 Empire State Manufacturing Index Oktober
PROGNOSE: 0,8
zuvor: 2,0


+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Neue Chancen auf einen Brexit-Vertrag und auf eine Entspannung im Handelsstreit treiben die europäischen Aktienmärkte am Dienstagmittag an. Der Euro-Stoxx-50 hat im Verlauf bei 3.594 Punkten ein neues Jahreshoch markiert. Beim Brexit helfen EU-Aussagen: "Die Gefahr eines harten Brexit ist deutlich gesunken", so ein Aktienhändler zu den Aussagen des EU-Chefunterhändlers Barnier, dass noch in dieser Woche ein Vertrag mit Großbritannien möglich sei. Im US-chinesischen Handelsstreit stützt weiter bereits das Verhindern einer Eskalation die Stimmung. Aussagen aus China werden dahingehend interpretiert, eine weitere Gesprächsrunde könnte die Bahn für ein Unterzeichnen erster Verträge frei machen. Andererseits bleiben die Anleger angesichts schwacher Konjunkturindikatoren vom ZEW-Institut auf der vorsichtigen Seite. Am deutschen Markt sind vor allem defensive Titel gesucht. In Europa liegen die Einzelhandels-Aktien an der Spitze der Gewinnerliste. Ein erneutes Minus zeigen dagegen die Rohstoff-Aktien. Wirecard brechen um 19 Prozent ein. Die Financial Times (FT) hat am Morgen einen neuen Artikel und Dokumente veröffentlicht, die die fragwürdigen Buchungspraktiken des DAX-Unternehmens deutlich machen sollen. Laut FT deuten die Dokumente auf "konzertierte Bemühungen" hin, Gewinne und Umsätze des Unternehmens in Dubai und Irland künstlich aufzublasen. Wirecard wehrt sich vehement gegen die neuerliche Berichterstattung der FT. "Wirecard weist die Anschuldigungen der Unkorrektheit kategorisch zurück", teilte der DAX-Konzern mit und erhob seinerseits schwere Vorwürfe gegen die Zeitung: Diese arbeite mit so genannten "Short-Sellern" zusammen. Erste Signale kommen von der Berichtssaison: Mit einer Gewinnwarnung von Klöckner & Co und einem überzeugenden Ausblick von Hellofresh sind sie gemischt. Klöckner & Co hat nun die dritte Gewinnwarnung in diesem Jahr präsentiert. Die Aktien brechen um 17 Prozent ein. Hellofresh steigen um 16 Prozent. In den USA starten die Banken in die Berichtssaison, mit Goldman Sachs, Wells Fargo, Citigroup und JP Morgan legen gleich vier Schwergewichte ihre Zahlen vor.

+++++ DEVISEN +++++


DEVISEN zuletzt +/- % Di, 7:49 Uhr Mo, 17:15 Uhr % YTD
EUR/USD 1,1006 -0,17% 1,1031 1,1020 -4,0%
EUR/JPY 119,18 -0,27% 119,42 119,50 -5,2%
EUR/CHF 1,0985 -0,09% 1,0985 1,0986 -2,4%
EUR/GBP 0,8706 -0,27% 0,8757 0,8754 -3,3%
USD/JPY 108,29 -0,09% 108,27 108,44 -1,2%
GBP/USD 1,2644 +0,12% 1,2597 1,2587 -0,9%
USD/CNH (Offshore) 7,0869 +0,25% 7,0606 7,0694 +3,2%
Bitcoin
BTC/USD 8.288,50 -0,23% 8.318,75 8.274,50 +122,9%


Für das Pfund geht es am Dienstag nach oben, die britische Währung springt in der Spitze bis an die Marke von 1,27 Dollar, nach Ständen um 1,2550 Dollar am Vorabend. Den Auslöser lieferte nach Aussage aus dem Handel die Aussage von EU-Chefunterhändler Michel Barnier, dass ein Vertrag mit Großbritannien noch in dieser Woche möglich sei. Dies wird dahingehend gewertet, dass die Gespräche erfolgreich verliefen. Der Euro zeigt sich wenig verändert und notiert weiter knapp über der Marke von 1,10 Dollar. Der ZEW-Index ist zwar im Oktober gefallen, doch weniger deutlich als von Analysten erwartet.

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Zweigeteilt haben sich die Aktienmärkte in Ostasien und Australien am Dienstag gezeigt: In Tokio wurden nach der Feiertagspause am Montag die Fortschritte in den US-chinesischen Handelsgesprächen in Kursgewinne umgemünzt, an den meisten anderen Plätzen der Region wurden die kräftigen Gewinne vom Wochenstart verdaut, was sich in wenig veränderten Indizes niederschlug. Neue Preisdaten aus China bewegten kaum, sie fielen minimal über den Erwartungen aus. Etwas Rückenwind für japanische Aktien kam vom Yen. Mit 108,32 gegenüber 107,95 je Dollar am Freitag zur gleichen Tageszeit verlor die japanische Währung etwas an Wert, was günstig ist für die Exportindustrie des Landes. Obwohl aus Peking am Vortag zu hören war, dass es noch weiterer Verhandlungen bedarf, bevor die Vereinbarungen unterschriftsreif seien, verteidigten die meisten Aktienmärkte ihre Gewinne damit zumindest. Tendenziell verkauft wurden in der Region Aktien aus dem Ölsektor. Sie litten darunter, dass die Ölpreise unter anderem wegen der Skepsis bezüglich der tatsächlich erzielten Vereinbarungen zuletzt wieder deutlicher nachgaben. Brentöl kostete 58,93 Dollar, verglichen mit 60,60 zu Beginn der Woche.

+++++ CREDIT +++++

Tendenziell weiter auf Entspannungskurs zeigen sich am Dienstag die Risikoprämien gegen den Ausfall europäischer Staats- und Unternehmensanleihen. Zur prinzipiell positiven US-China-Nachrichtenlage kommen nun auch Hoffnungen auf eine Annäherung im bevorstehenden Brexit. Allerdings gibt es auch warnende Stimmen zu steigenden Risiken bei der Unternehmensverschuldung wegen zu geringer Zinsen. Sie sei zu schnell gewachsen, besonders in den USA, was das Risiko einer scharfen Korrektur mit sich bringt, warnt Jon Cunliffe, Mitglied im Bank of England Monetary Policy Committee. Die Kurse von Finanzanlagen seien von "unrealistischen Annahmen getrieben entweder über die Zinsentwicklung oder das wirtschaftliche Wachstum".

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR +++++

Volkswagen vertagt Entscheidung über neues Autowerk in der Türkei

Volkswagen hat die Entscheidung über den Bau eines neuen Werks zur Autoproduktion in der Türkei angesichts der türkischen Militäroffensive in Nordsyrien auf Eis gelegt. Die Entscheidung für das neue Werk sei vom Vorstand der Volkswagen AG vertagt worden, erklärte ein Sprecher des DAX-Konzerns. VW beobachte die gegenwärtige Lage sorgfältig und blicke mit Sorge auf die derzeitige Entwicklung.

Compugroup Medical beruft neues Vorstandsmitglied - Eibich geht

Der Koblenzer Softwarehersteller Compugroup Medical hat ein neues Vorstandsmitglied berufen. Wie das im MDAX und TecDAX notierte Unternehmen mitteilte, wird Eckart Pech den neu geschaffenen Bereich Consumer and Health Management Information Systems führen. Er wird zum 1. November in das Führungsgremium aufgenommen. Uwe Eibich, Vorstand Telematik & eHealth-Plattformen, scheidet auf eigenen Wunsch zum Jahresende aus dem Unternehmen aus.

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

October 15, 2019 07:21 ET ( 11:21 GMT)

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BMW ST 74,44 +1,40%
CONTINENTAL 124,80 +1,22%
LUFTHANSA 17,70 +1,09%
Flops
LINDE PLC EO 0,001 189,20 -0,13%
RWE ST 25,72 -0,27%
COVESTRO AG O.N. 44,71 -0,31%
Henkel VZ 94,62 -0,40%
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