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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 7 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Der Markt-Überblick am Mittag, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:




+++++ AKTIENMÄRKTE (13.19 Uhr) +++++


INDEX Stand +-% +-% YTD
S&P-500-Future 3.130,80 +0,29% +24,54%
Euro-Stoxx-50 3.722,64 +0,48% +24,03%
Stoxx-50 3.356,83 +0,51% +21,62%
DAX 13.334,97 +0,97% +26,29%
FTSE 7.393,35 +1,17% +8,61%
CAC 5.946,95 +0,29% +25,71%
Nikkei-225 23.292,65 -0,53% +16,38%
EUREX Stand +-Ticks
Bund-Future ´ 170,74 -10


+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++


ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 56,50 57,05 -1,0% -0,55 +16,8%
Brent/ICE 61,81 62,44 -1,0% -0,63 +11,8%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.468,24 1.471,00 -0,2% -2,77 +14,5%
Silber (Spot) 17,13 17,07 +0,3% +0,06 +10,5%
Platin (Spot) 899,75 895,00 +0,5% +4,75 +13,0%
Kupfer-Future 2,63 2,62 +0,5% +0,01 -0,5%


+++++ AUSBLICK AKTIEN USA +++++

Die Anleger an der Wall Street setzen am Dienstag vermutlich auf Konjunkturzuversicht und könnten die Indizes auf neue Hochs treiben. Allerdings dürfte der Dow-Jones-Index hinterherhinken, weil Schwergewicht Home Depot vorbörslich mit Zahlen enttäuscht hat. Im Übrigen zeigen sich die Investoren offenbar weniger nervös mit Blick auf die weitere Entwicklung der Weltwirtschaft. Noch vor wenigen Wochen hatte das Rezessionsgespenst die Märkte verschreckt, doch bessere Konjunkturdaten und Unternehmenszahlen haben diese Sorgen allmählich zerstreut. An den europäischen Börsen wurden am Dienstag neue Jahreshochs erreicht. Auch mit Blick auf die US-chinesischen Handelsgespräche zeigen sich die Märkte unverdrossen optimistisch.

Am Vortag hatte US-Präsident Donald Trump sich mit Fed-Präsident Jerome Powell getroffen. Trump habe seine Sicht der zu hohen Zinsen und des zu starken Dollar artikuliert, während Powell die Hoffnung äußerte, die bisherigen Zinssenkungen würden die Wirtschaft weiter antreiben. Home Depot stürzen vorbörslich um 7,5 Prozent ab. Das Unternehmen hat beim Ergebnis einen Rückgang um 3 Prozent zu verkraften und hat die Umsatzprognose gesenkt. Die Boeing-Aktie steigt um 1 Prozent. Der Konzern hat Aufträge über insgesamt 50 Bestellungen für seine 737 MAX-Maschinen erhalten, die momentan noch nicht fliegen dürfen.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

Folgende Unternehmen veröffentlichen im weiteren Tagesverlauf Geschäftszahlen:

22:30 US/Alcon Inc, Ergebnis 3Q

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++


- US
14:30 Baubeginne/-genehmigungen Oktober
Baubeginne
PROGNOSE: +3,5% gg Vm
zuvor: -9,4% gg Vm
Baugenehmigungen
PROGNOSE: -0,5% gg Vm
zuvor: -2,7% gg Vm

22:30 Rohöllagerbestandsdaten (Woche) des privaten
American Petroleum Institute (API



+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Die Verschnaufpause an den europäischen Aktienmärkten ist vorbei, die Indizes brechen nach oben aus und markieren neue Jahreshöchststände. Als Zeichen des guten Willens wird die Ankündigung der US-Regierung interpretiert, die es US-Unternehmen für weitere 90 Tage ermöglicht, Geschäfte mit Huawei zu tätigen. "Der Markt setzt auf eine konjunkturelle Wende und damit verbunden auf höhere Unternehmensgewinne im kommenden Jahr", sagt ein Händler. An der Spitze des Aufschwungs liegen die zyklischen Branchen der Rohstoffkonzerne und der Fluggesellschaften mit Plus-Zeichen von 1,4 Prozent in ihren Stoxx-Branchenindizes. Im DAX liegen fast alle 30 Titel mehr oder weniger stark im Plus. Stärkster DAX-Wert sind MTU mit einem Plus von 3,4 Prozent auf 249 Euro. Im MDAX steigen Aurubis mit den festen Rohstoff-Titeln um 4,5 Prozent. Dagegen verlieren Gerresheimer 6,1 Prozent. Auslöser ist die Nachricht, dass Sanofi ein Projekt für die Entwicklung einer Insulin-Mikropumpe storniert hat. Das ist ein Rückschlag für die Gerresheimer-Tochter Sensile Care. Die sich schon länger abzeichnende milliardenschwere Fusion in der deutschen Gewerbeimmobilien-Branche zwischen TLG Immobilien und Aroundtown ist beschlossene Sache. TLG legen um 4,1 Prozent zu, Aroundtown 1,7 Prozent.

+++++ DEVISEN +++++


DEVISEN zuletzt +/- % Di, 8:21 Mo, 18:06 % YTD
EUR/USD 1,1078 +0,06% 1,1078 1,1078 -3,4%
EUR/JPY 120,42 +0,10% 120,34 120,42 -4,2%
EUR/CHF 1,0977 +0,22% 1,0963 1,0977 -2,5%
EUR/GBP 0,8556 +0,08% 0,8542 0,8556 -4,9%
USD/JPY 108,70 +0,04% 108,62 108,70 -0,9%
GBP/USD 1,2944 -0,05% 1,2968 1,2944 +1,4%
USD/CNH (Offshore) 7,0269 +0,04% 7,0258 7,0269 +2,3%
Bitcoin
BTC/USD 8.086,51 -1,33% 8.116,76 8.086,51 +117,4%


+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Uneinheitlich - Die Stimmung schwankte zwischen Hoffen und Bangen bezüglich einer baldigen Einigung im US-chinesischen Handelsstreit. Nach zuletzt optimistischen Tönen aus den USA schien nun Peking wieder zu bremsen. Im Handel wurde auf Medienberichte verwiesen, wonach China auf eine Annullierung der bereits eingeführten US-Zölle auf chinesische Güter setze - offenbar als Voraussetzung für ein Handelsabkommen. Dennoch hofften viele Marktteilnehmer auf eine baldige Einigung. Ausgerechnet die Börse der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong marschierte erneut vorneweg, obwohl die lokale Wirtschaft wegen der regierungskritischen Unruhen vor einer schweren Rezession steht. Doch Analysten hatten am Vortag bereits angemerkt, dass sich Anleger verstärkt auf chinesische Kernlandthemen konzentrierten. In Japan fielen die Kurse auch wegen der Yen-Aufwertung. Im Exportsektor gaben Toyota Motor 1 Prozent und Renesas Electronics 3,6 Prozent ab. Die Verunsicherung angesichts drohender neuer US-Zölle im Dezember und der Unruhen in Hongkong ließ sich an steigenden Notierungen der japanischen Währung ablesen. Der als Fluchtwährung in Krisenzeiten geschätzte Yen legte nach Börsenschluss am Vortag deutlich zu. In Südkorea wurde der Kospi, der 0,3 Prozent verlor, vom Automobil- und Einzelhandelssektor gedrückt. Laut Händlern kam der Verkaufsdruck aus dem Ausland, nachdem die Gewichtung des lokalen Aktienmarktes im MSCI Emerging Markets Index gesenkt worden war.

+++++ CREDIT +++++

Die Risikoprämien gegen den Ausfall europäischer Staats- und Unternehmensanleihen zeigen sich am Dienstag im frühen Handel kaum verändert. Vorsichtig optimistisch sind die Marktstrategen der LBBW für das kommende Jahr. Für sie zeichnet sich kein dramatischer Gewinneinbruch der europäischen Unternehmen in der Breite ab. Auch mit Blick auf die Verschuldung seien die europäischen Unternehmen insgesamt gut aufgestellt und verfügten noch über Spielräume. Das niedrige Zinsniveau begünstige weiterhin. Damit sei das Risiko, dass steigende Zinsaufwendungen für steigende Ausfälle sorgten, weiter gesunken. Die größten Risiken für die Ertragslage der exportorientierte Unternehmen sehen die Marktstrategen der LBBW in den Frühindikatoren und dem konjunkturellen Umfeld, das durch die Unsicherheit über die Entwicklung des US-chinesischen Handelsstreits geprägt sei. Die niedrigen Anleiherenditen ließen kaum Performance-Potenzial für 2020 erwarten. In ihrem Hauptszenario geht die LBBW von einer langwierigen Einigung im Handelsstreit aus. In der Folge dürften sich Unternehmensanleihen (Corporates) besser schlagen als Bundesanleihen.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR +++++

VW-Konzern erzielt im Oktober deutliches Absatzplus

Volkswagen hat im Konzern im Oktober in einem schwächeren Gesamtmarkt deutlich mehr Autos verkauft. Der rasante Zuwachs von gut 12 Prozent auf 949.800 Fahrzeuge ist allerdings vor allem auf einen Basiseffekt aus dem Vorjahr zurückzuführen. Damals waren nach Einführung des neuen Abgasmessverfahrens WLTP die Neuzulassungen eingebrochen, von dieser geringen Ausgangsbasis ging es nun deutlich aufwärts.

Deutsche Börse ebenfalls mit möglichem Interesse an BME - Zeitung

Nach einem Bericht in der spanischen Zeitung "La Información" könnte die Aktie der Deutschen Börse am Dienstag auf verstärktes Anlegerinteresse stoßen. Wie die Zeitung mit Verweis auf Kreise schreibt, sollen die Eschborner ein Gebot für die spanische Börse Bolsas y Mercados Españoles (BME) in Erwägung ziehen.

Epigenomics weitet Verlust aus und rechnet mit noch weniger Umsatz

Bei Epigenomics hat sich der Verlust in den ersten neun Monaten angesichts gestiegener Aufwendungen und erheblich gesunkener Einnahmen erhöht. Der Molekulardiagnostik-Spezialist verbuchte einen Rückgang des bereinigten EBITDA auf minus 9,7 Millionen Euro. Das sind 1,7 Millionen Euro mehr Verlust als noch vor Jahresfrist. Unter dem Strich stand ein Fehlbetrag von 10 Millionen Euro, wie das Berliner Unternehmen mitteilte. Belastend wirkten deutlich gestiegene Kosten für Forschung und Entwicklung sowie für die Marktvorbereitung in den USA.

Jenoptik erhält Auftrag von Automobilzulieferer Hella

Der Technologie-Konzern Jenoptik hat von dem Automobilzulieferer Hella einen Auftrag zur Lieferung eines laseroptisches Subsystems für einen Partikelsensor erhalten. Mit diesem Partikelsensor können künftig kleinste Feinstaubkonzentrationen im Innenraum der Fahrzeuge sowie in deren Umgebung zuverlässig und präzise gemessen werden, wie die im TecDAX notierte Jenoptik AG mitteilte. Ein Auftragswert wurde nicht genannt.

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

November 19, 2019 07:20 ET ( 12:20 GMT)

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DAX ®
DAX ® - Performance (3 Monate) 13.166,58 +0,86%
PKT +111,78
Porträt - Chart - Indexzusammensetzung
Tops Kurs %
INFINEON 20,04 +4,04%
RWE ST 26,19 +1,99%
LINDE PLC EO 0,001 185,55 +1,62%
LUFTHANSA 17,02 +1,46%
ALLIANZ 217,10 +1,35%
Flops
BAYER 69,18 +0,29%
DT. BÖRSE 137,40 +0,04%
FRESENIUS 49,42 -0,85%
WIRECARD 115,15 -1,50%
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