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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 7 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
Der Markt-Überblick am Mittag, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:




+++++ AKTIENMÄRKTE (13.08 Uhr) +++++


INDEX Stand +-% +-% YTD
S&P-500-Future 3.108,20 -0,03% +23,64%
Euro-Stoxx-50 3.678,75 -0,14% +22,57%
Stoxx-50 3.309,32 -0,23% +19,90%
DAX 13.144,57 -0,10% +24,49%
FTSE 7.207,69 -0,75% +7,94%
CAC 5.882,33 -0,20% +24,34%
Nikkei-225 23.038,58 -0,48% +15,11%
EUREX Stand +-Ticks
Bund-Future 170,95 -23


+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++


ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 56,88 57,01 -0,2% -0,13 +17,3%
Brent/ICE 62,27 62,40 -0,2% -0,13 +12,6%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.470,21 1.473,90 -0,3% -3,70 +14,6%
Silber (Spot) 17,09 17,18 -0,5% -0,09 +10,3%
Platin (Spot) 913,70 918,44 -0,5% -4,74 +14,7%
Kupfer-Future 2,63 2,65 -0,8% -0,02 -0,7%


+++++ AUSBLICK AKTIEN USA +++++

Mit einem verhaltenen Start ist an der Wall Street am Donnerstag zu rechnen. Das Dauerthema Handelsstreit dominiert weiter das Geschehen. Nachdem die Erwartungen an ein baldiges Teilabkommen zuletzt stetig gesunken waren, kommt nun wieder zuverlässig ein Gegensignal. Demzufolge will Peking die US-Vertreter in China zu Gesprächen empfangen, und Vizepremier Liu He hat sich offenbar vorsichtig optimistisch gezeigt. Damit wurden zunächst höhere Verluste der US-Futures auf die Aktienindizes reduziert. Zuvor hatten Meldungen die Hoffnungen weitgehend zunichtegmacht, dass es noch im laufenden Jahr zu einer Verständigung kommen wird. Noch zeichnet sich kein alternatives Thema ab, mit dessen Hilfe die Fokussierung auf den Handelsstreit aufgegeben werden könnte. Die Lage der US-Konjunktur ist zwar robust, doch die OECD hat auch für Amerika die Wachstumsprognosen gesenkt. Immerhin rechnet sie noch immer mit einem beachtlichen Wachstum von 2 Prozent in den kommenden beiden Jahren. Am Vorabend hatte das Protokoll der jüngsten Fed-Sitzung einige Risiken für die US-Ökonomie hervorgehoben, was angesichts der damaligen Zinssenkung keine große Überraschung war.

Paypal wartet mit einer der größten Übernahme der Firmengeschichte auf. Für rund 4 Milliarden US-Dollar übernimmt der Zahlungsabwickler das Rabattportal Honey Science. Im nachbörslichen Geschäft hatte die Aktie um 1,5 Prozent nachgegeben. Auch Intel dürften leichter umgehen. Der Halbleitergigant kämpft weiterhin mit Verspätungen bei der Auslieferung bestimmter Chips. Das Angebot bleibe äußerst knapp und Produktionsschwierigkeiten könnten kaum durch Lagerbestände ausgeglichen werden, teilte das Unternehmen Kunden mit.

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++


- US
14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
PROGNOSE: 217.000
zuvor: 225.000

14:30 Philadelphia-Fed-Index November
PROGNOSE: 5,0
zuvor: 5,6

- EU
16:00 Index Verbrauchervertrauen Eurozone November (
Vorabschätzung)
PROGNOSE: -7,4
zuvor: -7,6

- US
16:00 Index der Frühindikatoren Oktober
PROGNOSE: -0,2% gg Vm
zuvor: -0,1% gg Vm

16:00 Verkauf bestehender Häuser Oktober
PROGNOSE: +1,5% gg Vm
zuvor: -2,2% gg Vm



+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Knapp behauptet - Europas Börsen lösen sich von den Tagestiefs. Hauptthema bleibt der festgefahrene US-chinesische Handelskonflikt. Etwas stützend wirken Kreisemeldungen, laut denen China die US-Verhandlungsführer zu neuen Gesprächen eingeladen haben soll. Zunehmend werden die Unruhen in Hongkong zum Belastungsfaktor für die Märkte. Der US-Kongress hat sich mit zwei Gesetzentwürfen auf die Seite der Demokratie-Bewegung gestellt, was Peking auf den Plan gerufen hat. Gemieden werden zyklische Werte im Rohstoffsektor (minus 1,2 Prozent) und aus dem Finanzdienstsektor (minus 0,8 Prozent). Thyssenkrupp ist im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018/19 trotz leichten Wachstums noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Für die Aktie geht es um 10,8 Prozent nach unten. Morphosys kommen nach dem 10-prozentigen Kursgewinn seit Wochenbeginn um 0,8 Prozent zurück. Der Forschungsvorstand Markus Enzelberger verlässt das Unternehmen. Sehr erfolgreich gestaltet sich das Börsendebüt der französischen Lottogesellschaft Française des Jeux (FDJ). Die Aktie ist am Donnerstag mit einem ersten Kurs von 23,70 an der Euronext in Paris gestartet, fast 20 Prozent über dem Ausgabepreis von 19,90 Euro. Zuletzt wurde das Papier mit 22,78 Euro gehandelt. Royal Mail stürzen um 16,2 Prozent ab. Das Unternehmen kürze ihre Dividende, um im Zeitraum von über fünf Jahren 1,8 Milliarden Pfund freizusetzen, so CMC Markets.

+++++ DEVISEN +++++


DEVISEN zuletzt +/- % Do, 8:24 Mi, 17:28 % YTD
EUR/USD 1,1084 +0,07% 1,1072 1,1065 -3,3%
EUR/JPY 120,38 +0,20% 120,28 120,26 -4,3%
EUR/CHF 1,0985 +0,12% 1,0976 1,0982 -2,4%
EUR/GBP 0,8557 -0,14% 0,8567 0,8568 -4,9%
USD/JPY 108,62 +0,16% 108,61 108,68 -0,9%
GBP/USD 1,2953 +0,21% 1,2924 1,2915 +1,5%
USD/CNH (Offshore) 7,0319 -0,18% 7,0405 7,0363 +2,4%
Bitcoin
BTC/USD 7.867,26 -2,57% 8.053,51 8.117,26 +111,5%


+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Schwächer - Hoffnungen auf eine kurzfristige Einigung im US-chinesischen Handelsstreit seien weiter ausgepreist worden, hieß es. Laut Berichten kommt ein "Phase-Eins-Handelsabkommen" möglicherweise im laufenden Jahr nicht mehr zustande. Während der Nikkei-225 um 0,5 Prozent nachgab, verzeichneten die Börsen in Seoul, Singapur und Sydney höhere Abschläge. In Singapur hat die Regierung die BIP-Prognose für 2019 gesenkt. Auch hier sprachen Händler von Auswirkungen des Handelskonflikts. Die chinesischen Handelsplätze in Schanghai und Shenzhen sowie das Startup-Segment ChiNext schlugen sich einen Tick besser. Schlusslicht war der HSI in Hongkong mit einem Minus von 1,6 Prozent. Zu Wochenbeginn hatte sich Hongkong allerdings besser gehalten als die anderen Aktienmärkte der Region, und das obwohl die chinesische Sonderverwaltungszone angesichts der regierungskritischen Unruhen auf eine schwere Rezession zusteuert. Daher sei das Abwärtspotenzial in Hongkong höher als an anderen Börsen, hieß es aus dem Handel. In Seoul büßte das Schwergewicht Samsung Electronics mit den wieder stärker gespielten Konjunktursorgen 2,5 Prozent ein. In Australien zählten Westpac mit einem Abschlag von 2 Prozent erneut zu den schwächsten Werten. Der Bank drohen nach den Geldwäschevorwürfen nun Sanktionen, wie Strafverfolgungsbehörden mitteilten. Daneben wurden wegen der Konjunktursorgen angesichts des Handelsdisputs Bergbautitel verkauft.

+++++ CREDIT +++++

Die Risikoprämien gegen den Ausfall europäischer Staats- und Unternehmensanleihen steigen am Donnerstag vor dem Hintergrund der wieder zunehmenden Skepsis um eine Einigung zwischen den USA und China im Handelsstreit. Leicht negativ werten Marktteilnehmer auch, dass die Ratingagentur Moody's den Ausblick für das deutsche Bankensystem auf negativ von stabil gesenkt hat. In den kommenden zwölf bis 18 Monaten sollen sich demnach die Profitabilität und die Kreditwürdigkeit der Institute insgesamt abschwächen. Mit Blick auf 2020 gehen die Creditstrategen der Deutschen Bank davon aus, dass sich die Risikoprämien aufgrund einer Kombination aus überzogenen Bewertungen und steigenden Rezessionsrisiken ausweiten werden. Der größte Teil dieser Ausweitung dürfte im zweiten Halbjahr stattfinden. Es sei denn, dass im nächsten Jahr eine unerwartet starke und nachhaltige Erholung des globalen Wachstums einsetze. Im Euro-Bereich dürften die Anleihekäufe der EZB aber die Unternehmensanleihen mit Investment-Grade-Bewertung stützen.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR +++++

BMW sichert sich langfristigen Bedarf an Batteriezellen

BMW sichert sich angesichts des massiv steigenden Angebots an Elektrowagen langfristig den Bedarf an Batteriezellen. Der Münchener Konzern stockt laut Mitteilung die Auftragsvolumen bei den Batteriezellherstellern CATL und Samsung SDI massiv auf. "Damit sichern wir langfristig unseren Bedarf an Batteriezellen", wird BMW-Einkaufsvorstand Andreas Wendt in der Mitteilung zitiert.

Aufzüge und Komponenten stützen Thyssenkrupp im 4. Quartal

Thyssenkrupp hat im Sommer unter massivem Gegenwind im Stahlgeschäft und der Schwäche der Autobranche gelitten. Der bereinigte operative Gewinn (EBIT) ging bei leichtem Umsatzwachstum um 30 Prozent auf 119 Millionen Euro zurück, wie das Essener Unternehmen am Morgen mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit 131 Millionen Euro gerechnet.

Kartellamt verhängt Strafe gegen BMW, Daimler und VW wegen Stahleinkauf

Das Bundeskartellamt hat gegen BMW, Daimler und Volkswagen Millionenstrafen wegen wettbewerbswidriger Praktiken beim Einkauf von Langstahl verhängt. Insgesamt belaufen sich die Bußgelder auf rund 100 Millionen Euro, wie das Kartellamt mitteilte. Die Autokonzerne hätten den vom Bundeskartellamt ermittelten Sachverhalt als "zutreffend anerkannt" und einer einvernehmlichen Verfahrensbeendigung zugestimmt.

Asklepios erhöht Umsatzausblick - Gewinn niedriger erwartet

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

November 21, 2019 07:09 ET ( 12:09 GMT)

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INFINEON 21,05 +1,67%
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