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Monatliche Rente oder Kapitalauszahlung?

| Quelle: BIALLO | Lesedauer etwa 3 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen

Private Rentenversicherung



Beim Abschluss einer privaten Rentenversicherung sollten Versicherungsnehmer grundsätzlich auch auf größtmögliche Flexibilität bei der Auszahlungsphase achten. Ein Versicherungsvertrag mit integriertem Kapitalwahlrecht lässt mehr Spielraum.



So können Verbraucher je nach individueller Lebenssituation zum Ende der Vertragslaufzeit verlustfrei entscheiden, ob sie die monatliche Rentenzahlung wählen oder sich lieber ihr Vertragsguthaben zuzüglich aller Überschussbeteiligungen in einer Summe auszahlen lassen.



Hätte sich beispielsweise der Gesundheitszustand auf Grund einer schweren Krankheit vor Rentenbeginn deutlich verschlechtert, wäre die Auszahlung einer großen Summe eventuell sinnvoller, um so mit dem Geld die verbleibenden Jahre noch optimal zu gestalten. Und Immobilienbesitzer hätten so die Möglichkeit, mit dem Vertragsguthaben noch laufende Hypotheken abzulösen.



Steueroptimierung bei einmaliger Auszahlung

Um bei der einmaligen Kapitalauszahlung einer privaten Rentenversicherung zusätzlich noch von einem Steuerprivileg zu profitieren, sind seit 2012 zwei Regeln zu beachten: "Der Versicherungsvertrag muss mindestens zwölf Jahre laufen und das Geld darf erst nach dem 62. Lebensjahr fließen", sagt Mathias Zunk vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft gegenüber biallo.de.



In diesem Fall gilt steuerlich das sogenannte Halbeinkünfteverfahren, das heißt, nur die Hälfte der Gewinne ist mit dem individuellen Steuersatz zu versteuern. "Für abgeschlossene Verträge vor 2012 gilt dies bereits ab vollendetem 60. Lebensjahr", erklärt Zunk. Dabei wirkt oft ein weiterer Vorteil, denn im Ruhestand ist meist der Steuersatz niedriger als während der aktiven Berufszeit.



Ein vereinfachtes Steuer-Beispiel:


Hans Müller hat über die gesamte Vertragslaufzeit insgesamt 70.000 Euro in die private Rentenversicherung eingezahlt, die Auszahlung beträgt 100.000 Euro. Der Gewinn liegt folglich bei 30.000 Euro, zu versteuern wären davon 50 Prozent, also 15.000 Euro. Angenommen sein persönlicher Steuersatz im Rentenalter läge bei 20 Prozent, so sind lediglich 3.000 Euro an Steuern fällig.



Aber aufpassen: "Halten Sie die beiden Vertragsbedingungen nicht ein, so müssen Sie den gesamten Wertzuwachs, die ganzen 30.000 Euro in diesem Fall, mit dem Finanzamt teilen", sagt die Münchner Steuerberaterin Erika Wacher gegenüber. Als Erträge gelten immer jeweils die Differenz zwischen der Summe aller eingezahlten Beiträge und der späteren Kapitalauszahlung.



Timing und Lebenserwartung sind entscheidend


Bei der Suche nach der richtigen privaten Rentenversicherung sollten Versicherungsnehmer auch darauf achten, bis wann das Kapitalwahlrecht ausgeübt werden kann. Hier gibt es unterschiedliche Klauseln. Wer sich für das Kapitalwahlrecht beispielsweise bis drei Jahre vor Rentenbeginn entscheiden muss, wäre weniger flexibel als jemand, der erst wenige Monate vor Rentenbeginn eine Wahl zu treffen braucht.



Wer sich dagegen bei Rentenbeginn fit und gesund fühlt, für den ist die Wahl für eine lebenslange Rentenzahlung eventuell die richtigere Alternative. Die Versicherung garantiert in diesem Fall die dauerhafte Zahlung, auch wenn jemand über 100 Jahre alt werden sollte. Dadurch erhalten Versicherungsnehmer Planungssicherheit im Alter.



Die Rendite einer Rente hängt entscheidend von ihrer Zahldauer ab, also in diesem Fall von dem tatsächlich erreichten Lebensalter. Es ist somit eine Wette aufs (lange) Leben. Welches grundsätzlich die bessere Entscheidung ist - Kapitalauszahlung oder Verrentung - hängt daher im Wesentlichen von der individuellen Lebenssituation ab.



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Quelle: Biallo & Team GmbH
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