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Moody's sieht Chancen für Energieunternehmen auf Öko-Kurs

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 2 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
BERLIN (Dow Jones)Die internationale Ratingagentur Moody's Investors Service sieht angesichts der Energiewende in Deutschland Chancen für Unternehmen mit einem strategischen Fokus auf Investitionen in saubere Stromerzeugung. Darunter seien Firmen wie RWE AG (Baa3, stabil) oder der baden-württembergische Staatsversorger EnBW AG (A3, negativ), teilte die Agentur mit. Umfangreiche Investitionen in die Stromnetze würden zwar die regulierten Erträge von Versorgern wie Eon (Baa2, stabil) stützen. Das Wachstumspotenzial werde jedoch durch die geringeren erlaubten Renditen begrenzt.

Deutschland werde seine eigenen ehrgeizigen Ziele zur Senkung des CO2-Ausstoßes bis 2020 zwar verfehlen, heißt es in dem Bericht. Das Land bleibe jedoch der langfristigen Reduzierung von Treibhausgasemissionen verpflichtet. Dazu soll der Anteil erneuerbarer Energien weiter kräftig steigen und die Schließung von Kohlekraftwerken beschleunigt werden. "Trotz einer deutlichen Zunahme des Anteils erneuerbarer Energien in Deutschland sind zusätzliche Maßnahmen erforderlich, will das Land seine Ziele für 2030 erreichen", erklärte Senior Vice President bei Moody's, Joanna Fic.

Bis 2022 würden sich die Großhandelsstrompreise in Deutschland innerhalb einer Bandbreite von 40 bis 50 Euro pro Megawattstunde bewegen. Dies sei leicht über der Schätzung im vergangenen Jahr von 35 bis 45 Euro pro Megawattstunde. Diese Korrektur nach oben sei hauptsächlich auf die gestiegenen Preise der CO2-Emissionszertifikate zurückzuführen. Ein steigender Anteil erneuerbarer Energien werde eine höhere Preisvolatilität nach sich ziehen.

Deutschland will bis 2038 aus der Kohle aussteigen. Bis 2020 sollen die Treibhausgasemissionen um mindestens 40 Prozent gegenüber 1990 reduziert werden, bis 2030 um mindestens 55 Prozent. Bis 2050 verfolgt das Land das Ziel der Klimaneutralität, wie es im Bundes-Klimaschutzgesetz heißt.

Kontakt zur Autorin: petra.sorge@wsj.com

DJG/pso/jhe

END) Dow Jones Newswires

November 19, 2019 09:15 ET ( 14:15 GMT)

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