DAX ®12.619,40+1,04%TecDAX ®3.052,71+0,32%Dow Jones25.840,11+0,52%NASDAQ 10010.717,56-0,34%
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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

| Quelle: Dow Jones Newsw... | Lesedauer etwa 11 min. | Text vorlesen Stop Pause Fortsetzen
DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.




+++++ TAGESTHEMA I +++++

Die Deutsche Lufthansa hat wegen der Corona-Krise im ersten Quartal einen Milliardenverlust geschrieben. Die praktisch zum Erliegen gekommene Reisetätigkeit, Wertminderungen von Vermögenswerten und die negative Wertentwicklung von Treibstoffabsicherungen resultierten in einem Verlust auf 2,1 Milliarden, nach einem Minus von 342 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Die ungewisse weitere Entwicklung der Corona-Pandemie mache eine präzise Prognose der Ergebnisentwicklung für 2020 weiter unmöglich, teilte die Lufthansa mit. Der Konzern plant, die Stückkosten gegenüber dem Vorkrisenniveau deutlich zu senken. Die Fixkosten konnten bereits um ein Drittel gesenkt werden, unter anderem durch Kurzarbeit für rund 87.000 Mitarbeiter, die Verschiebung oder Streichung geplanter Projekte und die Verschiebung von Wartungsereignissen. Zudem werden laufende Restrukturierungsprogramme bei Austrian Airlines und Brussels Airlines weiter verschärft. Zuletzt einigten sich die Airline und die Bundesregierung auf ein 9 Milliarden Euro schweres Stützungsprogramm, das auch eine Staatsbeteiligung an dem Konzern von bis zu 25 Prozent beinhaltet.

+++++ TAGESTHEMA II +++++

Bei den chinesischen Dienstleistern hat sich die Geschäftsaktivität im Mai stark verbessert. Der von Caixin Media Co und dem Researchhaus Markit ermittelte Einkaufsmanagerindex (PMI) erhöhte sich auf 55,0 (April: 44,4) Punkte und schaffte den Sprung deutlich zurück in den Wachstumsbereich über 50. Der Index basiert auf einer Umfrage unter rund 400 Unternehmen, wobei auch kleinere, in Privatbesitz befindliche Firmen stärker berücksichtigt sind. Der auf Daten der staatlichen Statistikbehörde basierende offizielle Einkaufsmanagerindex war im Mai auf 53,6 (Vormonat: 53,2) Punkte gestiegen. Dieser Indikator ist stärker auf in Staatsbesitz befindliche Großunternehmen ausgerichtet.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

07:00 DE/Deutsche Lufthansa AG, ausführliches Ergebnis 1Q

( 13:00 Telefonkonferenz), Frankfurt

07:30 AT/Voestalpine AG, Jahresergebnis ( 10:00 virtuelle PK),

Linz

10:00 DE/Rhön-Klinikum AG, ao Online-HV

10:00 DE/Home24 SE, Online-HV

++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++


- CH
07:45 BIP 1Q
PROGNOSE: -2,1% gg Vq/-1,2% gg Vj
zuvor: +0,3% gg Vq/+1,5% gg Vj
- IT
09:45 Einkaufsmanagerindex nicht-verarbeitendes Gewerbe Mai
PROGNOSE: 26,5
zuvor: 10,8
- FR
09:50 Einkaufsmanagerindex nicht-verarbeitendes Gewerbe Mai (
2. Veröffentlichung)
PROGNOSE: 29,4
1. Veröff.: 29,4
zuvor: 10,2
- DE
09:55 Einkaufsmanagerindex nicht-verarbeitendes Gewerbe Mai (
2. Veröffentlichung)
PROGNOSE: 31,4
1. Veröff.: 31,4
zuvor: 16,2

09:55 Arbeitsmarktdaten Mai
Arbeitslosenzahl saisonbereinigt
PROGNOSE: +210.000 gg Vm
zuvor: +373.000 gg Vm
Arbeitslosenquote saisonbereinigt
PROGNOSE: 6,2%
zuvor: 5,8%
- EU
10:00 Einkaufsmanagerindex nicht-verarbeitendes Gewerbe
Eurozone Mai (2. Veröffentlichung)
PROGNOSE: 28,7
1. Veröff.: 28,7
zuvor: 12,0
Einkaufsmanagerindex gesamt
PROGNOSE: 30,5
1. Veröff.: 30,5
zuvor: 13,6
- GB
10:30 Einkaufsmanagerindex nicht-verarbeitendes Gewerbe Mai (
2. Veröffentlichung)
PROGNOSE: 28,0
1. Veröff.: 27,8
zuvor: 13,4
- EU
11:00 Erzeugerpreise April
Eurozone
PROGNOSE: -1,7% gg Vm/-4,0% gg Vj
zuvor: -1,5% gg Vm/-2,8% gg Vj

11:00 Arbeitsmarktdaten April
Eurozone Arbeitslosenquote
PROGNOSE: 8,0%
zuvor: 7,4% - US
- US
14:15 ADP-Arbeitsmarktbericht Mai
Beschäftigung privater Sektor
PROGNOSE: -8.750.000 Stellen
zuvor: -20.236.000 Stellen

15:45 Einkaufsmanagerindex Service Markit Mai (
2. Veröffentlichung)
PROGNOSE: 37,5
1. Veröff.: 36,9
zuvor: 26,7

16:00 Auftragseingang Industrie April
PROGNOSE: -12,5% gg Vm
zuvor: -10,3% gg Vm

16:00 ISM-Index nicht-verarbeitendes Gewerbe Mai
PROGNOSE: 44,0 Punkte
zuvor: 41,8 Punkte


+++++ AUSBLICK EUROPÄISCHE ANLEIHE-AUKTIONEN +++++


10:15 DK/Auktion 0,25-prozentiger Anleihen mit Laufzeit November 2022 (
offenes Volumen)
Auktion 0,50-prozentiger Anleihen mit Laufzeit November 2029 (
offenes Volumen)
11:00 SE/Auktion 1,50-prozentiger Anleihen mit Laufzeit November 2023
im Volumen von 1,5 Mrd SEK
Auktion 0,75-prozentiger Anleihen mit Laufzeit November 2029
im Volumen von 3,5 Mrd SEK
11:00 NO/Auktion 1,75-prozentiger Anleihen mit Laufzeit März 2025
im Volumen von 2 Mrd NOK
11:00 GB/Auktion 2,25-prozentiger Anleihen mit Laufzeit September 2023
im Volumen von 3,25 Mrd GBP
11:30 DE/Auktion 0,00-prozentiger Bundesobligationen mit Laufzeit April 2025
im Volumen von 4 Mrd EUR
12:30 GB/Auktion 1,625-prozentiger Anleihen mit Laufzeit Oktober 2054
im Volumen von 1,5 Mrd GBP


+++++ ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES +++++


Stand +/- %
DAX-Future 12.136,00 0,48
S&P-500-Indikation 3.090,25 0,29
Nasdaq-100-Indikation 9.670,00 0,10
Nikkei-225 22.571,72 1,10
Schanghai-Composite 2.939,59 0,62
+/- Ticks
Bund -Future 171,51 -29


INDEX Vortagesschluss +/- %
DAX 12.021,28 3,75
DAX-Future 12.077,50 1,24
XDAX 12.077,59 3,34
MDAX 26.080,63 2,70
TecDAX 3.211,26 0,80
EuroStoxx50 3.159,02 2,63
Stoxx50 2.961,05 1,41
Dow-Jones 25.742,65 1,05
S&P-500-Index 3.080,82 0,82
Nasdaq-Comp. 9.608,38 0,59
EUREX zuletzt +/- Ticks
Bund-Future 171,80 -8


+++++ FINANZMÄRKTE +++++

EUROPA

Ausblick: Der DAX dürfte zum ersten Mal seit Ende Februar über der 200-Tage-Linie notieren. Sie verläuft bei 12.106 Punkten und könnte bereits zur Eröffnung überwunden werden, wie der Handel mit dem DAX-Future zeigt. "Ein Überwinden der 200-Tage-Linie könnte weitere Anleger in den Markt ziehen", sagt ein Händler. Gestützt wird die Stimmung weiterhin vom Abebben der Infektionsraten in der Corona-Pandemie und von der damit verbundenen Hoffnung auf eine V-förmige Erholung der Wirtschaft mit Unterstützung von Konjunkturprogrammen und der Geldpolitik. Die weiter zunehmende Risikobereitschaft zeigt sich auch im schwachen Dollar. Der Dollar ist vor allem in Krisenzeiten gefragt, nun ist er auf den tiefsten Stand seit Mitte März gefallen, gemessen am Dollar-Index. Impulse könnten von Einkaufsmanager-Indizes dies- und jenseits des Atlantiks ausgehen, vom ADP-Arbeitsmarktbericht in den USA und von der Fortsetzung der Gespräche im Koalitionsausschuss zum geplanten Konjunkturpaket in Berlin.

Rückblick: Sehr fest - Angeheizt wurde die Stimmung von der Hoffnung auf weitere Konjunkturprogramme und geldpolitsche Stützungsmaßnahmen. Daneben sorgt die zunehmende Normalisierung des Lebens in der weiter abebbenden Corona-Pandemie für Kauflaune. Die EZB könnte am Donnerstag neue Impulse setzen. Zunächst warten die Anleger aber vor allem darauf, wie das Konjunkturpaket aus Berlin ausgestaltet wird. Zu hören war kurz vor Börsenschluss von einem mutmaßlichen Volumen von 80 bis 100 Milliarden Euro. In Erwartung, dass auch eine Abwrackprämie Teil der Beschlüsse sein dürfte, schoss der Stoxx-Automobil-Index um 3,8 Prozent nach oben. Daimler stiegen um 7,7 Prozent, BMW um 5,2 und VW um 5,7 Prozent. Gefragt waren auch die zyklischen Stahlaktien. Outokumpu zogen um 5 Prozent an, Voestalpine um 4,9 Prozent und Arcelor um 4,3 Prozent. Auch Aktien der konjunkurabhängigen Bankenbranche und aus dem Öl- und Gassektor konnten sich überdurchschnittlich stark verbessern. Im DAX legten BASF um 6,7 Prozent zu. BASF ist über die Tochter Wintershall im Öl- und Gasgeschäft tätig, liefert aber auch für die Autoindustrie zu. Am Ende rangierten mit kleinen Subindex-Verlusten die als defensiv geltenden Branchen Nahrungsmittelherstellung und Pharma.

DAX/MDAX/TECDAX

Sehr fest - Der DAX schaffte den Sprung über die 12.000er Marke - erstmals seit dem 5. März. Stärkster DAX-Titel waren die schwer gebeutelten MTU mit einem Plus von 10,2 Prozent. Im MDAX gewannen Airbus sogar 12,2 Prozent. Lufthansa stiegen um 3,4 Prozent, nachdem der Aufsichtsrat dem angebotenen Stabilisierungspaket zugestimmt und damit auch die angekündigten Zusagen an die EU-Kommission akzeptiert hat. Nun steht noch die Zustimmung der Aktionäre aus. Bayer gewannen 5,3 Prozent. Die Aktie könnte in den kommenden Tagen verstärkt in den Fokus rücken. Zum einen gibt es im Fall der Klage des Hausmeisters Lee Johnson im Zusammenhang mit dem Unkrautvernichter Glyphosat einen ersten Termin vor dem Berufungsgericht. Zudem gab es jüngst Berichte, dass es im Juni einen Vergleich mit den Vertretern der Glyphosat-Kläger geben könnte. Im MDAX schossen Aroundtown um 11,4 Prozent nach oben. Das Immobilienunternehmen macht beim kürzlich angekündigten Aktienrückkauf ernst und will bis zum Jahresende bis zu 120 Millionen Aktien zu einem maximalen Volumen von 500 Millionen Euro

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

June 03, 2020 01:29 ET ( 05:29 GMT)

zurückkaufen.

XETRA-NACHBÖRSE

Vapiano rückten 6 Prozent vor. Der Großteil des Geschäfts der insolventen Restaurantkette geht an eine Investorengruppe, wie das UNternehmen am Abend mitgeteilt hatte. Tui wurden bei Lang & Schwarz 3,5 Prozent höher gesehen. Hier könnte gestützt haben, dass Italien seine Grenzen für Urlauber wieder öffnet.

USA / WALL STREET

Etwas fester - Dow & Co bewegten sich in einem Umfeld festerer internationaler Vorgaben. Die anhaltenden Massenproteste in den USA sorgten gleichwohl für etwas Verunsicherung und dafür, dass die Zugewinne im Rahmen blieben. Tendenziell bremsend wirkten auch die Verstimmungen zwischen den USA und China, zuletzt angeheizt durch das sogenannte Sicherheitsgesetz Pekings für Hongkong. Für etwas Ernüchterung sorgte ein Bericht des Kongress-Haushaltsauschusses, wonach das US-BIP in der Dekade 2020 bis 2030 rund 3 Prozent niedriger ausfallen wird als im Januar noch vorhergesagt, bevor die Pandemie die USA erreicht hatte. Unter den Einzelwerten ging es für Dick's Sporting Goods um 3,7 Prozent nach oben. Das Unternehmen erwartet, die bisher noch geschlossenen Standorte in diesem und kommenden Quartal wieder zu eröffnen. Der Sportartikel-Händler hatte zuvor einen Quartalsverlust, begleitet von niedrigeren Umsätzen mitgeteilt.

+++++ DEVISENMARKT +++++


zuletzt +/- % 0:00 Uhr Di, 18:08 % YTD
EUR/USD 1,1208 +0,33% 1,1171 1,1166 -0,1%
EUR/JPY 121,59 +0,18% 121,37 121,2997 -0,3%
EUR/CHF 1,0772 +0,21% 1,0749 1,07 -0,8%
EUR/GBP 0,8903 +0,02% 0,8901 0,8907 +5,2%
USD/JPY 108,48 -0,16% 108,65 108,6345 -0,3%
GBP/USD 1,2589 +0,32% 1,2549 1,25 -5,0%
USD/CNH 7,1203 +0,18% 7,1071 7,1122 +2,2%
Bitcoin
BTC/USD 9.441,01 -0,838 9.520,76 9467,2550 +30,9%


Der Dollar war als sicherer Währungshafen angesichts der aufgehellten Stimmung an den Märkten weiter nicht gesucht. Der Dollar-Index gab 0,1 Prozent nach. Der Euro notierte bei 1,1164 Dollar. Das war der höchste Stand seit Mitte März. Für Devisenanalyst Ulrich Leuchtmann von der Commerzbank werfen die Unruhen in den USA die Frage auf, ob das Wirtschaftsmodell der USA nachhaltig ist, oder ob sich so viel Ungleichheit aufgestaut habe, dass es so nicht weiter funktioniere.

+++++ ROHSTOFFE +++++

ÖL


zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 37,67 36,81 +2,3% 0,86 -36,0%
Brent/ICE 40,14 39,57 +1,4% 0,57 -36,3%


Der Preis für die US-Sorte WTI stieg um 4,0 Prozent auf 36,86 Dollar in den Bereich eines 12-Wochenhochs. Auch die europäische Referenzsorte Brent legte um 3,4 Prozent zu auf 39,63 Dollar. Hier spielte laut Marktexperten die Spekulation eine stützende Rolle, dass die Ölförderstaaten ihre Kürzungen beibehalten könnten, die eigentlich Ende Juni auslaufen. Einem Reuters-Bericht zufolge sollen die Opec-Staaten, Russland und weitere Förderer der sogenannten Opec+ geringere Förderungen auch im Juli und August erwägen. Dazu wolle die Opec+ am Donnerstag tagen. Im ganz späten Geschäft und im asiatisch dominierten Handel am Mittwoch steigen die Preise weiter, Brent auf über 40 Dollar je Barrel. Stützend wirken unter anderem Öldaten des US-Branchenverbands API. Sie zeigten einen leichten Rückgang der Vorräte in der vergangenen Woche.

METALLE


zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.726,46 1.728,10 -0,1% -1,64 +13,8%
Silber (Spot) 17,85 18,10 -1,4% -0,25 0%
Platin (Spot) 846,25 844,25 +0,2% +2,00 -12,3%
Kupfer-Future 2,49 2,49 -0,2% -0,01 -11,7%


Der Goldpreis gab nach. Die Feinunze kostete mit 1.727 Dollar 13 weniger als am Vortag.

+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR +++++

BREXIT

Die Verhandlungen zwischen der EU und Großbritannien über die künftigen Beziehungen nach dem Brexit gehen in die entscheidende Phase. "Vor uns liegt eine entscheidende Woche, in der wir in allen Bereichen spürbare Fortschritte erzielen müssen", erklärte EU-Chefunterhändler Michel Barnier zum Auftakt der vierten Gesprächsrunde. Die Verhandlungspositionen sind allerdings festgefahren, die Aussichten auf einen Durchbruch scheinen niedrig.

CORONAVIRUS

- DEUTSCHLAND

Nach einem Coronavirus-Ausbruch in Göttingen im Zusammenhang mit privaten Familienfeiern werden alle Schulen in der niedersächsischen Stadt geschlossen. Die präventiven Schulschließungen gelten bis zum Wochenende. Auch werden fünf Kitas in der Stadt sowie eine Reihe von Schulen im Umfeld von Göttingen bis zum Wochenende geschlossen. Inzwischen wurden den Angaben zufolge 80 Menschen, die an den Feiern teilgenommen hatten, positiv auf das Coronavirus getestet.

- GROßBRITANNIEN

Trotz Bedenken angesichts der anhaltenden Corona-Pandemie will das britische Parlament keine virtuellen Abstimmungen mehr zulassen. Eine Mehrheit der Abgeordneten des Unterhauses stimmte für eine Einstellung der wegen der Pandemie eingeführten Ausnahmeregelung, die es Parlamentariern vorübergehend ermöglichte, per Videoschalte an Parlamentsdebatten und Abstimmungen teilzunehmen.

- LETTLAND

Nach Estland und Litauen öffnet auch Lettland seine Grenzen wieder für die Bürger zahlreicher europäischer Länder. Reisende aus mehr als 20 europäischen Staaten dürfen ab Mittwoch wieder in Lettland einreisen, ohne sich in eine zweiwöchige Quarantäne begeben zu müssen.

- SPANIEN

Zum zweiten Tag in Folge hat Spanien keinen einzigen Corona-Toten registriert. Spanien war über mehrere Wochen eines der am stärksten von der Corona-Pandemie betroffenen Länder weltweit.

KONJUNKTUR AUSTRALIEN

Das australische BIP ist im ersten Quartal zum Vorjahr wie erwartet um 1,4 Prozent gestiegen.

KONJUNKTUR DEUTSCHLAND

Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) könnte nach Aussagen von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier in diesem Jahr noch stärker sinken als von der Regierung in ihrer aktuellen Konjunkturprognose mit minus 6,3 Prozent veranschlagt. "Ich schließe nicht aus, dass es mehr wird auch bei uns, weil wir eben so stark in die internationalen Abläufe eingebunden sind", sagte Altmaier.

ÖLVORRÄTE USA

Die Rohöllagerbestände in den USA sind in der zurückliegenden Woche um 0,5 Millionen Barrel zurückgegangen, wie aus Daten des privaten American Petroleum Institute (API) hervorgeht. Für die offiziellen Daten am Mittwoch kalkulieren Volkswirte mit einer Zunahme von 2,8 Millionen Barrel.

BMW, DAIMLER, VW

Die Ratingagentur Moody's hat die Bonitätseinstufungen für die deutschen Autokonzerne Volkswagen, BMW und Daimler bestätigt.

DEUTSCHE BANK

hat mit einer grünen Anleihe mit sechsjähriger Laufzeit 500 Millionen Euro erlöst. Der Bond hat einen Kupon von 1,375 Prozent.

VW

Konzernchef Herbert Diess, der in Personalunion auch die Marke VW führt, will Porsche-Chef Oliver Blume nach Wolfsburg holen, wie das Magazin Auto Motor und Sport berichtet. Blume soll demnach zum VW-Markenvorstand berufen werden, um die Probleme mit dem Golf VIII und dem ID3 in den Griff zu bekommen. Als neuer Porsche-Chef soll Skoda-Chef Bernhard Maier im Gespräch sein. Maier war vor seinem Antritt bei Skoda 2015 Vertriebsvorstand bei Porsche.

VAPIANO

Der Großteil des Geschäfts der insolventen Restaurantkette geht an eine Investorengruppe. Ein Konsortium unter Führung von Mario C. Bauer übernimmt sie im Rahmen eines gemischten Asset-Share-Deals für 15 Millionen Euro.




Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/gos/err

END) Dow Jones Newswires

June 03, 2020 01:29 ET ( 05:29 GMT)

Copyright (c) 2020 Dow Jones & Company, Inc.
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